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Vatikan gegen Mahlgemeinschaft von Katholiken und Protestanten

20. September 2020 in Deutschland, 56 Lesermeinungen
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Brief der Glaubenskongregation an Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Bätzing: Unterschiede im Eucharistie- und Amtsverständnis zwischen Katholiken und Protestanten noch so gewichtig


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Der Vatikan hat gegenseitigen Abendmahls-Einladungen von Katholiken und Protestanten eine theologisch begründete Absage erteilt. Die Unterschiede im Eucharistie- und Amtsverständnis seien "noch so gewichtig", dass sie eine Teilnahme katholischer und evangelischer Christen an der Feier der jeweils anderen Konfession derzeit ausschlössen. Auch für eine "individuelle Gewissensentscheidung" gebe es keine Grundlage, heißt es in einem Schreiben der Glaubenskongregation an den Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Georg Bätzing, das Kathpress vorliegt. Dem Schreiben beigefügt ist ein theologischer Anhang, der im Einzelnen die Punkte des ÖAK-Papiers kritisch analysiert.

 

Die oberste katholische Glaubensbehörde äußert damit Einwände gegen ein gemeinsames Votum des Ökumenischen Arbeitskreises evangelischer und katholischer Theologen (ÖAK) zur wechselseitigen Teilnahme an Abendmahl und Eucharistie. Deren Text vom vergangenen September, den auch Bätzing mitverantwortete, sollte zur Überwindung einer langjährigen Blockade beitragen. Bätzing hatte unlängst angekündigt, dieses Modell werde auch beim ÖKT in Frankfurt im kommenden Jahr Anwendung finden. Nach Auffassung der Glaubenskongregation, deren Schreiben auf den 18. September datiert und von Kardinal Luis Ladaria Ferrer als Präfekt sowie Kurienerzbischof Giacomo Morandi als Sekretär unterzeichnet ist, sind einige Fragen des "katholischen Grundverständnisses von Kirche, Eucharistie und Weiheamt" in dem Dokument "nicht ausreichend geklärt".


 

Eine Öffnung für eine eucharistische Mahlgemeinschaft mit der Evangelischen Kirche in Deutschland würde zum derzeitigen Stand "notwendigerweise neue Gräben im ökumenischen Dialog mit den Orthodoxen Kirchen" über Deutschlands Grenzen hinaus aufwerfen. Konkret sieht der Vatikan die "Beziehungseinheit von Eucharistie und Kirche" unterbewertet. Auch würden "wesentliche theologische und unverzichtbare Einsichten" des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962-1965) und der gemeinsamen Tradition mit der Orthodoxie nicht ausreichend gewürdigt. Annäherungen im Eucharistie- und Amtsverständnis in internationalen katholisch-lutherischen Dialogforen fänden in dem Ökumene-Text keinen Widerhall. Die Kongregation verwies darauf, auch die Bischofskonferenz selbst sehe die "Notwendigkeit einer weiteren theologischen Vertiefung bestimmter Kernthemen wie der Frage der Realpräsenz und des Opferbegriffs der Eucharistie".

 

Damit verbunden seien auch die Frage des Weiheamts und des Zusammenhangs zwischen Taufe, Eucharistie und Kirchengemeinschaft. Tätig wurde die Glaubenskongregation nach eigenen Angaben, nachdem die Bischofskongregation in Rom ihr am 20. Mai den Text "Gemeinsam am Tisch des Herrn" zur Beurteilung zugesandt hatte. Zuvor hatten die deutschen katholischen Bischöfe auf ihrer Frühjahrsvollversammlung und die Ökumenekommission der Bischofskonferenz das Votum des Ökumenischen Arbeitskreises diskutiert. Unterdessen bestätigte der Sprecher der Deutschen Bischofskonferenz, Matthias Kopp, den Eingang des Schreibens aus Rom und kündigte an, es werde kommende Woche bei der Herbstvollversammlung der katholischen Bischöfe in Fulda diskutiert werden.

 

Copyright 2020 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich


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Lesermeinungen

 Diasporakatholik 24. September 2020 
 

@lakota - Das beim Metzger gekaufte Hirn hilft Ihnen ganz gewiss nicht,

selbst wenn Sie's pfundweise verzehrten ;)

Ebenso nicht Ihre früher hier geäußerte wohl "witzig" gemeinte Bitte, der Herrgott möge Hirn vom Himmel herunterwerfen.

Monsignore Schlegl's Ratschlag an lesa war dagegen unmissverständlich und eindeutig.
Ihm kann man sich nur uneingeschränkt anschließen.


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 Herbstlicht 22. September 2020 
 

@laudeturJC

Das, was Sie beschrieben haben, beobachte ich auch schon seit Jahren.
Ich war einige Jahre im Pfarrgemeinderat und habe einigen Einblick gewonnen.
Manchmal geradezu liebedienerisch gebärdete sich die katholische Seite (nicht der Pfarrer) in ihrem Bestreben nach Übereinstimmung, während sich die prostestantische Seite sehr zielstrebig und selbstbewusst gab.


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 laudeturJC 22. September 2020 

Die kath. Amtsträger

gehen seit Jahrzehnten auf die Protestanten zu, Schritt für Schritt. Hat jemand jemals irgendwo eine Gegenleistung gesehen? Nicht mal im Rechtfertigungsdokument sind sie einen Millimeter von ihren protestantischen Irrtümern abgerückt, siehe Analyse von Prof. May. Es ist immer die kathol. Seite, die nachgibt, bis zur Selbstaufgabe? Ich hoffe nicht...


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 galil?a! 21. September 2020 
 

Herr SCHLEGL hat ganz recht.

Die Katholische Kirche wird wegen der Protestanten in Deutschland sicher nicht die gute ökumenische Gesprächsbasis mit Orthodoxen und Altorientalen aufgeben.


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 galil?a! 21. September 2020 
 

2 Korinther 13.11 Im Übrigen, liebe Brüder, freut euch, kehrt zur Ordnung zurück,

lasst euch ermahnen, seid eines Sinnes und lebt in Frieden! Dann wird der Gott der Liebe und des Friedens mit euch sein.

Dieses seid eines Sinnes bedeutet wohl, dass ihr im Glaubensfragen eines Sinnes sein sollt. Wer einen anderen Glauben hat als die katholische Kirche (Dogmen) ist daher nicht eines Sinnes und muss sich erst bekehren damit er wieder eines Glaubens ist und an der Gemeinschaft teilnehmen kann.

Wobei der Hl. Paulus will, dass wir nicht nur alle den gleichen Glauben haben, sondern auch in Frieden zusammenleben. Denn man kann auch eines Sinnes sein aber in anderen Fragen verstritten sein. Das heißt man soll Versöhnlich sein mit seinen Mitbrüdern. Wenn man streit sucht und Hader hervorruft dann wird auch Gott nicht mit einen sein und man ist auch nicht in Gemeinschaft mit den Heiligen. Wer den Papst nicht liebt als Bruder schließt sich genauso von der Gemeinschaft aus. Wer glaubt, dass der Papst etwas falsch macht, der soll für ihn beten damit er sein Amt gut ausübt.


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 Eselchen 21. September 2020 
 

Seit nahezu 500 Jahren

ist es Konzilsentscheidung und damit Glaubensgewissheit, dass die Art und Weise des evangelischen Abendmahls zum Kirchenausschluß führt. Was wollen uns eigentlich gewisse deutsche Bischöfe vorführen? Das sie bereits außerhalb der Kirche stehen? Oder was soll uns da sonst vorgeführt werden. Ein schönes Zeichen für die Menschen? Bei der Wahl zwischen dem Gott und Menschensohn und den Menschen, hat man sich mal wieder gegen Gott entschieden, ohne zu begreifen, dass man sich damit auch automatisch gegen die Menschen entscheidet. Nichts begriffen, nichts geglaubt - Willkommen in der deutschen Staatskirche!


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 phillip 21. September 2020 
 

Der Poster Zsupan attestiert dem Poster Hadrianus Antonius "ein ...

seltsames Verständnis des Papstamtes". Na dann, Zsupan, erklären Sie uns, woraus Sie das ableiten. Erklären müssen Sie uns dabei aber nicht, dass der aktuelle Inhaber des Stuhles Petri ein seltsames Verständnis vom Papstamt hat, denn das ist hinlänglich evident - siehe etwa die dubia, correctio filialis, Schreiben an den Papst betreffend Förderung, Verbreitung und Duldung von Häresien, insbesondere die Abu Dhabi-Erklärung und auch die von Hadrianus Antonius angesprochene Haltung des Papstes zur "Abendmahlsgemeinschaft".


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 Zeitzeuge 21. September 2020 
 

Die Anglikaner sind nicht in der apostolischen Sukzession, siehe Link!

Bereits Papst Leo XIII. hat 1896 verbindlich

erklärt, daß die anglikanischen Weihen ungültig

sind, konvertieren angl. Geistliche und wollen

kath. Priester werden, erfolgt nach entsprechen-

der Vorbereitung die Priesterweihe, näheres

ebenfalls im Link!

Bei den Altkatholiken stellt sich die Frage

der richtigen Intention hinsichtlich der

Darbringung des hl. Messopfers sowohl die

Instauratio als auch die dogmatisch verbindliche

Transsubstantiationslehre werden abgelehnt.

Durch die ungültige Frauenweihe, auch von sog.

"Bischöfinnen", die ja wiederum ungültige

"Priesterweihen" spenden, wird es noch schwie-

riger, ein Opferpriestertum bei den Altkatholiken

zu postulieren.

www.kathpedia.com/index.php/Anglikaner


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 SCHLEGL 21. September 2020 
 

Der fragende Laie

Sie haben ja argumentiert, das ist ganz in Ordnung! Der Kanon des heiligen Andreas von Kreta,war nurfür die seltsamen "Daumen runter-Leute" gedacht,- es gibt übrigens auch im römischen Brevier Texte von ihm-, ist eine wunderschöne Bussliturgie in der Fastenzeit des byzantinischen Ritus. Als Priester des lateinischen und des byzantinischen Ritus habe ich diese Liturgie mit den zahlreichen Niederwerfungen mehrmals zelebriert und überlebt! Seit einem Trümmerbruch am Knie 2006 behelfe ich mir mit einer tiefen Verbeugung, das geht auch, wenn man alt wird.
Nur bitte ich Sie Träume und Wünsche niemals gegen die reale Lehre der Kirche auszuspielen.


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 lakota 21. September 2020 
 

@Schlegl

Vorsicht, werter Monsignore, es gibt Leute die glauben sie könnten sich Hirn beim Metzger besorgen.
Da bekommen Sie vielleicht wieder einen roten Daumen :-)


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 SCHLEGL 21. September 2020 
 

@ lesa

Das wird schwierig! Da hilft nur: Hirn einschalten; Hirn benützen; Argumentieren lernen; Und VIEL Fachliteratur LESEN!


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 Rolando 21. September 2020 
 

derfragendeLaie

Die Träumereien müssen sich immer mit der Lehre der Kirche und mit der Hl. Schrift decken, sonst sind sie von Lügenpropheten.


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 derfragendeLaie 21. September 2020 
 

Ernst ist das Leben und heiter die Kunst (oder die Religion)

@Schlegl: Lieber Herr Schlegl, ich bin NICHT der 1 Disliker, dazu finde ich Ihre Kommentare manchmal zu interessant.
Aber warum immer diese sado-masochistischen Straf- und Bußfantasien, 180 Niederwerfungen, auweia, was sagen da mein künstlichen Hüftgelenke???Ich bin mir sicher, der Herr will das nicht!
Und "die Mönchsväter in Ägypten im 4. Jahrhundert" sind jetzt auch nicht unbedingt so zielführend für eine schwäbiche Landgemeinde im hier und jetzt ;-)
@Liebe Lesa, ein wenig Heiterkeit und naiver Sinn kann auch nicht schaden, denn wie sagt der Herr "lasset die Kindlein zu mir kommen und wehret ihnen nicht,denn ihrer ist das Himmelreich!"
Beste Grüße vom Laien


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 lesa 21. September 2020 

Nieder"disliken" statt Argumentieren ist eine Illusion

[email protected] Schlegl: Es zeigt sich, dass Sie auch medizinisch sehr versiert sind. Gewiss finden Sie für die Dislikenden noch ein Mittel gegen Ohnmacht bzw. Argumentationsmangel.


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 Zsupan 21. September 2020 
 

@derfragendeLaie

Selbst wenn es wirklich so sein sollte, wie Sie das in Ihrem Traum haben wollen: Die katholische Kirche ist eine rechtlich verfasste Institution – es gibt keinen Grund, warum Sie nicht auf Erden die Einhaltung Ihrer Lehre und des Kirchenrechts einfordern sollte.

Das ständige Ausspielen von Jesus Christus gegen die katholische Kirche finde ich nervig, gelinde gesagt.


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 SCHLEGL 21. September 2020 
 

dem Daumen runter

Dem 1 Daumen runter-disliker unter allen meinen Kommentaren, muss man etwas Stärkeres empfehlen, als Baldriantropfen.
Zu empfehlen wäre der Busskanon des heiligen Andreas von Kreta und der ägyptische Maria mit 180 Niederwerfungen, wie ihn die Byzantiner, orthodox, oder griechisch katholisch in der Fastenzeit wöchentlich beten! Außerdem ein wunderschöner Text, gibt es im Internet! SIEHE LINK UNTEN!

www.deutsch-orthodox.de/wp-content/uploads/Kanon.pdf


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 lesa 21. September 2020 

Wer mein Wort hat, der verkündet wahrhaftig mein Wort (Jer 23, 28)

@derFragendeLaie: Oh, wie nett! Aber Gott hat etwas gegen gewisse Träumereien.
"Sie suchen sich Lehrer, die den Ohren schmeicheln, weil sie die gesunde Lehre nicht ertragen" (Paulus)
"Ich habe gehört, was die Propheten reden, die in meinem Namen Lügen weissagen und sprechen: Einen Traum habe ich gehabt, einen Traum. Wie lange noch? Haben sie denn wirklich etwas in sich, die Propheten, die Lügen weissagen und selbst erdachten Betrug? Durch ihre Träume, die sie einander erzählen, möchten sie meinen Namen in Vergessenheit bringen bei meinem Volk, wie ihre Väter meinen Namen wegen des Baal vergessen haben.
Der Prophet, der einen Traum hat, erzählt nur einen Traum; wer aber mein Wort hat, der verkündet wahrhaftig mein Wort. Was hat das Stroh mit dem Korn zu tun? - Spruch des Herrn." (Jer 23)
In der Nchfolge Christi bwarnt Th. v. Kempen, dass die Einflüsterungen des Teufels mittels angenehmer Emotiönchen kommen, was vom Hl. Geist stammt, mutet oft zuerst rauh an, trägt aber süße Früchte.


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 SCHLEGL 21. September 2020 
 

SalvatoreMio

Ja, zeigen Sie den serbisch orthodoxen Priester dieser Löffelchen, vielleicht kann er sie brauchen!


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 SCHLEGL 21. September 2020 
 

@derfragendeLaie

Gegen schlechte Träume hilft VALERIANTINKTUR = Baldriantropfen oder Passionsblume (Passedan).:)
Oder auch schlicht und einfach das Studium der katholischen Lehre über die Eucharistie uns das Leben der Märtyrer, die für die Realpräsenz gestorben sind. Christus widerspricht sich nicht selbst, das haben schon die Mönchsväter in Ägypten im 4. Jahrhundert gesagt!


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 topi 21. September 2020 

Wo kann man den Text bekommen?

Kann jemand die Fundstelle des ganzen Briefes nennen?


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 lesa 21. September 2020 

Ich habe gegen dich, dass du Leute bei dir hast, die andere verführen (vgl Offb. 2, 14 ff)

@Zsupan: Zustimmung: Die Katastrophe in D-sprach. Gebieten ist eine schleichende, seit 50 Jahren. Egal, welcher Papst.
Bei der anerkannten Marienerscheinung in Ruanda sagte die Mutter Gottes: "Glaube und Unglaube werden unermerkt kommen." Sie nannte sich Mutter des Wortes. Sie legte größten Nachdruck auf die Verkündigung auch des überlieferten Glaubens der Kirche und ließ ganze Katechesen übermitteln. Die Kenntnis des Glaubens, der ja die Ausfaltung des Wortes Gottes für die Lebensgestaltung ist, sah sie nebst dem Gebet als dringende Schutzmaßnahme zur Abwehr solcher Katastrophen, wie sie der Genozid in Ruanda darstellte. Denn diese Glaubenspraxis ordnet den Menschen innerlich gemäß dem Heiligen Geist. Ohne ihn wachsen Chaos u. Gewalt an, dass niemand mehr des Lebens sicher ist.
Derzeit gilt das Verkehrte als richtig und die Lehre der Kirche als falsch. Wenn man weiterhin kirchlichen Angestellten nicht das Handwerk legt, die Priestertum, Sakramente und Gebote abschaffen wollen ...


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 derfragendeLaie 21. September 2020 
 

Heute Nacht hatte ich einen Traum

Jesus thronte über den Welten und sah, wie seine Kinder, Frauen und Männer, Katholiken und Evangelische in froher Gemeinschaft ihn anbeteten und seinen Geist in ihren Seelen und Herzen wirken ließen. Ein Lächeln überzog seine strahlenden Gesichtszüge. Dann las er im himmlischen Twitter das in dürr-trockenem Rechthaber-Ton gehaltene Traktat der Glaubenskongregation zur gemeinsamen Feier von Abendmahl und Eucharistie. Da überzog wieder ein Lächeln seinen Gesichtszüge und er schüttelte amüsiert den Kopf.


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 Aufkl?rung 21. September 2020 
 

Bischofsamt

Selbst zwischen Anglikanern und den deutschen Protestanten kommt es zu keiner vollen Kirchengemeinschaft, weil die deutschen Protestanten die Apostolische Sukzession, die bei den Anglikanern vorliegt, nicht haben und auch ablehnen. Eine Mahlgemeinschaft besteht allerdings.


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 SalvatoreMio 21. September 2020 
 

Msgr. Schlegl: eine Frage bitte an Sie:

Ich komme zurück auf die "Kommunion-Löffelchen". In meiner Stadt gibt es eine kleine serbisch-orthodoxe Gemeinde u. Kirche. Sollte ich dort vielleicht anfragen, ob sie die Löffel gerne hätten?


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 Rolando 21. September 2020 
 

Schlegl, die Antwort auf den Artikel mit den 27 Bischöfen

Dort ging es leider nicht. Sie haben Recht, die Kirche prüft die Wunder auf Echtheit, z.B. Lourdes. Doch es gibt die persönliche Gotteserfahrung, sagen wir mal, Stärkung und Hilfe im Leben. Die Erfahrung meinerseits mit Wein und mit dem Kostbaren Blut Jesu kann nur ich beurteilen, ich hab das schon ausprobiert, mit der täglich. Verfassung, nach wie vor, wenn ich einen Schluck Wein trinke, merke ich es im Kopf. Die von mir genannte Frau bekam eine ganze Hostie, nicht eine halbe, wie in Ihrem Fall. Wir kommen da in den Relativismus. Ein Haar in der Suppe ist relativ viel, ein Haar auf dem Kopf ist relativ wenig. Wir wissen, was der em. Papst Benedikt XVI über den Relativismus schrieb. Mit der Lehre der Kirche bringet man niemand in die Kirche, doch die persönliche Gotteserfahrung macht viele neugierig. Widerspricht der Glaube an die Wunder, die Jesus tut, der Lehre der Kirche? Sollen wir nicht glauben wie die Kinder?


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 SCHLEGL 21. September 2020 
 

Die Kritik Roms war zu erwarten

Eigentlich ganz klar, dass jetzt (endlich) einmal ein Paukenschlag erfolgte, übrigens nicht der erste! Das gesamte 1. Jahrtausend hält an der apostolischen Sukzession fest, wie sie in den 5 altorientalischen Kirchen und auch in der orthodoxen Kirche gegeben ist. Daran werden weder die Protestanten noch die katholischen Ökumeniker vorbeikommen. Papst Johannes Paul II hat bei seinem Besuch in Skandinavien ausdrücklich aufgefordert, über die Praxis des 1. Jahrtausends im Hinblick auf Sukzession und Sakramente NACHZUDENKEN!
Die Katholische Kirche wird wegen der Protestanten in Deutschland sicher nicht die gute ökumenische Gesprächsbasis mit Orthodoxen und Altorientalen aufgeben.


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 Zsupan 21. September 2020 
 

@Hadrianus Antoninus

Ein seltsames Verständnis des Papstamtes haben Sie da.

Es ist doch nicht so, dass der Deutschkatholizismus seine Forderung erst mit dem Pontifikat von Franziskus stellt.

Ich würde mir auch manchmal wünschen, unser Papst würde etwas weniger, aber dafür etwas überlegter reden. Aber solche Päpste hat es schon immer gegeben. Aber der Zusammenhang, den Sie herstellen, existiert schlicht nicht.

Die Katastrophe in D ist eine schleichende, seit 50 Jahren. Egal, was da grad für ein Papst am Ruder ist.


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 Lino 21. September 2020 
 

Wie die Vergangenheit gezeigt hat, sind Briefe wenig effektiv. Rom sollte einem dieser engagierten "Hirten" als Exempel eine Diözese ohne Kirchensteuer
in Afrika, Asien oder Südamerika zuweisen, wo er
sich ganz einbringen kann. Das würde den verblieben
Rest der Reformer stärker beeindrucken.


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 Rolando 21. September 2020 
 

Beten wir!

Beten wir weiter, ist doch schön, die Amtsgnade wirkt. Beten wir besonders für die Bischöfe, erzählen wir von Erfahrungen in, während der Hl. Eucharistie. Die Hl. Hostie ist kein Hl. Brot, wie sie oft genannt wird, es ist Jesus selbst, mit Fleisch und Blut. Hl. Brot und Hl. Kuh, wo ist der Unterschied? Die Bedeutung der Hl. Wandlung muß herausgestellt werden. Warum Läuten in der kath. Kirche da die Glocken, in der Evang. nicht? Das sollte man den Pfarrer fragen, ihm es dann ggf. gut erklären, auch dem Bischof, wenn man ihn trifft, wenn er zu Besuch in der Pfarrei ist. Persönliches Zeugnis des wunderbaren Katholischseins ist Gebot der Stunde.


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 Hadrianus Antonius 21. September 2020 
 

Unrecht (2)

P. Tromp hat die Tribulationen der Kirche im Interbellum sehr intens miterlebt.
Sehr beschlagen in den Ordensgeschichten wußte er sehr gut, daß eine der größten Gefahren für das Leben, Wirken und Überleben einer Ordensgründung die übermäßig schwärmerische Fixierung auf eine einzige Person ist.
Gerade deshalb werden sehr häufig die Stifter und Ordensgründer von ihrem ursprünglichem Wirkungsort entfernt.
Pater Tromp war übrigens, wie unbeugsam in der lehre und kämpferisch für den Glauben, zugleich sehr freundlich im familialen Umgang und auch mit viel Verständnis für Menschen, die Pech gehabt hatten.
Daß Pater Tromp mit der speziellen Spiritualität und dem Schwärmerischen der Schönstattgesellschaft nicht viel anzufangen wußte, ist sehr gut möglich.
Daß gekränkte Frauen das sehr lange nachtragen, ebenso.
Milwaukee ist jedoch kein einsames Dorf in Apulien.
Und Msgr. EB Lefebvre und die FSSPX wurden viel schlimmer behandelt.


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 laudeturJC 21. September 2020 

Ich habe das Caritaspamphlet

im Netz nachgelesen: Also ich wäre auch gegangen...

Das alles illustriert die Fehlentwicklung in der Kirche: Entjenseitigung/Verdiesseitigung, Anthropozentrik, Profanisierung...

Vorsicht auch mit Begriffen, die insgeheim umdefiniert werden wie „Kreuz“ als zu bekämpfendes Unrecht statt freiwilliges Opfer etc......


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 Hadrianus Antonius 21. September 2020 
 

Sehr wirr

Schon im Frühjahr 2014 (also: am Anfang des Pontifikats von Franziskus) wurde der pontifex maximus in einem Vorort von Rom bei einer Veranstaltung von der waldenser Pastorin zu der "Abendmahlsgemeinschaft" befragt und antwortete "...ja...nein...ja... Ach, mache was Ihr wollt!..."
Coram publico gesagt und einwandfrei in Schrift, Bild und Ton dokumentiert :-(
Schon seit 6 Jahren ist katholisches Deutschland da sehr gut informiert.
Insoweit hat Bätzing nur das getan, was der Oberkommandeur damals erlaubt hat.
Ohrfeigen kann man sich selbst schlecht geben und ich bin sicher, daß die brave Poster auf diesem Forum hier sicher dem Oberkommandeur eine geben möchten.
Betr. "schallend": setut sollte nicht schallend verbreitet werden; gerade aus Argentinien (Grassi, "Tucho" Manuel Fernandez) ist schon genügend Unsinn gekommen.


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 Chris2 21. September 2020 
 

@ Stefan Fleischer Fake News der Caritas

Und gestern habe ich vorzeitig die Hl. Messe verlassen, als das Pamphlet zum Caritassonntag verlesen werden musste. Die Fake News, der Begriff "Gutmensch" diffamiere gute Menschen (also hilfsbereite Personen, die uneigennützig - tatkräftig oder mit eigenem Geld - anderen helfen) hatte ich, völlig unerwartet im Rahmen der Hl. Messe eines guten Priesters, nicht ertragen. Kann die Caritas nicht wenigstens auf Duden.de nachsehen?
"Gut­mensch, der
jemand, der sich (in einer als unkritisch oder übertrieben empfundenen Weise) empathisch und tolerant verhält, sich für Political Correctness u. ä. einsetzt"
Man müsste zwar mindestens noch das Wörtchen "aggressiv" ergänzen und "... die Kosten und Folgen seiner Politik anderen aufbürdet", vielleicht auch noch "den Falschen helfen" und "ohne Rücksicht auf die Sicherheit der eigenen Bevölkerung", aber die Definition ist schon mal recht nahe dran.


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 Chris2 21. September 2020 
 

@Stefan Fleischer

Vor ein paar Jahren waren wir umständehalber an Heiligabend in einer Hl. Messe für Senioren. Der Priester schaffte es zwar bis zum Begriff "Menschwerdung", meinte damit aber lediglich nette Menschen, etwa einen Busfahrerer, der auf freier Flur anhielt und fragte, ob er mitfahren wolle. Die Menschwerdung Gottes und der Beginn des größten Erlösungswerks aller Zeiten kam dagegen nicht einmal ansatzweise vor.
Oder der Pfarrer bei der Erstkommunion, der wunderbare sprachliche Bilder verwendete, der aber an keiner einzigen Stelle sagte, worum es an diesem Tag wirklich geht. Wir waren uns anschließend beide nicht sicher, ob er wirklich an die Realpräsenz Gottes in der Eucharistie glaubt.
Und alles mitten im tiefsten Bayern, nicht in München...


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 ottokar 21. September 2020 
 

Psalm 1

Kennen Sie die Erscheinungen der hlg.Schwester Faustina?


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 Chris2 21. September 2020 
 

Rom macht sich immer mehr Sorgen

über die Entwicklung im Lande Luthers. Spätestens seit der Ankündigung, die (vermutlich 95) Beschlüsse des "Synodalen Weges" würden auch dann als verbindlich gelten, wenn sie gegen die Lehre der Kirche verstoßen sollten.
Niemand wird sagen können, mit einer Kirchenspaltung habe niemand rechnen können...


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 Psalm1 20. September 2020 
 

ottokar

"Unabhängig davon kann Jesus Christus jederzeit auch einem Protestanten erscheinen, obwohl man davon noch nie etwas gehört hat. Mag sein ,dass ich mich täusche."

Ja, da täuschen Sie sich. Jesus erscheint heutzutage vielen Menschen. Christen aller Konfessionen, aber auch Nichtchristen. Z.B Moslems.


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 Zsupan 20. September 2020 
 

Herrschaftszeiten, langsam ...

... ist aber Matthäi am Letzten! Die wievielte Maßregelung per Brief aus Rom, die spezifisch an die deutschen Bischöfe gerichtet ist? Und die hören das Läuten immer noch nicht?


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 Salvian 20. September 2020 

"Am deutschen Wesen ..."

Ich fürchte, die wohlbegründete Erklärung Ladarias wird bei deutschen Kirchenfunktionären auf versteinerte Herzen stoßen. So hat sich jüngst die familienpolitische Sprecherin des ZdK und KDFB-Vizepräsidentin Birgit Mock wie folgt zum Synodalen deutschen Sonderweg geäußert: "Wir brauchen eine starke deutsche Kraft und ich denke, dass dies auch ein Paradigmenwechsel für die Welt sein wird."
Angesichts solcher Hybris bleibt einem einfachen Katholiken nur noch das Bewusstsein, dass sich auch im 21. Jahrhundert der alte Erfahrungssatz bewahrheiten wird: Hochmut kommt vor dem Fall.


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 ThomasR 20. September 2020 
 

@dalet

hoffentlich nach einigen Briefen aus Rom kommen einige Visitationen auch aus Rom- trotz steigenden Kirchensteuereinnahmen sind in Deutschland mehrere hundert Kirchen profaniert und z.T. abgerissen (es ist nur ein Grund)

in einem Bistum in Süddeutschland vermutlich um Kosten zu sparen sind alle priesterliche Aushilfen für den Sommer in diesem Jahr nicht eingeladen

Eine Visitation und bzw. inzwischen auch Zwangsverwaltung für BDKJ bzw für Frauenbund aus Rom auch dringendst gefragt


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 borromeo 20. September 2020 

@Adamo

"Diese schallende Ohrfeige gilt allen Synodalbischöfen ebenso."

Das stimmt allerdings, auch wenn Bätzing derjenige war, der das konkrete Vorgaben erst kürzlich öffentlich verkündet hat. Die anderen bischöflichen synodalen Irrwegler mit Ausnahme einiger weniger dürfen sich von dem Schreiben aus dem Vatikan genauso angesprochen fühlen.


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 Smaragdos 20. September 2020 
 

Wir dürfen gespannt sein, wie lange es nun geht, bis Bischof Bätzing Kardinal Ladaria nach Limburg bestellt, um mit ihm über diese freche Zurechtweisung aus dem Vatikan zu diskutieren. Was erlauben sich eigentlich diese Herren im Vatikan, die deutschen Einheitsphantasien zu kritisieren? Schliesslich ist die Kirche in Deutschland der Nabel der katholischen Kirche!


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 lesa 20. September 2020 

Wahrheit macht frei und führt zur Einheit

@laudetur JC: Ja, ein weiteres Lebenszeichen des lebendigen Lehramtes! "Ohne Offenbarung verwildert das Volk".
@dalet: Erklärende Briefe haben den Vorteil, dass das die Lehre begründet dargelegt wird - für hörbereite Menschen. Dass die entsprechende Ordnung eingefordert werden muss, ist in der Hl. Schrift auch eine Gegebenheit, wie das im Zusammenleben von Menschen nun einmal notwendig ist.
"Ein weiser Herrscher festigt sein Volk." (Spr 10)


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 Federico R. 20. September 2020 
 

Eine gute Nachricht am heutigen Sonntag

Dass aus der Glaubenskongregation noch klare Anweisungen kommen – jetzt schon zum zweiten oder dritten Mal in diesem Jahr -, grenzt beinahe schon an ein Wunder. Denn solche Nachrichten sind seit sieben Jahren eher eine Seltenheit. Wenigstens der vormalige Glaubenspräfekt Kardinal Gerhard L. Müller kann sich frohen Herzens freuen und befreit aufatmen. Der gegenwärtige DBK-Vorsitzende Bischof Bätzing und sein Vorgänger in dieser Funktion, Kard. Marx, werden dagegen wieder mal schäumen vor Wut, weil’s nun doch nicht so laufen wird wie gedacht/gewünscht, z.B. beim nächsten ökumenischen Kirchentag in Frankfurt am Main, dem Epizentrum des Syn.Wegs. Auch der Würzburger Bischof Dr. Jung schaut nun plötzlich etwas alt unter der Mitra aus, etwa mit seiner Einladung zur Interkommunion von kath.+ev. Ehepartnern gleich zu Beginn seines Amtsantritts. Ein guter Sonntag, der heutige.


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 SalvatoreMio 20. September 2020 
 

Predigten, die eher sozialer Beratung gleichen

@Lieber Herr Fleischer! Gott wird nur noch nebenbei erwähnt. Viele Predigten gleichen guten Anleitungen im Umgang miteinander. Heute zum Evangelium: es ging fast nur um GERECHTIGKEIT UNTEREINANDER! Dass es sich beim Gleichnis um Arbeit im Weinberg Gottes dreht, wo der Herr uns in Dienst nimmt, weil wir Christen sind: ich fragte mich, ob unser lieber Priester das wohl weiß? - Ob wir viel Schweiß hergeben für den Dienst im Glauben oder weniger: jede Berufung (nicht allein der Priester) ist Gnade, und es "genügt", wenn Gott uns nur den 1 Denar schenkt - denn dieser Lohn: das ist er selbst!


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 fenstergucker 20. September 2020 
 

DBK und Bätzing

Was heißt denn da, das muss auf der Herbstkonferenz der DBK diskutiert werden ?? Diesen Brief verstehe ich ja selbst als kleiner Katholik. Nur die Herren Marx und Bätzing legen ihn für sich selbst wieder so aus, wie es ihnen passt. Wann werden diesen beiden Herren endlich ihre Grenzen aufgezeigt ?!
Ich sehe durch diese Beiden schon die Kath. Kirche in Deutschland in der Spaltung !!


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 Adamo 20. September 2020 
 

@borromeo, diese schallende Ohrfeige gilt allen Synodalbischöfen ebenso.

Bischof Bätzing ist gemeinsam mit den Synodalbischöfen in Vorreiterfunktion offenbar der Meinung:

"Am deutschen Wesen sollen alle Katholiken der Welt genesen!"

Endlich hat unser Papst Franziskus mit der überzogenen Ökumene der deutschen Synodal-Bischöfe, in bezug auf das gemeinsame Abendmahl mit den Protestanten, den großen Unterschied klar herausgestellt.


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 Stefan Fleischer 20. September 2020 

Es ist einfach nur traurig

Heute fand die wohl älteste, jährliche und gesamtschweizerische, ökumenische Aktion statt. Der Eidg. Dank-, Buss- und Bettag, und zwar sozusagen unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Die Medien nahmen ihn, soweit ich das beobachten konnte, kaum zur Kenntnis. Und die «normalen» Christen erfuhren (vielleicht) etwas davon, wenn sie den Gottesdienst besuchten. Was sie aber darunter zu verstehen hatte, das erfuhren sie oft selbst dort nicht wirklich. Bei uns z.B. ging es in der Predigt um die Dankbarkeit unter uns Menschen. Die Dankbarkeit Gott gegenüber wurde «vergessen». Und die Busse war selbstverständlich absolut tabu.
Dabei wussten die politischen und kirchlichen Führer, welche damals diesen Tag eingeführt hatten, um ein verbindendes Element unter den Konfessionen zu schaffen, noch sehr genau: «An Gottes Segen ist alles gelegen!» Heute schaffen wir eine bessere Welt selbst auch ohne Gott. Wer’s glaubt zahlt einen Taler!


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 Aufkl?rung 20. September 2020 
 

Theologische Diskussion

Es kann nur auf der Basis von Lehramt und Dogma theologisch diskutiert werden. Diese sollten von Katholiken geglaubt und befolgt werden. Auch bei anerkannten Wundern ist dies nicht der Fall. Hier geht es um das gemeinsame Abendmahl mit den Protestanten in Deutschland, die keine gültigen Weiheämter haben. Ein gemeinsames Abendmahl ist deshalb offiziell nicht möglich. Gültige Weiheämter haben eben nur die Katholische Kirche, die Orthodoxen, die Orientalen, die Alt-Katholiken und es gibt sie bei den Anglikanern.


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 ottokar 20. September 2020 
 

Der schallenden Ohrfeige von Freund Borromeo schliesse ich mich an,

nicht aber ist es sinnvoll über die Möglichkeit eines Hostienwunders beim protestantischen Abendmal zu diskutieren.Wie denn soll es bei den Protestanten ein Hostienwunder geben,wenn es bei ihnen weder eine, von einem nach katholischem Ritus geweihten Priester durchgeführte hlg.Wandlung der Hostie gibt, noch an die Realpräsenz Christi im geweihten Brot geglaubt wird.
Unabhängig davon kann Jesus Christus jederzeit auch einem Protestanten erscheinen, obwohl man davon noch nie etwas gehört hat. Mag sein ,dass ich mich täusche.


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 Rolando 20. September 2020 
 

Ein klares Zeichen sind Hostienwunder

Alle protestantischen Denominationen haben keine Priesterweihe, auch wenn manche meinen in Skandinavien gäbe es sie. Sie haben seit Luther kein einziges Hostienwunder! Da braucht es keine theologischen Erklärungen und Spitzfindigkeiten, man muß nur die Realität anschauen. Es gibt Hostienwunder auch in unserer Zeit, sie sind keine Dinge aus der Vergangenheit. Darauf sollte geblickt werden, und geglaubt.


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 Rolando 20. September 2020 
 

Ei klares Zeichen sind Hostienwunder

Alle protestantischen Denominationen haben keine Priesterweihe, auch wenn manche meinen in Skandinavien gäbe es sie. Sie haben seit Luther kein einziges Hostienwunder! Da braucht es keine theologischen Erklärungen und Spitzfindigkeiten, man muß nur die Realität anschauen. Es gibt Hostienwunder auch in unserer Zeit, sie sind keine Dinge aus der Vergangenheit. Darauf sollte geblickt werden, und geglaubt.


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 borromeo 20. September 2020 

Eine schallende Ohrfeige

für Bischof Bätzing aus dem Vatikan! Eigentlich ein Grund für ihn, das Amt des DBK-Vorsitzenden umgehend zurückzugeben und die freiwerdende Zeit zu nutzen, sich mit den Grundlagen der katholischen Glaubenslehre zu befassen. Daß ein theologischer Anhang zu dem Schreiben ihm diese Grundlagen erst erläutern muß, ist für einen Bischof geradezu peinlich.


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 laudeturJC 20. September 2020 

Ein weiteres erfreuliches Lebenszeichen

des lebendigen Lehramts!

Traurig aber, dass man diese Frage überhaupt von höchster Stelle aus einem deutschen Bischof samt synodalen Weggenossen erklären muss.


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 dalet 20. September 2020 

Viele Briefe aus Rom

Es fällt auf, dass die deutschen Bischöfe in letzter Zeit vermehrt Post aus Rom erhalten. Mal sind es die Pfarrei-Reformen, mal synodale Wege und nun auch Angelegenheiten der Sakramente und des Amtes.
Man möchte den Eindruck gewinnen, dass unter den deutschen Bischöfen zahlreiche sind, die mit ihrem Amt überfordert und nicht in der Lage sind, die apostolische Lehre zu verkünden und zu leben.

Vielleicht wäre es einfacher, wenn der Vatikan statt mahnender und erklärender Briefe einfach mal Entlassungspapiere versendet.
Aber im Vatikan ist man wohl bemüht, die göttliche Geduld nachzuahmen und den Rat des Apostels Paulus im Kolosserbrief (3,16) zu befolgen.


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 SalvatoreMio 20. September 2020 
 

Klare Worte!

Ich bin dankbar für diese Worte! Da viele Christen, die noch mit der Kirche verbunden sind, wichtige Unterschiede nicht mehr kennen, wäre es sehr wünschenswert, dass wir darüber in verständlichen Predigten aufgeklärt würden!


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