Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:









Top-15

meist-diskutiert

  1. Papst Franziskus für Zivilunion für gleichgeschlechtliche Paare
  2. Ein künstlich zusammengeschnittenes Interview und Schweigen im Vatikan
  3. ‚Gehorsamstraining’: Kommentator verurteilt Maskenverordnungen
  4. „Wortlaut der Interviewäußerung ist mir nicht bekannt, aber die Wirkung ist fatal“
  5. Umstrittene Papstaussagen - Gebetsaktion am Petersplatz
  6. EKD-Vorsitzender Bedford-Strohm träumt von „gemeinsamer Feier des Abendmahls“
  7. "Tun wir so als wäre da nichts"
  8. Kardinal Burke: Franziskus’ Aussagen im Dokumentarfilm ‚Francesco’ nicht lehramtlich
  9. US-Bischof: Die Kirche kann ‚objektiv unmoralische Beziehungen’ nicht akzeptieren
  10. Zusätzliche Verwirrung in einer ohnehin bereits vergifteten Zeit
  11. Vertuschungsvorwürfe – Hamburger Erzbischof Heße gerät weiter unter Druck
  12. "Die Katholiken sind nicht heimatlos geworden!"
  13. Covid-19-Pandemie hat ‚neue Ekklesiologie, neue Theologie’ gebracht
  14. „Welt“: „Konservative fühlen sich von diesem Papst nicht mehr repräsentiert“
  15. Schweden: Schüler muss Kreuz für Klassenfoto abnehmen

„Das Dreikönigssingen unter diesem Gesichtspunkt zu debattieren, ist Unfug“

13. Oktober 2020 in Aktuelles, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Regensburger Pressesprecher Neck: „Klar ist, dass die Darstellung des Königs Melchior als Menschen schwarzer Hautfarbe nichts gemein hat mit rassistischem Denken.“


Regensburg (kath.net/pl) „Klar ist, dass die Darstellung des Königs Melchior als Menschen schwarzer Hautfarbe nichts gemein hat mit rassistischem Denken. Das Dreikönigssingen unter diesem Gesichtspunkt zu debattieren, ist Unfug. So beraubt man mit Unterstellungen eine lange Tradition ihrer Unbefangenheit und unterwirft sie einem unangemessenen Anpassungsdruck.“ Das antwortete Clemens Neck, Pressesprecher des Bistums Regensburg, auf kath.net-Presseanfrage über die traditionelle Darstellung eines der Hl. Drei Könige als eines Menschen schwarzer Hautfarbe.


„Mit den Weisen aus dem Orient, die wir heute die Heiligen drei Könige nennen, beginnt die Wallfahrt aller Völker zu Christus“, führte Neck weiter aus. Alle Menschen seien „gerufen. Und zwar völlig unterschiedslos. Geschlecht, Alter, Herkunft: All das spielt keine Rolle. Sie sind gerufen mit Christus, in Christus und durch Christus eine weltumspannende Einheit der Menschheit zu leben.
Die Kinder, die als Sternsinger von Haus zu Haus gehen, bringen das 2000 Jahre alte Bekenntnis zu Christus als Segen zu allen anderen Menschen. Sie verbinden diesen Segen mit der Bitte um eine weltweite solidarische Gemeinschaft. Das ist der Grund, warum sie mit großer Freude Spenden annehmen.
Die Heiligen Drei Könige und die Kinder, die heute in ihren Fußstapfen gehen, stehen für die christliche Vision eine Menschheitsgemeinschaft, die jeden einbindet in ein Miteinander von Schwestern und Brüdern als Kinder Gottes - ganz im Sinne der jüngsten Enzyklika des Heiligen Vaters, fratelli tutti.
Wie dies die Kinder vor Ort darstellen und umsetzen, soll ihrer Freude, Phantasie und ihrer Kreativität überlassen bleiben. Dazu können sie sich leiten lassen von den überlieferten Formen, sie können aber auch diese Formen weiterentwickeln und vervollkommnen. Jede Weise, die Freude der Kinder zu bevormunden oder ihren Eifer im Sinne welcher politischer Grabenkämpfe auch immer zu missbrauchen, ist einfach nur unpassend.

Archivbild: Anbetung der Hl. Drei Könige gemalt von El Greco

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Chris2 14. Oktober 2020 
 

"komplett verrückt geworden"

@Christa.marga Der DJ David Guetta hat es auf den Punkt gebracht: „Die Obsession der politisch Korrekten ist komplett verrückt geworden“. Überschrift eines Pay-Artikels in der WELT. Guetta hatte sich mit BLM solidarieren wollen und Zitate von Martin Luther King verwendet, worauf er Opfer eines Shitstorms wurde...


3

0
 
 Marienbild 14. Oktober 2020 

Einfacher Unsinn

Ich kann es nur immer wieder sagen: Die politische Korrektheit treibt immer verrücktere Blüten. Man kann wirklich überall einen "Rassismus" konstruieren, wenn man es denn unbedingt möchte. Die Frage ist nur, ob Schwarze denn keinen Platz mehr bei Christus an der Krippe haben, weil man sie nicht mehr darstellen darf?! Ist DAS denn nicht rassistisch?


4

0
 
 Christa.marga 13. Oktober 2020 
 

Volle Zustimmung

Die Diskussion um die Hautfarbe des Melchior ist so überflüssig wie ein Kropf. Einfach irre!

Die drei Weisen aus dem Morgenland (Hl. drei Könige) sind ein Sinnbild für alle Menschen, an die Krippe zu kommen, um Jesus anzubeten. Dazu gehören Menschen aller Hautfarben.


6

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Papst Franziskus für Zivilunion für gleichgeschlechtliche Paare
  2. „Wortlaut der Interviewäußerung ist mir nicht bekannt, aber die Wirkung ist fatal“
  3. ‚Gehorsamstraining’: Kommentator verurteilt Maskenverordnungen
  4. Ein künstlich zusammengeschnittenes Interview und Schweigen im Vatikan
  5. Zusätzliche Verwirrung in einer ohnehin bereits vergifteten Zeit
  6. "Tun wir so als wäre da nichts"
  7. „Welt“: „Konservative fühlen sich von diesem Papst nicht mehr repräsentiert“
  8. Schweden: Schüler muss Kreuz für Klassenfoto abnehmen
  9. Umstrittene Papstaussagen - Gebetsaktion am Petersplatz
  10. Vertuschungsvorwürfe – Hamburger Erzbischof Heße gerät weiter unter Druck
  11. Kardinal Burke: Franziskus’ Aussagen im Dokumentarfilm ‚Francesco’ nicht lehramtlich
  12. Die Hybris des Jesuitenpaters James Martin
  13. Die Ehe ist heilig, während homosexuelle Beziehungen gegen das natürliche Sittengesetz verstoßen
  14. "Kirche, du sollst nicht lügen!"
  15. EKD-Vorsitzender Bedford-Strohm träumt von „gemeinsamer Feier des Abendmahls“

© 2020 kath.net | Impressum | Datenschutz