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Für die katholische Kirche sind die offenen Fragen so gewichtig...

6. Oktober 2020 in Deutschland, 47 Lesermeinungen
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Die Deutsche Bischofskonferenz (DBK) hat eine Würdigung des Kontaktgesprächskreises zum umstrittenen Votum „Gemeinsam am Tisch des Herrn“ des Ökumenischen Arbeitskreises veröffentlich. Scharfe Kritik gab es für das Votum im September vom Vatikan.


Bonn (kath.net)

Die Deutsche Bischofskonferenz (DBK) hat am Dienstag eine Würdigung des Kontaktgesprächskreises ZUM umstrittenen Votum „Gemeinsam am Tisch des Herrn“ des Ökumenischen Arbeitskreises evangelischer und katholischer Theologen veröffentlicht. Das Votum wurde zuletzt von der Glaubenskongregation kritisiert. Laut der DBK hat die Vollversammlung aus Respekt vor dem Einspruch des Vatikans keine Abstimmung über die „Würdigung“ des Kontaktgesprächskreises vorgenommen. Zum Kontaktgesprächskreis gehören von katholischer Seite: Bischof Dr. Stephan Ackermann, Bischof Dr. Georg Bätzing, Bischof Dr. Gerhard Feige, Kardinal Reinhard Marx, Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck, Weihbischof Dr. Nikolaus Schwerdtfeger sowie Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann. Von evangelischer Seite gehören zum Kontaktgesprächskreis: Prof. Dr. Dr. Andreas Barner, Landesbischof Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm, Bischöfin Kirsten Fehrs, Prof. Dr. Elisabeth Gräb-Schmidt, Prof. Dr. Jacob Joussen, Landesbischof Dr. Karl-Hinrich Manzke, Dr. h.c. Christian Schad, Präses Dr. Irmgard Schwaetzer.

Kath.net dokumentiert Auszüge aus der Würdigung :

Der Ökumenische Arbeitskreis ist nach langjähriger intensiver Arbeit zu der Überzeugung gelangt, dass eine wechselseitige Teilnahme an Eucharistie und Abendmahl mit guten theologischen Gründen verantwortbar ist. Er stellt eine Übereinstimmung im theologischen Sinngehalt der Feier von Eucharistie und Abendmahl fest, die eine wechselseitige Anerkennung der unterschiedlichen Gestalten der Mahlfeier ermöglicht. Diese Sichtweise wird mit exegetischen und liturgiewissenschaftlichen Überlegungen sowie den im ökumenischen Dialog erreichten Konvergenzen untermauert. Nach der wechselseitigen Taufanerkennung in der „Magdeburger Erklärung“ von 2007 und dem darin festgehaltenen Grundeinverständnis über die Taufe sieht der Ökumenische Arbeitskreis in der wechselseitigen Teilnahme an Eucharistie bzw. Abendmahl einen nächsten wichtigen Zwischenschritt, der die weitere Suche nach der Gestalt umfassender sichtbarer Einheit der Kirche Jesu Christi einschließt.


[…]

Wir wissen um den dringenden Wunsch und bisweilen auch die tatsächliche Praxis von Christinnen und Christen, die Zusammengehörigkeit, die sie in ihrem Leben auf vielfache Weise erfahren und die in den vergangenen Jahren – nicht zuletzt dank der guten Erfahrungen in der Feier eines gemeinsamen Christusfestes 2017 – weiter gestärkt wurde, auch in der wechselseitigen Teilnahme an Eucharistie und Abendmahl zum Ausdruck zu bringen. Im Blick auf den dritten Ökumenischen Kirchentag 2021 in Frankfurt am Main wird der Wunsch nach einer wechselseitigen Teilnahme an Eucharistie und Abendmahl eine eigene Dynamik entwickeln. Die Diskussion wird sich insbesondere auf die Frage konzentrieren, ob nicht nach den Ökumenischen Kirchentagen 2003 in Berlin und 2010 in München, die im Blick auf die Feier der Eucharistie und des Abendmahls mit ähnlichen Fragen konfrontiert waren, und  angesichts der Entwicklungen im ökumenischen Dialog der vergangenen Jahre die Zeit reif ist für Fortschritte im Blick auf eine Gemeinschaft am Tisch des Herrn.

Mit dem Votum des Ökumenischen Arbeitskreises gehen wir davon aus, dass in der Feier der Eucharistie und des Abendmahls Jesus Christus gegenwärtig ist und als Gegenwärtiger geglaubt wird. „Wir feiern in österlicher Hoffnung das von Jesus Christus selbst gestiftete Gedächtnis seines erlösenden Lebens und Sterbens für uns in einer liturgischen Handlung, in der seine Gegenwart in der Kraft des Heiligen Geistes im verkündigten Wort und im Mahl erfahrbar und wirksam wird.“ (Votum 8.2) Es gibt eine reale Gegenwart Jesu Christi ebenso in der katholischen Feier der Eucharistie wie auch in den Traditionen der evangelischen Abendmahlsfeier. Diese grundlegende Einschätzung sollte als gemeinsamer Ausgangspunkt für die weitere Entwicklung in diesem Themenfeld wahrgenommen werden.

Der Text des Ökumenischen Arbeitskreises wirft aber auch Fragen auf, die noch geklärt werden müssen und sich in unterschiedlicher Weise an die katholische und die evangelische Seite richten. Einige davon sind schon in der Studie selber formuliert. Sie betreffen vor allem die Praxis, aber auch das Verständnis des Gefeierten. Sie beziehen sich unter anderem auf die Kommunion unter beiden Gestalten als Regelform, auf die ökumenischen Verständigungen zum Opferbegriff und deren Konsequenzen für einzelne liturgische Texte der katholischen Messfeier, auf die Leitung und Gestaltung der Feier, auf den Umgang mit den Elementen, auf das Zueinander von Taufe und Eucharistie sowie von Kirchen- und Eucharistiegemeinschaft. Diese Fragen bedürfen der theologischen und pastoralliturgischen Weiterarbeit.

Die Tragweite dieser Fragen wird von evangelischer und katholischer Seite unterschiedlich bewertet. Für die katholische Kirche sind die offenen Fragen so gewichtig, dass sie sich nicht in der Lage sieht, vor deren Klärung eine wechselseitige Teilnahme generell zu erlauben, zumal hier auch die Frage der Einheit der katholischen Kirche berührt ist. Das gilt auch im Blick auf den dritten Ökumenischen Kirchentag.

Für die evangelische Kirche bildet die Taufe die entscheidende Grundlage zur Einladung zum Abendmahl und für ihr Verständnis von eucharistischer Gastfreundschaft. Sie respektiert jedoch die Bedeutung, die die weltweite Einbindung und der konkrete Zusammenhang von Kirchen- und Eucharistiegemeinschaft für das katholische Verständnis der Eucharistie und die daraus folgende eucharistische Praxis haben. Andererseits erwartet sie aber auch eine konkrete Wertschätzung der nach langjähriger intensiver Arbeit erreichten Übereinstimmungen im Blick auf den theologischen Sinngehalt der Feier von Eucharistie und Abendmahl.

 

Der Vatikan hat im September dieses Schreiben klar abgelehnt. Die Unterschiede im Eucharistie- und Amtsverständnis seien "noch so gewichtig", dass sie eine Teilnahme katholischer und evangelischer Christen an der Feier der jeweils anderen Konfession derzeit ausschlössen. Auch für eine "individuelle Gewissensentscheidung" gebe es keine Grundlage, hieß es in einem Schreiben der Glaubenskongregation damals. kath.net hat berichtet!


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Lesermeinungen

 phillip 10. Oktober 2020 
 

... ob auf dem Volksaltar denn nun das oder dem Volk geopfert wird...

fragt Chris2 und löst bei mir damit - man staune - ein dickes Lob aus, denn mit so klaren und kurzen Worten gelingt es ihm, eine Blasphemie auszudrücken, die mE nur mehr von der Pachamama-Verehrung und Abu-Dhabi-Erklärungen übertroffen werden kann. boun branzo


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 Zeitzeuge 8. Oktober 2020 
 

Im Link ein Zeitzeugenbericht über die unmittelbare Nach-Konzilszeit

von H.H.Dr. Joseph Overath, der etliche Bücher
verfaßt hat; Dr. Overath(1950) ist eine Neffe
des den Älteren hier bei kath.net evtl. noch
bekannten Kirchenmusikers Prälat Johannes
Overath, der auch Peritus beim II. Vaticanum
war.

Laudetur Jesus Christus!

sinfonia-sacra.weebly.com/uploads/1/2/8/3/12837883/joseph_overath_liturgiereform.pdf


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 Zeitzeuge 8. Oktober 2020 
 

Im Link Papst Benedikt XVI./Kardinal Ratzinger zum Thema Liturgie!

Wichtig ist auch das Buch von:

P.Uwe M. Lang: Conversi ad Dominum -
Zur Geschichte und Theologie
der christl. Gebetsrichtung

mit Vorwort von Kardinal Ratzinger!

Allen wünsche ich einen gesegneten Tag!

www.summorum-pontificum.de/texte/ratzinger.shtml


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 lesa 7. Oktober 2020 

Theologie zugänglich gemacht

[email protected]: Danke für diesen Link! Diesen Artikel von Dr. Hope kannte ich noch nicht. Wie andere hochkarätigen Theologen hat er uns auch in der Tagespost bzw. deren "Begleitheft zum synodalen Weg" kostbare, solide theologische, gehaltvolle Beiträe geliefert, die die Grundlaen des Glaubens zugänglich machen, ohne dass jemand dicke Bücher lesen muss. Es wird nicht umsonst sein. Die intensiven Bemühhungen (siehe auch das Symposium des Ratzinger Schülerkreises am 26. September) werden fruchtbar sein. Solche Saat geht oft langsam auf. In diesem Sinn wieder einmal danke für IHRE unermüdliche Arbeit, uns Solches bereitzustellen!


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 Chris2 7. Oktober 2020 
 

Volksaltar oder Gottesaltar?

So hat es meine Mutter selig auf den Punkt gebracht, die die Alttarstürmerei während der Konzilszeit erlebt hatte (Begründung damals: "Das Konzil will es so").
Würde man zum Sarkasmus neigen (viele Deutsche haben es wie ich in den letzten Jahren einüben müssen, um mental zu überleben), könnte sogar fragen, ob auf dem Volksaltar denn nun das oder dem Volk geopfert wird...


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 Zeitzeuge 7. Oktober 2020 
 

Liebe lesa,

im Link ein wichtiger Aufsatz "Kreuz und Altar"

von Prof.Dr. Helmut Hoping, darin auch nähere

Ausführungen über das Offertorium (von offere =

darbieten) der hl. Messe.

Prof.Dr. Hoping (1956) ist ordentl. Professor
für Dogmatik und Liturgiewissenschaft an der
Uni Freiburg und verh. Diakon mit 2 Kindern!

Der Artikel ist als Kleinschrift (40 S.) auch
für 1,50 EUR lieferbar beim Dominus Verlag,
Augsburg (Dr. Düren), der etl., theol. wichtige
Bücher anbietet.

Von Prof.Dr. Hoping ist zum Thema auch ein
umfangreiches Buch (512 S.) lieferbar mit
dem Titel:

Mein Leib für euch gegeben - Geschichte und
Theologie der Eucharistie, ca. 30,00 EUR.

Zunächst wünsche ich, falls Sie den verlinkten
Artikel noch nicht bereits kennen sollten, gute
Lesefrüchte!

www.pro-missa-tridentina.org/news/images/DV_01_Hauptartikel-%20Kreuz%20und%20Altar.pdf


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 laudeturJC 7. Oktober 2020 

„Mediator Dei“ Pius‘ XII.

ist eine jener Enzykliken, deren tiefer Glaubenssinn und leuchtende Wahrheit in diesen Tagen um so schmerzlicher in aktuellen Texten vermisst wird...


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 laudeturJC 7. Oktober 2020 

Opfercharakter

hre „Korrektur“ zielt ins Leere. Selbstverständlich findet die eigentliche Vergegenwärtigung des Kreuzesopfers tatsächlich in der Konsekration statt! Die Opferung insgesamt umfasst jedoch mehr, nämlich - je nach Umfänglichkeit der Betrachtung - die gesamte Opfermesse. Und hier erfolgte tatsächlich eine verhängnisvolle Abwertung des Opfercharakters mit Überbetonung der „Danksagung“. Die entsprechende Literatur dazu dürfte Ihnen bestens bekannt sein...wenn man es nicht sehen will, sieht man es nicht, ging mir früher auch so...
Der Patriarchenverweis ist in diesem Zusammenhang nicht interessant: Ich wüsste nichts von übertrieb. Verehrung von Brot und Wein in der hl. Messe vor der Wandlung, ausser dem im Sakralbereich allgemein schicklichen.


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 lesa 7. Oktober 2020 

Komm, Heiliger Geist der Erkenntnis

Lieberqhape: Klar, es geht um das Weihepriestertum, ohne das es die Kirche gar nicht gibt.
Aber "nicht Fleisch und Blut kann es den Menschen offenbaren, sondern der Vater im Himmel." Die Erkenntnis muss anscheinend zu weiten Teilen der Kirche neu erbetet und neu geboren werden, auch in unseren Diözesen ist sie nicht mehr da (zum Großteil), wenn man auch gewissen Verantwortlichen den guten Willen nicht absprechen kann.


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 SCHLEGL 7. Oktober 2020 
 

@SalvatoreMio

Da haben Sie schon recht, manche Konstruktionen von "Volksaltären" sind sehr daneben!
Ich habe eine Erklärung der Kongregation für den Gottesdienst an einen Pfarrer in Tirol, der beim Umbau, auch aus Platzgründen, keinen Volksaltar aufstellen wollte, aus dem Jahr 2008.
Darin heißt es unter anderem, dass die Aufstellung eines Volksaltares nirgends explizit gefordert sei, jedoch die Möglichkeit den Altar frei zu umschreiten.
Dann heißt es wörtlich: "Wie immer die Stellung des zelebrierenden Priesters auch sein mag, ist es klar, dass das eucharistisches Opfer dem einen und dreieinigen Gott dargebracht wird. Es wäre ein schwerer Irrtum zu meinen, die grundsätzliche Ausrichtung der Opferhandlung sei auf die Gemeinschaft hin. Wenn der Priester versus populum zelebriert, sollte seine geistliche Haltung stets "versus Deum per Christum sein", stellvertretend für die ganze Kirche".


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 SalvatoreMio 7. Oktober 2020 
 

Tisch oder Altar?

@Diadochus: ich kenne es so: Altar oder "Tisch des Herrn", also nicht irgendein gewöhnlicher Tisch. Wenn man allerdings einige ganz neue "Altarkonstruktionen" sieht, kann es einen schütteln. Ob dahinter ein neues Verständnis steht, nämlich einfach "Tisch für ein Mahl"? Das wäre für mich neu und erschreckend!


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 Ad Verbum Tuum 7. Oktober 2020 

Ökumenischen Kirchentag 2021

Wenn es so weitergeht wird der Tag da oben noch "der Tag des Schismas".
Und in Nachfolge dann am besten die Exkommunikation der Teilnehmenden. Dann wäre der synodalen Weg seinem angemessenen Ziel zugeführt.


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 SCHLEGL 7. Oktober 2020 
 

@laudeturJC

Korrektur zu Ihrem Statement bezüglich des Opfercharakters der Messe:
Papst Pius XII. erklärt in seiner Enzyklika "Mediator Dei" im Jahre 1947, dass das OPFER Christi im eucharistischen Hochgebet,und zwar in der Konsekration, vergegenwärtigt wird. Also NICHT in der Gabenbereitung (vormals Opferung mit dem kleinen Kanon).
Das wusste man auch schon in der Zeit des Konzils von Trient (1545-63) getraute sich aber nicht den Text zu ändern, weil man ihn für sehr alt gehalten hat! (Schon lang vor dem Konzil ist dies bei Joseph Andreas Jungmann in "Missarum sollemnia" nachzulesen.
Ähnliches lehrt Patriarch Germanos v. Konstantinopel († 730) bezüglich der übertriebenen Verehrung der Gaben beim Großen Einzug VOR dem eucharistischen Kanon;Er sagt: " vor der Konsekration und Epiklese ist daher eben NUR Brot und Wein!"


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 hape 7. Oktober 2020 

Liebe @lesa,

Ich glaube schon, dass die Protestanten begriffen haben, dass das Wort, der LOGOS, in der Eucharistie das Erlösungswerk fortgesetzt wird durch das Priestertum. Sie lehnen das Weihepriestertum aber ab. Was auch ok ist, solange von Katholiken nicht verlangt wird, dasselbe zu glauben. Denn die halten das für einen Häresie.


Nun besteht das Gebot der Einheit. Die Einheit anzustreben ist eine Verpflichtung des 2VK und das sollte man ernst nehmen. Als entscheidendes Ökumenehindernis stellt sich dabei aber das o.a. Weihesakrament heraus. Mit dem "Amen" vor der Hl. Kommunion stimmt der Katholik dem zu, was zuvor im Credo und Hochgebet vorgegeben wurde. Damit bestätigt der Katholik, dass er zur katholischen Kirche mit ihrer hierarchischen Verfasstheit gehören will. Doch kein Protestant kann dem reinen Gewissens zustimmen, ohne automatisch katholisch zu werden. Kein Katholik wiederum kann das reinen Gewissens aufgeben, ohne automatisch protestantisch zu werden.


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 lesa 7. Oktober 2020 

Wir wissen es halt besser als Gottes Wort uns sagt

Mensch 17: Sprache prägt Bewusstsein. Sie ist nicht ein rein mechanischer Vorgang, eine bloße Funktion. Sie hinterlässt tiefe Spuren in Seele, Geist und schließlich sogar im Leib.
@salvatoreMio: Sehr treffend.
Es geht um den BUND und die mit ihm verbundene Erlösung auf die von GOTT geoffenbarte Weise der Rettung. Vermittlung seiner Erlösungstat durch sein Volk mit dem Wunsch, alle zu erlösen, von vielen angenommen zum Heil. Trotz der theologischen Darlegungen, die jedem einleuchtend sein müüsten, der guten willens ist, von anerkannten Theologen, allen voran Benedikt XVI., hält man stur an dieser Verirrung fest. Denn man will Gott die Bedingungen der Rettung vorschreiben.


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 Diadochus 7. Oktober 2020 
 

@Stefan Fleischer

Der Altar ist durch einen Tisch ersetzt worden. Ein Tisch ist kein Altar. Das hat auch das Denken verändert und das Wort Opfer durch Mahl ersetzt. Noch Fragen?


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 Lämmchen 7. Oktober 2020 
 

ökumenischer Kirchentag

wieso sagt man den eigentlich nicht ab - viele Veranstaltungen in den Kirchengemeinden dürfen nicht stattfinden, Gottesdienste haben zahlenbeschränkungen, aber am ök. Kirchentag, einer Großveranstatlung, hält man fest - unverantwortlich ;-)


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 SalvatoreMio 7. Oktober 2020 
 

Alle oder viele retten?

Wenn ich die hl. Schrift als Ganzes betrachte, hat Gott in Christus doch wohl vor, ALLE zu retten (die es wollen); das ist das eine. Dass andere aber ist, dass gemäß Matthäus und Markus Christus beim Abendmahl sagt:"...Blut des Bundes, das für VIELE vergossen wird", während Lukas schreibt: "das für EUCH vergossen wird", während Johannes ja lediglich die Fußwaschung berichtet. Also "ALLE" kommt nicht vor, und Christus muss ja wohl gewusst haben, warum er was sagte. Sein Opfer feiern wir, also müssen wir auch seine Worte aussprechen.


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 lesa 7. Oktober 2020 

Wir glauben nicht an herumschwirrende Ideen, sondern an die Person des LOGOS

Nicht auf herumfleddernden Ideen kann der Glaube gesetzt werden. K.H. Menke:"Grunddifferenz, die sich in vielen Differenzen auffächert."
Sie begreifen nicht, dass das Wort, der LOGOS, in der Eucharistie das Erlösungswerk fortsetzt durch das Priestertum.
Die Grundlage fehlt: Die Erkenntnis, was das Wort Gottes, was Kirche, was Eucharistie bedeuten.
Einheit ohne diese Wahrheit, die die Liebe in Person ist, wird es nie geben. Denn dieser Christus ist, es, der den Geist der Einheit und de Wahrheit in die Kirche hinein spricht bis zum Ende der Zeiten.
"Die Forderung nach Einheit der Kirche bedeutet daher auch nicht das Verlangen, dass alle alles gelten lassen sollten. Das bloße Beieinanderbleiben ist keine Einheit, sondern letztlich ein Ausweichen vor ihr. Die Parole „Seid nett zueinander“ ist zwar nicht zu verachten, aber sie erreicht nicht die Höhe des Evangeliums, weil sie uns die Mühe erspart, uns auf den Weg der Wahrheit zu machen und so wirklich zueinander zu kommen. (J. Ratzinger)


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 hape 7. Oktober 2020 

Lieber @Stefan Fleischer,

da ist nichts verloren gegangen, sondern das hat Methode. Es handelt sich um die langfristig geplantne Protestantisierung des Hl. Messopfers, weil die Hl. Messe eins der ganz großen Ökumenehindernisse ist.

Wer sich wirklich für diese Frage interessiert, dem sei das Video der Theologin Nina von Heeremann empfohlen, das sich speziell mit der Frage beschäftigt, warum das Konzept "Gemeinsam an Tisch des Herrn" sowohl für Katholiken, als auch für Protestanten inakzeptabel ist.

www.youtube.com/watch?v=sHcQzYUr_vo


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 laudeturJC 7. Oktober 2020 

Opfercharakter der Hl. Messe

Und seit wann ist die Darstellung des Opfercharakters der Hl. Messe vermindert worden? Seit wann spricht man in der Liturgie von Gabenbereitung statt Opferung? Seit wann ist der Priester Vorsteher der Versammlung statt Opfernder und zweiter Christus...wer hörte in den letzten 12 Monaten eine Predigt über dieses Thema, oder auch nur eine Erwähnung der Theologie des Kreuzesopfers?


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 Stefan Fleischer 7. Oktober 2020 

Ob das ganze Problen

nicht daher rührt, dass der Glaube an den Opfercharakter der Heiligen Eucharistie - mangels Verkündigung! - in unserer Kirche weitgehend verloren gegangen ist?
Wer ist sich noch bewusst, dass der Leib und das Blut des wahren Opferlammes uns durch unseren Herrn, den ewigen Hohepriester, als Opfermahl angeboten wird? Ohne diesen Glauben aber wird daraus einfach eine Gedenkfeier. In diesem Fall jedoch steht der gemeinsamen Mahlfeier aller Christen, ja aller, die dies einfach auch einmal haben wollen, eben kaum mehr als irgendwelche Formalitäten im Wege.
«Wir beten Dich an, Herr Jesus Christus, und danken Dir, denn durch Dein Heiliges Kreuz, das hier vergegenwärtigt wird, hast Du die ganze Welt erlöst.»


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 Mensch#17 7. Oktober 2020 
 

pro multis - ? für alle ? - na dann doch auf alle Fälle auch für die Protestanten

Der (Irr-)Weg wurde schon vor langer Zeit beschritten. Schon damals, als man im offiziellen Meßbuch das "für alle" hineingeschrieben hat, hatte man wohl solche Allumschlingungsphantasien. Man wähnte sich im Recht, ja in der Pflicht, durch solche Umformulierungen, alle (auf bequeme Weise) mit hinein zu nehen, (Aber wo hinein eigentlich, muß man sich heute fragen.) Dann kam das Gerede von den anonymen Christen und ähnliche Phrasendrescherei. So hatte man ganz einfach (zumindest nach der eigenen Meinung) alle an Bord: "Mission" erfüllt - weitere Mühen nicht notwendig ...

Ärgerlich nur, dass es da einen exzelenten Lateiner in der Glaubenskongregation gab, der schon vor einigen Jahren (viel mehr als 3) darauf hinwies, dass da etwas nicht stimmt, dass da etwas korregiert werden muss. Aber auch damals wollte die deutsche Bischofskonferenz dies einfach ignorieren und aussitzen [ich werde bei jeder heiligen Messe an den versuchten Ungehorsam der deutschen Bischöfe erinnert! Bei jeder!!] ...


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 Montfort 6. Oktober 2020 

Liebe Redaktion!

Nicht nur in der Titelzeile, sondern auch in der Link-Zeile werden zu lange Texte anscheinend abgeschnitten - und Links damit unbrauchbar...

An das neue Layout habe ich mich ja mittlerweile gut gewöhnt.

Dass Titelzeilen und Link-Zeilen begrenzt sind, das aber nicht vor dem Absenden angezeigt wird, und dass ich nach "absenden" die Seite immer mit "Aktuelle Seite neu laden" ein zweites Mal laden muss, damit der Kommentare nicht verlorengeht, ist halt eher mühsam. Aber ich bin sicher, auch das kann irgendwann behoben werden.

Jedenfalls vielen Dank für Ihre Arbeit und dafür, dass es kathnet gibt!


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 Montfort 6. Oktober 2020 

Hier nochmals der richtige LINK zum BRIEF DER GLAUBENSKONGREGATION samt ANHANG

ZU FINDEN ist der Brief Kardinal Ladarias seit Tagen zumindest in zwei DOWNLOAD-HINWEISEN des Artikels im unten angegebenen LINK:

Im kleinen Kasten rechts unter "Von theologischer Absage nicht berührt" steht:

"Download
Brief von Kardinal Ladaria an den
DBK-Vorsitzenden Bätzing" (der 2-seitige Brief)

Im kleinen Kasten am Artikelende steht:

"Download
Anlage an den DBK-Vorsitzenden
Bätzing" (der Anhang mit theologischen Begründungen)

Falls der Link unten auch wieder abgeschnitten wird (es fehlten die letzten beiden Ziffern), auch hier im Text:
https://www.die-tagespost.de/kirche-aktuell/aktuell/oekumenischer-kirchentag-pocht-auf-gewissensentscheidung-bei-eucharistieempfang-und-abendmahl;art4874,212153

www.die-tagespost.de/kirche-aktuell/aktuell/oekumenischer-kirchentag-pocht-auf-gewissensentscheidung-bei-eucharistieempfang-und-abendmahl;art4874,2121


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 Rolando 6. Oktober 2020 
 

Fast vergessen,

Eucharistische Wunder aus aller Welt,
http://www.miracolieucaristici.org/de/Liste/list.html


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 Rolando 6. Oktober 2020 
 

Nur ein einziges Eucharistisches Wunder

Dieser ökumenischer Arbeitskreis kann noch 100 Jahre schwerste Arbeit leisten, solange die Protestanten kein einziges Eucharistisches Wunder vorweisen tut sich auf deren reliquienfreien sog. Altären gar nichts, Brot bleibt Brot, Wein bleibt Wein. Beten wir um Einsicht und Erkenntnis.


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 Montfort 6. Oktober 2020 

Da die Titelzeile nun keine Zeichenbeschränkung mehr hat,

werden zu lange Titel - ohne Vorwarnung - leider einfach abgeschnitten...

Der Titel meines vorangehenden Kommentars sollte vollständig lauten:

Warum denn wird dem Volk Gottes von den deutschen Bischöfen der BRIEF DER GLAUBENSKONGREGATION samt THEOLOGISCHEM ANHANG immer noch vorenthalten?


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 Montfort 6. Oktober 2020 

Warum denn wird dem Volk Gottes von den deutschen Bischöfen der BRIEF DER GLAUBENSKONGREGATION samt

Der müßte längst auf der Webseite der DBK veröffentlicht werden, wenn sie ihn schon erwähnen!

ZU FINDEN ist der Brief Kardinal Ladarias seit Tagen zumindest in zwei DOWNLOAD-HINWEISEN des Artikels im unten angegebenen LINK:

Im kleinen Kasten rechts unter "Von theologischer Absage nicht berührt" steht:

"Download
Brief von Kardinal Ladaria an den
DBK-Vorsitzenden Bätzing" (der 2-seitige Brief)

Im kleinen Kasten am Artikelende steht:

"Download
Anlage an den DBK-Vorsitzenden
Bätzing" (der Anhang mit theologischen Begründungen)

Wer Ohren hat, zu hören, der höre! - oder hier:
Wer Augen hat, zu lesen, der lese!

Wir dürfen Gott danken für Kardinal Ladaria und seine Mitarbeiter, aber auch Kardinal Ouellet, Leiter der Kongregation für die Bischöfe, der die Glaubenskongregation am 20. Mai um Prüfung und Stellungnahme gebeten hatte. Ihr lagen das Votum des ÖAK, das Protokoll der Frühjahrsvollverammlung 2020 der DBK und das Protokoll der Ökumenekommission der DBK vom 28. Juni 2020 vor.

www.die-tagespost.de/kirche-aktuell/aktuell/oekumenischer-kirchentag-pocht-auf-gewissensentscheidung-bei-eucharistieempfang-und-abendmahl;art4874,2121


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 Montfort 6. Oktober 2020 

Teuflische Taktiken in der DBK???

1. Der ÖAK evang. und kathol. Theologen veröffentlicht das Votum „Gemeinsam am Tisch des Herrn“ (katholischerseits: Bi. Dr. Stephan Ackermann, Bi. Dr. Georg Bätzing, Bi. Dr. Gerhard Feige, Kard. Reinhard Marx, Bi. Dr. Franz-Josef Overbeck, Weihbi. Dr. Nikolaus Schwerdtfeger, Bi. Dr. Karl-Heinz Wiesemann; evangelischerseits: Prof. Dr. Dr. Andreas Barner, Landesbi. Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm, Bischöfin Kirsten Fehrs, Prof. Dr. Elisabeth Gräb-Schmidt, Prof. Dr. Jacob Joussen, Landesbi. Dr. Karl-Hinrich Manzke, Dr. h.c. Christian Schad, Präses Dr. Irmgard Schwaetzer)

2. Das Votum wird am 18.09.2020 von der Glaubenskongregation kritisiert und zurückgewiesen.

3. Die Vollversammlung der DBK nimmt angeblich "aus Respekt vor dem Einspruch des Vatikans" keine Abstimmung über die „Würdigung“ des Kontaktgesprächskreises vor - die Abstimmung wäre wohl nicht in dessen Sinn ausgegangen!

4. "Die DBK" veröffentlicht daraufhin die Würdigung des Kontaktgesprächskreises zum umstrittenen Votum.


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 Eisenherz 6. Oktober 2020 
 

Wer in die Kirche zurückkehren will, ist herzlich willkommen!

Wer es nicht will, möge doch so gut sein, uns Katholiken und unser Verständnis der Eucharistie zu akzeptieren! Wenn es zu Grenzüberschreitungen (eucharistische Gastfreundschaft und wie der Unfug sonst noch genannt wird) kommt, dann hoffe ich, dass auch bei deutschen Bischöfen die päpstliche Amtsgewalt eine "eigene Dynamik" entwickelt und die hiesigen Kardinäle und Bischöfe Konsequenzen spüren werden! Kardinals und Bischofshüte fliegen durchaus auch mal vom Kopf, wie sich in jüngster Vergangenheit gezeigt hat....


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 Federico R. 6. Oktober 2020 
 

Eine sakramentale eucharistische Opfermahl-Gemeinschaft ...

... zwischen Katholiken und Protestanten ist schlichtweg unmöglich, und sie kann es auch nicht geben, solange die unterschiedlichsten evangelisch-protestantischen Denominationen ihre Glaubens- (bzw. Nicht-Glaubens-)Positionen beibehalten. Oder die katholische Kirche – oder Teile von ihr(?) – müsste sich vorher selbst protestantisieren. Was sich ja beim Syn.-Weg bereits abzuzeichnen beginnt. Das wäre genau der umgekehrte Weg: der Weg zurück zu Martin Luther und Co. Wo immer dieser Weg auch hinführen mag – zu Jesus Christus vermutlich nicht, wenigstens nicht direkt. Deshalb bleibe ich katholisch. Und zwar bekennend. Unbedingt.

Wer jedoch unbedingt Mahlgemeinschaft mit evangelischen Christen halten möchte, sollte dies nach dem Gottesdienst bei Bratwurst, Bier und Brötchen tun – im Pfarrgarten oder bei unpassendem Wetter im Pfarrheim. Man könnte ja auch gleich die Gottesdienste dorthin verlegen. Um das Leben und das Heute zu feiern (meint der Herr Pfarrer). – Solange es uns noch gut geht.


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 Diadochus 6. Oktober 2020 
 

@Zeitzeuge

Richtig, alles andere als die katholische Messopferlehre ist dem Herrn ein Gräuel an heiliger Stätte.


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 Aschermittwoch 6. Oktober 2020 
 

Eucharistie, ade

Diese Herren sind so weit vom Eucharistie-Verständnis
abgekommen, dass sie nicht mehr wissen was sie tun..
Nur noch: "Brot zum leben..."


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 fenstergucker 6. Oktober 2020 
 

Was macht Rom

Das frage ich mich inzwischen ernstlich. Lässt Rom uns treue kath. Christen im Stich ? Aber dann hat auch Rom verloren. Der Brief aus Rom hat auf jeden Fall seine Wirkung bei Marx und Bätzing keine Wirkung gezeigt. Sie treiben weiter ihr Spiel !!


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 SalvatoreMio 6. Oktober 2020 
 

Man kann nicht probeweise gemeinsam Eucharistie feiern

Smaragdos:
Sie sagen es: es entstünde logischerweise eine Eigendynamik, Automatismus, mit der Folge:
1) Das Sakrament der Priesterweihe, das auf der apostolischen Sukzession beruht, würde überflüssig.
2) Selbstverständlich würde sich ganz automatisch eine Frauenordination ergeben.
3) Da man das größte Geheimnis unseres Glaubens nicht abtrennen kann von allen anderen Glaubensgeheimnissen fragt sich, was von den 5 Sakramenten übrigbliebe, da die evang. Kirche nur 2 kennt.
4) Selbstverständlich dürfen wir glauben, dass Christus immer zugegen ist, wo wir in seinem Namen zusammen sind - aber doch in geistiger Weise und nicht wie beim Sakrament des Altares mit Fleisch und Blut.
Dies nur ein paar Gedanken!


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 rudiassel 6. Oktober 2020 
 

Ich fasse es nicht

Die Glaubenskongregation hat eindeutig Stellung genommen. Was der Ökomenische Arbeitskreis diskutiert, beschließt oder wer weiß was sonst noch, ist völlig ohne Belang. Maßgeblich ist die eindeutige Lehre der römisch katholischen Kirche, und dafür bin ich mehr als dankbar.


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 Zeitzeuge 6. Oktober 2020 
 

Im Link eine Predigt von H.H.Prof.Dr. Georg May zum Thema

"Interkommunion"!

Die sich kath. nennenden Befürworter des ÖAK-

Papiers sollten ehrlich bekennen, ob sie noch an

die kath. Messopferlehre unverfälscht und unver-

kürzt ehrlichen Gewissens wirklich glauben.

www.glaubenswahrheit.org/predigten/reihen/201703/20170319/


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 serafina 6. Oktober 2020 
 

Wohin soll ich mich wenden, wenn Gram und Schmerz mich drücken?


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 hape 6. Oktober 2020 

Werter @Chris2

Eine pauschale Zulassung ist nicht nötig. Sie wird mit Hinweis auf die individuelle Gewissensentscheidung ausgehebelt.


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 Smaragdos 6. Oktober 2020 
 

"Im Blick auf den dritten Ökumenischen Kirchentag 2021 in Frankfurt am Main wird der Wunsch nach einer wechselseitigen Teilnahme an Eucharistie und Abendmahl eine eigene Dynamik entwickeln."

Das ist offensichtlich die hinterhältige Absicht dieses Ökumenischen Arbeitskreises, dass der Wunsch nach einer gemeinsamen Eucharistiefeier "eine eigene Dynamik" entwickelt. Und dieser Kreis tut alles, um diese Eigendynamik zu befeuren statt sie zu zügeln!


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 Chris2 6. Oktober 2020 
 

Eine pauschale Zulasseung

ist allein schon deswegen nicht möglich, weil es "die Protestanten" nicht gibt: Von (gar nix über) einem reinen Gedächtnismahl bis hin zum Glauben an eine wie auch immer zuverstehende reale Gegenwart des Herrn im Moment des Abendmahles gibt es alle möglichen Vorstellungen. Nur den Glauben an die Transsubstantiation, die Wesensverwandlung von Brot und Wein in Leib und Blut Christi ("Wer mein Fleisch nicht isst und mein Blut nicht trinkt..."), das gibt es meines Wissens im Protestantismus gar nicht.
Und nein, es ist nicht unhöflich, einem liturgischen Gast nichts zu essen und zu trinken anzubieten. Es ist sogar geboten, denn wer den Leib des Herrn nicht [von gewöhnlicher Speise] unterscheidet, der isst und trinkt sich das Gericht, wie das Neue Testament klarstellt. Das gilt naturgemäß auch für den "Gastgeber"...


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 Chris2 6. Oktober 2020 
 

Eine pauschalw


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 Herbstlicht 6. Oktober 2020 
 

Welchen Platz nimmt Christus ein?

Wie wird die katholische Kirche in einigen Jahren aussehen?
Wird sie noch geistige Heimat sein für alle, die katholisch sind und dies auch bleiben wollen?
Ich habe den Eindruck, dass so manchen Bischöfen nicht übertrieben viel daran gelegen ist, Jesus Christus und seine Lehre zu verkünden und dafür auch einzustehen.
Stimmen sie noch mit unserem Herrn überein oder ist ihnen die Übereinstimmung mit der evangelischen Seite wichtiger?


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 ThomasR 6. Oktober 2020 
 

und warum nicht gemeinsam für den Lebensschutz?

schließlich um 80% der Abtreibungen in Deutschland kommen auf Mütter christlicher Herkunft??

Ist die Zahlung von Kirchensteuer tatsächlich das Hauptkriterium der Zulassung zur Teilnahme an der Eucharistie?- wenn Gespräche mit EKD, die Kirchensteur erhebt, möglich sind,dann warum nicht mit anderen protestantischen Gemeinschaften, wie z.B. Freie Gemeinden, die keine Kirchensteuer erheben?

Eucharistie ist Sakrament der Einheit- also um an der Eucharistie teilnehmen zu dürfen haben die evangelischen Christen den Papst zu anerkennen.

Ein weiteres Zulassungskriterium zur Eucharistie ist die Teilnahme an der sakramentalen Beichte.


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 hape 6. Oktober 2020 

Schlimm.

Ich bin das Alpha und das Omega, der Anfang und das Ende. Wer durstig ist, den werde ich unentgeltlich aus der Quelle trinken lassen, aus der das Wasser des Lebens strömt. (Off 21,6) – Es ist die hoheitliche Aufgabe der Bischöfe, als Hirten in der apostolischen Tradition, die Herde zu ebendieser Quelle zu führen. Zu dieser Quelle, zu keiner anderen.

Als Katholik sollte ich meinen Bischöfen eigentlich vertrauen können. In diesem Fall allerdings ist das Vertrauen restlos zerstört. Alle Wahrheit heillos in ihr Gegennteil verdreht. Ein unentwirrbarer und verfilzter Knoten, den man nur noch mit dem Schwert zerschlagen kann.

Diesen Bischöfen kann ich nicht vertrauen. Stattdessen fühle ich mich von ihnen bedroht, betrogen und verraten. Die Quelle, zu der sie mich führen wollen, ist verdorben. Sie stinkt zum Himmel.


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 laudeturJC 6. Oktober 2020 

Schismatiker!

Die DBK hat somit den Weg der Spaltung und der Irrlehre gewählt. Es stellt sich die Frage, ob die erwähnten Kirchenmänner noch in der Jurisdiktion sind... mit allen Konsequenzen!


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