Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. ADIOS!
  2. US-Katholiken mehrheitlich für die Todesstrafe
  3. „In Deutschland tobt derzeit ein Kirchenkampf“ - Droht ein Schisma?
  4. Vertrauliche Vorlagen des vatikanischen Konsistoriums sind aufgetaucht
  5. ‚Dubia‘ an den Vatikan – US-Priester bitten um Klärung hinsichtlich liturgischer Änderungen
  6. Hat der Synodale Weg „die katholische Kirche in Deutschland in Machtspiel und Kampfzone verwandelt“?
  7. Synodaler Weg führte zu Streit und Verwerfung
  8. Santo subito? - Vatikan untersucht mögliches Wunder durch Benedikt XVI.!
  9. "Entsprechend klein ist die Lücke, die er hinterlässt"
  10. Brigitte Bardot bedauerte den Verlust des Geheimnisvollen in der Neuen Messe
  11. Papst Leo wird die Gründonnerstags-Fußwaschung wieder im Lateran vollziehen
  12. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Möchte mich nun an liberale Theologen und Gläubige wenden“
  13. THESE: Und die Bibel hat doch Recht!
  14. L'Avvenire sorgt für Confusione!
  15. Das Porträt Leos XIV. wird nun in Mosaik-Galerie der Päpste aufgenommen

US-Justizministerium: Einschränkungen für Gottesdienste in San Franciso ‚drakonisch’

3. Oktober 2020 in Weltkirche, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die unterschiedlichen Regeln für Gotteshäuser einerseits und Läden mit Kundefrequenz andererseits stoßen auf wenig Verständnis in Washington.


Washington D.C. (kath.net/jg)

Das US-Justizministerium hat die Stadtregierung San Francisco gewarnt, dass die derzeit geltenden Einschränkungen für öffentliche Gottesdienste verfassungswidrig sein könnten. Salvatore Cordileone, der Erzbischof von San Francisco, hat die Stellungnahme des Justizministeriums begrüßt, berichtet der National Catholic Register.

 

Die Katholiken in San Francisco hätten die „Ungerechtigkeit“ in den letzten Monaten geduldig ertragen. Endlich stelle eine kompetente Stelle die „absurden Regeln der Stadt“ in Frage, die keine wissenschaftliche Grundlage hätten, schreibt der Erzbischof in einer Stellungnahme.


 

Die Vorschrift, nur eine (!) Person in Kirchen und Gebetsstätten unabhängig von deren Größe zuzulassen, während andere Institutionen viel mehr Gäste und Kunden in geschlossenen Räumen empfangen dürften, sei „drakonisch“ und „gegen die Verfassung und die beste Tradition des Landes hinsichtlich Religionsfreiheit“, heißt es in einem Brief des Justizministeriums an Bürgermeisterin London Breed vom 25. September.

 

Seit 14. September sind bei Freiluftgottesdiensten maximal 50 Teilnehmer erlaubt, zuvor waren es 12. Gottesdienste in geschlossenen Räumen sind bis 1. Oktober verboten.

 

Das Justizministerium rief die Stadtregierung von San Francisco auf, Gotteshäuser nicht anders zu behandeln als Fitnessstudios, Friseursalons und Tagesstätten. In diesen Einrichtungen sind zehn bis fünfzig Prozent der maximalen Kapazität an Besuchern erlaubt, vorausgesetzt bestimmte Hygiene- und Abstandsregeln werden eingehalten. Das Ministerium prüfe derzeit seine Möglichkeiten und werde gegebenenfalls weitere Schritte unternehmen, heißt es in dem Brief.

 

Dennis Herrera, der für die rechtlichen Belange der Stadtregierung zuständig ist, verteidigte die Bestimmungen ohne auf die Diskriminierung religiöser Aktivitäten einzugehen. Die Bundesregierung solle sich lieber auf die Bekämpfung der Pandemie konzentrieren als juristische Drohungen auszusprechen.

 

Religiöse Veranstaltungen würden bald in größerem Rahmen möglich sein. Die Stadtregierung von San Francisco setze die Öffnungsschritte vorsichtig um und folge dabei dem Bundesstaat Kalifornien, ließ Herrera verlauten.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Coronavirus

  1. Britische Gesundheitsbehörde gibt Zahlen zu Covid-Impfung und Übersterblichkeit nicht bekannt
  2. Großbritanniens bekanntester Moderator bittet Tennisstar Novak Djokovic um Entschuldigung
  3. Spanisches Verfassungsgericht erklärt einige Corona-Maßnahmen für verfassungswidrig
  4. ARD zeigt Kabarettistin mit schweren Impfschäden nach Corona-Impfung
  5. Covid-Impfung verweigert – Katholikin erhält 12,7 Millionen Dollar nach ungerechtfertigter Kündigung
  6. Virologe Streeck vergleicht Corona-Ungeimpfte mit Juden während der Pest
  7. Evangelischer Bischof bittet um Entschuldigung für Ausgrenzung während Covid-Pandemie

USA

  1. USA: Republikanische Politiker wollen Abgabe von Abtreibungspillen strenger regulieren
  2. ‚Dubia‘ an den Vatikan – US-Priester bitten um Klärung hinsichtlich liturgischer Änderungen
  3. Die US-Bischofskonferenz lädt zur 14. Pro-Life-Novene ein
  4. US-Katholiken mehrheitlich für die Todesstrafe
  5. Bischof Barron lobt Vorgehen des US-Gesundheitsministeriums gegen ‚Geschlechtsanpassung‘
  6. US-Präsident Trump: ‚Religion kommt nach Amerika zurück‘
  7. Vatikan hebt Pfarraufhebungen in US-Diözese Buffalo auf






Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. ADIOS!
  3. Santo subito? - Vatikan untersucht mögliches Wunder durch Benedikt XVI.!
  4. „In Deutschland tobt derzeit ein Kirchenkampf“ - Droht ein Schisma?
  5. Vertrauliche Vorlagen des vatikanischen Konsistoriums sind aufgetaucht
  6. "Entsprechend klein ist die Lücke, die er hinterlässt"
  7. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  8. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Möchte mich nun an liberale Theologen und Gläubige wenden“
  9. Synodaler Weg führte zu Streit und Verwerfung
  10. Brigitte Bardot bedauerte den Verlust des Geheimnisvollen in der Neuen Messe
  11. ‚Dubia‘ an den Vatikan – US-Priester bitten um Klärung hinsichtlich liturgischer Änderungen
  12. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  13. US-Katholiken mehrheitlich für die Todesstrafe
  14. Papst sagt Weihbischof für Schweizer Diözese Chur zu
  15. Hat der Synodale Weg „die katholische Kirche in Deutschland in Machtspiel und Kampfzone verwandelt“?

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz