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Gespräch mit Gott vor dem Allerheiligsten

19. September 2020 in Jugend, 4 Lesermeinungen
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Ich wünschte, ich könnte mich Dir ganz hingeben. Aber irgendwie fällt es mir schwer. Immer drehen sich meine Gedanken um das Weltliche, oft vergesse ich Dich einfach. Alleine kann ich gar nichts, Herr - Die Jugendkolumne von Viktoria Samp


Linz (kath.net)

Mein Herr! Wie gut, dass ich heute diese Zeit gefunden habe, nur mit Dir zu sein. Nirgends kann ich so sehr ich selbst sein wie vor Dir! Ich möchte einfach nur hier sein, Deine Nähe spüren und mich nur daran erfreuen. Ich brauche nichts mehr als das. Aber irgendwie ist es schwer, daran zu glauben. Ständig bin ich auf der Suche nach dem Glück auf Erden, im Urlaub, Spaß, in der Karriere, in anderen Menschen. Oft denke ich, dass wenn ich dies oder jenes erreiche, dann verschwinden alle Probleme, dann wird es gut und ich werde glücklich sein. Aber immer wieder verfalle ich in Verzweiflung. Immer wieder erfahre ich, dass die Erfüllung meiner Träume mich nicht glücklicher macht. Manchmal macht es mich nur noch verzweifelter, weil ich sehe, dass das, was mir vorkam wie die Erfüllung aller Sehnsüchte, nur ein Schein war und mir keine wahre Freude schenkt. Manchmal habe ich schon Angst zu träumen, da ich mich nicht auf ein neues enttäuschen lassen möchte. Lass‘ mich doch endlich daran glauben, dass die wahre Freude nur in Dir zu finden ist!

 

Ich wünschte, ich könnte mich Dir ganz hingeben. Aber irgendwie fällt es mir schwer. Immer drehen sich meine Gedanken um das Weltliche, oft vergesse ich Dich einfach. Alleine kann ich gar nichts, Herr, darum möchte ich Dich vor allem um die Gnade des Glaubens bitten. Um den Glauben daran, dass Du hier bist, bei mir, in der Eucharistie, aber auch in jedem Moment meines Lebens. Bitte, hilf mir zu glauben, dass Du mich nie vergisst und nie verlässt und nur das Beste für mich willst. Mit diesem Glauben werde ich die schwierigsten Erfahrungen in meinem Leben mit Dankbarkeit und Freude und voll Vertrauen annehmen, dass Du sie zum Guten wenden wirst. Hilf mir, nicht nur dann zu glauben, wenn es mir gut geht, aber auch dann, wenn absolut alles und alle gegen mich zu sein scheinen. Gib mir wahres Vertrauen in Dich und lass‘ nicht zu, dass ich mich irgendwann von Dir entferne.


 

Ich weiß, dass wenn ich in Deinen Händen bin, dann bin ich in den besten Händen. Du bist mein Wegweiser. So, wie ein Kind lernt, die ersten Schritte zu machen, so möchte ich mit Dir ein neues Leben beginnen. Ich möchte endlich aufstehen und vorangehen, auf dem Weg, den Du für mich gebahnt hast und am Ende dessen Du mit offenen Armen auf mich wartest. Ich weiß, dass dieser Weg eng, kurvig, steinig und mit vielen Hindernissen versehen ist, die ich heute noch nicht vorhersehen kann. Es ist schwer, sich in dieser friedvollen Atmosphäre hier bei Dir vorzustellen, dass die Welt da draußen eine ganz andere, schwierige Realität ist. Ich muss Dich gar nicht darum bitten, dass Du immer bei mir bist, denn Deine Liebe sorgt dafür, dass Du mich auf keinen einzigen Schritt verlässt, auch wenn ich das oft denke. Ich muss Dich aber darum bitten, dass auch ich immer bei Dir bin und nicht von dem Weg abkomme, den Du mich führen möchtest. Auf diesem Weg, den ich entlangschreite, sehe ich viele Wegweiser, aber nicht alle kommen von Dir. Lass mich Deine Wegweiser erkennen und verstehen und gib mir die Kraft, diejenigen anzunehmen, die Du mir schenkst. Ich weiß, dass es viele Versuchungen und breite, wunderschön geschmückte Abzweigungen geben wird, an deren Ende es einen gewaltigen Absturz gibt. Erlaube mir nicht, Entscheidungen zu treffen, durch die ich mich dort verirre und falls es doch dazu kommen sollte, schenke mir den starken Willen, alles zu tun, um den engen Weg zur Erlösung wiederzufinden. Hilf, dass ich auch nicht vergesse, meine Mitmenschen auf diese schwierige, aber heilende Reise mitzunehmen.

 

Mein Herr, verzeihe mir alle Taten, Gedanken und Vernachlässigungen, durch die ich Deinen heiligen Willen beleidigt habe. Du bist ein barmherziger und gerechter Gott. Ich weiß und ich möchte stark daran glauben, dass Du alles vergeben kannst. Ich möchte Dich so lieben können, wie Du mich liebst. Lehre mich auch, die Anderen so zu lieben, wie Du es machst, denn es fällt mir so schwer. Wenn Du, Gott selbst, uns schwachen und sündigen Menschen verzeihen kannst, warum fällt es dann mir so schwer, dem Anderen zu verzeihen? Warum erfüllt mich Stolz, warum bin ich eifersüchtig und lästere über die Anderen? Ist das nicht alles ein Werk des Teufels? Ich möchte nur Deinem Beispiel folgen. Ich möchte nichts wünschen, was nicht die anderen Menschen und mich zur Heiligkeit führt, ich möchte nichts sagen, was Dich verletzten könnte, ich möchte nichts tun, was Andere oder mich von Dir entfernen könnte und nichts vernachlässigen, was ich zu Deiner größeren Ehre tun kann.

 

Herr, ich danke Dir, dass ich diese Weile mit Dir verbringen durfte. Das sind die schönsten Momente meines Lebens, auch wenn ich das jetzt nicht spüre. Hier bin ich umgeben von Deiner unfassbaren Liebe, die nichts und niemand anderes ersetzen kann. Schenke mir den Mut, Deine Ehre und Lehre dort zu verkünden, wo Du mich im Alltag hinsendest. Ich denke, Du erwartest von mir keine großen Taten, sondern ein demütiges Leben im Alltag, Wohlwollen gegenüber den Menschen, ein offenes Herz und den Mut, mich zu Dir zu bekennen und Deinen Namen zu verteidigen. Gib mir die Kraft, dass ich mich zu Dir bekenne, auch dort, wo ich mit Ablehnung rechnen muss. So viele Menschen sterben für den Dich und mir fällt es manchmal schwer, den Glauben an Dich zuzugeben, aus Angst, vermeintliche Freunde zu verlieren. Alles, was ich möchte, ist, Deinen Willen zu erfüllen. Es fällt mir oft schwer, Deinen Willen zu erkennen und ich versuche, ihn in Zeichen und im Gebet zu finden. Und ich warte. Wie lange soll ich noch warten? Nur Du weißt es. Du weißt, wann der beste Moment ist, mir Klarheit über meinen Lebensweg, meine Berufung und meine Sendung auf dieser Welt zu verschaffen. Ich bitte auch Deine heilige Mutter, die das beste Beispiel im Erfüllen Deines Willens ist. Ich möchte jeden Tag wiederholen „Dein Wille geschehe“ und ich möchte diesen Deinen Willen durch die Lektüre der Heiligen Schrift, durch das Gebet, die Heilige Messe und durch das Verweilen bei Dir kennenlernen. Ich bin nicht alleine auf diesem Weg, darum bitte ich Dich von ganzem Herzen. Mutter Gottes und alle Heiligen, bittet für uns!

 


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Lesermeinungen

 Diadochus 20. September 2020 
 

Dasein

Die Kolumne beinhaltet sehr wertvolle Gedanken, wie wir mit Jesus Christus im Allerheiligsten Sakrament reden können, aber kommen wir erst einmal zu Ihm zu Besuch. Der Hl. Geist wird dann durch uns sprechen, damit wir die richtigen Worte finden. Ich denke, Jesus gefällt es auch, wenn wir einfach nur still sind und Ihn anschauen. Er freut sich über unser Dasein und schenkt uns Seine Gnade und Barmherzigkeit. Danke Jesus.
@723Mac, ja, auch das Gebet vor dem geschlossenen Tabernakel ist sehr wertvoll.


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 galil?a! 19. September 2020 
 

Gott liebt dich sicher! Die Flucht aus der Welt sichert das Ewige!

Wenn ich deine Worte lese dann bist du Gott schon sehr nah. Geh einfach deinen Weg weiter.

Alles in der Welt ist nur ein Schatten der vergeht und erst nach dem Leben beginnt das Ewige.

Daher strebe immer nach dem Ewigen. Wir sollen immer danach streben den Willen Gottes zu tun. Wenn sein Geist auf uns ist dann werden wir seinen Willen kennen. Aber manchmal ist unser Fleisch schwach obwohl der Geist willig ist. Daher beten wir, dass uns Gott vor Versuchung behüte, weil wir uns unserer Schwäche Bewusst sind. Damals wurde selbst Christus von einem Engel vom Himmel gestützt bevor er sein Kreuz auf sich nahm. Bitten wir auch, dass er uns Engel sendet zur Hilfe. Betet und wachet spricht der Herr. Daher sollte man beharrlich im Gebet bleiben in aller Demut dann wird uns der enge Weg durch die Gnade Gottes gelingen.

Das beharrliche Gebet sollte man kurz gestallten in der Früh, um 9:00 Uhr, um 12:00Uhr, um 15:00 Uhr und am Abend und immer mit einem Vaterunser!


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 723Mac 19. September 2020 
 

heiliger Papst Johannes XXIII pflegte das Gebet auch vor dem geschlossenen Tabernakel

(eine Alternative für alle, die an der Anbetung des ausgesetzten Allerheiligsten nicht teilnehmen können - z.B. aus Zeitgründen)
In München (neben der Angebote von Pfarrereien, meistens 1xWoche) besteht die Möglichkeit der Anbetung des Allerheiligsten täglich am Heiligtum der Schmerzhaften Gottesmutter vom Münchner Herzogspital (Herzogspitalkirche, Herzogspitalstr.7 nicht weit vom Stachus)
Werktags: 9.00 bis 17.00 Uhr
#Sonntags: 8.00 bis 17.00 Uhr
täglich 16.00 Uhr- Rosenkranz vor dem ausgesetzten Allerheiligsten
(alle Besucher werden gebeten, sich an die Corona Beschränkungen zu halten und Abstand zu halten, alle Gläubige mit Symptome bzw. die sich krank fühlen oder Kontakt mit einem Corona-Erkrankten hatten, werden gebeten, eine Andacht zu Hause zu halten und auf den persönlichen Besuch in der Herzogspitalkirche zu verzichten)
außer Mittwoch und Sonntag besteht jeweils ab 21.30 Uhr (für max 4 Personen) die Möglichkeit der Nachtanbetung des Allerheiligsten von der Orgelempora

www.youtube.com/watch?v=w8fVgqTtPfA


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 Stefan Fleischer 19. September 2020 

Ich wünschte, ich könnte

Ja, «Der, der ich bin grüsst traurig, den, den ich möchte sein!» Wer kennt das nicht.
Aber vergessen wir nie: Bei Gott zählen nicht die erreichte Perfektion und die erlittenen Rückschläge, sondern einzig unser ehrliches, bescheidenes und tapferes Bemühen. Die nötige Gelassenheit dazu gibt mir oft eine Strophe aus einem alten Kirchenlied:
Sing, bet und geh auf Gottes Wegen,
verricht das Deine nur getreu
und trau des Himmels reichem Segen,
so wird er bei dir werden neu;
denn welcher seine Zuversicht
auf Gott setzt, den verlässt er nicht.


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