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Kardinal Parolin betont Kontinuität von Franziskus und Benedikt

3. September 2020 in Aktuelles, 4 Lesermeinungen
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Vatikanischer Kardinalstaatssekretär weist Mutmaßungen über Divergenzen zwischen dem amtierenden Papst und seinem Vorgänger zurück


Rom (kath.net/KAP) Der vatikanische Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin hat Mutmaßungen über Divergenzen zwischen Papst Franziskus und seinem Vorgänger Benedikt XVI. zurückgewiesen. Ihre Beziehung sei vielmehr gekennzeichnet von "Kontinuität im Lehramt und Besonderheiten im pastoralen Umgang", schreibt der zweite Mann des Vatikan in einem neuen Buch über die beiden Päpste, das in dieser Woche in Italien erschienen ist.

In erster Linie bestehe zwischen Franziskus und seinem Vorgänger eine "lebendige gegenseitige Zuneigung", so Parolin im Vorwort des Buches "Eine einzige Kirche". Das Werk enthält jeweils 16 nebeneinander gestellte zumeist katechetische Ansprachen von Franziskus und Benedikt XVI. Behandelt werden Themen wie Glaube, Kirche, Familie, Gebet, Wahrheit, Gerechtigkeit, Barmherzigkeit und Liebe. Viele der Texte sind den wöchentlichen Generalaudienzen beider Päpste entnommen. Erschienen ist das 270 Seiten umfassende Buch im Verlag Rizzoli.


Die Idee zu dem Projekt sei bereits 2014 entstanden, sagte der frühere Leiter der Vatikanischen Verlagsanstalt, Giuseppe Scotti, der Zeitung "Avvenire". Auslöser seien die oft sehr unterschiedlichen Reaktionen vieler Gesprächspartner auf den damals neuen Papst gewesen. Begeistert von dessen persönlichem Umgangsstil, seien etliche Beobachter verwundert gewesen über vermeintliche Brüche des Argentiniers zum Lehramt seiner Vorgänger.

Weil er damals gleichzeitig bei der vatikanischen Stiftung Benedikt XVI./Jospeh Ratzinger war, so Scotti, habe er gut Texte des emeritierten Papstes mit denen von Franziskus vergleichen können. Allerdings sei das Projekt damals nach ersten Gesprächen mit dem Verlag ins Stocken geraten.


Copyright 2020 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
 Alle Rechte vorbehalten

 


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Lesermeinungen

 phillip 3. September 2020 
 

Es bestehe Kontinuität zwischen PBXVI und Franziskus, so Parolin

Aber ja, so funktioniert sozialistische/kommunistische Propaganda halt. Wer des selbständigen Lesens, Hörens und Denkens fähig ist, wird allerdings nicht behaupten können, PBXVI umgab sich bewusst und vorsätzlich mit Priestern, Bischöfen und Kardinälen, die pädophile und homosexuellen Neigungen und Handlungen decken oder selbst ausführen, er begünstige, fördere und verbreite Apostasie und/oder Häresien, schließe geheime Pakte mit totalitären Herrschaftssystemen ab, vernachlässige seine Aufgaben als Papst, und, und, und! Und noch etwas, ich kann mich nicht erinnern, dass er gesagt haben soll, er sei der Papst, der die Katholische Kirche spalten werde. Papst Franziskus ist das gerade Gegenteil zum (santo subito) PeBXV - von Kontinuität wahrlich keine Spur


3
 
 Lilia 3. September 2020 
 

Komisch, dass das immer wieder betont werden muss!

Die Wahrung der Kontinuität sollte eigentlich unter Päpsten selbstverständlich sein, da ihre Hauptaufgabe in der Verteidigung der originären Lehre der Kirche besteht.
Wenn dieser Umstand jetzt von offizieller Seite in regelmäßigen Abständen inflationär zur Sprache gebracht werden muss, dann ist das m.E. mehr als verdächtig.
Honi soit qui mal y pense!


3
 
 girsberg74 3. September 2020 
 

Mir der Herausstellung von Kontinuität ist auch er fein heraus;

ich denke da an den geheimen Vertrag mit China.


4
 
 laudeturJC 3. September 2020 

Eine Gegenüberstellung

von Katechesen? Ernsthaft? - Die Katechesen werden sicher von Mitarbeitern zumindest vorbereitet und geben die Lehre der Kirche wieder. Es ist bekannt, dass Franziskus des öfteren seine mitgebrachten Texte beiseitelegt - teils sogar demonstrativ- und dann frei spricht. Dann gibt es diese Flugzeuginterviews, und viele spontane Aussagen hier und dort. DAS wären Inhalte für Vergleiche. - Und: Abu Dhabi mit Benedikts Unterschrift halte ich für undenkbar...


7
 

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