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Bezichtigt der Jesuitenpater Bernd Hagenkord den Fuldaer Altbischof Algermissen der Lüge?

13. Oktober 2020 in Deutschland, 16 Lesermeinungen
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In einem Interview streut der ehemalige Chef von "Vaticannews"-Deutsch Zweifel rund um das Gespräch von Bischof Algermissen mit Papst Franziskus in Rom vor wenigen Tagen


Rom (kath.net)

Bezichtigt der deutsche Jesuitenpater Bernd Hagenkord den Fuldaer Altbischof Algermissen und sogar Papst Franziskus der Lüge? Vergangene Woche hatte der Alt-Bischof von Fulda von einem Gespräch in Rom mit Papst Franziskus berichtet, bei dem der Papst in einem mehrminütigen Gespräch dramatischer Sorge um die katholische Kirche in Deutschland geäußert hatte. In einem Domradio-Interview möchte Hagenkord, der ehemalige Chefredakteur der deutschsprachigen Redaktion von "Vatican News", das offensichtlich nicht glauben und streut Zweifel, in den Worten des "Domradios" wird die Aussage des Papstes damit "eingeordnet"


 

"Keiner war dabei, deswegen können wir das nicht genau sagen. Mir klingt das auch ein bisschen nach Algermissen. Die Themen, die der Papst angesprochen hat, die sind seine. Aber die Wortwahl "dramatische Sorgen", und so weiter, da wäre ich doch ein bisschen vorsichtig.", meinte Hagenkord. Dann versuchen sowohl das "Domradio" in der Fragestellung als auch der Jesuitenpater das zu relativieren. Die gegenüber Algermissen geäußerte Kritik, dass es beim Synodalen Weg nur um „politische Fragen“ wie die Stellung der Frau und die Ehelosigkeit der Priester gehe, findet Hagenkord "schwierig". Auch die Sorgen aus Rom, dass sich Deutschland als Nationalkirche abspalten könnte, relativiert Hagenkord und behauptet, dass man dies vor allem "in US-amerikanischen, gut bezahlten, rechtskatholischen Medien" höre und es hier "ein Mangel an Kommunikation" gäbe, der da stattfinde.

 

Foto: (c) Bistum Fulda


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Lesermeinungen

 lesa 15. Oktober 2020 

Übertünchen der Irrwege führt nicht zu Einheit und Frieden

@END-Deutschsprachige-Region: "Die Organe für die Wahrheit können abstumpfen bis hin zur völligen Erblindung und zur vollständigen Taubheit (Benedikt XVI.)" Da hilft Flüstern nichts. In all dem Nebel ist deutliche Abgrenzung von Gut und Böse nötig. "Ein religiöser Lügenwahn bringt Menschen in der Endzeit um den Preis ihres Abfalls von der Wahrheit eine Scheinlösung ihrer Probleme. Der schlimmste Betrug ist der des Antichrist, das heißt, eines falschen Messianismus, worin der Mensch sich selbst verherrlicht, statt Gott und seinen im Fleisch gekommenen Messias.“ (KKK. 675) Der synodale Weg entspricht genau dieser Verirrung. Irrtümer, Häresien und Wölfe im Schafspelz müssen beim Namen genannt und das Wort der Wahrheit muss ausgesprochen werden, gelegen oder ungelegen. Auch das gehört zur Botschaft des Neuen Testaments. Voraussetzung: Gebet füreinander, das Wissen um die eigene Umkehrbedürftigkeit.


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 END-Deutschsprachige-Region 14. Oktober 2020 
 

Wem hilft das? Sind wir so die Kirche Jesu Christi?

Wenn ich die Kommentare, aber auch viele Artikel lese, frage ich mich oft: Was für eine Kirche sind wir? Können wir auf diese Weise nach innen oder nach außen im Geiste von Jeus arbeiten? Die Menschen suchen inneren Frieden und Brüderlichkeit, aber wir zeigen Bitterkeit und Streit, wenn nicht sogar Hass.
Natürlich ist die Situation der Kirche dramatisch. Aber nicht nur in Deutschland, sondern in vielen Teilen der Welt, und der innere und äußere Feind zeigt sehr unterschiedliche Grimassen.
Wir vergessen dabei, dass die Kirchen nicht durch unseren Willen, Streit und Rechthaberei gerettet wird, sondern durch unseren Glauben und unser Vertrauen auf den Heiligen Geist.
Ist die Kirche Jesu Christi nicht eine annehmende und zuhörende Kirche? Ist es nicht unsere Aufgabe, unseren Glauben täglich im liebevollen Dienst an und mit unserem Nächsten zu bekennen? Lädt Gott uns nicht ein, uns mit seiner Hilfe mit unserer Gebrochenheit zu versöhnen um mit dieser Gebrochenheit das Evangelium zu bekenn


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 Hadrianus Antonius 13. Oktober 2020 
 

Doof

Um P.Bernd Hagencord auf die Sprünge zu helfen: Peron war dafür bekannt, in kürzester Zeit jemanden A und Non-B und dem Darauffolgenden dann Non-A und B zu versprechen und als Devise auszugeben :-) LOL.
Der Peronismus war noch nie durch Logik und innere Kohärenz gekennzeichnet, und das ist jetzt auch nicht der Leitdraht vom domus sta Marta :-)
An Bischof Algermissens Aussage ist deshalb nicht im voraus zu zweifeln.
Das gefällt Hagencord wahrscheinlich nicht, aber es ist sehr doof und blöd um dann gleich einen Bischof falsch zu beschuldigen.
Öffentlich Demonstrierung von schlechter Laune und schlechtem Charakter.


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 Montfort 13. Oktober 2020 

Bernd Hagenkord SJ scharrt wohl schon in den Startöchern,

um Hans Langendörfer SJ zu "beerben" und der nächste Sekretär der DBK zu werden und die "deutsche Kirche" der innerlich abgefallenen Bischöfe (Marx, Bätzing, Overbeck...) auf dem Synodalen Weg "voranzubringen" - und die Kirche entweder "gegen die Wand" oder "in den Abgrund" zu fahren.

Heilige Muttergottes, bitte für uns!


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 jadwiga 13. Oktober 2020 

Wer sich noch keine Sorgen um die deutsche Kirche macht, der ist blind, schwerhörig und allgemein behindert. Sorry, aber mehr fällt mir nicht dazu ein!
Lassen sie mich bitte diese Kritik hier aussprechen, weil nur für Schweigen und Beten bin ich einfach zu schwach. Diese Sorge verzehrt mich innerlich!
jadwipkarpaten2


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 ottokar 13. Oktober 2020 
 

Wie leidet doch unsere Kirche unter den Jesuiten.....


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 ThomasMoore 13. Oktober 2020 

schwierig??

Was ist das für eine Antwort? Entweder es ist nach Meinung von P.Hagenkord nicht so daß es beim "Synodalen Weg" um vorrangig politische Themen geht, oder es trifft zu. Dann bitte auch erläutern warum das nach seiner Ansicht so ist. Alles andere ist nur ein Ablenkungsmanöver.
Und die Befürchtung daß eine Nationalkirche entstehen könnte haben nicht nur sogenannte rechtskonservative Stimmen in den USA, sondern Presseberichten zufolge auch etliche Personen in der Kurie. Und welche gut bezahlten rechtskonservativen Medien sollen das sein? Wenn z.B. lifesitenews.com so gut bezahlt wäre wie katholisch.de müssten sie wohl nicht zu Spenden aufrufen.


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 Chris2 13. Oktober 2020 
 

Niiiemand hat die Absicht, eine Kirche zu spalten.

Aber wer viel zu schnell in eine steile Kurve rast, den wird unweigerlich die Physik bestrafen. Und wie will man den Menschen an Ende erklären, dass die unerfüllbaren Erwartungen, die man geweckt hatte, nun mal illusorisch waren? Viele werden am Ende gehen (wollen oder müssen) vielleicht sogar Bischöfe.


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 Aschermittwoch 13. Oktober 2020 
 

Oh, Hagenkord, oh Hagenkord!!!!!!

Hagenkord kommt mir vor, wie die Wächter am Grab Jesu: "Als wir schliefen kamen sie und stahlen den Leichnam".


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 la gioia 13. Oktober 2020 
 

Bischof Algermissen mehr oder weniger der Lüge zu bezichtigen, ist einfach nur unverschämt!


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 hape 13. Oktober 2020 

Bf. Algermissen steht nicht allein.

Koch, Ladaria, der Nuntius, der Papst selbst. Es gehört schon ein gerüttelt Maß an Verstocktheit dazu, all diese Mahnungen zu relativieren. Wer dazu nicht mehr als herabsetzende Rhetorik ad personam zu stellen weiß, zeigt nur, dass ihm mangels theologischer Expertise das Wasser bis zum Hals steht. Es ist eine Kunst, stilvoll verlieren zu können. Jeder Sportler macht das vor, indem er den siegreichen Gegner lobt. Von dieser Lebenswirklichkeit könnte Herr Hagenkord etwas lernen. Der Synodale Weg ist zu einem Kaffeekränzchen unter seinesgleichen herabgesunken und Hagenkord weiß das. Er tut mir leid.


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 lesa 13. Oktober 2020 

Unterscheidung der Geister

Pater Hagenkord soll sich selber fragen, wie er es mit der Wahrheit hält. Der Heilige Ignatius möge ihm beistehen, damit er die Geister, die ihn umtreiben, recht zu unterscheiden weiß. Gut und Böse zu unterscheiden kommt nur Gott zu. Wenn das akzeptiert wird, hören sich teuflische Verwirrspiele auf.


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 ottokar 13. Oktober 2020 
 

Hagenkord war schon immer ein Anhänger des synodalen Weges

Eigentlich eine Unverschämtheit jemandem zu unterstellen ,der Inhalt eines Gespräches, bei dem er garnicht dabei war, entspräche nicht der Wahrheit. Dummdreist ist eine solche Haltung.


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 SpatzInDerHand 13. Oktober 2020 

Dass sich die deutschen linkskatholisch-gutbezahlten Medien

über die "in US-amerikanischen, gut bezahlten, rechtskatholischen Medien" ärgern, amüsiert mich ja sehr! Jaja... unter unterschiedlichen Geschwistern streitet es sich am allerbesten, nicht wahr? :D :D :D


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 Lämmchen 13. Oktober 2020 
 

Gut bezahlte, rechtskatholische Medien

Von wem sollen die denn gut bezahlt sein? Kirchensteuerngepimpert wie in Deutschland so manches zweifelhafte Unternehmen ist ja nicht...


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 hape 13. Oktober 2020 

Ratzfatz.

So schnell wird ein Kritiker des Synodalen Weges in die rechte politische Schmuddelecke gestellt.


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