Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:









Top-15

meist-diskutiert

  1. Hamburger Erzbischof Heße meint: 'Christus ist nicht Mann geworden'
  2. "Haltet immer zum Papst, und ihr werdet Christus nie verlieren!"
  3. Bätzing: „Es gibt keine Tendenzen in irgendeiner Weise, uns als Nationalkirche abzuspalten“
  4. Ein unheiliger Zorn von Bischof Bätzing
  5. „Aus den Kirchen und ihren Amtsträgern waren bisher keine kritischen Stimmen zu hören“
  6. "Religion nicht instrumentalisieren"
  7. Diese Ablehnung aus Rom war deutlich genug
  8. "Aus dem Star, der Himmel und Erde gemacht hat, wird also ein Sternchen. Kyrie eleison!"
  9. Kardinal Koch: Papst hat seine Sorge über Deutschland geäußert
  10. Vatikanischer Kurienpräfekt Becciu verliert Kardinalsrechte
  11. DBK: Flachsbarths „She decides“-Engagement geht auf ihre Verantwortung als Staatssekretärin zurück
  12. Oster: „Irritierend, dass Sie nicht auf Problematik des ungeschützten jungen Lebens eingehen“!
  13. USA gegen ‚sexuelle und reproduktive Rechte’ in UNO-Resolution zu Covid-19
  14. Woelki: „Ich bin gerne bereit mich auf einen Dialog über Lebenswirklichkeiten einzulassen“, aber…
  15. Bätzing/ DBK-Vollversammlung: „Wenn wir Bischöfe in diesen Tagen auch Kontroversen nicht verbergen“

Große Marienprozession in der syrischen Stadt Sednaya

14. September 2020 in Weltkirche, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Vor 2011 war die Stadt mit einer der ältesten Marienikonen Ziel von 1,5 Millionen Pilgern jährlich


Damaskus (kath.net/KAP) Tausende Gläubige haben sich an der großen Marienprozession in der nördlich von Damaskus gelegenen Stadt Sednaya beteiligt. Wie der Informationsdienst "Pro Oriente" am Sonntag berichtete, soll die Glaubenskundgebung am 7. September - dem Vorabend des Festes Maria Geburt nach Gregorianischem Kalender - stattgefunden haben. Das orthodoxe Marienkloster in Sednaya birgt eine der ältesten Marienikonen, die dem Apostel Lukas zugeschrieben wird. Das Kloster auf einem Berg über der Stadt wird auf frühchristliche Zeit zurückgeführt, verbrieft ist der Bau bereits im Jahr 547. Sednaya blieb immer eine Stadt mit fast ausschließlich christlicher Bevölkerung.


Bei der aktuellen Prozession - bei der die Nonnen die blumengeschmückte Marienikone durch die Straßen trugen - sollen sich neben den Gläubigen auch die politischen und militärischen Repräsentanten beteiligt haben, so "Pro Oriente". Sednaya gilt neben Jerusalem und den anderen Heiligen Stätten im Heiligen Land als der wichtigste christliche Wallfahrtsort des Nahen Ostens.
Vor dem Beginn des Syrien-Krieges 2011 wurde Sednaya im Jahr von durchschnittlich 1,5 Millionen Pilgern besucht, unter ihnen auch Muslime. Die Ikone gilt als wundertätig und es gibt es zahlreiche Legenden. So sollen im Jahr 2014 islamistische Milizionäre versucht haben, die christliche Stadt zu erobern, nachdem sie bereits Maaloula erobert hatten. Auch das Marienkloster wurde beschossen. Als eine auf das Kloster gerichtete große Rakete der Islamisten in letzter Sekunde von ihrer Bahn abkam und zu Boden stürzte, wurde das auf einen "Eingriff von oben" zurückgeführt.

In Sednaya und Umgebung befinden sich mehrere bedeutende orthodoxe Klöster, außer dem Marienkloster auch das Cherubim-Kloster und das Georgskloster. Auch das orientalisch-orthodoxe Mor Aphrem-Kloster, der syrische Sitz des syrisch-orthodoxen Patriarchen, steht in Sednaya. Die islamistischen "Revolutionäre" attackierten die außerhalb der Stadt liegenden Gebetsstätten. Mittlerweile ist der Wiederaufbau der schwerbeschädigten Klöster bereits weit gediehen.

Über der Stadt steht eine 32 Meter hohe Christus-Statue, die höchste im Nahen Osten. Die Statue ist ein Werk des armenischen Bildhauers Artusch Papojan; die Finanzierung erfolgte durch das Moskauer Patriarchat. Vor 2011 war Sednaya auch ein beliebtes Ziel für russische Pilger.

Copyright 2020 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
 Alle Rechte vorbehalten

Foto: Marienikone Unsere Liebe Frau von Sednaya (c)  Bernard Gagnon/Wikipedia/CC BY-SA 3.0

Mehr dazu auf kathtube:


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 SalvatoreMio 19. September 2020 
 

Dank an die bekennenden Christen im Nahen Osten

SYRIEN - ein wichtiger Name für das Christentum: Paulus, bekehrt vor den Toren Damaskus'. - "In Antiochia nannte man die Jünger zum ersten Mal Christen". Von Jerusalem aus über Syrien nahm das Christentum seinen Weg in die ganze Welt.- Herr, bitte segne die Christen, die auch heute in Syrien, im Nahen Osten, in der Türkei, tapfer Deinen Namen bekennen und auch Deine wunderbare Mutter in Ehren halten. Amen


1

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu









Top-15

meist-gelesen

  1. Hamburger Erzbischof Heße meint: 'Christus ist nicht Mann geworden'
  2. Ein unheiliger Zorn von Bischof Bätzing
  3. Kardinal Koch: Papst hat seine Sorge über Deutschland geäußert
  4. Vatikanischer Kurienpräfekt Becciu verliert Kardinalsrechte
  5. Sizilien: Kirche der Heiligen Agatha verwüstet
  6. "Aus dem Star, der Himmel und Erde gemacht hat, wird also ein Sternchen. Kyrie eleison!"
  7. Bätzing: „Es gibt keine Tendenzen in irgendeiner Weise, uns als Nationalkirche abzuspalten“
  8. Weinendes Marienbildnis sorgt in Griechenland für Aufsehen
  9. „Aus den Kirchen und ihren Amtsträgern waren bisher keine kritischen Stimmen zu hören“
  10. Diese Ablehnung aus Rom war deutlich genug
  11. Klare Antwort von Bischof Overbeck: „Nein, für die Wandlungsworte ist das nicht denkbar“
  12. Eine nie dagewesene Glaubenskrise – hin zu einem Schisma?
  13. Kardinal Becciu verteidigt sich: Habe kein Geld unterschlagen
  14. "Haltet immer zum Papst, und ihr werdet Christus nie verlieren!"
  15. Bistum Regensburg/Marsch für das Leben: „Neu war, dass sich der Bayerische Rundfunk hergab…“

© 2020 kath.net | Impressum | Datenschutz