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"Religion nicht instrumentalisieren"

24. September 2020 in Aktuelles, 30 Lesermeinungen
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Kardinal Marx predigt bei Herbstvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz


Fulda (kath.net/DBK) Der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, hat heute Morgen (24. September 2020) in der Eucharistiefeier anlässlich der Herbst-Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz dazu aufgerufen, selbstkritisch zu fragen, was die Corona-Zeit für Kirche, Gesellschaft und jeden einzelnen bedeute. Von vielen werde gemeinsam gesehen, dass die Corona-Pandemie Entwicklungen verschärft und beschleunigt habe und Dinge ins Licht rücke, die eine neue Dynamik erhielten. Das gelte auch für das Leben der Kirche und für die Zukunft der Religion.

 

Kardinal Marx appellierte in seiner Predigt, den wahren Sinn und Wert von Religion wachzuhalten. In einer Gesprächsrunde habe er erlebt, wie jemand gerufen habe: „Stoppt Religion!“ „Ich war erschrocken, aber mir war klar, da gibt es einen Hintergrund: Die Erfahrung, dass Religion im allgemeinen Sinne nicht nur einfach friedensstiftend ist, Menschen zusammenführt, Brücken baut, die Liebe fördert, sondern dass Religion auch Gräben aufreißen, Hass schüren kann und immer wieder für politische Zwecke instrumentalisiert wird.“ Es gelte, wachsam zu sein, um Religion nicht zu missbrauchen und fundamentalistischen Strömungen keine Chance zu geben.


 

Die gegenwärtige Zeit der Corona-Pandemie stelle die Kirche in besonderer Weise vor die Aufgabe, von Gott zu sprechen. „Da reicht es nicht zu sagen ‚Religion‘, sondern wir müssen tiefer graben und auf den kommen, dessen Namen wir tragen: Jesus von Nazaret. Es gilt, sein Reden neu zu verstehen, seine Sprache neu zu sprechen. Der Schritt auf Christus zu ist ein Fortschritt – für den Menschen, für die Kultur, das Leben, die Familie – und kein Rückschritt“, so Kardinal Marx.

 

Die Kirche werde auch weiter evangelisieren mit dem Blick nach vorne, auf Christus hin ausgerichtet. „Vielleicht lernen wir dann, dass manches ‚Windhauch‘ ist, auch bei uns, auch im kirchlichen Leben und dem, was wir verkünden. Wir dürfen uns nicht in Nebensächlichkeiten verzetteln, sondern müssen alles dafür tun, das Wort Gottes ein ganzes Leben lang befreiend zu erleben. Glauben wir nicht, wir hätten schon alles abgeschlossen. Bleiben wir neugierig! Deshalb mahnt uns die Corona-Zeit, kritisch zu fragen, was wir zurücklassen können und was wir auf unserem Weg brauchen. Schauen wir auf Christus, der uns führt, und versuchen wir, diesen Christus lebendig neu auszusprechen“, sagte Kardinal Marx.

Archivfoto Kardinal Marx (c) Erzbistum München


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Lesermeinungen

 Lilia 26. September 2020 
 

Quod erat demonstrandum...


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 Lilia 26. September 2020 
 

@Psalm121

Frei nach dem Motto FMM (Feind, bzw. Freund mischt mit) dürfen wir davon ausgehen, dass die Gegenseite hier munter mitliest.
Freuen wir uns über das allseitige Interesse!


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 Chris2 25. September 2020 
 

@Psalm121

Erinnere mich an ein anderes Forum, in dem es gerade um die kaum noch einsatzfähige Bundeswehr ging (z.B. kein einziges U-Boot, keine einzige Fregatte und nur 10 von 130 Eurofightern einsatzbereit), als plötzlich eine völlig neue Person dazustieß, die die Selbstverteidigungsministerin mit nicht enden wollenden Wortschwällen und offenbar auch Insiderwissen in kaum verständlichem Politikerdeutsch verteidigte, bis am Ende jemand fragte: "Frau von der Leyen, sind sie's?". Das war schon "strange". Aber immerhin: Sie hatte mit uns geredet...


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 Psalm121 25. September 2020 
 

Daumen runter

Sehr interessant zu sehen, daß nach einiger Zeit des Kommentierens plötzlich die Zahl der "Daumen runter" explodierte. Da hat vermutlich jemand aus dem Umkreis des Kreuzabnehmers von Jerusalem diesen auf den Artikel hingewiesen. Dann wurde offensichtlich die Gegenoffensive der Söldner organisiert ...
Es ändert aber nichts :
Hätte Christus selbst damals sein Kreuz in Jerusalem abgenommen und hätte er aufgegeben und widerrufen, wäre Herr Marx niemals für eine Zeit, wie er es jetzt bis zum Besuch in Jerusalem gewesen ist, "Kardinal" geworden, den Artikel gäbe es nicht und die Daumen runter auch nicht ...
Léon Bloy :
"Simon von Zyrene half Jesus, das Kreuz zu tragen, die modernen Christen laden ihr Kreuz auf die Schultern Christi",(1902)aus :
"Unterwegs mit Léon Bloy, Gespräche, Gedanken, Gebete, fe-Verlag 2017


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 lesa 25. September 2020 

Selber die Lehre studieren anstatt die Fundamentalismuskeule bedienen

Aber natürlich hat er uns lehramtstreue Christen gemeint, ist doch logisch! Bitte machen Sie das nicht mehr, Herr Kardinal. Es ist leichter, die beleidigende Fundamentalismuskeule zu schwingen und andere, wenn auch verschleiernd,zu etikettieren, als sich die Mühe zu machen, sich in die Lehre der Kirche hineinzuknien u. für sie grade zu stehen! Es sei Ihnen aber verziehen. Wir alle sind schwache Menschen, und Bischöfe haben es enorm schwer - seit Jahren.Wir müssen mehr für sie beten, das ist auch fundamental.
Aber es führt kein Weg daran vorbei, dass Hirten sich mit den Grundlagen der Kirche befassen. Es würde schon genügen, z.B. das Buch "Weggemeinschaft des Glaubens" oder "zur Gemeinschaft gerufen" oder "Auf dem Fundament der Apostel" (Generalaudienzen 2006/7)von J. Ratzing/Ben. XVI. durchzulesen. Wer sich diese Zeit nicht nimmt, handelt in dieser Kirchensituation unverantwortlich. Wollen muss man. Zuerst der Glaube, dann das Geld.


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 Chris2 25. September 2020 
 

Vielleicht möchte Kardinal Marx ja selbst klarstellen,

was er damit gemeint hat und was nicht. Nicht, dass es Missverständnisse gibt und z.B. gegen ihn wegen "staatsschutzrelevanter Islamfeindlichkeit" ermittel wird, wie gegen einen aanderen Münchener. Falls er dagegen nur diejenigen gemeint haben sollte, die sich an die Lehren Christi und seiner Kirche halten, wäre dagegen zeitgeistlich alles in Ordnung. Nur zu, Eminenz. Und bitte, nehmen Sie uns als mündige Christen ernst und erklären Sie uns, in welchen Punkten und aus welchen Gründen wir ggf. "umglauben" sollten. Wie gesagt, nur "falls"...


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 laudeturJC 25. September 2020 

Wer hat denn schlimmer versagt

in den angesprochenen Themen als genau dieser modernistische Pektoraleabnehmer...


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 lesa 25. September 2020 

Das Wort Gottes nicht instrumentalisieren!

"Das Wort Gottes neu lebendig aussprechen" - das ist nur möglich, wenn man tut, wofür Paulus den Thesalonikern ausdrücklich dankt: "Ich danke Euch, dass ichr Gottes Wort als das nehmt, was es ist: GOTTES WORT."
"Das Wort Gottes ist lebendig, kraftvoll und scharf." (Heb). Es wirkt aus sich selber. "Nicht wir müssen das Wort Gottes gestalten, sondern das Wort Gottes uns." (Pf.P.S)
"Füg SEINEN Worten nichts hinzu, sonst überführt er, dich, und du stehst am Ende als Lügner da." (Spr 30, 6)
"Das individuelle Glaubensbewusstsein aber sieht nur richtig, wenn es in die Kirche eingeordnet ist. Ein Blick in die Geschichte der Spaltungen und Sekten zeigt, wohin das Glaubensurteil gerät, wenn es diese Einordnung ablehnt." (Romano Guardini)


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 Chris2 24. September 2020 
 

@SalvatoreMio

Je öfter ich das lese, desto sicherer bin ich mir, dass Herr Marx allen Ernstes gläubige Katholiken meint, die seiner Zeitgeistamokfahrt nicht folgen wollen. Wer es fassen kann, der fasse es. Vielleicht kann er das nochmals ein wenig präzisieren, damit sich auch brave Katholiken oder rücksichtsvolle Eheleute auf dem Standesamt mit dem Umlenken der Kirchen(d)steuer hin zu wirklich katholischen Einrichtungen, Orden und Hilfsorganisationen etwas leichter tun. Wie neomarxistisch die kirchlichen "Jugendverbände" inzwischen teilweise bereits sind, hatte man ja erst dieser Tage wieder erlebt (Artikel Bischof Oster bzw. Link darunter)...


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 Chris2 24. September 2020 
 

@Jose Sanchez del Rio 

Es gibt auch "progressiven Fundamentalismus" mitten in der Kirche. Also Leute, die alles (oder zumindest zentrale Ecksteine = "Ärgernisse") um jeden Preis ändern und dem jeweiligen Zeitgeist anpassen wollen. Und der dabei bisweilen sogar längst überwunden geglaubte uralte Häresien verbreitet (vgl. die Anbetung der heidnischen Göttin Pachamama mit Schamaninnenberasselung eines wehrlosen Baumsetzlings in den Vatikanischen Gärten vor den Augen des Papstes). A propos München: Es gab sogar mal einen Vortrag eines Münchener Weihbischofs zu beiden "Fundamentalismen". Leider ging er auf den p.F. nicht detailliert ein. Ein besonders unrühmliches Beispiel für p.F. unter Christen in Deutschland nannte man z.B. in den 30er oder 40er Jahren die "Deutschen Christen" unter "Reichsbischof" Müller (im Flüsterwitz auch "Reibi Müller" oder - nach vergeblichen Rücktrittsforderungen - "Bleibi Müller" genannt)


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 Jose Sanchez del Rio 24. September 2020 

Selber

Ist es nicht so, dass Herr Marx selber immer wieder die Religion (das Christentum) für andere Zwecke instrumentalisiert? Wenn er so schön predigt, sollte er sich selber auch daran halten.


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 Lilia 24. September 2020 
 

Alles ist Windhauch

Auch ein Kar. Marx wird irgendwann Geschichte sein. Einzig die "Fundamentalisten" werden die Fundamente des Glaubens retten.


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 M?nnerversteher 24. September 2020 
 

Ich weiß nicht, wie es den anderen Lesern dieses Forums geht.
Ich kann mit dem unpersönlichen Reden, häufig in der dritten Person, nichts mehr anfangen.
Keine klare Botschaft, keine Orientierung, kein Zeugnis, keine Hilfe?
LG


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 SalvatoreMio 24. September 2020 
 

Wer sind die Fundamentalisten?

@Zsupan: Danke für Ihre Reaktion, aber ich hatte nichts gegen Ihre Äußerung sagen wollen, nur: ich fürchte, dass laut EB Marx mit den FUNDAMENTALISTEN auch Sie, ich, und alle hier bei kath.net gemeint sind!


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 SalvatoreMio 24. September 2020 
 

Oh, Schreck ...

@Zsupan: Nein, mir ist klar, dass Ihr Posting nicht gegen die Freunde von kath.net gerichtet war. Ich wollte nur "warnen", dass Sie und ich - wir alle hier - wahrscheinlich als Fundamentalisten angesehen werden. Liebe Grüße!


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 Eselchen 24. September 2020 
 

Seitdem S.E. und Seinesgleichen

Jesus Christus am Tempelberg verleugnet und sein heiliges Kreuz versteckt haben ist offenbar geworden wes Geistes Kinder sie sind. Deshalb winden sie sich ja auch wie die Schlangen!
Kehr um und glaub an das Evangelium! Petrus hat nach seiner Gottesleugnung geweint. Diese sind stolz darauf und machen in ihrer Verirrung einfach weiter...


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 Zsupan 24. September 2020 
 

@SalvatoreMio

Vielleicht habe ich mich etwas unklar ausgedrückt, aber mein Posting war keinesfalls gegen die Freunde von kath.net gerichtet.

Mit ging es darum, dass all die Leute, die immer gerne vor Fundamentalismus warnen (und sich selbst dabei so liberal und aufgeklärt geben), blind gegenüber den eigenen Fundamentalismen sind. Das ist alles.


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1
 
 Herbstlicht 24. September 2020 
 

Frage: Was meint Kardinal Marx konkret mit "fundamentalistischen Strömungen", denen man keine Chance geben dürfe?
Darf man hingegen modernistischen Strömungen eine Chance geben?


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 Stefan Fleischer 24. September 2020 

Religion nicht instrumentalisieren

Ja, unsere Religion und Kirche werden von verschiedenen Seiten immer mehr instrumentalisiert. Und das wird immer leichter, je mehr sie den Eindruck erwecken, als wüssten sie selbst nicht mehr, welche Lehre, welchen Gott sie verkünden sollen, was von dem, was sie früher als verbindlich erklärten, heute noch gilt und was nicht mehr. Wie sollen die Menschen denn z.B. aus dem Glauben leben, wie dies so gerne verkündet wird, wenn ihnen nicht einmal mehr die elementarsten Grundwahrheiten zugemutet werden, oder wenn gar in der Verkündigung der Opfercharakter der Heiligen Messe geleugnet, im Hochgebet dann aber vom „heiligen und lebendigen Opfer, das wir darbringen, die Rede ist?“ Eine glaubwürdige Kirche ist anders. Aber eine glaubwürdige Kirche braucht es, wenn sie zu neuer Blüte erwachen soll. Da hilft nur noch eines: der Glaubensgehorsam. Dialogfähigkeit hilft hier überhaupt nicht. Im Gegenteil.


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 wedlerg 24. September 2020 
 

gespaltene Zunge

"Jesus von Nazaret. Es gilt, sein Reden neu zu verstehen, seine Sprache neu zu sprechen. Der Schritt auf Christus zu ist ein Fortschritt – für den Menschen, für die Kultur, das Leben, die Familie – und kein Rückschritt“, so Kardinal Marx."

Wieder einmal ein meisterhaft dialektischer Ausspruch von Kardinal Marx.. Eine Aussage, die auf den ersten Blick richtig klingt und doch so falsch daher kommt, wie es nur sein kann.

Das verräterische ist das Wort "neu", das hier soviel wie a"anders", "umdeutend" etc. bedeut.

Nein: wir müssen Jesus authentisch nehmen, nichts weglassen, nichts umdeuten, nichts bequem machen und nichts politisch missbrauchen. Jesus geht es nicht um Fortschritt, sondern um Gottes Herrschaft, nicht um Staat oder Brücken bauen, sondern um alles.

Marx et al geht es letztlich nicht um Jesus. Das ist das Problem, Herr Kardinal.


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 SalvatoreMio 24. September 2020 
 

Wachsam sein ...

@Zsupan: Sie wiederholen die Worte "Missbrauch von Religion in fundamentalistischen Kreisen". Vielleicht sind damit auch die Freunde von kath.net gemeint??!!- Die Worte der Predigt, hier wiedergegeben mit dem Titel "Religion nicht instrumentalisieren", finde ich eher nichtssagend. Sie wecken in mir Gedanken an Weihnachtsbotschaften der Bundespräsidenten ans deutsche Volk. - Und EB Marx ist nicht der erste Priester, der sich seltsam ausdrückt über Christus: "Versuchen wir, DIESEN Christus lebendig neu auszusprechen!" - Für mich gibt es nur EINEN CHRISTUS - unseren Herrn und Retter.


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1
 
 hape 24. September 2020 

Der Schritt auf Christus zu ist ein Fortschritt.

Da hat Kardinal Marx recht. Allerdings nur dann, wenn der Schritt Umkehr bedeutet. Umkehr aber kennt nur eine einzige Richtung: Hinwendung zum dreifaltigen Gott und Bekenntnis zur einen, heiligen, katholischen und apostolischen Kirche.

Das ist aber sicher nicht die Synodale Kirche. Soviel hat man jetzt sogar auch in Rom begriffen. Damit aber hat der Begriff "Fortschritt" eine ganz andere Bedeutung, als das, was Kardinal Marx hier in ihn hineininterpretiert.

Die Auswirkungen "für den Menschen, für die Kultur, das Leben, die Familie" die Kardinal Marx hier im Stile eines sozialwissenschaftlich geprägten Demoskopen so theatralisch heraufbeschwört, sind nur dann "kein Rückschritt“, wenn diese geistliche Umkehr vorausgeht. Gemessen aber am dem, was vom Synodalen Weg bisher nach außen gedrungen ist, ist der synodale "Fortschritt" eben doch "Rückschritt". Und zwar Rückschritt in eine vorchristliche Moral, wie sie damals unter Heiden üblich war.


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1
 
 Winrod 24. September 2020 
 

@Chris2

"Fragen über Fragen", die keine Antwort finden, weil die katholische Klarheit verloren gegangen ist. So bleiben nur noch Widersprüche zwischen Reden und Handeln, auch und vor allem bei denen, die die Richtung weisen müssten.


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1
 
 Ad Verbum Tuum 24. September 2020 

Wenn Marx den Fundamentalismus kritisiert ...

gilt es m.E. seeehr vorsichtig zu sein.
Für Marx sind doch schon diejenigen Katholiken fundamentalisch, die zur WAHRHEIT Christi, zur Wahrheit der Kirche stehen.
"Ich bin der Weg, die Wahrheit und das LEben." Wer sich daran hält, Jesu Christi folgt ist, kann nicht, einfach staatstreuer knetbarer Friede-Freude-Eierkuchen Konformist sein.
Christentum steht auch heute oft im Widerspruch. Christsein ist eben kein "es ist alles ok mit dir"-Kult. Auch wenn der synodale Weg meint die Kirche genau dahin definieren zu können.


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 SalvatoreMio 24. September 2020 
 

wachsam zu sein ...

@Zsupan


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 Psalm121 24. September 2020 
 

Via Dolorosa

Kreuz-Abnahme ohne Not in Jerusalem nicht instrumentalisieren ...


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 Rita1937 24. September 2020 
 

Hr. Marx liebt es mit bombastischen Reden wie die Syrenen die Zuhörer zu zaubern. Aber es waren schon sehr viele solche Reden, die sich als Strohdreschen erwiesen haben. Denn später tat Marx doch anders als er es sagte und vielleicht dachte. Wer kann noch so was hören. Ich würde ihm raten: Am besten wäre es aufhören, Hr. Marx. Damit hätten Sie den besten Dienst an der Kirche getan. Gestern im TV Sendung Gefragt-Gejagt wurde eine Frage gestellt: Wer ist Georg Bätzing? Auch wenn 3 Möglichkeiten darunter auch die richtige Antwort zu entscheiden waren, hat keiner von den vorwiegend jungen Leuten es gewusst. Machen wir uns nicht so wichtig, bzw. im Fall K. Marx gewichtig. Durch solche Typen geriet die Kirche immer mehr im Abseits. Aber schuld sind immer die Anderen... Das ist der Grundsatz von Hr. Marx und vielen Bischöfen in D.


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 Zsupan 24. September 2020 
 

"Es gelte, wachsam zu sein, ...

... um Religion nicht zu missbrauchen und fundamentalistischen Strömungen keine Chance zu geben."

Vollkommen richtig, Zustimmung. Aber der Hinweis darf erlaubt sein, dass der Missbrauch von Religion nicht nur in fundamentalistischen Kreisen stattfindet. Das Gefühl, als 'normaler' Katholik seinen Glauben gegen die eigenen Funktionäre verteidigen zu müssen, kommt ja auch nicht von ungefähr.


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 Seeker2000 24. September 2020 
 

... und nicht zum Verfügungsgegenstand des Staates und mancher Bischöfe machen!

War es nicht Kardinal Marx der noch vor der Regierung Gottesdienste untersagte, um sich als großer Beschützer darzustellen, der Stärkung aus dem Glauben, aus dem gemeinsamen Gebet und der gemeinsamen Messfeier als weniger wichtig erachtete? Zumdindest für die Gläubigen. Bestenfalls noch Vitualpräsenz statt Realpräsenz.
Es wäre wirklich Zeit, dass die Kirche(n) sich endlich wieder ihrem eigentlichen Auftrag zuwenden würden.
Das gilt nicht nur nach außen, sondern vorallem auch nach innen!


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 Chris2 24. September 2020 
 

Derart harsche Islamkritik von Kardinal Marx?

Ich bin beeindruckt. Nicht, dass er bald unter Polizeischutz leben muss, wie der deutsche Islamkritiker Hamed Abdel-Samad oder die mutige Berliner Imamin Seyran Ates, die die einzige liberale Moschee deutschlands gegründet hat?
Oder meint Marx vielleicht doch eher den "katholischen Staatsfeind Nummer 1", das hochgradig gefährliche rosenkrankbetende alte Mütterchen, das Marx' wiederholte (Nicht-)Wahlempfehlungen oder seine Spenden an Schlepperorganisationen für einen Missbrauch seines Bischofsamtes zu politischen Zwecken hält? Fragen über Fragen...


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