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"Mein Blut, meine Energie, eingesetzt für euch!"

10. September 2020 in Österreich, 23 Lesermeinungen
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Andreas Fischer, Pfarrer der Pfarrkirche St. Oswald und Leiter des Seelsorgraums Poelstal, betreibt seit Wochen Liturgiemissbrauch - Diözese Graz-Seckau: "Eine freie Formulierung von Teilen des Hochgebetes ist nicht in Ordnung"


Graz (kath.net)

"Mein Blut, meine Energie, eingesetzt für euch!" "Im tiefsten Geistträgerinnen und Geistträger". Mit solchen und ähnlichen verfälschenden Formulierungen des Hochgebets sorgt Andreas Fischer, Pfarrer der Pfarrkirche St. Oswald und Leiter des Seelsorgraums Poelstal in der Diözese Graz-Seckau für Diskussionen und Irritationen bei Gläubigen. Klar ist, dass der Priester damit nicht nur gegen die Lehre der Kirche agiert sondern auch die Weisungen des 2. Vatikanums völlig ignoriert. Im Konzilsdokument "SACROSANCTUM CONCILIUM" heißt es wörtlich im Kapitel 22: "Deshalb darf durchaus niemand sonst, auch wenn er Priester wäre, nach eigenem Gutdünken in der Liturgie etwas hinzufügen, wegnehmen oder ändern." und "Das Recht, die heilige Liturgie zu ordnen, steht einzig der Autorität der Kirche zu. Diese Autorität liegt beim Apostolischen Stuhl und nach Maßgabe des Rechtes beim Bischof."


 

kath.net hat die zuständige Diözese mit dem Fall konfroniert. Ein Sprecher von Bischof Wilhelm Krautwaschl meinte gegenüber kath.net zu dem Priester: "Eine freie Formulierung von Teilen des Hochgebetes mag gut gemeint sein, ist aber nicht in Ordnung. Der Priester, dessen Dienst und Einsatz wir insgesamt sehr schätzen, wurde bereits dahingehend informiert."

 

Foto: (c) youtube

 

Video über den Liturgiemissbrauch zu Pfingsten!

 

 

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