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Diesen Corona-Irrsinn versteht niemand mehr

18. September 2020 in Deutschland, 23 Lesermeinungen
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BILD-Kolumnist Alexander von Schönburg: Härtere Corona-Regeln in der Kirche als im Puff. Wir haben im Kampf gegen Corona jeden Sinn für Maß und Vernunft verloren.


Berlin (kath.net)

"Wir haben im Kampf gegen Corona jeden Sinn für Maß und Vernunft verloren." Dies meint der bekannte BILD-Kolumnist Alexander von Schönburg in einem aktuellen BILD-Kommentar zu den absurden Corona-Regelungen in Deutschland im Zusammenhang mit Kirchen und Bordellen.  In den Kirchen muss es hier Abstände zwischen den Menschen geben und beispielsweise eine Reihe freigehalten werden, im Puff hingegegen gelten keine Abstandsregeln. Dor  müsse man nur anschließend eine Viertelstunde lüften und Name und Anschrift hinterlassen. In der Kirche dürfe man nicht singen, im Bordell sind Geräusche kein Problem.


 

Auch in anderen Bereichen gäbe es ähnlich-absurde Regelungen. So sehe man in Berlin jeden Tag Menschen ohne Helm, die aber mit Mund-Nasen-Schutz Fahrrad fahren. Von Schönburg erinnert daran, dass es in der Stadt jedes Jahr mehr als 8000 Unfälle mit „Radfahrerbeteiligung“ gäbe, die Krankenhäuser sind voller Unfallopfer. Die für die Covid-Patienten frei gehaltenen Intensivbetten sind derzeit fast leer, nur 16 sein belegt.


Der Autor erinnert dann an seinen Priester in der Stadt, Propst Gerald Goesche, der ihm sagte, dass man sich keine Sorgen machen sollte.  All die verworrenen Schutz-Maßnahmen seien letztlich nur Ausdruck tief sitzender Verunsicherung und letztlich auch unserer Angst vor dem Tod: „Wenn wir den unter den Tisch kehren, kommt die Angst davor nun einmal an anderer Stelle wieder raus und dann auf irrationale Weise.“ Goesche betonte im Gespräch mit ihm, dass man schlicht nicht alles der Bewahrung seiner Gesundheit unterordnen könne, da man sonst gar nicht mehr das Haus verlassen dürfe und sogar die häusliche Küche meiden müsse, denn dort geschehen statistisch gesehen die meisten Unfälle. Und der Berliner Priester betonte, dass man mindestens einmal die Woche in die Kirche gehen solle. Das befreie von Ängsten und sei definitiv sicherer als jeder Bordellbesuch.


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