Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vatikan untersagt jährlicher Wallfahrt im Rahmen der überlieferten lateinischen Liturgie den Zutritt
  2. Wenn die Falschbehauptung einer evangelischen Sängerin zum Eklat bei einer Musiksendung führt
  3. Warum bei dem hohen Aufkommen an Bischöfen in Deutschland eine solch vehemente Entchristlichung?
  4. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  5. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  6. Papst vor jüdischer Delegation: Die Kirche duldet keinen Antisemitismus, sie bekämpft ihn
  7. „Drohende Worte von Kardinal Roche: Besucht nicht die überlieferte lateinische Messe!“
  8. Chick-fil-A-Chef stellt klar: Keine Öffnung an Sonntagen – das wird sich nicht ändern
  9. Eine katholische Fake-Priesterin möchte das Töten kleiner Kinder
  10. Steigende Zahl erwachsener Taufbewerber in ostdeutschen Städten, aber...
  11. Nordische Bischöfe: Europa sucht bei der Migration „nach einem neuen Gleichgewicht“
  12. Am Grab des Petrus – Die diesjährige Romwallfahrt Ad Petri Sedem
  13. Wir machen da was mit Medien
  14. Neuerlich umstrittene Ehrung durch Kardinal Cupich
  15. Blutiger Anschlag auf orthodoxe Kirche in Jordanien – Mindestens sechs Tote bei Trauerfeier

Ehemaliger Geschäftspartner verteidigt Kardinal Becciu

5. Oktober 2020 in Chronik, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Italienischer Finanzmanager gibt an, dass das vatikanische Staatssekretariat von umstrittenem Immobilien-Investment in London profitiert habe


Rom  (kath.net/KAP) Ein ehemaliger Geschäftspartner hat den entlassenen Kurienkardinal Giovanni Angelo Becciu mit Blick auf ein umstrittenes Immobilieninvestment in Schutz genommen. Dieser habe für das Projekt in London eine Vollmacht von Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin vorgelegt, sagte der italienische Finanzmanager Enrico Crasso (72) der Zeitung "Corriere della Sera" (Sonntag). Der ehemalige Credit-Suisse-Mann war jahrelang im Auftrag des Vatikan tätig. Crasso gab an, das vatikanische Staatssekretariat habe von der Anlage profitiert. "Von den 300 Millionen ist der Durchschnitt für die Jahre 2014 bis 2019 eine Rendite von 3 bis 4 Prozent pro Jahr", sagte er.


Nach seinen Worten flossen auch Spenden katholischer Gläubiger aus dem sogenannten Peterspfennig über verschiedene Banken in Hedgefonds. "Jeder wusste das." Nun behaupte der Generalrechnungsprüfer des Vatikan, dass diese Gelder an wohltätige Zwecke gebunden gewesen seien. "Aber das wurde den Banken nie gesagt", sagte Crasso. Becciu, von 2011 bis 2018 Substitut des vatikanischen Staatssekretariats und damit in einer personalpolitisch und wirtschaftlich einflussreichen Position, war vor einer Woche von seinem Amt als Heiligsprechungspräfekt zurückgetreten. Zugleich verzichtete er auf seine Rechte als Kardinal. Als mögliche Hintergründe ist von Beccius Rolle bei spekulativen Finanzgeschäften oder dem Vorwurf der Begünstigung von Familienangehörigen die Rede.

Der Kardinal bestreitet ein Fehlverhalten. Becciu ist unter anderem für die riskante Immobilieninvestition in Großbritannien mitverantwortlich. Dabei vertraute der Vatikan Recherchen zufolge weitgehend auf einzelne Geschäftsfreunde wie Enrico Crasso. Mit einem Betrag in dreistelliger Millionenhöhe wollte das vatikanische Staatssekretariat dringend benötigte Renditen erwirtschaften.

 

Copyright 2020 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. „Der Kurierfahrer steuerte die falsche Tür an und landete versehentlich in der Kathedrale“
  2. Fatima-Tag in Berlin
  3. Lucky Luke wird in Jubiläums-Comic zum Heiligen
  4. Die Liebe als Mitte des Glaubens: Das Gebot, das den ganzen Menschen umfasst
  5. Auf den Spuren des Hl. Paulus - Mit Michael Hesemann nach Griechenland
  6. Wenn die Falschbehauptung einer evangelischen Sängerin zum Eklat bei einer Musiksendung führt
  7. Chick-fil-A-Chef stellt klar: Keine Öffnung an Sonntagen – das wird sich nicht ändern
  8. Impuls für Körper und Geist: Kirchensportler empfehlen das Jesus-Gebet
  9. Nordische Bischöfe: Europa sucht bei der Migration „nach einem neuen Gleichgewicht“
  10. Im Licht der Liebe
  11. Gott inmitten von Töpfen und Geschirr
  12. Künstlerin Akiane Kramarik erzählt von Vision des Himmels in ihrer Kindheit
  13. Papst vor jüdischer Delegation: Die Kirche duldet keinen Antisemitismus, sie bekämpft ihn
  14. Bravo! Erbprinz Alois legt Veto gegen Abtreibungsgesetz in Liechtenstein ein
  15. Eine katholische Fake-Priesterin möchte das Töten kleiner Kinder

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz