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Facebook sperrte Anzeige mit historischer Kreuzigungsszene

26. August 2020 in Chronik, 9 Lesermeinungen
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Die soziale Plattform hatte vor einigen Tagen eine Werbeanzeige der Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mehrfach geblockt, weil diese eine historische Gemälde mit der Kreuzigungsszene beinhaltet hatte


Dresden (kath.net)

Die soziale Plattform Facebook hat vor einigen Tagen eine Werbeanzeige der Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mehrfach geblockt, weil diese eine historische Gemälde mit der Kreuzigungsszene beinhaltet hatte und damit angeblich ein Richtlinienverstoß vorlag. In den Aufnahmen der Klosterkirche St. Annen waren verschiedene Szenen zu sehen, darunter auch deutlich erkennbar der gekreuzigte Christus. In einer Begründung habe der US-Konzern auf Richtlinien verwiesen, nach denen „reißerische Inhalte“ verboten seien. "Werbeanzeigen dürfen keinen schockierenden, sensationsheischenden, aufrührerischen oder gewaltverherrlichenden Content enthalten.“ Nach einer BILD-Anfrage bei Facebook wurde aber die Werbung doch noch freigeschaltet.


 

Foto: (c) Facebook


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Lesermeinungen

 Triceratops 28. August 2020 
 

@Chris2 ad: "Formel sollte unterscheiden können"

Sollte, kann aber nicht. Die Algorithmen orientieren sich eher an Umrissen des Dargestellten als am "Stil". Ob es sich um eine Skulptur, um ein altes Gemälde oder um ein Foto handelt, das zu unterscheiden, schaffen diese Automatismen nicht. Dazu müsste das Programm noch wesentlich umfangreicher sein, ganz abgesehen davon, dass man wahrscheinlich auch noch nicht so recht weiß, wie man so etwas überhaupt programmieren sollte. Und zusätzlich ein paar Zehntausend Leute mehr einstellen, die die mehr als 2,5 Milliarden Facebookkonten regelmäßig händisch durchforsten, geht auch nicht. Sowas kann wirklich nur ein Computer. Der macht allerdings wortwörtlich genau das, was ihm das Programm vorgibt, und so lange es nicht gelingt, ein Programm zu schreiben, das die von Ihnen angeregten Unterscheidungen machen kann, werden immer wieder Fehler passieren.
Die einzige Möglichkeit: Protest einlegen, wenn man den Eindruck hat, dass man zu Unrecht gesperrt ist.


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 Chris2 27. August 2020 
 

@Triceratops

Na ja, so eine Formel sollte aber schon ein historisches Gemälde von einem Schundblättchen oder einem Gemetzel in einem B-Film unterscheiden können...


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 lakota 26. August 2020 
 

MONIKA!

"Man sollte im Geschäft danach fragen!"

Richtig! Ich habe das schon mehrfach getan und dabei gleich erwähnt, daß ich solche Karten dann eben im nächsten Ort im christlichen Buchladen kaufen werde.
Mit Karten für Kommunion ect. ist es dasselbe, christliche Motive sind nicht mehr "in".


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 Triceratops 26. August 2020 
 

@Chris2

Ich tippe eher auf einen Algorithmus. Die haben nämlich auch schon öfter Kunstwerke aus anderen Gründen gesperrt gehabt, zum Beispiel wegen "Pornographie", angefangen von der Venus von Willendorf (ca. 30000 Jahre alt) bis zu ganzen Museumswebsites, weil es halt auch Kunstwerke gibt, auf denen Nackte zu sehen sind


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 MONIKA! 26. August 2020 
 

Das Kreuz wird zunehmend anstößig

Suchten Sie in der letzten Zeit im Kaufhaus wegen Trauerfall eine christliche Beileidskarte, also mit Kreuz?
Man findet fast keine mehr, nur mit allem Möglichen, aber kein Kreuz!
Auch Weihnachtskarten mit der Hl. Familie? Nein, nur Schneelandschaften oder mit Elch o.ä.
Man sollte im Geschäft danach fragen!


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 Chris2 26. August 2020 
 

Kann das ein mathematischer Algorythmus gewesen sein

oder waren das Menschen auf Fleisch und Blut, vom Gesetzgeber erzwungene Zensoren, denen das Christentum ein Dorn im Auge ist?


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 Stefan Fleischer 26. August 2020 

Nichts Neues unter der Sonne

1.Kor 1,23-24
"Wir dagegen verkündigen Christus als den Gekreuzigten: für Juden ein empörendes Ärgernis, für Heiden eine Torheit, für die Berufenen aber, Juden wie Griechen, Christus, Gottes Kraft und Gottes Weisheit."
Neu ist nur, dass wir "Christen" das Kreuz unseres Erlösers so wenig verkünden!!!


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 bereschit 26. August 2020 
 

Das Kreuz wirkt zunehmend anstößig (@Winrod)

Ja, sehe ich auch so. Um so mehr sollte uns bewusst sein, zu wem wir gehören. Man kann eben nicht zwei Herren dienen. Entweder Gott oder dem Mammon. Gott hat es uns vorgelgt!


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 Winrod 26. August 2020 
 

Das Kreuz wirkt zunehmend anstößig.

Erlösung wird ein fremdes Wort.


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