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WDR: Erzbistum Paderborn ist deutschlandweit das Bistum mit dem höchsten Vermögen

4. September 2020 in Deutschland, 4 Lesermeinungen
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Das Vermögen des Bischöflichen Stuhls beläuft sich in sieben Stiftungen auf 2,65 Milliarden Euro - Dazu kommt das Vermögen des Erzbistums: rund 4,5 Milliarden Euro


Paderborn (kath.net) Das Erzbistum Paderborn hat seinen Finanzbericht veröffentlich, darin wurde erstmals das Vermögen des Bischöflichen Stuhls genannt. Der Erzbischöfliche Stuhl selbst verfügt demnach über 177 Millionen Euro in einer Stiftung. Das berichtet der WDR anhand der Angaben des Erzbistums. Darüber hinaus gibt es sechs weitere, zweckgebundene Stiftungen mit ebenfalls erheblichem Finanzvolumen. Alle erzbischöflichen Stiftungen zusammen kommen auf ein Gesamtvermögen von 2,65 Milliarden Euro. Diese Stiftungen finanzieren sich allein durch ihre eigenen Erträge. Dazu kommt noch das Vermögen der Erzdiözese, das sich auf rund 4,5 Milliarden Euro beläuft. Das Erzbistum Paderborn ist das finanzkräftigste Bistum bundesweit, berichtet die „Katholische Nachrichtenagentur“.


Gefördert werden durch diese Stiftungen bsp. die Theologische Fakultät Paderborn und die Armenspeisung. Künftig sollen Zahlungen an Missbrauchsopfer ebenfalls aus dem bischöflichen Vermögen finanziert werden, nicht aus Kirchensteuereinnahmen, so der WDR weiter. Im vergangenen Jahr 9,2 Millionen Euro des Vermögens des Bischöflichen Stuhls für die Förderung von Projekten ausgegeben, hingegen wurden 14,5 Millionen Euro zur Bildung von Rücklagen genutzt.

 


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Lesermeinungen

 Steve Acker 8. September 2020 
 

Das ist wahrscheinlich DAX-Reif


0
 
 Jose Sanchez del Rio 5. September 2020 

Mammon

Liebe Bischöfe setzt dieses Geld so ein dass es den Menschen nützt und Gott zur Ehre gereicht. Wie wäre es mit einer großangelegten Initiative zur Neuevangelisierung


4
 
 Hilfsbuchhalter 4. September 2020 

Am Geld mangelt es nicht.

Dafür ist der Glaube schon lange verdunstet.


6
 
 lakota 4. September 2020 
 

...und dann gibt es Priester

die um Meßstipendien betteln müssen (Bsp.Rumänien) weil sie nicht wissen, wie sie ihre notwendigen Medikamente oder die Heizkosten im Winter bezahlen sollen.
Wo ist da die von P. Franziskus oft angemahnte Solidarität?


8
 

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