Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Papst Leo XIV. geht auf Distanz zu Kardinal Marx und seinen geplanten Homo-Segnungen
  2. Marx ärgert sich über die "Reaktionären" und "Stimmungsmache"
  3. Kardinal Marx und das öffentlich gewordene Geheimdekret
  4. Kardinal Marx unter Druck: Zwischen grober Fahrlässigkeit und dem Vorwurf der Vertuschung
  5. Insider: Vatikan bereitet sich auf Folgen der Bischofsweihen der Piusbruderschaft vor
  6. Goldenstein-Nonnen doch in Rom? Propst in Sorge
  7. „Gott und sein Gesetz sind wichtiger als menschliche Vereinbarungen und Macht“
  8. Bischof der Herzen – Walter Mixa wurde 85
  9. Konsekrierte Hostien an Hunde verfüttert: Keine Konsequenzen im Bistum Chur
  10. Trotz Konflikt mit dem Papst - Trump genießt jetzt Rekordzustimmung bei US-Katholiken
  11. „Theologische Katastrophe“: Massive Kritik am Erprobungsband des neuen evangelischen Gesangbuchs
  12. Back to the future: Durch den Traditionalismus zur Gendergerechtigkeit
  13. Erst Gerichtssaal, dann Preisverleihung: Weronika Krawczyk erhält Opoka-Preis „Auf Fels gebaut“
  14. Jesus ist lebendige Gegenwart
  15. Erzbischof Sheen warnte bereits 1965 vor falschem Mitgefühl

'Anti-marktwirtschaftliche Ideologie' und 'Fehleinschätzungen über Globalisierung'

7. Oktober 2020 in Chronik, 35 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Deutscher ifo-Chef Fuest kritisiert 'Fratelli tutti': Die Behauptung des Papstes, dass die Globalisierung den Schwachen nicht genützt habe, sei für ihn eine "glatte Unwahrheit".


München  (kath.net) "Das Wettern gegen Märkte und angeblichen Neoliberalismus ist die größte Schwäche des Papiers." Mit klaren Worten hat Clemens Fuest, der Präsident des Münchner ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung, die Enyzklika "Fratelli tutti" von Papst Franziskus kritisiert. Fuest betont, dass heute so gut wie niemand glaube, dass der Markt alle Probleme lösen könne, hier wettere der Papst gegen ein System, das es so gar nicht gebe. In keinem Land der Welt gebe es eine ungeregelte Marktwirtschaft ohne staatliche Einflüsse. Für Fuest stehe aber fest, dass es kein Land gäbe, in dem Wohlstand, Naturschutz und Humanität ohne Marktwirtschaft gedeihen können. Die Behauptung von Franziskus, dass die Globalisierung den Schwachen nicht genützt habe, sei für ihn eine "glatte Unwahrheit". Hier werde laut dem Ifo-Präsidenten  Vorurteile vorgetragen und die tatsächliche Entwicklung ignoriert. Die Enzyklika strotze vor "anti-marktwirtschaftlicher Ideologie" und "Fehleinschätzungen über Globalisierung". Auch die Einschätzung von Franziskus über die "Rolle von Privateigentum" wird vom ifo-Chef kritisiert. Die Marktwirtschaft habe laut Fuest in den letzten Jahrzehnten hunderte Millionen von Menschen aus Armut und Elend befreit.


Die Aussagen von Franziskus seien auch deshalb gefährlich, weil sie Menschen dazu verleiten können, Diktatoren mit sozialistischen Heilsversprechen zu unterstützen wie beispielsweise Hugo Chavez in Venezuala. Dieser habe laut Fuest aus dem Land ein Armenhaus gemacht, sein Nachfolger Maduro setze dieses Werk fort. Der info-Präsident sieht es fast schon als einen Skandal, dass Franziskus diesen Chavez-Maduro-Sozialismus nicht anprangere, aber gegen die Marktwirtschaft zu Felde ziehe.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Papst Leo XIV. geht auf Distanz zu Kardinal Marx und seinen geplanten Homo-Segnungen
  3. Kardinal Marx und das öffentlich gewordene Geheimdekret
  4. Marx ärgert sich über die "Reaktionären" und "Stimmungsmache"
  5. Keine Bistums-Erlaubnis für Afrika-Madonna in der Gebetsstätte Marienfried
  6. Kardinal Marx unter Druck: Zwischen grober Fahrlässigkeit und dem Vorwurf der Vertuschung
  7. Back to the future: Durch den Traditionalismus zur Gendergerechtigkeit
  8. Bischof der Herzen – Walter Mixa wurde 85
  9. Das Vermächtnis eines Sterbenden
  10. „Theologische Katastrophe“: Massive Kritik am Erprobungsband des neuen evangelischen Gesangbuchs
  11. Trotz Konflikt mit dem Papst - Trump genießt jetzt Rekordzustimmung bei US-Katholiken
  12. Goldenstein-Nonnen doch in Rom? Propst in Sorge
  13. Was Kardinal Marx meint und was das Zweite Vatikanische Konzil lehrt
  14. Insider: Vatikan bereitet sich auf Folgen der Bischofsweihen der Piusbruderschaft vor
  15. Die Messe in der außerordentlichen Form kehrt nach Santa Maria Maggiore/Rom zurück

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz