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'Synodaler Weg' braucht (fast) kein Mensch

20. September 2020 in Kommentar, 28 Lesermeinungen
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Warum wechseln die Freunde des “Synodalen Weges” nicht einfach zu den reformierten Brüdern und Schwestern? Ist doch ganz einfach, und dann macht Ihr euer Ding und wir machen unseres - Ein Kommentar von Klaus Kelle


Köln (kath.net/denken-erwuenscht.com/)

Der katholische “Reformdialog” mit dem schönen Namen “Synodaler Weg” stößt auf geringes Interesse beim Volk Gottes. Das wurde jetzt in einer repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts „INSA Consulere“ dokumentiert. Nur elf Prozent der Christen insgesamt interessieren sich für das von der Amtskirche eingeleitete Palaver über angeblich notwendige “Reformen”. Der gefühlt 100. Versuch sogenannter Reformer, die katholische Kirche in Deutschland weiter zu protestantisieren.


 

Kann man machen, aber was ich nie verstehe werde: Warum wechseln die Freunde des “Synodalen Weges” nicht einfach zu den reformierten Brüdern und Schwestern? Ist doch ganz einfach, und dann macht Ihr euer Ding und wir machen unseres. Ich, zum Beispiel, würde gern mal wieder in Ruhe und ohne Gesichtsmaske eine Heilige Messe besuchen. Eine Stunde, in SEINER Nähe – das ist 10.000 Mal mehr wert, als alle diese sogenannten Reformprozesse.

 


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Lesermeinungen

 lakota 21. September 2020 
 

@Sibbel

"Also wegen mir müssen diese Konservativen die Kirche nicht verlassen."
Hallo?
Wenn ich mich sonntags in der Hl.Messe so umsehe, sind da fast nur "Konservative"....die fortschrittlichen, synodalen haben die Kirche schon verlassen!

Ihre gnädige Herablassung ist also nicht nötig, denn wir haben unseren Platz in der RKK.


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 hape 21. September 2020 

Moment mal, @Sibbel!

Wie kommen Sie dazu, Katholiken nach politischen Maßstäben in Gruppen einzuteilen? Wer autorisiert Sie denn, für eine, wie Sie sich ausdrücken, „konservative Klientel“ gönnerhaft einen Raum zu schaffen? Aus Sicht der Kirche gibt es keine „ultrakonservativen Katholiken“.

Man ist katholisch oder man ist es nicht. Man gehört der Kirche an, oder nicht. Der Mensch wird, und zwar nicht durch Zwang, sondern auf eigenen Wunsch, allein durch das Sakrament der Taufe vom Herrn persönlich seinem mystischen Leib eingegliedert, der die Kirche ist. Katholiken sind also per definitionem durch ihre Verbundenheit mit Christus als dem Haupt Glieder der Kirche.

Aber ganz gewiss nicht erst dadurch, dass sich der Synodale Weg wie ein Immobilienmakler aufspielt, der nach eigenmächtigen Kriterien irgendwelche Räume zu verteilen hätte. Nicht der Synodale Weg entscheidet darüber, wer oder was die Kirche ist, sondern allein Jesus Christus.


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 Sibbel 21. September 2020 
 

Wegen nicht!

Ich muss ganz ehrlich sagen, wegen mir müssen die paar ultrakonservativen Katholiken die Kirche nicht verlassen.
Der synodale Weg wird auch dieser Konservativen Klientel einen Raum in unserer Kirche schaffen können. Das macht Katholizismus la aus. Also wegen mir müssen diese Konservativen die Kirche nicht verlassen.


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 ottokar 21. September 2020 
 

Liebes Herbstlicht

Warum sollten die Abtrünnigen zu den Protestanten überwechseln? Dann würden sie doch die herrlichen Kirchensteuerpfründe verlieren. Aber wir treuen Mitglieder der rkKirche sollten uns überlegen, wie wir verhindern können mit unseren Kirchensteuern nicht mit hinein in den häretischen Strudel gerissen zu werden.


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 Herbstlicht 21. September 2020 
 

Nicht was die Lehre vorgibt, soll gelten, sonden was ich will!

Klaus Kelle fragt in seinem Beitrag:
Warum wechseln die Freunde des “Synodalen Weges” nicht einfach zu den reformierten Brüdern und Schwestern?

Vermutlich deshalb nicht, weil sie sich dann den dortigen Gepflogenheiten und Regeln anpassen müssten und sie nur Kirchgänger unter anderen wären.

Die Freunde des "Synodalen Weges" jedoch wollen, dass sich das katholische Volk ihren Regeln anzupassen hat. Sie streben eine Kirche nach ihren eigenen Vorstellungen an und diese hat sich zu fügen.
Darum ist Austritt keine Option für sie.


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 Chris2 21. September 2020 
 

Warum nicht? Geld im Überfluss?

Oder sind es die bereits vorhandenen Strukturen, in denen man "jemand ist" und gut vernetzt agitieren kann? Oder die lebgewonnen Gewohnheiten? Nicht jeder fühlt sich z.B. mit Bäffchen wohl...


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 Salvian 20. September 2020 

Würdige heilige Messen gibt es!

"Ich, zum Beispiel, würde gern mal wieder in Ruhe und ohne Gesichtsmaske eine Heilige Messe besuchen." Diese Worte, Herr Kelle, haben mir mal wieder bewusst gemacht, wie verhältnismäßig gut ich es habe. Meine Frau und ich haben heute das Hochamt in unserem regionalen Wallfahrtsort besucht. Die Abstandsregeln wurden eingehalten, aber kein einziger Besucher trug eine Gesichtswindel, auch nicht beim Rein- und Rausgehen. Offenbar hat sich in der hiesigen ländlichen Bevölkerung das Bewusstsein der völligen Sinnlosigkeit und Unwürdigkeit dieser Maßnahme durchgesetzt. Auch der Pastor trug bei der Kommunionausteilung keine Maske, sondern stand hinter einem Gestell mit einer Glasscheibe. Die Messe war andächtig, die Predigt ausgezeichnet und ganz auf das Wort Gottes bezogen. Am Schluss wurde "Maria dich lieben" gesungen. Dafür nehmen wir gern mal eine längere Autofahrt in Kauf.


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 y.stark 20. September 2020 
 

Immerhin hat man die Zahl der am Synodalen Weg Interessierten (i.d.R. sind das Katholiken in Deutschland) nur ins Verältnis gesetzt zur Zahl der Christen in Deutschland und ist so auf die genannten 11% gekommen. Hätte man die Zahl der am Synodalen Weg Interessierten mit allen Christen in der Welt ins Verhältnis gesetzt hätte, dann wäre das Verhältnis noch viel kleiner geworden (weit unter 1%).


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 lesa 20. September 2020 

Das Wort kehrt nicht leer zu mir zurück (Jes 55)

@SalvatoreMio: Danke für Ihre Erklärung: Die Bindung an die Weihe, die apostolische Sendung ist von Gott gestiftet, damit die Verbindung zur QUELLE gewährleistet ist. Wie Sie sagen, hat Gott aber viele Möglichkeiten, den Menschen, der ihn sucht, zu beschenken.
Danke für das Interesse der Disliker. Vermutlich haben Sie den Text gelesen. Und etwas bleibt vielleicht doch hängen, wenn Sie die Wahrheit noch nicht hören mögen. Es heißt "Gelegen oder ungelegen". Jesus sagt: "Wehe, wenn euch alle Menschen loben". Also haben diese dislikes durchaus eine sehr positive Seite.


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 SalvatoreMio 20. September 2020 
 

Das Sakrament der Gegenwart Christi hier und heute in Brot und Wein!

Ich komme hierauf zurück, da es der Gipfel unseres Glaubens ist und wir auch vom "Allerheiligsten" sprechen. Wahrheit und Orientierung ist nötig, wie Lesa schreibt: Die Gegenwärtigsetzung des Opfers Jesu Christi, die Eucharistie, vollzieht der Hl. Geist. Diese Handlung kann und darf aber AUSSCHLIESSLICH durch NACHFOLGER DER APOSTEL vollzogen werden, die von der Kirche in der Priesterweihe unter Handauflegung dafür bestellt sind. - Geht jemand zum Hl. Abendmahl in einer reformierten, lutherischen oder anderen christl. Glaubensgemeinschaft, um Christi Nähe und Güte zu erfahren, so wird dieser Person die Liebe Christi gewiss nicht verweigert, obwohl die WANDLUNG nicht vollzogen wird, aber der Herr kann uns auf vielfältige Weise beschenken. Ich bin gewiss, dass er es auch tut. Denn unser Part bei dem Geschehen sind Ehrfurcht und Demut vor ihm.


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 Norbert Sch?necker 20. September 2020 

eher altkatholisch als reformiert

Wie bereits @Ulrich Motte schrieb: Mit ihren Forderungen passen viele Vertreter des synodalem Wegs eher zur Altkatholischen Kirche als zu Reformierten oder Lutheranern.

Die Altkatholische Kirche vertritt fast dieselbe Theologie wie unsere katholische Kirche, mit Ausnahme der Ekklesiologie. Sie lehnt den Primat des Papstes ab (oder zumindest dessen Unfehlbarkeit). Und sie hat Frauenpristertum, dafür keinen Zölibat, und nebenbei erlaubt sie die Wiederheirat Geschiedener und segnet Ausgetretene ein.

Erfolg? In Österreich besteht der Klerus großteils aus ehemaligen Römisch-Katholischen Priestern, mir ist nur eine Priesterin bekannt. Trotz der Übertritte geschiedener Katholiken, die noch einmal heiraten wollen, ist die Zahl der Altkatholiken stark rückläufig. Also: Experiment gescheitert, eine Wiederholung durch den Synodalen Weg erscheint mir nicht zweckmäßig.


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 hape 20. September 2020 

@derfragendeLaie: ich widerspreche.

Nicht erst mit dem Synodalen Weg, sondern schon seit Jahrzehnten spielen traditionell katholische Positionen in Deutschland nur noch eine Nebenrolle. Die große Mehrheit der „Deutschen, die ihr Ding machen“ orientiert sich schon lange nicht mehr am Lehramt. Trotzdem nehmen nach meiner Wahrnehmung die Austrittszahlen zu und die Gottesdienstbesucher gehen zurück.

Bei einer allg. Gottesdienstbeteiligung von unter 5%, darunter meistens Frauen, kann von einer großen Masse aktiver Kirchgängerinnen wohl nicht gesprochen werden. Dieser Trend konnte von Frauen, die in Führungspositionen für „she decides“ werben, genauso wenig aufgehalten werden, wie von Frauen, die Priester spielen und Papst werden wollen.

Nicht die Minderheit, die immer noch am Lehramt festhält, ist also für die „Sklerotisierung“ der Kirche und ihr „Versacken in sektenhafter Bedeutungslosigkeit“ verantwortlich, sondern die große Mehrheit der „Deutschen, die ihr Ding macht.“


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 lesa 20. September 2020 

Weg zum wahren Leben oder Krämerladen

@derFRagendeLaie: Das Wort Gottes, das in der lebendigen Überlieferung durch den Heiligen Geist wiedergegeben wurde, die Sakramente der Kirche ... sind lebendig und wirksam (vgl Heb)
"Die wahre Reform ist jene, die sich um das verdeckte Christliche bemüht. Die falsche Reform ist jene, die hinter den Menschen herläuft, anstatt ihn zu führen, und damit das Christentum in einen schlechtgehenden Krämerladen umwandelt, der um Kundschaften schreit. Damit soll nichts gesagt sein gegen das, was man heute „nachgehende Seelsorge betreibt. (J. Ratzinger)
"Die Lebenswirklichkeit ist nicht das Fundament der Theologie. In der Pluralität der Zeichen der Zeit gilt es „zu unterscheiden, was darin wahre Zeichen der Gegenwart oder des Ratschlusses Gottes sind“ (GS 11) sind und was nicht. Die Stimme unserer Zeit darf nicht einfach mit der
Stimme oder dem Willen Gottes gleichgesetzt werden." (H.Hoping)


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 lesa 20. September 2020 

Nur die Wahrheit gibt Sinn, Halt und Freude am Leben!

Das Problem ist, dass Wahrheit LEBEN ist, und diese Leute den Menschen die Orientierung rauben und die Sinnlosigkeit und Verdunkelung, die so viele (auch junge Menschen) das Leben verleiden lässt in unserer Gesellschaft sich immer wieder konkret als tödlich erweist.
Darum sagte Paulus, den Schwätzern und Irrlehrern müsse man den Mund stopfen. Es wurde schon jahrzehntelang um diese heißen Eisen herum diskutiert.
Die Kirche wurde kaputt zerredet. Anstatt dass sie erkennbar ist als Säule und Stütze der Wahrheit weiß auch hier keiner mehr, wofür sie steht. Ein Larifari, in dem sich niemand einbergen kann. Menschen können viel aushalten, wenn sie einen Sinn darin erkennen. Aber eine Wischi-Waschi-Kirche bietet nicht Christus an, sondern den ANTI-Christ. Und jeder Suizid ist einer zuviel.
Kardinal Müller hat von einem suizidalen Weg gesprochen. Leider gibt es den schlimmen Zusammenhang dass dieser Weg Menschen den letzten Funken
Licht noch raubt.


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 Ulrich Motte 20. September 2020 
 

Salvatore Mio -Lutherische Abendmahlslehre

Lesen Sie dazu bitte im Internet ganz allgemein, aber etwa auch (!) unter den Lutherischen Bekenntnisschriften (Konkordienbuch), Evangelisch-Lutherische Freikirche, Selbständige Evangelisch-Lutherische Kirche, Roland Sckerl, Lutheran Church-Missouri-Synod, Wisconsin Evangelical-Lutheran Synod. Der Unterschied in der Abendmahlslehre (Lutherische Bejahung der leiblichen Gegenwart Christi im Abendmahl) war einst Erstursache für die Trennung Luthers von Zwingli. Calvin war etwas vermittelnd. Lutherische Lehre ist das Hinzukommen von Blut und Leib Christi zu Wein und Brot, anders als im Katholizismus nicht deren Wandlung. Nach dem Abendmahl ist das Hinzutreten, soweit ich (kein Lutheraner) weiß, beendet. Falsche Praxis, falsche Lehren Einzelner ändern nichts an der Lehre, bei Lutheranern wie bei Katholiken.


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 Chris2 20. September 2020 
 

Kurz und knapp und treffend.

Dennoch: Beten wir, das möglichst viele auch innerlich in der Kirche bleiben. Und dass "Protestantisierung" so aussieht, dass auch wir mehr Bibelarbeit machen (à la Freikirchen) oder Christus wieder mehr öffentlich verkündigen. Da lerne ich gerne von wackeren Protestanten, die sicherlich auch beim Marsch für das Leben wieder gut vertreten waren.


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 SalvatoreMio 20. September 2020 
 

"Oelberg, Ihre Statistik geht völlig am Thema vorbei!" WIESO?

@Sehr geehrter Diadochus! Weshalb geht "Oelberg" am Thema vorbei? Er greift den Kommentar auf und korrigiert ihn kurz! -Ansonsten: was bedeuten die Prozentzahlen schon? Denn, wer sich nicht um seine Kirche kümmert, dem wird auch der Synodale Weg gleichgültig sein. Wenn jemand will, dass Frauen Priesterinnen oder Homosexuelle gesegnet werden, von dem ist noch lange nicht gesagt, dass er Christi Botschaft glaubt und mit der Kirche leben will.


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 derfragendeLaie 20. September 2020 
 

Die Deutschen machen ihr Ding...

...mit dem SW, und die große Masse der aktiven Katholiken-Kirchgänger und in der Gemeindearbeit Tätige,meist Frauen!-geht ihn mit.
Und das ist gut so.Das Festhalten an Positionen aus dem 19. Jh (Rolle der Frau, Sexualmoral, Hierarchie) bedeutet nur eins: Sklerotisierung und Versacken in sektenhafter Bedeutungslosigkeit.


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 Ulrich Motte 20. September 2020 
 

Uwe Lay und andere : Synodaler Weg und Übertritt

Gerade die strikt konservativen Lutheraner (etwa Evangelisch-Lutherische Freikirche) sind klar demokratischer als die in der BRD üblichen Reformierten. "Reformkatholiken" pass(t)en stark zur Altkatholische Kirche, die aber sehr klein ist. Viele dort verwirklichte Forderungen dürften sehr viele Katholiken unterstützen, teils die Mehrheit. Die werden aber allermeist nicht übertreten. Die Zahl der Gemeinden in der BRD der traditionalistischen Piusbrüder bleibt ja seit Jahren auch gleich klein. Salzburgs Erzbischof Kothgasser verteidigte katholische Vielfalt. Wie will man konkret-praktisch Bischöfe und Priester (von 22 Millionen Laien zu schweigen) auf (konservative) Linie bringen?


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 SalvatoreMio 20. September 2020 
 

Abendmahl der Lutheraner: kein Glaube an leibliche Gegenwart Christi!

@Geehrter Herr Motte! Ihren Hinweis finde ich wichtig, wenngleich zu verwirrend, um alles in wenigen Zeilen "auseinanderklauben" zu wollen. - Bei Lutheranern (einst meine Konfession), herrsche der Glaube an die leibliche Gegenwart des Herrn? Ich weiß es anders: Wer beim Empfang von Brot und Wein glaubt, dass Christus zu ihm kommt, der empfängt seine Gegenwart in GEISTIGER WEISE! Brot und Wein sind NICHT sein Leib und Blut. Ich empfehle, bei Google einzugeben: "Der Konflikt entzündet sich beim Abendmahl". Ein mir gut bekannter Priester, der lange lutherischer Pastor war, berichtet dem Deutschlandfunk die Unterschiede: Es ist in der luth. Kirche kein Problem, nach dem Gottesdienst die restlichen Hostien im Pfarrheim Kindern als Kekse, bestrichen mit Nutella, anzubieten. Ein anderer evang. Pastor erzählte mir, dass er theoretisch die Hostien den Schweinen als Futter geben könne, da sie nur Brot seien, auch wenn die Abendmahlsworte gesprochen wurden.


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 Uwe Lay 20. September 2020 
 

Die beste Lösung!

Die beste Lösung wäre es wirklich, träten diese "Reformer" zum Reformiertentum über (das Reformierte liegt denen näher als das Lutherische ob der Überbetonung des Demokratischen.) Aber dieser gute Vorschlag übersieht die Destruktionslust dieser Reformer,die Katholische Kirche aufzulösen.
Uwe C. Lay Pro Theol Blogspot


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 phillip 20. September 2020 
 

Warum wechseln die Freunde des “Synodalen Weges” nicht einfach zu den reformierten Brüdern und Schwe

Diese Frage stelle ich mir schon lange nicht mehr; meine Antwort: Weil es ihnen doch ausschließlich nur um die Zerstörung der una sancta ecclesia geht!
Ad exnonne: Die von Gott zum Heil der Menschen gestiftete Katholische Kirche ist in den zentralen Glaubens- und Lehrinhalten kein (und schon gar kein demokratischer) Debattierklub. Und ja, für in häretische, apostatische, schismatische, blasphemische Ansichten verharrende ist nach göttlichem Recht und Gesetz der Ausschluss vorgesehen. Ehrlicher wäre es allerdings, wenn sie selbst die Konsequenzen ziehen. Ob dies in einer Umkehr oder einem Austritt sein soll, sollen sie selber entscheiden. Eine Rückbesinnung auf die essenzialia des Katholischen Glaubens, die auch in den Dogmen ihren Ausdruck gefunden haben, ist dringend erforderlich; mit der Tempelreinigung hat uns auch Christus darüber hinaus ein Vorbild gegeben.


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 Diadochus 20. September 2020 
 

Interesse

Der Synodale Weg stößt auf wenig Interesse beim Volk Gottes, richtig, bei mir auch. Andersherum, haben die Bischöfe noch Interesse am katholischen Glauben? Die Amtskirche hat fertig. Wer tritt noch ein für eine würdige Liturgie ohne die Maskerade?
@Oelberg, Ihre Statistik geht völlig am Thema vorbei.


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 Walahfrid Strabo 20. September 2020 

Warum wechseln sie nicht?

Nun, vermutlich, weil das langweilig wäre. So kann man sich wichtig machen, sei es nur als "kritisches" PGR-Mitglied vor Ort, wo dem Pfarrer gerne Steine in den Weg legt, oder auf der großen synodalen Bühne: Die Aufmerksamkeit ist einem gewiss. Werd ich hingegen einfach evangelisch, juckt das niemanden. Außerdem gäb es ja dann nichts mehr zu fordern! Alle Forderungen wären schon umgesetzt. Wogegen soll man dann noch ankämpfen....?


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 Ulrich Motte 20. September 2020 
 

"Reformierte Geschwister"

Der Text ist etwas ungenau. Innerhalb der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) ist nur eine Minderheit (etwa 10 %) reformiert, die sehr große Mehrheit Lutheraner, die etwa wie die Katholiken (offiziell) die leibliche Gegenwart des Herrn im Abendmahl lehren. Zudem würde selbst die Übernahme aller Forderungen im synodalen Weg Kernunterschiede zum Protestantismus nicht ändern: Abendmahlsverständnis, Offenbarung ( Schrift und Tradition), ewigen Heil (menschliches Verdienst), Maria und Heiligen, Amt von Päpsten, Bischöfen, Priestern, Fegefeuer, und vielem mehr. Hinzu kommt natürlich, daß es - weltweit starke - reformierte, lutherische und sonstige evangelisch-konservative Kirchen gibt, die - nur Beispiele- bei der Rolle der Frau, Homosexuellen, ewigen Heil, Bibelverständnis, Religionsvermischung, Politik konservativer sind als die offizielle Lehr Roms: "Werdet doch Reformiert"- ist daher ein eher fragwürdiges Argument!


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 lesa 20. September 2020 

Wahre Reform

Danke! Nur eine kleine Korrektur: Eine Stunde Anbetung ist UNENDLICH mehr wert - und die Reform dieses verkehrten Weges.


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 exnonne 20. September 2020 
 

"Macht ihr euer Ding!"?

Haut doch einfach ab - das kann meines Erachtens nicht die Lösung sein. Ich habe durchaus auch meine Probleme mit dem Synodalen Weg, aber alle Andersdenkenden rauszuschmeißen halte ich für totalitär und nicht zielführend. Wir sollten schon davon ausgehen, dass diese Menschen sich ernsthaft Gedanken machen und einen Anspruch darauf haben, ernst genommen zu werden. Da ist natürlich Dialogfähigkeit gefragt.


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 Oelberg 20. September 2020 
 

Statistik !!

Der angegebenen Wert von 11% ist so nicht ganz richtig, da er sich auf alle Befragten incl. der Konfessionslosen bezieht.
Von den Katholiken, die der Synodale Weg je eigentlich nur betrifft, interessieren sich knapp die Hälfte dafür.


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