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Papst Franziskus für Zivilunion für gleichgeschlechtliche Paare

22. Oktober 2020 in Aktuelles, 271 Lesermeinungen
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Damit weicht der Papst von der offiziellen Position des Vatikans und der Position seiner Vorgänger ab - Linksliberale Zeitung "New York Times": Bruch mit der Lehre der Kirche


Rom (kath.net)

In einem Film, der am Mittwoch im Vatikan vorgestellt wurde, hat Papst Franziskus sich laut einem Bericht von CNA für die Zivilunion für gleichgeschlechtliche Paare ausgesprochen. Damit weicht der Papst von der offiziellen Position des Vatikans und der seiner Vorgänger ab. Die entsprechende Aussage ist Teil des Films "Francesco" und geht über die pastorale Hilfe für homosexuelle Menschen. "Homosexuelle haben ein Recht darauf, Teil einer Familie zu sein. Sie sind Kinder Gottes und haben das Recht auf eine Familie", meint Franziskus. Angesprochen auf die Zivilunion zwischen Homosexuelle erklärt der Papst, dass man diese schaffen müsse, damit die betroffenen Menschen gesetzlich abgesichert seien. "Dafür setze ich mich ein!", so Franziskus. 2010 hatte Franziskus als damaliger Erzbischof von Buenos Aires sich noch klar gegen die staatliche Homo-Ehe ausgesprochen. Die linksliberale Zeitung "New York Times" sprach in eine Artikel heute von einem "Bruch mit der Lehre der Kirche".


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Lesermeinungen

 phillip 29. Oktober 2020 
 

Gerechtigkeit im Staat fördert den Frieden!

Nun, dem Staat, den der Papst offenkundig meint und dem, den der scheinbar sich dem Papst gegenüber zu unbedingtem Gehorsam ("böse" Zungen nennen das "Kadavergehorsam") verpflichtet zu haben scheint, liegt bestimmt "Gerechtigkeit" zugrunde, dass zeigten und zeigen uns der ideologische wie reale Sozialismus, Kommunismus, Maoismus, Stalinismus, Leninismus, und ja, auch der Nationalsozialismus und die Befreiungstheologie, aber auch der uneingeschränkte Kapitalismus und Relativismus unmissverständlich.


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 galil?a! 28. Oktober 2020 
 

Ich finde da hat mein lieber Bruder der Papst recht. Gerechtigkeit im Staat fördert den Frieden!

Homosexuelle dürfen im Staat keine Bürger 2 Klasse sein. Sie zahlen ja auch ihre Steuern und tragen zum Gemeinwohl bei. Es ist sicherlich gerecht, wenn es für ihre selbstgewählten freiwilligen Partnerschaften eine rechtliche Absicherung gibt ZB beim Erbrecht, oder beim Krankenhausbesuch usw.
Es ist sicher ungerecht, wenn es da eine Benachteiligung gibt.

Wer zum Leib Christi gehören will muss Christus lieben und bekennten und tun was der Herr geboten hat.

Wenn wir Unzucht verhindern wollen, warum gibt es dann d. Prostitution, Pornografie, Ehebruch im Staat ohne Verbote? Wohl weil die Welt fleischlich ist.

Ich sehe meinen kath. Glauben nicht gefährdet, wenn es diese Partnerschaften gibt. Jeder weiß was d. Kirche sagt. Wenn einer trotz Ermahnung nicht hören will ist d. seine Sache. Besser beten und weinen für ihn als streiten

Etwas anders ist, wenn jemand ZB vergewaltigt od. missbraucht wird. Da muss d. Staat einschreiten, weil jemand gegen seinen Willen zu etwas gezwungen wird.


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 golden 28. Oktober 2020 
 

Dämonischer Angriff


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 Veritatis Splendor 28. Oktober 2020 

Pilzrisotto

@Federico, ja Wald tut soooooo gut, macht den Kopf frei und ist sogar für die Immunabwehr wichtig (siehe Link).

Am Sonntag war ich kurz durch den Wald gestreift und mit einer Handvoll Braunkappen gab´s oberleckeres Reisgericht: die Pilze mit Butter und Zwiebeln angedünstet, Reis in Rinderbrühe zubereitet, alles zusammengemischt und mit Kräuterfrischkäse abgerundet :-)

www.youtube.com/watch?v=UM4TRfHRrdQ


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 Federico R. 27. Oktober 2020 
 

(und nolens volens auch Pilzkenner) gewesen bin, ...


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 Federico R. 27. Oktober 2020 
 

@phillip - Weil ich in jungen Jahren ein leidenschaftlicher Pilzsammler (und nolens volens auch -ken

... finde ich das Bild von der schlechten Schwammerlsuppe absolut passend. Da gibt es z.B. die hübschen Stockschwämmchen, die hervorragend ins Gericht passen, schmackhaft und bekömmlich sind. Sie haben jedoch zum Verwechseln ähnliche Doppelgänger. Wenn die versehentlich mit in den Topf geraten, wird ihrer Bitterkeit wegen das ganze Gericht richtig ungenießbar. Den wunderschönen, doch hochgiftigen Fliegenpilz kennt jedermann und meidet ihn. Sein Gift erzeugt in geringer Dosis Halluzinationen, in größerer Menge führt es zum Tod. Also wird dieser Pilz vernünftigerweise gemieden. Heimtückisch ist jedoch der Knollenblätterpilz. Er ist leicht mit einem Champignon zu verwechseln und schmeckt auch ähnlich. Sein Gift wirkt aber bereits in kleiner Menge tödlich - aber nicht sofort: Wenn man’s merkt, ist es meist zu spät, die Leber schon zerstört.

Ach wäre der junge Jorge damals doch auch mal in die Wälder gegangen. Er hätte einiges fürs spätere Leben lernen können.


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 Montfort 27. Oktober 2020 

Werter @phillip, ich ergänze ihren Hinweis auf das Buch Hiob als Antwort

auf die Frage nach dem Sinn dieses Pontifikates noch durch den Hinweis auf die Worte unseres Herr Jesus Christus:

"Simon, Simon, der Satan hat verlangt, daß er euch wie Weizen sieben darf.

Ich aber habe für dich gebetet, daß dein Glaube nicht erlischt. Und wenn du dich wieder bekehrt hast, dann stärke deine Brüder." (Lk 22,31f)


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 phillip 27. Oktober 2020 
 

Lesa meint, es gäbe auch viel gutes

Ja klar, auch in einer Schwammerlsuppe gibt es neun gute, meint genießbare, aber wenn auch nur ein einziges giftiges dabei ist, ist auch die gesamte Suppe nicht mehr genießbar!


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 lesa 27. Oktober 2020 

Chance in großer Gefahr

[email protected]: Danke für Ihre Antwort! Da stimme ich Ihnen zu, dass man dieses Pontifikat zu kritisieren nicht zu einem Ritual machen soll! Es gibt auch viel Gutes. Aber die verschleierten Abweichungen von der Lehre und vom Wort Gottes, z.B. in AL und jetzt in dieser Frage der Legalisierung hs. Verhältnisse gegenüber sind alarmierend. Unmut darüber muss sein, weil sie das Wohl und das Seelenheil der Menschen betreffen, sie produzieren neue "Ränder"(Erfahrungstatsache)! Aber so zwingt gerade dieses Pontifikat, dass viele wieder die Wahrheit konkret suchen, die im Nebel des Zeitgeistes nahezu verlorengegangen ist. Den Austausch in diesem Forum halte ich nicht für "Eulen nach Athen tragen", sondern eine konkrete Anregung, ein echtes Bildungsangebot! Im Fall der jüngsten Auseinandersetzung haben z.B. wahrscheinlich viele das Dokument von 2003 gelesen und dabei Klarheit und Sicherheit gewonnen darüber, was Gott durch die Kirche sagt. Aber volle Zustimmung: Gebet ist die Hauptsache!


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 phillip 27. Oktober 2020 
 

Zur Lösung der Frage nach dem Sinn dieses Pontifikates, ...

werter JP2B16, ein vielleicht für Sie und andere Frager erleuchtender Hinweis: Hiob aufmerksam lesen. That´s it!


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 Federico R. 27. Oktober 2020 
 

Lieber @Zeitzeuge, jetzt wird’s aber höchste Zeit, ...

... Ihnen für Ihr an mich adressierte persönliches Post in diesem Thread zu danken. Gesundheitlich geht’s mir gottlob gut, meiner Frau leider nicht ganz so prima. Corona hat bislang einen Bogen um uns gemacht. Wir sind vorsichtig, aber nicht ängstlich. Das von Ihnen empfohlene Buch von WB Ziegelbauer ist mir bereits bekannt, ich weiß es zu schätzen. Den Terminus „alte Kirche“ möchte ich allerdings nicht so gern verwenden. Die Kirche soll doch eine ewig junge sein und bleiben. Das bedeutet jedoch nicht, dass sie dafür ihr festes Glaubensgut aufgeben müsste. Im Gegenteil: sie muss es als kostbaren Schatz hüten, ihn verteidigen und für ihn kämpfen – mit allen verfügbaren geistig-geistlichen Mitteln. Nur so kann sie überzeugen – auch junge Menschen, wenn sie sich auf die Sinnsuche begeben.

Ihnen und Ihrer Familie eine gute Zeit und: Gott befohlen!


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 JP2B16 26. Oktober 2020 
 

Sehr verehrte @lesa,

ich kann hier immer nur vereinzelt Beiträge und Kommentare lesen. Recht viele sind von Ihnen und ich stimme ihnen stets mit höchster Wertschätzung zu. Tatsächlich bin ich wohl missverstanden worden, wenn der Eindruck entstand, das Andere lassen zu wollen. Die Aktion der österreichischen Jugendlichen, die Wortmeldungen der Bischöfe Müller, Eleganti, Tobin und Strickland u.a. sind alle richtig und waren zwingend notwendig. Man denke an die Hl. Katharina und ihre Interventionen.
Nur sollten wir aus der großen (und  absolut verständlichen) Sorge mit diesem mitunter verstörenden Pontifikat keinen "Ritus" machen, der in all den Jahren uns in immerwiederkehrenden kleinen Dosen am Ende vielleicht doch als wirksames Gift der Verzweiflung verabreichert sein wird. 260 Lesermeinungen zu diesem Artikel sprechen da eine deutliche Sprache und zumeist ist es doch ein "Eulen-nach-Athen-tragen". Beten wir mehr zum Hl. Geist, dass er uns den Sinn dieses Pontifikats noch besser erschließen möge.


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 lesa 26. Oktober 2020 

Den unergründlichen Reichtum Christi verkünden

[email protected]: Danke für Ihre unermüdliches Bereitstellen kirchlicher Dokumente und alles Gute für die Gesundheit! Es ist eine große Chance für nicht wenige Menschen, die sich auf die Suche nach der Wahrheit machen und auch Argumente brauchen auf der Grundlage der Lehre der Kirche, um den Glauben begründet darleen wollen. Vielleicht ist jetzt erst ein Zeitpunkt, in dem Menschen offen werden für die Kostbarkeit solcher lehramtlicher Schätze. Sie schenken uns das Licht der Offenbarung Gottes in einer Zeit, in der Vernebelung jeden vernünftigen Gedanke zu ersticken scheint.
@JP2B XVI.: Bei allem Gottvertrauen und ausgiebiger Zeit für Rosenkranzgebet - man muss das Eine tun und das Andere nicht lassen. Da muss jeder seinem Gewissen folgen, und das Urteil über seine Beweggründe steht bei Gott.


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 Bernhard Joseph 26. Oktober 2020 
 

Lieber Zeitzeuge, es geht um die Substanz des Glaubens

Unser Glaube beruht primär auf göttlicher Offenbarung, nicht auf logischen Deduktionen oder einer nihilistischen Anthropologie, in der Schöpfungsordnung keinen Platz hat. Wenn schon ein Papst nicht mehr weiß, was ihn bindet, dann ist es wahrlich schlecht bestellt um den Zustand der Kirche.
Was hier vor unseren Augen zerfällt, ist der Glaube an die Schöpfungsordnung, die uns vorgegeben ist und die wir nur unter schwerwiegenden Konsequenzen ignorieren.

Der werte Frederico R. weist Monsignore Schlegl zu Recht darauf hin, dass es durchaus Päpste in der Kirche gab, die man als Schande für die Kirche bezeichnen muss. Nicht Luther war die tiefere Ursache der Kirchenspaltung sondern die Entsittlichung der Amtsträger in der Kirche.

Wir sehen heute wieder eine Entsittlichung in der Kirche, nur hat sie diesmal absoluten Charakter und wird, so nicht ein Wunder geschieht, die Kirche, so wie wir sie heute als Volkskirche noch kennen, zerstören. Glaube lebt allein vom Vertrauen in Gottes Wort.


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 Veritatis Splendor 25. Oktober 2020 

Ja, @JP2B16, Sie haben schon Recht,

und hören wir auf die Gottesmutter, die uns jetzt erneut sagt: "kehrt zurück zur Liebe zu Gott, und Er wird eure Stärke und ZUFLUCHT sein."


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 JP2B16 25. Oktober 2020 
 

Vertrauen wir der Gottesmutter, die zu Gebet und Fasten aufruft und versuchen doch das zu befolgen!

Da ist mein Glaube in die Kraft des Gebetes ein anderer (und verbürgt durch glaubwürde Interventionen des Himmels - der Gottesmutter). Die allerhöchste Argumentationskunst, die selbst nachweislich einzig auf Wahrheit fusst, vermag nur seltenst eine Umkehr. Das lehrt mich jeden Tag mein beruflicher Alltag, in dem objektive Fakten maßgebend sein sollten, aber es nicht sind, weil Eitelkeiten, Hochmut und die pathologische Sucht, den "Mächtigen" um jeden Preis gefallen zu wollen, das verhindern.
"Denn es wird eine Zeit kommen, in der man die gesunde Lehre nicht erträgt, sondern sich nach eigenen Wünschen immer neue Lehrer sucht, die den Ohren schmeicheln; und man wird der Wahrheit nicht mehr Gehör schenken, sondern sich Fabeleien zuwenden." (2 Tim 4,3-4).


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 Veritatis Splendor 25. Oktober 2020 

Ich weiß nicht, @JP2B16,...

ob frommes Laissez-faire und Rückzug in stilles Gebet allein dieses offensichtliche Skandal-Pontifikat wenden kann? Sicher nicht!

Wenn selbst Jesus den ersten Papst mit "Satan" aufweckte, müssen auch wir Gläubigen endlich beherzt Widerstand leisten.

Dieses Pontifikates hat in 7 Jahren viele faule Früchte hervorgebracht. Anthropozentrische Wende pur, könnten Freimaurer nicht besser inszenieren!

Alle größeren "Events" wurden immer mit irgend einer trüben Lehre verfälscht: Familiensynode, Pachamamakult, Abu Dhabi, fratteli tutti, Ökoreligion, Homohäresie usw.

Soll das so weitergehen?


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 JP2B16 24. Oktober 2020 
 

Man ersetzte "Kleingläubigkeit" durch "Sorge", vielleicht sogar durch "Angst"

Jesus selbst sprach die Seinen im Boot auf stürmischer See mit "Kleingläubigen" an. Es ist richtig, dass gewichtige Begriffe stets im rechten Kontext verwendet werden sollten. Doch ganz ehrlich: wem nützt die (verständliche) Empörung und Verbitterung, die dieses Pontifikat bisweilen mit sich bringt. Allein der Widersacher freut sich. Die einschlägig bekannten Namen hier im Forum bereichern unseren Glauben durch ihr nicht hoch genug zu schätzendes Wissen, ihren Sachverstand und mit ihrem unermesslichen Fundus an Wissen um wertvolle Literatur, theolog. Veröffentlichungen, amtl. Schreiben,  einstigen Predigten etc.. Das sei hier in keinster Weise in Abrede gestellt.
Wenn wir an diesem Pontifikat was ändern wollen, können wir nur noch mehr beten, fasten, Buße tun und Sühne leisten. Ebendies gilt für die weltlichen Machthaber. Tiefes errungenes Wissen schmeichelt allein dem Selbst - für das entscheidende Gros bleibt es meist wirkungslos. Das hat uns die Geschichte doch gelehrt.


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 hape 24. Oktober 2020 

Kleingläubigkeit

ist eher eine Momentaufnahme. Insofern ist in ihr das Potential zu einem vollkommeneren Glauben schon angelegt, den wir wiederum ohne die Gnade nie erreichen werden. Gemessen am Vorbild der Heiligen ist immer Luft nach oben. Wir können aber im Glauben wachsen durch das Reflektieren der Angriffe seitens der Kirchenfeinde, auch der innerkirchlichen Feinde. Die Apologetik und das vernünftige Abwägen von gegnerischen Argumenten sollte der Vertiefung und Präzisierung des eigenen Glaubens dienen und zugleich den Zweifelnden Orientierung und Sicherheit geben. Freilich: der Hl. Geist deckt auf, was Sünde ist. Das gehört zur Reinigung und Heiligung der Welt. Vielleicht ist das der tiefere Sinn dieser Kirchenkrise. Sie zwingt zum Bekenntnis.


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 Zeitzeuge 24. Oktober 2020 
 

Einspruch: Theologisch begründete Sachkritik, auch am Papst, hat

nicht das Geringste mit "Kleingläubigkeit" zu tun,

wohl aber sehr viel mit Bewahrung der

Rechtgläubigkeit

in dieser furchtbaren Kirchenkrise.


Ich habe hier schon öfter betont, daß niemand

die Amtsträger der Kirche gleichsetzen darf mit

der hl. kath. Kirche per se, der Heilsanstalt

mit dem HERRN als Haupt.

Gerade fundierte Kritik ist ein Beweis für

Fortes in fide!

Unser aller Auftrag als gläubige Katholiken

besteht darin mit Hilfe der drei geschenkten

übernaürlichen, göttlichen Tugenden

Glaube, Hoffnung und Liebe

ein unverkürztes Zeugnis abzulegen in der Welt

für GOTT, Christus und SEINE kath. Kirche!


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 JP2B16 24. Oktober 2020 
 

Das Katholische Lehramt sei unser Anker

Das Katholische Lehramt sei unser untrüglicher Anker. Es ist verbürgt durch den Hl. Geist, der unter aufrichtiger Anrufung und Herzenshaltung stets in die Wahrheit geführt hat, führt und führen wird. Das ist uns von Jesus selbst zugesichert, auch wenn das Erkennen der Wahrheit uns ein ständiges Ringen, ein manchmal empfundenes zu hohes Maß an Geduld und vor allem echte Demut abverlangt.
Zu allen Zeiten gab es gute und weniger gute, starke und weniger starke Treuhänder des Lehramts - der Hl. Geist wird es besser wissen als wir. Dem wird jeder "Lehramtstreue" wohl zustimmen können. Vertrauen wir doch mehr auf die Vorsehung und mögen wir unsere Kleingläubigkeit bald überwinden. Es ist eine Zeit der Prüfung in einer nie dagewesenen Welt, weil sie sich selbst durch ein unverhältnismäßiges Wollen überfordert hat und nun am Abgrund steht. Jesus und zuletzt seine Mutter haben uns diese Zeit vorausgesagt, aber auch die Rettung und das Heil denen versprochen, die bis zum Ende standhaft bleiben.


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 Chris2 24. Oktober 2020 
 

Die Lehre der Kirche findet man übrigens hier:

kath.net/news/73218


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 Chris2 23. Oktober 2020 
 

Lieber @Bernhard Joseph

Schön, dass Sie - wenn auch "ausnahmsweise" - etwas von sich hören lassen. Auch, wenn Sie etwas Abstand brauchemn: Bitte ziehen Sie sich nicht ganz zurück. So wie es aussieht, bin ich auch nicht der Einzige, der Ihre Beiträge sehr schätzt. Wie auch immer: Ich wünsche Ihnen, uns allen, insbesondere aber dem Papst und den Bischöfen den Beistand des Heiligen Geistes in diesen Zeiten vielleicht bereits endzeitlicher Verwirrung.


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 Zeitzeuge 23. Oktober 2020 
 

Lieber Federico R.,

danke für Ihre Zeilen!

Ja, die "alte" Kirche ist mir lieber, so lautet

auch der Titel eines Buches des verst. Weihbischofes v. Augsburg

Max Ziegelbauer, vgl. Link!



Hoffentlich verärgere ich jetzt niemand und

der Vergleich ist nur eine schwache Analogie:

Die "alte" Kirche ist mir lieber - und

mit Verlaub, das "alte" kath.net auch,

ohne Zeitlauf-Fehler, "Disliker" und mit

Dauer-Einlogg-Möglichkeit.


Aber, ich werde die hl. Kirche niemals

verlassen

und auch kath.net weiterhin unterstützen!

Ich hoffe, daß es Ihnen und Ihrer Gattin soweit

gut geht in dieser gesundheitlich problematischen

Zeit, in meiner ländl. Heimat ist jetzt auch

Corona stetig im

Anstieg begriffen, unser Krankenhaus kann ich

aus dem Wohnzimmer sehen, es ist jetzt ein

Corona-Schwerpunkt-KH.

Ich hatte eine kl. Lungenentzündung, kein Corona.

Gottes Segen und alles Gute!

Wir bleiben im Gebet verbunden,

Ihr Zeitzeuge!

www.die-tagespost.de/politik/aktuell/Die-verborgene-Schoenheit-des-Glaubens;art315,108789


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 Federico R. 23. Oktober 2020 
 

Gut, dass Sie, lb. Zeitzeuge, auf die vorkonziliare Zeit verweisen ...

... und insbesondere auf Papst Pius XII., den ich zeitlebens hochverehre. Aber auch die Päpste Johannes Paul II. und sein Nachfolger Benedikt haben meine allergrößte Wertschätzung. (Hat aber bestimmt nix mit Papolatrie zu tun.) Das waren nämlich drei ganz große Männer auf dem Stuhl Petri.

Was mich am gegenwärtigen Amtsinhaber in Rom am meisten stört, sind seine Unberechenbarkeit, seine offensichtliche Linkslastigkeit und noch dazu seine auffallende Inkohärenz. Ehrlich: Mir ist bislang kein Mensch von Format begegnet, bei dem dies so offenkundig zum Ausdruck kommt wie beim gegenwärtigen Stellvertreter Christi. Ausgenommen vielleicht unser erster deutscher Bundeskanzler Dr. Konrad Adenauer, der einmal im Bundestag gesagt hatte: „Was schert mich mein Geschwätz von gestern.“ Aber das war eben kein Papst, sondern durch und durch ein gewiefter Politiker - und zwar kein schlechter. - Oder möchte Franziskus vielleicht lieber Politiker gern sein?


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 Federico R. 23. Oktober 2020 
 

noch weitaus mehr herausgenommen, ...

Hoppla, da wurde was in meiner Überschrift unterschlagen.


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 Federico R. 23. Oktober 2020 
 

Lieber Monsignore Schlegl, ein gewisser Dr. theol. Martin Luther hat sich gegenüber dem Papst noch w

... als ihn lediglich zur Buße aufzufordern. So weit, so schlecht. Und trotzdem will sich ein Teil der Kirche Deutschlands seines Erbes bemächtigen und sich unbedingt protestantisieren.

Danke auch für Ihre eindringliche Warnung. Da könnten Sie vielleicht sogar rechthaben. Hätte ich z.B. im 16. Jh., also zu Zeiten von Papst Innozenz VIII., dem Herausgeber der berüchtigten Hexenbulle, gelebt, wäre ich höchstwahrscheinlich auf dem Scheiterhaufen gelandet. Besagter Heiliger Vater soll dem Vernehmen nach aber kein großer Tugendbold gewesen sein. Immerhin werden ihm wenigstens sechzehn Kinder nachgesagt: acht Knaben und acht Mädchen!

Als Papst hätte ja damals schon (aber nur vielleicht) den Zölibat aufheben können, heiraten können und völlig legitim Kinder zeugen können. Hat er aber nicht. Nix für ungut - Federico R.


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 discipulus 23. Oktober 2020 
 

@laudeturJC

Eben. Es ging, bitte beachten Sie den Kontext, um die (hypothetische) Frage, was zu tun wäre, sollte sich ein Papst tatsächlich als häretisch erweisen. Unter dieser Voraussetzung wären katholische Institute, wie die von Ihnen genannten, eben keine Lösung, weil sie ja selbst in Gemeinschaft mit dem dann häretischen Papst stehen. Wenn sie diese Gemeinschaft lösen sollten, würden sie genau so wenig wie andere Bischöfe noch eine legitime Hierarchie darstellen, das ganze katholische Amts- und Kirchenverständnis würde sich damit auflösen. Aus meiner Sicht bliebe dann (!) nur die Orthodoxie als Ausweg. Es ging mir um diesen hypothetischen Fall - ich wollte keineswegs einer der von Ihnen genannten Institutionen das Katholisch-Sein absprechen.


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 SCHLEGL 23. Oktober 2020 
 

@Federico R.

Es steht weder Ihnen, noch mir zu, durch solche Zurufe den Papst zur "Buße" aufzufordern, wie Sie es gerade getan haben! Ich stelle mir vor, was Ihnen im Mittelalter passiert wäre, hätten Sie damals solches von sich gegeben! Denken Sie an Mutter Theresa, die auf die Frage, was sich in der Kirche verbessern müsse, geantwortet hat: "Sie und ich".


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 laudeturJC 23. Oktober 2020 

@Zeitzeuge

Volle Zustimmung. Zu Ihrem Stichwort „vorkonziliar“: Genau dort setzen ja die von mir genannten Gemeinschaften an...
Das aktuelle Beispiel zeigt ja überdeutlich, wie sehr es wieder einen Papst wie Pius XII. brauchte, anstatt das Heil in der Orthodoxie/Autokephalie zu suchen.


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 Zeitzeuge 23. Oktober 2020 
 

Werter laudetur JC,

daß überhaupt so eine Diskussion geführt wird,

wäre vor dem Konzil undenkbar gewesen, klar und

geschliffen waren die Äusserungen Pius XII.!

Das Ganze erinnert an Scalfari!

Unter dem Artikel "Zivilunion" habe ich meine

Meinung zu einem dringend erforderlichen,

offiziellen päpstl. Dementi mit gleichzeitiger

Bekräftigung der verbindl. kath. Sittenlehre

in dieser Angelegenheit kundgetan mit dem Hinweis,

daß das eine gute Gelegenheit wäre, endlich die

fünf Dubia doktrinär korrekt zu beantworten.

Wann gab es jemals einen Papst mit soviel

"theol. Fragwürdigkeiten"??

Allerdings darf niemand die hl. Kirche per se

mit dem HERRN als Haupt mit dem "Bodenpersonal"

verwechseln, die ecclesia militans ist und bleibt

die gottgwollte Heilsanstalt, diese zu verlassen

bedeutet CHRISTUS zu verlassen, uns bleibt ausser

anlaßgebotener Sachkritik das tägl. Gebet auch

für Papst u. Kirche im Hinblick auf theol. Klar-

heit u. Wahrheit, denn nur so ist die Kirche

Mater et Magistra!!


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 Hadrianus Antonius 23. Oktober 2020 
 

@Federico R.

Con/de/Restruktiv:
Hochgeehrter @Federico R.,
Herzlichen Dank für di erneute Zusendung Ihres Postings
Satzzeichen haben es in sich und durch geringste Verschiebungen lassen sich inhaltlich starkste Veränderungen bewirken ;-)
Danke @buecherwurm, daß Sie die 2. Fassung von @Federico R. publiziert haben.
Und allerherzlichsten Dank an den verehrten @Bernhard Joseph: Ihre Qualität tut wirklich not auf diesem Forum.
Das darf ich "von der Konkurrenz" in aller Objektivität wohl sagen.
Der freimaurerische Geist sitzt leider viel tiefer in den jetzigen Gremien als vermutet.
Da "sitzt noch viel mehr in der Sacoche", und sie ist nicht v. Gucci (cfr. Cecilia Marogna/A Becciu)
Eldorado Panama 1

Her


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 Federico R. 23. Oktober 2020 
 

Sehr geehrter Msgr. Schlegl,

das „Schweigen des Vatikans“ ist es, das vor allem noch zusätzlich für Irritationen sorgt und massiv verunsichert. Warum sagt p.Franziskus zu diesem Machwerk kein einziges klarstellendes Wort? Angeblich hatte er das Machwerk bereits vorab auf dem Tableau gesehen. Wenn ich mir so in Erinnerung rufe, was und zu welchen Themen er sonst noch alles so von sich gibt ...
Ich denke, da müsste erst mal p.Franziskus in sich gehen - und ebenfalls Buße tun.


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 SCHLEGL 23. Oktober 2020 
 

Federico R.

http://www.kath.net/news/73232
Lesen und Buße tun!!!

www.kath.net/news/73232


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 laudeturJC 23. Oktober 2020 

@discipulus

Ich glaube, Sie irren sich gewaltig: Wie können Sie die Orthodoxie befürworten und gleichzeitig die Piusbruderschaft ablehnen? Und die Petrusbruderschaft? Institut Christus König? Alle diese sind doch wohl eindeutig näher als die Orthodoxie.


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4
 
 Federico R. 23. Oktober 2020 
 

Hochverehrte @Bücherwurm. Ich habe meinen gelöschten Kommentar überarbeitet ...

... und sende Ihnen die modifizierte Fassung. Entscheiden Sie bitte selbst:

So denken, so sprechen, so agieren kann eigentlich nur einer: der Antichrist! p.Franziskus verleugnet in dieser in schwere Kritik geratenen Filmsequenz sowohl alle einschlägigen Stellen bezüglich Mann und Frau, Ehe und Familie im Alten wie im Neuen Testament, und er ignoriert damit einhergehend die verbindliche Lehre der Kirche auch zur Homosexualität. Das kann nicht gutgehen. Er ist der in meinen Augen falsche Papst. Der wahre, vom Hl. Geist eingesetzte Papst der Gegenwart heißt für mich: Benedikt XVI. Solange er lebt und darüber hinaus. Wer wird sein Nachfolger sein? Kann es, wird es überhaupt noch einen Nachfolger geben? Wir erleben gerade eine hochdramatische Zeit! Maranatha!


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 Federico R. 23. Oktober 2020 
 

Ob mein gelöschter Kommentar destruktiv oder vielleicht doch irgendwie auch konstruktiv war, ...

... will ich, da selbst „Partei“, nicht beurteilen. Eigentlich war er – von meiner Warte aus gesehen – eher das Fazit aus diversen Lesermeinungen auf dieser Seite. Allen Foristen hier kann ich versichern, dass ich keiner angeblich sektiererischen Gruppe innerhalb der kath. Kirche angehöre. Seit längerem spreche ich regelmäßig vor dem Einschlafen und nach einem Tagesrückblick sowie einer persönlichen Zwiesprache mit Jesus Christus das Apostolische Glaubensbekenntnis, das Herrengebet und ein Ave Maria ...
Wenn mein Post etwas Gutes bewirkt haben sollte, dann ist es @Bernhard Josephs temporäre Rückmeldung. In seinen drei Kommentaren drückt der genau das aus, was auch mich seit einiger Zeit gewaltig umtreibt. Letztlich sind es die oft widersprüchlichen und in hohem Maß das noch gläubige Volk verunsichernden Äußerungen des amtierenden Papstes, welche die Spaltung der Kirche beschleunigen und wohl kaum der Führung des Hl. Geistes zu „verdanken“ sind. Aber wem dann?


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 discipulus 23. Oktober 2020 
 

Werter Chris2,

Bis vor sieben Jahren hätte ich dem ersten Teil Ihrer Aussage sofort zugestimmt, AL und anderes lassen mich da vorsichtiger werden. Vielleicht ist mein Glaube einfach zu schwach.

Problematisch ist aber der zweite Teil: Die Gemeinschaft mit Christus, Petrus und den 264 Päpsten nach ihm ist nach katholischem Verständnis eben nur möglich, wenn man auch mit dem aktuellen Papst Gemeinschaft hat. Deshalb ist "Pius" keine Alternative.

Wenn man aufgrund der Entwicklungen zu dem Schluß kommt, daß ein Papst der katholischen Lehre so sehr widerspricht, daß die Gemeinschaft mit ihm nicht mehr möglich ist (dafür genügen gewiß ein paar unbedachte Äußerungen in Flugzeuginterviews nicht, aber mit der Tolerierung einer fragwürdigen Auslegung von AL wird es schon anders, ebenso wenn das, was hier diskutiert wird, Eingang in Predigten und offizielle Schreiben finden würde), dann bleibt im Grunde nur die Lösung, die @ThomasAquinas ganz unten vorschlägt: die Konversion zur Orthodoxie.


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 lesa 23. Oktober 2020 

In Lehre und Praxis sich einfach an die Wahrheit halten

L[email protected] Joseph: Danke, dass Sie sich endlich wieder gemeldet haben und bitte bleiben Sie dabei!
"...zentrale Frage, wodurch Spaltung entsteht: durch Festhalten an der Form mit gleichzeitiger Auflösung aller verbindlichen Inhalte des Glaubens oder durch ein Festhalten an der Wahrheit gegen einen Gemeinschaftsgeist, der die Kirche bis zur Unkenntlichkeit entstellt?"
Das ist eine Ihrer unüberbietbar treffend formulierten Analysen. Es ist so. Wenn man auch die Versuche versteht, auf die Menschen einzugehen -
aber in Liebe und aus Liebe in aller Einfachheit die Wahrheit unmissverständlich aussprechen, anstatt herumzureden, bis alle Klarheiten beseitigt sind, ist der einzige Weg aus diesem Schlamassel.


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 Herbstlicht 23. Oktober 2020 
 

Etwas erkennen - daran anschließend beginnt die mühsame Arbeit.

Wir alle haben ja unsere persönlichen Schwächen und Fehler und sind gehalten, sie im Zaum zu halten bzw. an ihnen zu arbeiten.
Franziskus ist sich sicher inzwischen bewusst, dass seine häufigen spontane Äusserungen -auch in Flugzeugen- oftmals viel Verwirrung stiften.
Dies erkannt zu haben, sollte für ihn Motiv und Grund genug sein, sich ebenfalls damit auseinanderzusetzen.
An unseren Fehlern zu arbeiten ist eine lebenslange Aufgabe, auch noch im Alter.


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 discipulus 23. Oktober 2020 
 

Sehr geehrter Zeitzeuge,

besten Dank für die Informationen und den Verweis.

Interessant ist, das wußte ich nicht, daß die Möglichkeit eines p.h. auch grundsätzlich bestritten wird - ich habe das in meinen Beiträgen nicht getan. Ich verweise nur darauf, daß es keine Instanz geben kann, die das Recht hätte, das festzustellen bzw. ein solches deklatorisches Urteil zu fällen. Gäbe es eine solche Instanz, wäre die ganze Rechtsstellung des Papstes, wie sie Pastor Aeternus dogmatisiert, ad absurdum geführt.

Wir können nur hoffen, daß ein solcher "Notstand", und hier verwende ich bewußt einen Begriff aus der Staatstheorie Carl Schmitts, nie eintritt, weil der Heilige Geist die Kirche davor bewahrt.


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 Zeitzeuge 23. Oktober 2020 
 

Werter Chris2,

zum Thema

Spätleistungen und Altersdefekte in der
Papstgeschichte

verweise ich auf einen gleichlautenden Aufsatz
des großen Kirchenhistorikers Hubert Jedin!

Zu googeln wie vor in der "Trierer theologische
Zeitschrift", Jg. 1964, S. 234-246.


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 Zeitzeuge 23. Oktober 2020 
 

Sehr geehrter discipulus,

die kirchenrechtliche Lösung hinsichtlich der
Rechtsfigur eines "papa haereticus" ist in der
Tat ein dringendes Desiderat!

Die Theologin Barbara Ries hat über dieses Thema
promoviert, eine Zusammenfassung ihrer Thesen ist
zu finden in der "Trierer theologische Zeitschrift", Jg. 2003, S. 185-196.

Darin werden auch die versch. Grundpositionen der
Kanonisten
nach dem I. Vaticanum wie folgt dargelegt:

1) Ein "papa haereticus" wäre ipso facto
abgesetzt, einige fordern darüber ein
deklatorisches Urteil.

2) Die Absetzung (eines "papa haereticus")
wäre nur durch ein Konzil möglich

3) Die Möglichkeit eines häretischen Papstes
wird verneint.

Die Behauptung der grundsätzl. Möglichkeit eines p.h. wurde auch noch nie lehramtlich
zensuriert; das der hl. Geist (durch eine sog.
negative Assistenz, P.Semmelroth SJ) im Rahmen des Unfehlbarkeits-
charismas ein falsches Dogma verhindern würde,
habe ich bereits gesagt.

Mehr habe ich auch zu diesem Thema nicht mehr

zu sagen, danke!


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 phillip 23. Oktober 2020 
 

Gelübte von Jesuiten und Spaltung der Kirche

Werte und hochgeschätzte Poster Bernhard Josef und Montfort, es tut der Seele gut, wieder von Ihnen Beiden lesen zu können! Ich möchte Sie nicht missen.

Montfort, Sie sprechen mit dem 4. sogenannten "Sakristeigelübte" genau das an, was ich aus dem von mir auszugsweise zitierten "Jesuiten(schwur)eid ableite, nämlich, dass, den Schwur ernstnehmend, die Über- und Einnahme des Stuhles Petri mit diesem nicht vereinbar und als Eidbruch zu sehen ist. Dass dies doch geschehen ist, zeigt mE - neben den höchst bedenklichen, glaubenswidrigen Verhalten des Papstes - aber auch den Wandel, den der Jesuitenorden genommen hat: gegründet als einer, der der Kirche und dem Papst dient zu einem der nunmehr die Kirche beherrscht und sie scheibchenweise deformiert. Das Bergoglio-Problem wird der Natur nach, das aber größere aber nur durch das Eingreifen Gottes behoben werden. Die Devise für gläubige und standhaft bleiben wollende Katholiken der Schrift und der Tradition kann das nur heißen: Durchhalten!


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 Chris2 23. Oktober 2020 
 

@discipulus

Eigentlich gibt es die Probleme gar nicht: Wenn der Heilige Geist sage und schreibe 265 Päpste vor "häretischen Dogmen" oder auch z.B. Geisteskrankheit bewahrt hat, warum sollte er es sich plötzlich anders überlegen? Und wir haben die Zusage Christi, dass die Pforten der Hölle sie niemals überwältigen werden. Und bedenken wir: Schon der erste Papst hatte den Herrn in der "lebensgefährlichen Sinnkrise" des Gründonnerstags verleugnet, dies aber zutiefst bereut. Franziskus wird nicht der erste Papst sein, der eine abweichende Privatmeinung hat, er wird sie aber niemals als Dogma verkünden (viel Unheil anrichten, kann so etwas dennoch). Und falls doch, wird man sich eben entscheiden müssen, ob man zu Christus, 265 Päpsten und den Dogmen der Kirche hält, oder zu einem "Papa haereticus". Beim aktuellen Pontifikat würde sich darüber hinaus auch die Frage der Gültigkeit des Rücktritts von Benedikt XVI. (der zweite Papst überhaupt!) erneut stellen. Und: Im Notfall bleibt immer Pius.


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 Anklopfer 23. Oktober 2020 
 

Ein Dammbruch?

Bei einer eingeschlechtlicher Lebensgemeinschaft geht es ums Geld,( Ehegattensplitting), dagegen ist nichts zu sagn. Das geht uns nichts an.Natürlch dürfen wir die Sünder nicht diskreminieren. Jeder darf lieben und geliebt werden. Mit Liebe ist hier kein Sex gemeint. So vestehe ich auch den Ppast. Das ist keine Revolution, kein Tabubruch, die Äußerung entspricht dem Lehramt. Benedikt würde heute nichts andrs sagen. Auf Sünder geht man zu, man grenzt sie nicht aus.


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 Bernhard Joseph 23. Oktober 2020 
 

Verehrte Bücherwurm, erlauben Sie mir noch eine Bemerkung

Es ging mir bei meiner ausnahmsweisen Wortmeldung nicht darum, zwischen konstruktiver und destruktiver Kritik zu unterscheiden, sondern um die durchaus bedeutende, weil für den Glauben zentrale Frage, wodurch Spaltung entsteht: durch Festhalten an der Form mit gleichzeitiger Auflösung aller verbindlichen Inhalte des Glaubens oder durch ein Festhalten an der Wahrheit gegen einen Gemeinschaftsgeist, der die Kirche bis zur Unkenntlichkeit entstellt?

Sekten zeichnen sich auch durch beschworene Einheit aus.

Was ist überhaupt noch Kirche, wenn man sie von den immer geglaubten Wahrheiten ablöst, wie es ein Teil der Bischöfe tut?

Es mag bei dem ein oder anderen dieser Tage sicher Reaktionen geben, die nicht immer souverän erscheinen, doch sie zeigen, das nicht wenige erkennen, dass die Kirche in einer todernsten Gefahr steht, völlig bedeutungslos zu werden. Einen bedeutungslosen Glauben braucht man aber nicht.

Ich wünsche allen ein schönes Wochenende und bleiben Sie vor allem gesund!


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 Bernhard Joseph 23. Oktober 2020 
 

Lieber Zeitzeuge,

danke, es geht mir gesundheitlich gut und ich sehe mit Freude, dass das ja auch für die mir bekannten Leser hier gilt.

Ich frage mich immer mehr, wie es um die Qualität der Einheit in der Kirche in Wahrheit steht.

Einheit auf Kosten der Wahrheit zementiert letztlich die Lüge.

Das gilt natürlich auch für die Kirche.

Insofern erscheint mir die so oft beschworene Einheit in der Kirche real nur noch eine sinnleere Formel zu sein. Wo sich der Vorsitzende der DBK eindeutig - also für jeden klar erkennbar - von der Lehre der Kirche inhaltlich längst emanzipiert hat, da wird automatisch der zum Spalter, der noch an der Lehre festhält.

Geht es noch absurder?

Und wer hat die Verantwortung für diese Verwirrung in der Kirche? Etwa nicht der Papst?

Was soll das Reden um Privatmeinung eines Papstes, so als gäbe es zwei unterschiedliche Menschen. Hatte Paulus auch eine Privatmeinung, die sich vom Glauben der Kirche unterschied?

Zwei Missionen?


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 Chris2 23. Oktober 2020 
 

@Zeitzeuge

Danke, ungefähr so war es mir auch bekannt. Bis jetzt spricht aber auch (noch) nichts gegen die These von @discipulus, denn auch Franziskus hat an besonders kritischen Aussagen bislang stets nur spontane private Meinungen verkündet, meist in Interviews. Das mag bemerkenswert sein, hat aber lehrmäßig keinerlei Relevanz. Vielleicht erleben wir gerade live, wie der Heilige Geist jeden substantiellen Angriff auf die Lehre ins Leere laufen lässt? Nichtsdestotrotz werden durch solche privaten Aussagen viele verwirrt oder noch weiter in Richtung Glaubensabfall getrieben. Für den "Synodalen Weg" bedeuten sie definitiv Benzin ins Feuer. Was bei so einer Aktion passiert (auch mit dem Benzinkanister), habe ich als Kind einmal beobachten können...


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 discipulus 23. Oktober 2020 
 

@Zeitzeuge

Natürlich gab es im Mittelalter Diskussionen über einen papa haereticus - aber da gab es auch noch die verbindliche Glaubenslehre vom absoluten Jurisdiktionsprimat des Papstes. Fast immer wurde dieses Problem damals durch Verweis auf ein Allgemeines Konzil gelöst - das schließt schon das Konzil von Trient endgültig aus. Können Sie mir - und ich frage das wirklich aus aufrichtigem Interesse - einen Kanonisten nennen, der nach dem I. Vatikanischen Konzil eine Lösung für das Problem des papa haereticus vorgeschlagen hat?

Es gibt ja noch nicht einmal eine Regelung für den Fall, daß ein Papst geisteskrankt wird und dann Irrtümer verbreitet - der wäre dann noch nicht einmal ein papa haereticus, weil Häresie eine bewußte Geisteshaltung und damit geistige Gesundheit voraussetzt. Auch dafür kennt das Kirchenrecht keine Lösung - und kann sie aufgrund von Pastor Aeternus auch gar nicht kennen.

Wie gesagt: es bleibt nur das Vertrauen darauf, daß der Heilige Geist solche Fälle verhindert.


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 hape 23. Oktober 2020 

@Bernhard Joseph

Schön, wieder von Ihnen zu lesen! – Ich habe Ihre Expertise sehr vermisst!


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 Zeitzeuge 23. Oktober 2020 
 

Lieber Bernhard Joseph,

ich freue mich sehr, wieder eine Wortmeldung hier

bei kath.net von Ihnen zu lesen.

Ich hoffe, daß es Ihnen gesundheitlich gut geht,

keinesfalls habe ich Sie vergessen!!

Lassen Sie BITTE die "Ausnahme" zur "Regel" werden!

Kompetente, theologisch versierte Sachkritik

ist heute wichtiger denn je.

Gerne höre bzw. lese ich wieder von Ihnen und

wünsche einen gesegneten Tag!

Ihr

Zeitzeuge


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 bücherwurm 23. Oktober 2020 

@Bernhard Joseph: grundsätzlich: wir sollten einfach den Unterschied zwischen

konstruktiver und destruktiver Kritik beachten. Destruktive Kritik am Papst gehört nicht in unsere Postings hier, finde ich ganz persönlich. Wie so oft: der Ton macht die Musik! - So, ich beende die Diskussion darüber und kehre zur Redaktionsarbeit zurück. Einen gesegneten Tag wünsche ich allen, die hier mitlesen :)


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 phillip 23. Oktober 2020 
 

Da vertrete ich die Meinung, dass der Jesuiteneid einer Übernahme

des Papstamtes entgegensteht, und einer meiner - schon notorischen - Kritiker sagt nein und führt als Begründung an, dass der Jesuitenorden gegründet worden ist, weil der Hl Ignatius der Hierarchie der Kirche dienen und nicht diese durchwirken wollte. Na, wenn das ein Gegenargument sein sollte, dann sind schon die Grundsätze der Logik aufgehoben, sodass sich eine weitere Beschäftigung mit diesem Poster schon allein deshalb erübrigt. Aber es geht ja noch weiter. Er behauptet, dass Can 705 CIC eine Grundlage für einen Dispens vom Jesuiteneid hergebe. Da erübrigt sich jedweder Kommentar. Und zu guter Letzt: Mir ist ein gesamter Wortlaut eines Jesuiteneides - leider inhaltlich als Brechmittel zu empfinden, weswegen ich ihn nur auszugsweise zitieren wollte - bekannt, der nicht falsifiziert wurde.

3. Was Ihre Frage zur Dispens von den Gelübden angeht, schauen Sie doch mal im CIC nach, statt haltlose Gerüchte in Umlauf zu bringen. In can. 705 CIC/1983 steht alles, was dazu zu sagen ist.


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 Bernhard Joseph 23. Oktober 2020 
 

@bücherwurm / Spaltung in der Kirche

Ich wollte mich ja eigentlich hier auf kath.net nicht mehr zu Wort melden, tue es aber nun doch ausnahmsweise.

Myschkin schrieb: „Ihre Äußerung geht m. E. deutlich zu weit, sie ist spalterisch.“

Ich konnte zwar den Kommentar von Frederico R. nicht mehr lesen, da ja schon gelöscht, es drängt sich aber die Frage auf, was an der Bemerkung von myschkin „berechtigt“ sein soll.

Dass die Katholische Kirche gespalten ist und zwar in einer bisher nie gesehenen Tiefe und Dramatik kann doch ernsthaft gar nicht bestritten werden. Dass selbst Bischöfe unter Duldung des Papstes das Lehramt mittlerweile offen ins lächerlich Bedeutungslose abschieben, liegt doch klar sichtbar vor aller Augen.

Und wie es um die Menschlichkeit dieses Papstes in Wahrheit steht, sieht man an seinem Verhalten gegenüber Chinas Christen.


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 Zeitzeuge 23. Oktober 2020 
 

Korrektur und Ergänzung:

Entschuldigung für einen Tippfehler, richtig muss

es natürlich heissen:

Eine Ehe ist nur zwischen Mann und Frau möglich,

so daß die zivilrechtlichen

"gleichgeschlechtlichen "Ehen" unmöglich und

damit a b zulehnen sind. Eine Mitwirkung

von Katholiken an solchen "Gesetzen" ist aus-

nahmslos verboten!

Im Link eine wichtige Buchempfehlung von
kath.net!

www.kath.net/news/474


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 laudeturJC 23. Oktober 2020 

Man erinnere sich an B. Clinton

der nach langer Leugnung von Drogenkonsum schliesslich sagte, er habe Drogen „geraucht aber nicht inhaliert“....
Und jetzt heisst es: Zivilunion aber keine Ehe, Verbindung aber keinen Verkehr, Privatmeinung aber nicht Lehramt...und alles „hintenherum“ über dubiose Kanäle, Spontantelefonate, Flugzeuggänge, Scalfaro-Konfabulationen - nein, das kann doch so einfach nicht richtig sein!

Eure Rede sei: Ja ja, nein nein; was darüber hinausgeht, stammt vom Bösen.


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 Zeitzeuge 23. Oktober 2020 
 

Meiner Meinung nach sollte der Papst öffentlich klarstellen:

Um Missverständnisse und Fehlinterpretationen
aus dem neuen Film zu vermeiden, erkläre ich
hiermit:

Homosexuelle Handlungen verstoßen ausnahmslos gegen die Schöpfungsordnung Gottes und somit gegen das natürliche Sittengesetz.

Eine Ehe ist nur zwischen Mann und Frau möglich,
so daß die zivilrechtl. "gleichgeschlechtliche
"Ehen" unmöglich und damit anzulehnen sind.

Jegliche zivilrechtl. Anerkennung hs. Gemeinschaften durch sog.
"Lebenspartnerschaftsgesetze" o.ä. ist ebenfalls
abzulehnen.

Die Erwägungen der GK vom
28.03.2003 zu Entwürfen der rechtl. Gleichstellung
der Lebensgemeinschaften hs. Personen sowie die
pastoralen Anordnungen der GK v. 01.10.1986 gelten ohne jede
Einschränkung verpflichtend weiterhin f.d.
gesamte kath. Kirche.

Ich distanziere mich ausdrücklich von dem neuen
Film, der Verfälschungen meiner Worte beinhaltet,
was skandalös, unentschuldbar und Ärgernis er-
regend ist.


Gleichzeitig könnte der Papst die 5 Dubia endlich
lehrgemäß korrekt beantworten!


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 laudeturJC 23. Oktober 2020 

Die Regenbogen-Bombe ist nicht entschärft

sondern explodiert! Sonst hätte der Vatikan dementiert. Hat er aber nicht...


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 bücherwurm 23. Oktober 2020 

@myschkin: DANKE für Ihre völlig berechtigte Bemerkung

an die Adresse von @Federico R.. Ich habe diese Bemerkung jetzt gelöscht!


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 Veritatis Splendor 23. Oktober 2020 

Breaking News :-)

Danke @SalvatoreMio & @Collegio romano, damit ist diese Atom-Bombe erstmal "entschärft": der Papst betonte nämlich das Keuschheitsgebot:

Der Papst unterstrich den Fakt, auch wenn die Homosexuellen ein Recht auf Familie haben, das aber nicht bedeute, auch die eigentlichen homosexuelle Akte zu approbieren!

"...sottolineava che il fatto che gli omosessuali abbiano diritto a una famiglia «non significa approvare gli atti omosessuali, nel modo più assoluto»"

it.aleteia.org/2020/10/22/papa-francesco-valentina-alazraki-evgeny-afineevsky-omosessuali/


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 myschkin 23. Oktober 2020 
 

@Federico R.

Wer sich solches anmaßt, über den Papst zu sagen, sollte überprüfen, ob er noch zur Katholischen Kirche gehört. Ihre Äußerung geht m. E. deutlich zu weit, sie ist spalterisch. Ich mache darauf aufmerksam, dass Papst Benedikt seinerzeit und bedauerlicherweise aus freien Stücken das Papstamt aufgegeben hat. Papst Franziskus wurde dann im Konklave unter Anrufung und Einwirkung des Heiligen Geistes gewählt. Das ist Fakt.


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 SalvatoreMio 22. Oktober 2020 
 

Für alle, die innerlich aufgewühlt oder wütend sind ...

Das Nachfolgende habe ich einem anderen user "gestohlen", aber es lässt mich wieder schlafen:
Auf der kath.ital.Platform it.aletheia.irg wird Schritt für Schritt erklärt,wie der homosexuelle und LGBtMilitante Regisseur die Sätze des Papstes geschnitten und zusammengenäht hat. Er hat alles manipuliert,was er manipulieren konnte. Wer Italienisch versteht und es lesen möchte, findet hier den Link
https://it.aleteia.org/2020/10/22/papa-francesco-valentina-alazraki-evgeny-afineevsky-omosessuali/


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 SalvatoreMio 22. Oktober 2020 
 

Die Kirche verschweigt nichts?

Lieber @galil?a! Ich würde Ihnen gerne zustimmen, kann es aber nicht. Vielleicht halten Sie sich an die Piusbruderschaft oder an eine andere Gemeinschaft. Da mag es anders sein. Mahnungen und Warnungen habe ich jedenfalls in Predigten seit Jahren nicht gehört! Wenn Christus im Evangelium von der Hölle usw. spricht, das wird uns nicht vorenthalten, aber dabei hat es sich dann auch.


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 Montfort 22. Oktober 2020 

@phillip und @Hadrianus Antonius - Nachgefragt: Es gibt bei den Jesuiten zusätzlich

zu den klassischen 3 Ordensgelübden (ehelose Keuschheit, Armut, Ordensgehorsam) sogenannte "Sakristeigelübde":

- Das Gelübde des Sendungsgehorsams ("4. Gelübde", obwohl es von der Entstehung her das erste und vorrangige war/ist!) - kann/darf nur ablegen, wer geeignet ist, überallhin gesendet zu werden.

- Das Gelübde, jährlich eine bestimmte Zeit der Katechese für einfache Menschen und Kinder zu widmen.

- Das Gelübde, kirchliche Würden weder anzustreben noch anzunehmen - AUSSER, wenn es der Gehorsam zugunsten des notwendigen Dienstes verlangt, den der Papst im Sinne des Sendungsgehorsams (4. Gelübde) verlangt.

Ignatius verhinderte etwa - nach erfolglosen Einsprüchen beim Papst - die Ernennung Francisco de Borjas zum Kardinal nur durch die Intervention beim Papst durch Margarita d'Austria (uneheliche Tochter Kaiser Karls V., 13-jährig mit dem 25-jährigen Sohn Papst Clemens' VII. verheiratet, nach 1 J. verwitwet, 16-jährig mit dem 14-jährigen Enkel Papst Pauls III. verheiratet) .


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 Zeitzeuge 22. Oktober 2020 
 

Liebe Montfort u. Chris2,

der alte Grundsatz "Der erste Stuhl (Papst) kann
von niemand gerichtet werden", schloss nicht aus, daß es seit dem Mittelalter Vertreter der
Rechtsfigur eines "Papa haereticus" gibt als nicht
absolut unmöglich, ausgeschlossen ist natürlich
d.d. Charisma der Unfehlbarkeit, daß jemals ein
falsches Dogma definiert werden kann von einem
Papst. Daß aber Falschlehren auch päpstlicherseits
möglich sind, ist nicht absolut ausgeschlossen.
Nun schliesst sich nach dem CIC ein Häretiker
ipso facto selbst aus der Kirche aus, wie könnte
aber ein Exkommunizierter gleichzeitig irdisches
Haupt der Kirche sein?
Offen ist, wer befugt wäre, offiziell die Vakanz
des hl. Stuhles infolge Häresie des bisherigen
Inhabers festzustellen!

Beten wir, daß die verbindliche, unverfälschte
und unverkürzte kirchl. Lehre recht bald wieder
als Licht f.d. Völker erstrahlt!

Gesegnete, gute Nacht!

cms.bistum-trier.de/bistum-trier/Integrale?MODULE=Frontend&ACTION=ViewPageView&Filter.EvaluationMode=standard&PageView.PK=7&Document.PK=25299


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 Montfort 22. Oktober 2020 

@pjka - Sie haben den falschen "frame" gewählt...

"Zutritt" zur Kirche gibt es - für alle, die wir aufgrund der Erbschuld und unserer eigenen Sünden Sünder sind - nur durch die Taufe, in der Gott uns alle Sünden vergibt. Wer in Sünde fällt - und das tun wir alle - ist zur Umkehr gerufen, um in der empfangenen Vergebung wieder neu in der "Freiheit der Kinder Gottes" leben zu können.

Wer aber hartnäckig in schwerer Sünde verbleibt oder gegen den Heiligen Geist sündigt, wenn er die vom Heiligen Geist geführte Kirche und ihre Lehren in Glaubens- und Sittenfragen ablehnt, indem er das Gute "schlecht" und das Schlechte "gut" nennt, der findet - da er es als für ihn "unnötig" zurückweist - wohl auf ewig kein Erbarmen und schließt sich aus der Heilsgemeinschaft der Kirche selbst aus, die der mystische Leib Christi ist.


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 galil?a! 22. Oktober 2020 
 

SalvatoreMio

Die Kirche verschweigt doch nichts!

Sie sagt es gibt eine Hölle und das der Teufel und seine Dämonen in das ewige Feuer geworfen werden.

Und leider auch Menschen, die bis zum letzten Moment unbußfertig sind.

Dann wird er zu denen auf der Linken sagen: Geht weg von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das für den Teufel und seine Engel bestimmt ist!

Sicherlich hat die Barmherzigkeit auch ein Maß. Den wenn jemand aus Unwissenheit sündigt, dann muss ich ihn in liebe ermahnen und besser machen. Wenn einer aber Vorsätzlich trotz Ermahnung weitersündigt, dann kann ich ihn nicht helfen, sondern muss ihn der Gnade Gottes überlassen und beten und weinen für ihn.

Eins ist klar Gott weint über jeder Seele die da verloren geht. Doch ist die Verdammung auch gerecht, denn Gott hat alles getan zur Rettung.

Sein Sohn der Herr Jesus Christus hat für uns sein Leben am Kreuz gegeben. So große Liebe!

Daher bete ich, dass alle diese rettende Liebe sehen und ihren Sinn ändern!


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 galil?a! 22. Oktober 2020 
 

Ich kenne die Werke der Barmherzigkeit! Ich ermahne ja zur Mäßigung!

Ich kenne die Werke der Barmherzigkeit! Ich ermahne ja zur Mäßigung!

Habe ich ja geschrieben

Christus will nicht den Untergang des Sünders, sondern seine Heilung durch Busse.

Außerdem schreibt auch unser lieber Bruder Jakobus: Nur einer ist d. Gesetzgeber und Richter: er, der die Macht hat, zu retten und zu verderben. Wer aber bist du, dass du über deinen Nächsten richtest?

Auch im Gleichnis mit dem Unkraut und den Weizen geht es darum. Gott kann aus dem Unkraut Weizen machen. Wir wissen es nicht ob er das will oder nicht, deshalb dürfen wir über niemanden ein endgültiges Urteil fällen.

Sind ihre Richter auf Felsen hinabgestürzt, Psalm 141,6

Wer sind wohl diese Richter? Wohl ist der Antichrist ihr Anführer. Der Felsen an den sie zerschellen ist Christus. Es sind Menschen die richten und ausschließen ohne liebe ohne die Absicht zu haben den Sünder besser zu machen und zur Busse zu führen.

Vor dem müssen wir uns hüten! Busse ist bis zum letzten Moment möglich.


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 SalvatoreMio 22. Oktober 2020 
 

WIR HABEN EIN GRUNDPROBLEM, das uns nicht bewusst ist!

Seit Jahrzehnten erleben wir in der Verkündigung eine große Einseitigkeit: Gott ist lieb, gütig, barmherzig. Er versteht uns, verzeiht uns usw. - Auch Lesungstexte sind so geschneidert, dass Stellen ausgelassen sind, die "unangenehm und fordernd" klingen. Wenn wir das GANZE BOTSCHAFT JESU betrachten, kommen wir an Forderungen und Mahnungen Christi nicht vorbei! Das wird uns nicht mehr vermittelt, totgeschwiegen, und damit werden wir irregeführt! Wir meinen auf alles ein Recht zu haben! Dem ist jedoch nicht so!


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 lesa 22. Oktober 2020 

Der Lohn der Sünde ist der Tod. Die Gabe gottes ist das ewige Leben. (Röm 6, 23)

@missi: Papst Franziskus bemüht sich. Aber dass Sie sich über diese Aussage freuen, beweist, dass Sie noch keine Erfahrung mit der Lebenswirklichkeit so vieler dieser Menschen haben, und auch wissen, dass es beim Halten der Gebote Gottes um das ewige Seelenheil geht. Bis jetzt hat die Kirche durch ihre Lehre die Menschen geschützt.
@Galil?a: Sie haben gut dargelegt, dass der Papst sich gegen homosexuelle Verbindungen aus der Sicht des Glaubens ausgesprochen hat. Aber die Leute interessieren Differenzierungen nicht. Für sie gilt jetzt: "Der Papst ist für Homobeziehungen." Jesus hat sich Sündern (das sind wir alle) zugewandt. Vor der Sünde hat er mit scharfen Worten gewarnt. Im Evangelium heute: "Ich bin nicht gekommen, den Frieden zu bringen, sondern Spaltung" (Lk 12, 51) Es braucht eine Entscheidung! In der Lesung Paulus: "Welchen Gewinn hattet ihr, als ihr Sklaven der Sünde wart? Es waren Dinge, deren ihr euch jetzt schämt, sie bringen den Tod" (Röm 6,2)


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 Fatima 1713 22. Oktober 2020 
 

@galil?a!

Da Sie von Barmherzigkeit sprechen,kennen Sie sicher auch die sieben geistigen Werke der Barmherzigkeit:
Nr. 3: den korrigieren, der irrt


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 Zeitzeuge 22. Oktober 2020 
 

Die zehn Gebote gelten als Herzstück der Thora und sind und bleiben

eine der Hauptquellen der kath. Sittenlehre.

Das Konzil von Trient hat als Dogma definiert:

"Wer sagt, die zehn Gebote gingen die Christen
nichts an, der sei ausgeschlossen!!" (DH 1569)

Der kath. Christ ist berechtigt, falsche Thesen,
die gegen die kath. Doktrin verstoßen, freimütig
zu kritisieren (Kard. Müller), für die Bekehrung
der Sünder zu beten und deren Fehlverhalten zu
missbilligen, das hat mit "Pharisäer" nichts zu
tun, wohl aber mit den Werken der geistl. Barm-
herzigkeit; im Link kritisiert der hl. Märtyrer
Justinus die sexuelle Unmoral seiner heidnischen
Zeitgenossen, hoffentlich niemand wird ihn deswegen als "Pharisäer" titulieren!

www.unifr.ch/bkv/kapitel77-26.htm


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 Fatima 1713 22. Oktober 2020 
 

@Fatima17

Klar sind das zwei verschiedene Dinge, aber die Kirche kann weder dem einen noch dem anderen zustimmen, wobei ihre Einflussnahme im weltlichen Bereich natürlich bis zu einem gewissen Grad berechtigte Grenzen hat, und deshalb sehe ich auch nicht ein, warum sich der Papst genau in diesem Bereich einmischt, ja sogar dafür "kämpft". Er soll nicht Politik machen, sondern den wahren Glauben verkünden.


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 galil?a! 22. Oktober 2020 
 

Er aber sprach zu ihnen: Wer von euch, der ein

einziges Schaf hat, wird es nicht packen und herausziehen, wenn es ihm am Sabbat in eine Grube fällt?

Oder wer von uns wird seinen eigenen Sohn oder Tochter sofort hartherzig aus seinen Haus werfen nur, weil er ihm mitteilt, dass er homosexuell ist. Wird ein Kind nicht immer sein Kind bleiben? Eher wird er umso mehr für dieses Kind weinen und beten.

Die Pharisäer haben oben nur auf das Gesetz gesehen und deshalb so unbarmherzig geurteilt.
Aber durch das Gesetz wird niemand gerecht.

Der Papst schaut auf die Menschenfreundlichkeit und Barmherzigkeit unseres aller Lehrers des Herrn Jesus Christus. Diese Warmherzigkeit gegenüber dem Sünder gilt es nachzuahmen. Nur zu richten und abzuwerten, dass tun die Pharisäer. Christus will nicht den Untergang des Sünders, sondern seine Heilung durch Busse.

Und man denke nur an das Gleichnis mit dem Unkraut und den Weizen. Das Unkraut soll erst am Ende ausgerissen werden. Vielleicht wird aus dem Unkraut ja auch noch Weizen?


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 Triceratops 22. Oktober 2020 
 

Liebe Däumchenrunterdreher!

Tut mir leid, dass ich euch Franziskus-Fans in euren Gefühlen verletze. Aber ich kann es nicht ändern, ich stehe dem Franziskus halt skeptisch gegenüber. Aber so ist es halt, manche - so wie ihr - lieben und verehren ihn und andere halt nicht so sehr. Es gibt niemanden, der von aller Welt ausschließlich geliebt wird.
(Den zweiten Absatz in meinem Posting könnt ihr ja nicht gemeint haben mit dem Daumen-Runter. Denn dass wir vorläufig nichts Genaues wissen, ist einfach nur ein Faktum.)


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 galil?a! 22. Oktober 2020 
 

Artikel, was der Papst wirklich sagt:

Während der Papst schon in früheren Aussagen eine Duldung eingetragener Partnerschaften für Homosexuelle signalisierte, spricht er sich dieses Mal ausdrücklich für eine solche rechtliche Form der Partnerschaft aus. Eine gleichgeschlechtliche Ehe hingegen lehnt er weiterhin ab.

Zuvor hatte er 2010 als Erzbischof von Buenos Aires anlässlich der Einführung der gleichgeschlechtlichen Ehe in seinem Heimatland Argentinien von einem "Schachzug des Teufels" gesprochen. Die zuvor dort geltende eingetragene Partnerschaft duldete er hingegen.

Der Papst selbst machte aber schon früher zugleich deutlich, dass "es keine Verwechslung zwischen der von Gott gewollten Familie und irgendeiner anderen Art von Verbindung geben darf". So erklärte er 2016: "Die Ehe zwischen Mann und Frau" müsse von anderen Verbindungen unterschieden werden.

Aus diesem Grund habe Franziskus Aussagen der Gender-Theorie kritisiert, wenn diese Unterschiede des von Gott als Frau und Mann geschaffenen Menschen negiere.

www.katholisch.at/aktuelles/131853/papst-befuerwortet-partnerschaften-fuer-homosexuelle-keine-ehe


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 Veritatis Splendor 22. Oktober 2020 

Ewigkeit nicht vergessen...

[email protected], da könnte sich Ihre jetzige Freude über trübe Lehre leicht in Reue-Schmerz verwandeln. Täuschen Sie sich nicht, es geht um nicht weniger, als das Seelenheil.

PF wird künftig sicher nicht kanonisiert - eher anathemisiert werden!


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 siebenschlaefer 22. Oktober 2020 
 

@Fatima17 Gewöhnungseffekt an die Sünde

"Man muss unterscheiden zwischen Ehe und Zivilunion..."

In dieser Aussage nehme ich den Gewöhnungseffekt an die Sünde wahr, die uns seit 7,5 Jahren wie ein süßes Gift eingträufelt wird.

Welchen Sinn macht denn diese Unterscheidung zwischen den beiden staatlichen Instituten "eingetragene Lebenspartnerschaft" und "staatliche Ehe", wobei, nebenbei gesagt, noch in jedem Land das erstere immer nur Lightversion war, um die Bevölkerung an das zweite zu gewöhnen?

Also, macht es irgendeinen Unterschied, in welcher Art staatlichen Institutes die schwere Sünde der Unzucht, wie sie heute in einer Katechese Kard. Müller dargelegt hat, stattfindet?

Dass gleichgeschlechtliche Personen sexuell verkehren, ist nach katholischer Lehre IMMER eine schwere Sünde, egal, in welchem Rahmen. Der amtierende Papst widerspricht der Offenbarung in AT und NT, also widerspricht er Gott. Meines Wissens hat es bisher nur Päpste gegeben, die gegen die Lehre verstoßen haben, aber sie nicht in Frage stellten.


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 Matityahu 22. Oktober 2020 
 

@missi

Ihre Aussage ist schon ein bisschen gewagt. Ich kann nicht erkennen, dass Papst Franziskus bis jetzt besser sein soll als Papst Benedikt XVI, Johannes Paul II, Papst Paul VI, Johannes XXIII......
Ich bezweifle sogar, das er besser ist als der 33 Tage Papst Johannes Paul I!
Meistens erkannte man einen "großen" Papst erst nach dessen Tod. Also müssen wir warten, was nach Papst Franziskus´ Tod übrig bleibt.


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 Veritatis Splendor 22. Oktober 2020 

Kann er oder kann er nicht?

@chris2

Schwierige Frage, noch schwerer zu beantworten nach "Pastor Aeternus"...

Hätte auch nie geglaubt, mir zu Lebzeiten solche Frage stellen zu müssen.

www.kath.net/news/67374


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 Chris2 22. Oktober 2020 
 

Ein Papst kann keine Häresie lehren?

@discipulus: Danke für die Information. Das wusste ich so nicht und erklärt einiges. Vielleicht auch die unglaublichen Verrenkungen, mit denen de-facto-Änderungen der Lehre über "Mittelsmänner" erreicht werden (Interviewäußerung zu einem Kommentar Kardinal Schönborns zu einer Fußnote zu AL). Erinnert an die letzten Minuten im Leben von Dr. Raymond Cocteau in "Demolion Man", einer actionreiche Parabel auf das heutige Deutschland aus dem Jahr 1993 (Stallone/Snipes)...


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 Tonia 22. Oktober 2020 
 

@ Mamma

Ihre Aussage erinnert mich sehr an die guten frommen Klosterfrauen, mit denen ich viel zu tun hatte, die in ihrer Naivität selbst noch den Teufel verteidigt hätten, wenn er nur in einem geistlichen Gewand daher gekommen wäre.


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 SalvatoreMio 22. Oktober 2020 
 

Stimme eines ausländischen Priesters:

Was soll ich den Leuten noch sagen, wenn sie sich über Papst
Franziskus beschweren?


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 Triceratops 22. Oktober 2020 
 

Ich bin ja wahrhaftig kein Franziskus-Fan, aber man sollte der Fairness halber Folgendes bedenken:
Es handelt sich um ein Interview in einem Film. Und wir haben bis jetzt noch keine Ahnung, wieviel und was vom Originalinterview herausgeschnitten oder in der Reihenfolge verändert worden ist.


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 missi 22. Oktober 2020 
 

Franziskus ist der beste Papst den wir je hatten und ich freue mich von ganzem Herzen über diese Aussage


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 Hadrianus Antonius 22. Oktober 2020 
 

Ämterverbot beim Hl. Ignatius von Loyola

Der geehrte @phillip liegt richtig: der Hl. Ignaz v. Loyola hat sich mit äusserster Kraft dagegen gewehrt, daß seine Jesuiten ein kirchliches Amt übernahmen. Die Gründungsanerkennungsbulle vom 27.09.1540 war verknüpft mit der Beschränkung auf maximal 60 (sechzig) Jesuitenmitglieder und dem Totalverzicht auf kirchliche Ämter.
Letzteres um den Hochmut und die Eitelkeit zu knacken und alle Mitglieder total und ohne Divertimenten zu dem Ziel des Ordens zu verflichten. Es gab schon vom Anfang viel Klagen und Seufzer der Jesuiten dazu. O.-Ton Ignatius': "Nein! ...Denn sie (NVDR: Vatikan) würde dann sofort den braven Pater Laynez nehmen..." (Diego Laynez SJ, einer der 5 ersten Jes., von jüdischer Herkunft, 2. Pat.-Gen., brachte die Mitgliedszahl auf 1600 und organisierte über 100 Jes.colleges) (sober, diskret, fleißig, fromm, stilvoll- also: ein "langweiliger nützlicher Idiot")(nie Selig oder heilig gesprochen :-( )


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 theotokos-parthenos 22. Oktober 2020 

NICHT wegen PF bleibe ich der RKK treu, sondern TROTZ ihm, aber vor allem wegen CHRISTUS!


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 theotokos-parthenos 22. Oktober 2020 

@laudeturJC: In der Kirchengeschichte gab es viele Päpste wie Franziskus, ...

doch ist davon die hl. RKK untergegangen? Nein! Und warum ist das so?
1. Weil sie v. HL. GEIST geleitet wird u.
2. weil es immer Gläubige - Laien, GOTTgeweihte wie Hirten - gab, die an ihrem Glauben festgehalten haben TROTZ härtetischer Aussagen v. Päpsten u.a. Hirten, wovon wir im dt.-sprachigen Raum mehr als genug haben.
Deren Glaubensabfall macht es mir schon schwer genug, meinen Glauben zu praktizieren, z.B. im Messbesuch durch deren voreiligen Gehorsam d. (Landes-, Bundes-)Regierung ggüb., indem sie sog. Corona-Schutzmaßnahmen ergreifen, die üb. deren Anordnungen hinausgehen, wie z.B. Maskenpflicht während d. Hl. Messe od. vorzeitige Kirchenschließg..

Was PF sagt, kann ich einfach nicht mehr ernst nehmen, denn sein Sprechen u. Handeln ist oft reichlich spontan u. unüberlegt.

Jetzt kommt es auf die Getreuen an, die bei JESUS in SEINER Kirche bleiben, die keinen Anstoß an IHM nehmen wegen SEINER untreuen Jünger!
ER fragt auch uns: "Wollt auch ihr weggehen?" (Joh 6,67b)


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 pjka 22. Oktober 2020 

Framing

Immer wieder wird der Kirche im Zusammenhang mit der Veruteilung homosexueller Praktiken als Sünde eine Diskriminierung vorgeworfen. Aber genau das Gegenteil war ja das Erfolgsrezept der jungen Christenheit: wir verurteilen die Sünde und nicht den Sünder.
Denn die Verurteilung der Sünder ist leider gängige Praxis in vielen Religionen, besonders im Islam. Da wird der Sünder halt umgebracht. Der Mörder nimmt für sich in Anspruch Gottes Willen zu tun. Er macht den gleichen Fehler wie Satan, der an Gottes Stelle treten wollte.
Wir lieben die Sünder denn wir sind selber Sünder. Wir sollten über jeder Kirchenpforte ein Schild anbringen: "Zutritt nur für Sünder".


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 helveticus 22. Oktober 2020 
 

Nehmen wir es mit Gelassenheit

Nie das Wasser zu der Saeure - sonst geschieht das Ungeheure.


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 petrafel 22. Oktober 2020 
 

Dürfen jetzt eigentlich ...

... katholische Priester (heterosexuell/homosexuell) zivil heiraten, weil die "zivile Verbindung" nur eine Verwaltungsangelegenheit darstellt und unabhängig vom Sakrament der Ehe zu betrachten ist?????


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 Smaragdos 22. Oktober 2020 
 

Giovanni Paolo! Bitte für uns!

Der heilige JPII wird sich im Grab umdrehen - und das ausgerechnet an seinem Festtag :( PF hätte seinen Festtag nicht besser vermiesen können.

Ich sage ja schon lange, dass PF das Pontifikat von JPII Stück für Stück dekonstruiert. "Deconstruxit Ecclesiam" eben.


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 Fatima17 22. Oktober 2020 
 

Differenzierte Betrachtung: Er spricht nicht von Homoehe !

"Was die Pläne betrifft, die Verbindungen zwischen homosexuellen Personen der Ehe gleichzustellen, gibt es keinereli Fundament dafür, zwischen den homsoexuellen Lebensgemeinscahften und dem Plan Gottes über Ehe und Familie Analogien herzustellen, auch nicht in einem weiteren Sinn." (AMORIS LAETITIA, Nr 251, vgl. auch Nr. 52). Diese Aussagen von Papst Franziskus sind klar. Man muss unterscheiden zwischen Ehe und Zivilunion...


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 Montfort 22. Oktober 2020 

Es scheint nicht nur Unfähigkeit, sondern bereits BÖSWILLIGE TÄUSCHUNG

daß der Vatikan auf seiner Webseite seit vielen Jahren den Text der ALTEN deutschen Version von 1993 (!!!) stehen hat und diesen FÄLSCHLICH mit "1997" überschreibt - dem Jahr, in dem die KORRIGIERTE "Authentische Version" auf Latein erschien, die erst 2003 in einer korrigierten deutschen Version übersetzt wurde!

www.vatican.va/archive/DEU0035/_P8B.HTM#185


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 Dottrina 22. Oktober 2020 
 

Heftig, das Ganze!

Jetzt habe ich meine gesamte Mittagspause zum Lesen der Kommentare verwendet. Meine Güte, ich dachte immer, schlimmer geht nimmer, aber schlimmer geht eben doch immer, zumindest in diesem seltsamen Pontifikat!
Aber zunächst einmal danke, lieber @Scotus, für Ihr ehrliches Zeugnis. Es war schön und beeindruckend und ich hoffe, Gott wird Ihnen weiterhin Kraft geben.
Auch mit @Lilia gehe ich vollkommen konform: Mein Papst für immer wird mein geliebter Benedikt XVI sein, durch den ich katholisch wurde und es auch bleiben will.
Was soll man sagen? Eigentlich ist die Lehre der Kirche klar, von mehreren Päpsten und der Glaubenskongregation punktgenau definiert, was Ehe ist, wie das Verhältnis zur Homosexualität ist etc. Muss man nicht weiter erläutern, da als bekannt vorausgesetzt, zumindest unter den Katholiken, die die Lehre kennen, schätzen und leben. Von diesem Pontifikat erwarte ich rein gar nichts - traurig, aber wahr.


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 petrafel 22. Oktober 2020 
 

Dieses Kind ist ganz tief in den Brunnen gefallen ...

... und Vatcannews hüllt sich in Schweigen.
Rund um die Welt prangen die Schlagzeilen auf allen wichtigen Zeitungen und sie suggerieren, dass der Papst die Homoehe und die Adoption von Kindern durch homosexuelle Paare befürworte.
Was auch immer der Papst tatsächlich gemeint haben könnte, spielt keine Rolle mehr. Die Botschaft ist in der Welt, sie hat sich verselbständigt und ihre Wirkung ist verheerend.

Man stürzt seit Jahren von einer tiefen Traurigkeit in die nächste. Hoffnung gibt allein der Blick zum Himmel. In der Kirche kann ich sie einfach nicht mehr finden.


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 Veritatis Splendor 22. Oktober 2020 

"Legalisierung des Bösen"

...steht tatsächlich so scharf formuliert in Ihrem vortrefflichen Link, @smaragdos, DANKE!

"Jene, die diese Toleranz gebrauchen, um bestimmte Rechte für zusammenlebende homosexuelle Personen einzufordern, müssen daran erinnert werden, dass die Toleranz des Bösen etwas ganz anderes ist als die Billigung oder LEGALISIERUNG DES BÖSEN"

Wer weiß wie lange dieses Dokument noch online stehen darf...

www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_20030731_homosexual-unions_ge.html


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 lesa 22. Oktober 2020 

@Diasporakatholik: Danke für die Berichtigung, zur Kenntnis genommen ...


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 laudeturJC 22. Oktober 2020 

@smaragdos

Das ist gut, dass Sie katholisch bleiben wollen. Franziskus und Teile der Hierarchie sind es eben nicht mehr...


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 Herbstlicht 22. Oktober 2020 
 

Was mich neben so vielem anderen auch irritiert, ist die Tatsache, dass Franziskus es zulässt, dass ein Film über ihn gedreht wird.
Er, der doch stets die Bescheidenheit predigt.

Die im Film behandelten Themen sind u.a.
Migration, Rassismus, Indigene, sexueller Missbrauch und die Corona-Pandemie, allesamt also rein weltliche, bzw. politische Themen.

Ich hoffe sehr, dass Franziskus auch Worte des Glaubens findet und GOTT im Film den Ihm gebührenden Platz einnimmt.
Eigentlich eine Selbstverständlichkeit für das Oberhaupt der katholischen Kirche.


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 Smaragdos 22. Oktober 2020 
 

SCHREIBEN AN DIE BISCHÖFE DER KATHOLISCHEN KIRCHE ÜBER DIE SEELSORGE FÜR HOMOSEXUELLE PERSONEN

Hier noch ein Dokument für PF:

https://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_19861001_homosexual-persons_ge.html

"Bei eventuellen Vorschlägen für die zivile Gesetzgebung wird man sich in erster Linie darum bemühen müssen, das Familienleben zu schützen und zu fördern."


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 Smaragdos 22. Oktober 2020 
 

ERWÄGUNGEN ZU DEN ENTWÜRFEN EINER RECHTLICHEN ANERKENNUNG DER LEBENSGEMEINSCHAFTEN ZWISCHEN HOMOSEXU

http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_20030731_homosexual-unions_ge.html

Bitte Papst Franziskus zusenden, mit lieben Grüssen!


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 hape 22. Oktober 2020 

@Smaragdos

Dann sind wir schon zu zweit ;-)


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 SalvatoreMio 22. Oktober 2020 
 

Mangel an religiöser Bildung

@Sehr geehrter Diasporakatholik!
Hier ist meine 100%ige Zustimmung. (Bedauerlichetweise!!!)


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 Veritatis Splendor 22. Oktober 2020 

Danke @Herbstlicht!

Ihr Link erklärt die Absicht des Papstes, welcher natürlich unbedingt die Keuschheitsforderung hinzugefügt werden müsste...

Ist trotzdem ein Führen in Versuchung und seines Amtes unwürdig!


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 Smaragdos 22. Oktober 2020 
 

Katholische bin ich und katholisch sterbe ich!

An alle, die mit Austrittsgedanken aus der katholisichen Kirche spielen:

Bei mir bewirkt PF genau das Gegenteil: je mehr er selbst vom Glauben abfällt und andere in seinen Glaubensabfall mitzieht, desto mehr stehe ich zur katholischen Kirche, der Una, Sancta, Catholica et Apostolica!

Würde mir gerade noch fehlen, dass ich mich von einem abtrünnigen Papst in den Abgrund mitreissesn lasse! Das genaue Gegenteil ist der Fall: ich fühle mich mehr denn je katholisch! Katholisch bin ich und katholisch sterbe ich! Und zwar weil es die Kirche ist, die Christus selbst gegründet hat.


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 Diasporakatholik 22. Oktober 2020 
 

@lesa - Der Papst ist für die "civil union" (deutsch: eingetragene Lebenspartnerschaft) praktiziere

That's it - steht hier im Text dieses Artikels.

Er muss sich m. E. nun erklären, wie seine Aussage mit der herkömmlichen katholischen Lehre zusammen geht.


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 Numen 22. Oktober 2020 
 

@Josphus

Nein, das ist Augenwischerei, was Sie hier betreiben. Sie drehen dem Papst das Wort geradezu im Mund um. Es geht keinesfalls um die Herkunftsfamilien, sondern um eine staatliche Institution für gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften, egal wie man diese Einrichtung nun nennt. Ich habe es unten zitiert, was der Papst gesagt hat. Bitte hier keine Märchen erzählen nach dem Motto, was nicht sein darf, das kann auch nicht sein. Eben doch! Der Papst hat die schwere Sünde der praktizierten Homosexualität legitimiert. Daran gibt es nichts, aber auch gar nichts zu deuteln.


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 GerogBer 22. Oktober 2020 

Armes Polen

Da kämpfen die Menschen in Polen seid Jahren tapfer gegen jedwede LGBT-Ideologie und der Papst pinkelt ihnen ans Knie.


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 Herbstlicht 22. Oktober 2020 
 

eine Nachreichung

In meinem Kommentar zum Film über Franziskus fehlte der Name des Filmemachers: Evgeny Afineevsky.

Er interviewte für seinen Film "Francesco" neben dem Papst selbst auch Mitglieder von dessen Familie und der vatikanischen Kurie zu wichtigen Themen des Pontifikats - darunter Migration, Rassismus, Indigene, sexuellen Missbrauch und die Corona-Pandemie.

https://www.dw.com/de/papst-franziskus-will-eingetragene-partnerschaften-f%C3%BCr-homosexuelle-lgbt-menschen-keine-homo-ehe/a-55350876


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 Smaragdos 22. Oktober 2020 
 

Wetten dass...

... der Vatikan behaupten wird, dass sich wie immer nichts an der Lehre der Kirche ändern wird - nur alles in der Praxis! Und genau darauf kommt es ja an.

Da ist er wieder, der faule bzw. diabolische Trick, den PF so gerne und immer wieder verwendet. Dr confusionis eben.


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 winthir 22. Oktober 2020 

ich möchte das mal so sagen, mit meinen Worten:

das Leben geht weiter.

Gott sei Dank.

mein "Merk-"Spruch":

1) fröhlich sein.

2) Gutes tun.

3) und, bitte: Die Spatzen von den Dächern pfeifen lassen.

meint

winthir.


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 lesa 22. Oktober 2020 

Akuter Klärungsbedarf

@Mamma: Gewiss hat er es gemäß Ihrer Interpretation gemeint. Das kann man anderweitigen Äußerungen zum Thema entnehmen. Aber wer will, kann die Äußerung als Zugeständnis einer Familiengründung interpretieren. Eine Klärung ist dringend notwendig. Das Missverständnis verbreitet sich sonst in Windeseile, und viele werden sich einfach diesen Sager merken und alles andere nicht mehr registrieren, weil sie sich die Botschaft merken, die sie hören wollten.


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 gebsy 22. Oktober 2020 

ist das bekannt

und hilfreich?

tudomine.wordpress.com/author/tudomine/


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 Veritatis Splendor 22. Oktober 2020 

Erklärung

Genau, @chris2 & @einsucher, jeder kann jeden per Vorsorgevollmacht zum Entscheider im medizinischen Notfall bestimmen, dazu braucht es keine "Eingetragene Partnerschaft". Selbst Eltern müssen ihre Kinder bevollmächtigen, sonst wird ein staatl. bestellt!!

Wie @Josephus richtig vermutet, sollen die Herkunftsfamilien ihre Kinder nicht ausstoßen oder "diskriminieren".

Was will der Papst? Ehe für alle, die längst poltisch überall durchgesetzt wird, lehnt er nun mit der eingetragenen Partnerschaft indirekt ab.

Das Recht auf "Familie" im Sinne von eingetragener Partnerschaft bedürfte unbedingt den Zusatz einer Keuschheitsforderung, was natürlich völlig illusorisch ist!

Warum können HS-Erkranke ihr Kreuz nicht mit Würde als Singles, wie viele andere unfreiwillig Alleinstehende und Witwen/er leben? Die Kirche sollte sie DAZU oder eben therapeutischen Angeboten ermutigen, welche in Dtl. z.Zt. verboten sind...

Manchmal hab´ ich den Medien-Eindruck, die Hälfte der Menschheit wären HS :-)

de.wikipedia.org/wiki/Vorsorgevollmacht


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 hape 22. Oktober 2020 

@Josephus

Wenn der Papst das so meint, wie Sie sagen, würde ich das begrüßen. – Aber warum drückt sich der Papst dann nicht entsprechend klar und deutlich aus?

Wieso muss es wieder ein Heer von sich widersprechenden Auslegern geben, die ganz nach Gusto ihre Privatmeinung in die Aussage des Papstes hinein interpretieren?

Woher weiß ich, dass Sie mit Ihrer Interpretation richtig liegen und nicht andere?


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 hape 22. Oktober 2020 

@einsucher

Sie unterstellen, dass die eingetr. Partnerschaft von Homosexuellen an sich schon eine gute Sache ist. Ist sie aber nicht. Sie verwischt den Unterschied zwischen einer Ehe, die auf Zeugung von Kindern im Rahmen einer Familie ausgerichtet ist, zu einer Homoehe die eine Familie nur mit juristischen Krücken gründen kann. Und zwar auf Kosten der Kinder, denen dauerhaft die Mutter, bzw. der Vater vorenthalten wird. Man kann das Recht Homosexueller auf Vorsorgesicherheit auch ohne Homoehe sicher stellen.

Deshalb wäre es die Pflicht des Papstes, die zivilen Autoritäten zu ermahnen, sollten sie Gesetze machen, die dem natürlichen Sittengesetz widersprechen. Ihm muss es darum gehen, „die Würde der Ehe, die das Fundament der Familie bildet, sowie die Stabilität der Gesellschaft, deren grundlegender Bestandteil diese Institution ist, zu schützen und zu fördern.“ Tut er das? Oder erweckt er den Eindruck, Ehe und Homoehe seien dasselbe?

www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_20030731_homosexual-unions_ge.html


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 lesa 22. Oktober 2020 

Es ist GOTT, der die Würde des Menschen offenbart und SCHÜTZT

[email protected]: Danke für den Hinweis auf die zwei unterschiedlichen Textvorlagen (frz. bzw. lat.) für die Übersetzung.
@einsucher: Wie @Smaragdos und andere hervorheben, ist es falsch, als oberster Hüter des Glaubens rechtliche Zugeständnisse zu plädiert für einen Lebensstil, der der Offenbarung widerspricht. Die Schöpfungswirklichkeit und die Vorgabe Gottes ist für einen Menschen dieselbe, ob er nun unter der Rücksicht auf seine Rolle als Staatsbürger oder als Christ betrachtet wird. Was ist der Mensch?
Darum hat @Gandalf mit seiner kurzen Feststellung völlig recht, wenn er sagt; "Da ist dem Heiligen Vater ein schwerer Fehler passiert". Vor lauter Sorge,niemanden auszugrenzen, nicht um seine eigene Haut zu retten, denke ich. Aber darin ist @Eselchen zuzustimmen: "Euer Ja sei ein Ja, Euer Nein ein Nein!" Dass alles andere vom Bösen stammt, wird immer sichtbarer. Aber vielleicht kann die Berichtigung, die jetzt erfolgen muss, zur Klärung des synodalen Irrweges beitragen! Beten!!


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 Mamma 22. Oktober 2020 
 

Recht auf *Ursprungs*familie, nicht auf Kinder

Ich vermute sehr, dass @Josephus recht hat. Papst Franziskus redet nicht homosexuellen Familien das Wort – sondern dass Menschen mit homosexuellen Tendenzen von ihren *Ursprungs*familien nicht verstossen werden sollen.


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 Josephus 22. Oktober 2020 
 

Nochmals

Die Lehre der Kirche ändert sich nicht, auch wenn ein Papst im privaten Urteil von ihr abweichen sollte!
Es vorkommen, dass homosexuell empfindende Menschen Kinder haben, die wirklich von ihnen sind. Wenn also eine lesbische Mutter oder ein homosexueller Vater ein Kind hat, dann obliegt diesem Elternteil die Obsorge für das Kind. Mitunter adoptiert dann der zweite Partner eine homosexuellen Partnerschaft auch das Kind des anderen, sodass beide rechtlich mitverantwortlich sind. Klarerweise dürfen homosexuelle Partner nicht sagen: Wir haben kein Kind, aber wollen eines und dann unerlaubte Wege dazu beschreiten.
Papst Franziskus hat es aber offenbar anders gemeint: Homosexuelle Menschen sollen in ihrer eigenen (Groß- und Herkunfts-) Familie nicht ausgestoßen werden; auch sie brauchen eine familiäre Gemeinschaft, um gut leben zu können. Man könnte das weiterführen: wenn sie im guten Sinn angenommen und zur Keuschheit ermutigt werden, dann hilft man ihnen.


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 Chris2 22. Oktober 2020 
 

@einsucher

Darum geht es nicht. Dass sich zwei Menschen gegenseitig als Erben einsetzen oder als Vormund im Falle eigener schwerer Erkrankung, das gibt es bei uns längst und sollte es überall und für jeden geben. Dabei ist es wurst, wie diese Personen zueinander stehen, ob das Ehepartner, Kinder, Geschwister, Angehörige, Freunde, Nachbarn, Lebenspartner oder wer auch immer ist, dem man vertraut. Aber dass ein Papst auch homosexuellen Männern, die von Natur aus gar keine Kinder bekommen können und angesichts der klaren Worte der Schrift zu praktizierter Homosexualität, ein "Recht auf Kinder" zuspricht, ist unfassbar...


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 discipulus 22. Oktober 2020 
 

@chris2

"Prima sedes a nemini iudicatur." So lautet einer der Schlüsselsätze des katholischen Kirchen- und Papstverständnisses. Es gibt - außer einem künftigen Papst - niemanden, der das Recht hätte, einen Papst der Häresie für schuldig zu befinden: kein allgemeines Konzil, kein Bischof, schon gar kein Theologe oder einfacher Gläubiger. Das ist, gerade in diesem Pontifikat, sehr schwer zu ertragen. Aber wem das nicht gefällt, der muß zur Orthodoxie konvertieren, die das immer abgelehnt hat. Man muß entweder auf den Heiligen Geist vertrauen, der nicht zuläßt, daß ein Papst häretisch wird (so damals mein Lehrer im Kirchenrecht auf eine entsprechende Nachfrage) oder das katholische Papstverständis aufgeben, einen Mittelweg gibt es nicht. Auch der Versuch, ein sogenanntes "ewiges Rom" vom aktuellen abzutrennen, ist in sich schon häretisch und inkonsequent.


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 Herbstlicht 22. Oktober 2020 
 

wie ist das zu vereinbaren?

Film über Franziskus gedreht hat, bestätigte gegenüber der "Catholic News Agency" (CNA), dass der Papst sich während seines Interviews für eingetragene Lebenspartnerschaften ausgesprochen hat.

Er habe seit 2018 mit dem Vatikan an der Produktion eines Films über Papst Franziskus zusammengearbeitet, und er habe bis zum Abschluss der Dreharbeiten im Juni, inmitten des Lockdowns wegen der Coronavirus-Pandemie in Italien, noch nie dagewesenen Zugang zu Papst Franziskus erhalten.

Die Dubia-Kardinäle bekamen damals keinen Zugang, auch Kardinal Zen vor kurzem nicht, ein Dokumentarfilmer hingegen schon.


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 Diasporakatholik 22. Oktober 2020 
 

@SalvatoreMio

Wenn ich von Bildung sprach, so betraf das Bildung im christlichen Glauben und Bildung des Herzens; weniger gemeint war da intellektuelle Bildung.

Mir fiel auf die Schnelle halt keine bessere Begrifflichkeit ein.

Ich behaupte, dass viele, Christen und Katholiken heutzutage wenig bewandert sind in ihrem eigenen Glauben.

Und das - diese Schlampigkeit - scheint mir kirchlicherseits fast schon gewollt, denn so können die Hauptamtlichen weitgehend schalten und walten nach eigenem Gutdünken, weil viele Gläubige eh nicht mehr durchblicken und ihnen alles mehr und mehr gleichgültig ist und wird.

Ich jedenfalls kenne mich in der Bibel einigermaßen aus, besitze u. a. 2 Wortkonkordanzen um mich schnell und gut darin zurecht zu finden und habe natürlich auch u. a. einen KKK, den ich zu gebrauchen weiß.

Mir kann man also so leicht und billig kein X für ein U vormachen - auch der amtierende Papst nicht.

Das meinte ich vornehmlich mit "Bildung", auf die ich mir übrigens nichts einbilde.


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 einsucher 22. Oktober 2020 
 

Find's gut

Ich finde es gut, die Aussage vom Papst. Schlicht und einfach deswegen, da es unzählige Homosexuelle Paare weltweit gibt, die im Falle eines medizinischen Notfalls für ihren Partner nicht entscheiden können, obwohl sie schon unzählige Jahre zusammen sind, eine eingetragene Lebenspartnerschaft würde dieses Problem verringern bis gänzlich verhindern, da ist dem Papst nur zu danken, das er es begrüßt.


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 gebsy 22. Oktober 2020 

Wird es für den Christen

von Tag zu Tag wichtiger,
seinen Glauben zu nähren,
um nicht eine Wetterfahne
zu werden?
Alles vergeht - Gott bleibt,
ER ALLEINE GENÜGT ...


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 phillip 22. Oktober 2020 
 

"Ich werde mich nach einer neuen Heimat ...

... für meine Frau und meine vier Kinder umsehen. Das ist meine Pflicht als christliches Familienhaupt", schreibt Numen. Bitte, überlegen Sie sich das gut - und das schreibt einer, der meint bringt, dass die Verdachtsmomente, dass der aktuelle Papst Häresien verbreitet, fördert und begünstigt, erdrückend sind -, denn dann erreicht diese Person, von der ich moralische Gewissheit zu der Annahme habe, dass er den Schafstall des guten Hirten, unseres Herrn und Erlösers Jesu Christi, durch eine Hintertür betreten haben muss, genau das, was zu die befürchtete Annahme zur Realität werden lässt. Außerdem - glauben Sie mir, und ich denke, dass es noch viele in diesem Forum gibt, die das genauso sehen - gibt es noch genügend katholische Kardinäle, Bischöfe, Priester, Diakone und Laien, die an der "Göttlichen Offenbarung, Lehre Christi und seiner Heiligen Kirche" trotz aller Wirrnisse, Irrtümer und bewusster Dekonstruktion festhalten und wirksame Sakramente spenden. Beten und Durchhalten!


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 SalvatoreMio 22. Oktober 2020 
 

Bildung wichtig?

@Lieber Diasporakatholik!
Bildung ist immer wichtig, aber ich behaupte: um zu begreifen, was hier restlos falsch läuft, braucht es nur klaren Menschenverstand, den auch Analphabeten haben können.


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 wedlerg 22. Oktober 2020 
 

Was die Muslime dazu sagen?

Die Enzyklika mit den vielen Begriffen der franz. Revolution, die der Papst erst vor Kurzem veröffentlicht hat - zur Verbrüderung mit den Muslimen - hätte er nicht massiver konterkarieren können.

Kein Muslim würde Homosexualität akzeptieren und sich mit Befürwortern von "Homosexuellenfamilien" verbrüdern.

Aber das ficht PF nicht an. Er hat der einen Lobby eine Enzyklika gewidmet: der liberalen, säkularen Lobby. Jetzt musste und wollte er die Homolobby bedienen.


Es kommt nicht von ungefähr, dass McCarricks Sumpf nie ausgetrocknet wurde. Die vielen Missbrauchsfälle in Rom und Argentinien, die der Papst vertuscht hat (am schlimmsten bei Don Mercedes) zeigen, wie sehr PF im Netz der Homolobby thront.


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 Chris2 22. Oktober 2020 
 

Es kommt eine Zeit, in der die Tügend Sünde und die Sünde Tugend genannt wird.

Voila. Willkommen in brave new Neusprechworld..


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 Chris2 22. Oktober 2020 
 

Bitte nicht die Kirche verlassen!

@Numen Das alles ist eine Prüfung! Versuchen Sie, irgendwo zu "überwintern", in einer guten Pfarrei (aktiv suchen!), bei einer Gemeinschaft, die den Glauben noch lebt, am Besten einer, die den klassischen Ritus pflegt. Gibt es vielleicht auch ein Priorat der Piusbruderschaft in Ihrer Nähe? Die sind auf jeden Fall absolut unabhängig und bekommen weder Kirchensteuergelder, noch mpssen sie etwas an z.B. Karldinal Marx abgeben (anders als z.B. die Petrusbruderschaft, die spirituell ebenfalls den Glaube und Liturgie vieler Jahrhunderte beaahrt). Falls Sie jüngere Kinder oder Enkel haben, könnten Sie auch nach Gruppen der KPE suchen, die nicht nur einwandfrei katholisch ist, sondern deren Priester sogar in beiden Riten zelebrieren (aus dem Pfadfinderbund ist sogar ein eigener Orden hervorgegangen, die SJM).
P.S.: Ob man heute in Deutschland noch Kirchensteuer bezahlen muss (oder gar darf!) ist eine andere Frage. Winter is coming...


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 hape 22. Oktober 2020 

@Ad Verbum Tuum

Tänzer, nicht Kämpfer. :-)

Wofür Papst Franziskus tatsächlich kämpft, wofür er steht, was er glaubt, das alles bleibt nebulös. Komplexe Begriffe wie "Kinder Gottes", "Recht auf eine Familie", "Zivilunion zwischen Homosexuellen", "rechtliche Absicherung" werden in einen großen Topf geschmissen und mit dem Rührstab zu einer undefinierbaren Masse verquirlt. Das ist das Problem.


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 Fatima 1713 22. Oktober 2020 
 

ThomasR

Und wozu soll so eine Zivilunion gut sein? Welchem Zweck sollte sie dienen?


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 Scotus 22. Oktober 2020 

Danke allen

für die ermutigenden Worte und den Zuspruch! Wir müssen beten für den Hl. Vater und die Kirche. Ut unum sint.

Wir sind nicht allein. Wir sind viele.

www.die-tagespost.de/leben/glauben-wissen/ein-ganz-anderes-outing;art4886,212046


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 Chris2 22. Oktober 2020 
 

Ab wann ist ein Papst nicht mehr katholisch

bzw. exkommuniziert sich selbst. DAS ist die Frage der Stunde, gerne auch @Redaktion oder an Theologen. Die Kirche muss dazu doch Antworten haben (gilt natürlichnauch für Bischöfe, Proester, Lauenfunktionäre, Politiker...)


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 Ad Verbum Tuum 22. Oktober 2020 

Die andere Grenzüberschreitung ..

ist mit "Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist" beschrieben. Wenn der Papst hier konkrete zivilrechtliche Regelungen anmahnt ist es einfach nicht sein Metier, sein Wirkungsbereich.
Die konkrete Mitarbeit in der Politik, das "Weltliche" gemäß dem Glauben auszugestalten, ist dem Laien aufgetragen, nicht dem Klerus.

Wir erleben nicht nur einen Niedergang der Kirche sondern deren Absturz.
Ins komplett Nebensächliche.

@Hape
Die Eleganz eines argentinischen Tangokämpfers kann ich hier nicht erkennen, eher den Elefanten im Porzellanladen ... mir fielen noch drastischere Vergleiche ein - aber das dient uns allen nicht.


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 priska 22. Oktober 2020 
 

Manchmal kommt mir vor unser Papst Franziskus ist nicht für uns Katholische Gläubigen da, sondern für andersgläubige für uns hat er nur den Mahnenden Finger! Heute ist Donnerstag beten wir für ihn ,auf die Führsprache unseren Tagesheiligen Papst Johannes Paul.


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 DamianBLogos 22. Oktober 2020 
 

Die schlimmste Aussage: erwachsene Menschen hätten ein Recht auf Familie

Nach herkömmlicher Definition (nicht nach Neusprech) ist für die Definition einer Familie die Existenz eines Kindes erforderlich. Demnach impliziert die Forderung auf ein angebliches Recht von Erwachsenen auf Familie die Forderung eines Rechtes von Erwachsenen auf ein Kind. So werden diese Aussage viele gern verstehen wollen. Eine Instrumentalisierung von anderen Menschen, erst recht von Kindern, für das Wohlleben eines Menschen widerspricht der Würde des Menschen, ist Missbrauch.


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 hape 22. Oktober 2020 

Schwer zu ertragen.

Mit der Eleganz eines Tangotänzers und mit peronistischem Charme setzt sich der Papst über die Grenze von Lehramt und Privatmeinung hinweg. Ungeachtet der Tatsache dass, angesichts der sprungbereiten Feindseligkeit gegenüber der Kirche, gar nicht wahrgenommen wird, dass das zwei paar Schuhe sind. Der Applaus der LGBTQ-Lobby, ist ihm sicher. Aber Populismus ist keine Tugend. Wenn es nur Privatmeinung sein sollte, die das Lehramt unangetastet ließe, dann stünde der Papst formal zwar immer noch in Kontinuität zu Schrift und Tradition. Allerdings stellte sich dann die Frage nach seiner Kommunikationsfähigkeit. Allein die Diskussion um die richtige Übersetzung zeigt die Verwirrung, wenn nicht mit approbierten Übersetzungen verkündet wird, sondern mit lässigen Interviews. Das provoziert Missverständnisse. Papolatrie ersetzt das Eigentliche: die Berührung mit Jesus Christus. Das ist eines Pontifex unwürdig und nur schwer zu ertragen.

www.die-tagespost.de/gesellschaft/feuilleton/Tagesposting-Papst-zum-Anfassen;art310,204471


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 Diasporakatholik 22. Oktober 2020 
 

Was mich eigentlich einzig und allein interessiert:

Wie sind solche Aussagen wie die des amtierenden Papstes mit dem Wort Gottes vereinbar, wie es uns in der Bibel sowohl im AT als auch im NT überliefert ist und vom KKK für Katholiken verbindlich aus- bzw. dargelegt und erklärt wird???

Sowohl das AT verwirft und verurteilt im Thorarecht die AUSGELEBTE Homosexualität unglaublich drastisch und belegt sie gar mit Ausschluss aus dem Volk Israel bzw. gar mit dem Tode.

Auch im NT wird sie scharf verurteilt und z. B. von Paulus als Folge des vorhergehenden Abfalls von Gott gesehen und gebrandmarkt.

Das alles schien bisher für mich als gläubigen und vor allem auch gebildeten Katholiken eindeutig!

Wenn nun ein Papst kommt und etwas diametral anderes dazu sagt, so muss er meiner Meinung nach mir das erläutern und begründen, wieso seine neue Lehre denn richtig und die bisherige Lehre falsch sei.

Ein Herumeiern oder schweigen und aussitzen geht da nicht - ist mir zu billig und eine intellektuelle Beleidigung der gebildeten Christen.


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 discipulus 22. Oktober 2020 
 

@phillip

1. Nein, "dazu" ist der Jesuitenorden nicht gegründet worden. Der hl. Ignatius wollte einen Orden, der der Hierarchie der Kirche dient, nicht diese durchwirkt. Es war Paul III., der das abgemildert hat, weil der das Potential der SJ für die kirchliche Hierarchie nutzen wolle.

2. Wenn Sie die aktuelle Form der Ordensgelübde in der SJ interessiert, wenden Sie sich doch an die Pressestelle der deutschen Provinz, die sind dort freundlich und geben Auskunft.

3. Was Ihre Frage zur Dispens von den Gelübden angeht, schauen Sie doch mal im CIC nach, statt haltlose Gerüchte in Umlauf zu bringen. In can. 705 CIC/1983 steht alles, was dazu zu sagen ist.


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 Philipp Neri 22. Oktober 2020 

Das heutige Evangelium möge die Hirten unserer Kirche wachrütteln!


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 SalvatoreMio 22. Oktober 2020 
 

Freudenmahl der Bischöfe?

Nun müsste die Mehrheit der deutschen Bischöfe einen Festschmauss organisieren: wichtiges Etappenziel erreicht, ohne großen Aufwand!


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 Diadochus 22. Oktober 2020 
 

Drei Kreuze

Von Mutter Teresa wird berichtet, sie zeichnete mit dem Daumen rasch und unauffällig drei Kreuze auf den Mund. P. Leo Maasburg, ihr langjähriger geistlicher Begleiter, erzählt von den geheimnisvollen drei Kreuzchen, jener inneren Checkliste, mit denen die Heilige ihr Reden regulierte. Jedes Kreuzchen stand für eine Frage. "Erstens: Ist es wahr, was ich sage? Zweites: Ist es in der Liebe? Drittens: Ist es notwendig, dass ich das überhaupt sage bzw. dass ich das genau jetzt sage, zu diesem Zeitpunkt?" Die geheimnisvollen drei Kreuzchen sollte auch der Papst beherzigen, dann würde seinem Munde nicht so viel dummes Zeug entfliehen. Ich vermute aber, es ist bei ihm pure Absicht. Er ist der Spalter und Verwirrer. Ein Papst muss sich der Wirkung seiner Worte bedacht sein. So etwas darf ein Papst nicht sagen.

kath.net/news/73162


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 Stefan Fleischer 22. Oktober 2020 

DRINGEND

Nun sind unser Heiliger Vater, seine Berater und die (lehramttreuen) Bischöfe und Kadinäle DRINGEND gefordert, den Gläubigen und der ganzen Welt zu erklären, was mit dieser Aussage gemeint ist und was nicht.
Es ist irgendwie unglaubwürdig, sich als besorgt üner den Synodalen Weg zu zeigen, und dann Dinge zu sagen, die Wasser auf diee Mühlen sind.


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 Ad Verbum Tuum 22. Oktober 2020 

Beiläufig ...

Dass P. Franziskus solche Aussagen a) als Papst, b) so beiläufig platztiert ist völlig unangemessen und tut der Kirche einen Bärendienst.
Es passt leider wie so viele Aktionen dieses Mannes in die dystopische Vision der One-world-Ideologie.


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 Ad Verbum Tuum 22. Oktober 2020 

Zivilunion

Selbst wenn er "nur" das Recht auf eine gesetzliche Partnerschaft gemeint haben sollte ist es falsch. Der gesetzliche Schutz, die gesetzliche Regelung zerstört die Besonderheit der Ehe, hilft die moralische Grundlage einer Gesellschaft zu zerstören.
Dass privatrechtliche Verträge für Homosexuelle möglich sein sollten darf die Kirche ungläubigen Gesellschaften nicht vorschreiben wollen.
Gesetzliche Regelungen jedoch widersprechen dem Naturrecht, dem Wesen und Sollen des Menschen, der menschlichen Gemeinschaft. Sie sind Vorläufer von Adoptionsrecht etc., etc.


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 Numen 22. Oktober 2020 
 

Das ist das Originalzitat von Papst Franzikus

“Homosexuals have a right to be a part of the family. They’re children of God and have a right to a family. Nobody should be thrown out, or be made miserable because of it.”

“What we have to create is a civil union law. That way they are legally covered. I stood up for that.”

Für mich ist dieser häretische Papst damit ohne jegliche Autorität.

Ich werde mich nach einer neuen Heimat für meine Frau und meine vier Kinder umsehen. Das ist meine Pflicht als christliches Familienhaupt.


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 Ehrmann 22. Oktober 2020 

@Chris 2: was Sie als "vielleicht "bezeichnen, ist für mich sicher - das Fehlen von Zwang war bei di

Der amtierende Papst ist eindeutig ein Prüfstein, der uns von Gott auferlegt wurde - wer hätte sich über all diese strittigen Themen früher so viele Gedanken gemacht, wer hätte die schrecklichen Folgen dieser Einstellungen, dieses Tuns, dieser Leichtfertigkeiten, nicht weiter tunlichst übersehen, obwohl Depressionen, Selbstheilungsversuche durch Suchtmittel, in vielen Fällen Selbstmorde - versteckt oder öffentlich - zunehmend an der Tagesordnung waren und sind? Hat nicht dieser amtierende Papst in Vielen die Sehnsucht nach einem wirklichen Felsen geweckt,auf den Christus seine Kirche gebaut hat?


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 DamianBLogos 22. Oktober 2020 
 

BenedictusΧριστοῦVIcarius: Benedikt ist der Stellvertreter Christi auf Erden

Die Canones 330 bis 367 des Codex Iuris Canonici über "Die höchste kirchliche Autorität" nennen mehrfach das Papsttum ein "munus" (dt. Amt, Aufgabe), niemals “ministerium“ (dt. Dienst). Papst Benedikt XVI. ist gemäß lateinischem Wortlaut nur vom (aktiven) Dienst, nicht vom Amt zurückgetreten.


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 Montfort 22. Oktober 2020 

KKK 1992 (dt. 1993) und Authentische Ausgabe von 1997 (dt. 2005)

2359 Homosexuelle Menschen sind zur Keuschheit gerufen. Durch die Tugenden der Selbstbeherrschung, die zur inneren Freiheit erziehen, können und sollen sie sich - vielleicht auch mit Hilfe einer selbstlosen Freundschaft -‚ durch das Gebet und die sakramentale Gnade Schritt um Schritt, aber entschieden der christlichen Vollkommenheit annähern.


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 JP2B16 21. Oktober 2020 
 

KKK 2358

Für die nächste Revision des KKK, dann wohl in "grünem" ;-) Einband, wäre wohl folgende Formulierung noch unverfänglicher und "wissenschaftlich" korrekter:

"Eine nicht geringe Anzahl von Frauen und Männern haben homoerotische Empfindungen. Ihnen ist mit keiner anderen Haltung zu begegnen wie Heterosexuellen. Man hüte sich, sie in irgendeiner Weise allein schon in Gedanken zu verurteilen. Alle Menschen sind als von Gott gewollte und geliebte berufen, in ihrem Leben den Willen ihres Schöpfers zu erfüllen."


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 Veritatis Splendor 21. Oktober 2020 

Transkript...

@Katholik, die Übersetzung von kathnet (oben) ist schon ganz gut. Noch steht uns ja nur die bereits transkribierte Version der Medien zur Verfügung, welche man in etwa so (nah am Wortlaut) übersetzen könnte:

"Homosexuelle Personen haben das Recht in einer Familie zu sein. Sie sind Kinder Gottes und haben das Recht auf eine Familie. Niemand sollte aus diesem Grund ausgeschlossen sein oder unglücklich gemacht werden. Das, was wir schaffen müssen, ist ein Gesetz über zivile Vereinigungen. Auf diese Weise sind sie rechtlich abgesichert. Ich habe dafür gekämpft/kämpfe dafür."

Le persone omosessuali hanno il diritto di essere in una famiglia. Sono figli di Dio e hanno diritto a una famiglia. Nessuno dovrebbe essere estromesso o reso infelice per questo. Ciò che dobbiamo creare è una legge sulle unioni civili. In questo modo sono coperti legalmente. Mi sono battuto per questo

it.euronews.com/2020/10/21/papa-francesco-si-alle-unioni-civili-per-coppie-omosessuali


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 phillip 21. Oktober 2020 
 

discipulus, Sie scheinen da etwas nicht Unwesentliches zu vergessen,

denn, es trifft zwar zu, dass Jesuiten auf Intension von Päpsten Kirchenämter und -funktionen angenommen haben, das steht auch nicht im Widerspruch zum Jesuitenschwur, im Gegenteil, gerade dafür wurden die Jesuiten ja gegründet, aber darf ich auf einen Beweis oder ein Mittel oder Argument zur wenigstens Glaubhaftmachung für Ihre Behauptung dafür, dass die Übernahme des Papstamtes selbst keinen Eid- bzw Schwurbruch darstellt, warten? Ich harre Ihrer oder der Information durch andere! Zudem wäre eine Veröffentlichung des aktuellen Schwures auch hilfreich.


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 Montfort 21. Oktober 2020 

KKK Authentische Ausgabe 1997 (dt. 2005)

2358 Eine nicht geringe Anzahl von Männern und Frauen HABEN TIEFSITZENDE HOMOSEXUELLE TENDENZEN. Diese NEIGUNG, DIE OBJEKTIV UNGEORDNET IST, stellt für die meisten von ihnen eine Prüfung dar. Ihnen ist mit Achtung, Mitgefühl und Takt zu begegnen. Man hüte sich, sie in irgend einer Weise ungerecht zurückzusetzen. Auch diese Menschen sind berufen, in ihrem Leben den Willen Gottes zu erfüllen und, wenn sie Christen sind, die Schwierigkeiten, die ihnen aus ihrer VERFASSTHEIT erwachsen können, mit dem Kreuzesopfer des Herrn zu vereinen.


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 Chris2 21. Oktober 2020 
 

@chriseeb74

Na ja, "nichts" würde ich nicht sagen: Als der Papst in einem seiner "legendären" Flugzeuginterviews die Privatmeinung äußerte, der Kommentar Kardinal Schönborns zu einer Fußnote zu seiner eigenen Enzyklika "Amoris laetitiae" sei die offizielle Interpretation derselben (mir wird schwindlig), lasen auch viele innerhalb und außerhalb der Kirche daraus ab, die Kirche habe die Unauflöslichkeit der Ehe aufgehoben. Was natürlich nicht in der Lehre (Christus hat sich dazu schließlich mehrfach unmissverständlich ausgedrückt), aber in der Praxis sicher erhebliche Verwerfungen bei gleich drei Sakramenten bewirkt hatte: Bei der Eucharistie (ganz direkt), aber natürlich auch beim Ehesakrament und dem Bußsakrament (sofern die jeweiligen Priester überhaupt noch Sünden veregeben wollen, denn Jesu zweiter Auftrag dazu, "... wem ihr sie behaltet, dem sind sie behalten" bedingt zwangsläufig ein Sündenbekenntnis. Eine Beichtandacht z.B. kann nur zur Beichte hinführen, sie niemals ganz ersetzen).


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 Montfort 21. Oktober 2020 

KKK 1992 (dt. 1993)

2358 Eine nicht geringe Anzahl von Männern und Frauen sind HOMOSEXUELL VERANLAGT. Sie haben DIESE VERANLAGUNG nicht selbst gewählt; für die meisten von ihnen stellt sie eine Prüfung dar. Ihnen ist mit Achtung, Mitleid und Takt zu begegnen. Man hüte sich, sie in irgend einer Weise ungerecht zurückzusetzen. Auch diese Menschen sind berufen, in ihrem Leben den Willen Gottes zu erfüllen und, wenn sie Christen sind, die Schwierigkeiten, die ihnen aus ihrer VERANLAGUNG erwachsen können, mit dem Kreuzesopfer des Herrn zu vereinen.


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 Montfort 21. Oktober 2020 

KKK 1992 (dt. 1993) und Authentische Ausgabe 1997 (dt. 2005)

2357 Homosexuell sind Beziehungen von Männern oder Frauen, die sich in geschlechtlicher Hinsicht ausschließlich oder vorwiegend zu Menschen gleichen Geschlechtes hingezogen fühlen. Homosexualität tritt in verschiedenen Zeiten und Kulturen in sehr wechselhaften Formen auf. Ihre psychische Entstehung ist noch weitgehend ungeklärt. Gestützt auf die Heilige Schrift, die sie als schlimme Abirrung bezeichnet [Vgl. Gen 19, 1-29; Röm 1,24-27; 1 Kor 6,10; 1 Tim 1,10.], hat die kirchliche Überlieferung stets erklärt, „daß die homosexuellen Handlungen in sich nicht in Ordnung sind" (CDF, Erkl. „Persona humana" 8). Sie verstoßen gegen das natürliche Gesetz, denn die Weitergabe des Lebens bleibt beim Geschlechtsakt ausgeschlossen. Sie entspringen nicht einer wahren affektiven und geschlechtlichen Ergänzungsbedürftigkeit. Sie sind in keinem Fall zu billigen.


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 Montfort 21. Oktober 2020 

@Matityahu - Da muss ich @lesa recht geben:

Der Sinn der beiden Ausgaben des KKK in der ersten - auf französische erarbeiteten - Ausgabe und in der lateinischen "Authentischen Ausgabe" von 19997 ist SEHR unterschiedlich!

Die erste Ausgabe spricht zwar in 2357 immerhin davon, dass die "psychische Entstehung" "noch weitgehend ungeklärt" ist, in 2358 allerdings dreimal von Homosexualität als "Veranlagung", die "nicht selbst gewählt" sei.

Auch wenn die "psychische Entstehung" nicht geklärt ist, darf die Kirche - von der Offenbarung her UND vom Faktum her, dass eine "Veranlagung" wissenschaftlich NICHT nachweisbar ist - eben keien "Veranlagung" behaupten, auch wenn das viele Befürworter der Homosexualität so tun.

Die korrigierte "Authentische Ausgabe" spricht nicht von "Veranlagung", sondern richtig von "Tendenzen/tendentias" "Neigung/propensio" und "Verfasstheit/condicio", die "objektiv ungeordnet" sind. Letzteres ergibt sich daraus, dass jede neigung, die auf eine sündhafte Praxis hin orientiert, "objektiv ungeordnet" ist.


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 Dismas 21. Oktober 2020 

@Scotus

auch ich möchte Ihnen für Ihren damaligen Schritt der Bekehrung und Ihr bewegendes Zeugnis meinen großen Respekt aussprechen. Lassen Sie sich bitte nicht beirren! Bitte wissen Sie, dass Sie mit diesem Zeugnis auch andere im Glauben stärken!
Nein, wir verlassen die Kirche Christi nicht, auch in diesen dunklen Zeiten stehen wir zu unserer Hl.Mutter Kirche. Ich möchte ausdrücken, dass ich gerade in diesen Zeiten die "Alten Messe" mir Erbauung und Kraft gibt.
Beten wir für Papst und Bischöfe! Erliegen wir nicht ver Versuchung des Widersachers.


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 phillip 21. Oktober 2020 
 

Ihr Eingangssatz, Monsignore ist aus zwei Gründen schon vorgetäuscht. (1)

Erstens: Ich habe in mehreren Beiträgen Auszüge eines Jesuiteneides, der kein einziges Mal falsifiziert wurde, dargelegt, interpretiert und auch den Schluss daraus gezogen, dass die Annahme einer Wahl zum Papst einen Eidbruch darstellt, das ergibt sich für mich ohne jeden Zweifel bereits aus den Wortfolgen, „Ich erkläre und schwöre nun in der Gegenwart des allmächtigen Gottes, der verehrten Jungfrau Maria, dem verehrten Erzengel Michael, dem verehrten Johannes dem Täufer, den heiligen Aposteln Peter und Paul und allen Heiligen und Kräften des Himmels, und dir gegenüber, meinem geistlichen Vater, dem Superior General der Gesellschaft von Jesus, …, dass ich keine Meinung haben werde oder mir zu eigen machen werde, oder eine jede geistige Abweichung, oder meine Eingeweide verfaulen, und mich immer daran erinnern werde, dass ich zur Miliz des Papstes …gehöre. In welchen Teil der Welt ich auch immer gesandt werden werde, werde ich gehen…“


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 phillip 21. Oktober 2020 
 

Ihr Eingangssatz, Monsignore ist aus zwei Gründen schon vorgetäuscht. (2)

Zweitens müssen Sie sehr wohl Kenntnis davon haben, weil ich in diesem Zusammenhang auch davon geschrieben habe, die „Gräultaten“, die in dem Schwur (Eid) vorkommen, wegzulassen. Also unterlassen Sie die seichte Unterstellung und falsifizieren Sie den von mir zitierten und hinreichend glaubwürdig belegten Textauszug. Ich würde nicht anstehen, mein Einschätzung zu revidieren, wenn es Ihnen gelänge, den aktuellen Jesuiteneid ins Netz zu stellen. Die Erhebung in den Kardinalsrang vermittelt – sofern das 80 Lebensjahr noch nicht vollendet ist – ein aktives Wahlrecht im Konklave, der zitierte Jesuiteneid hindert nach meinem Verständnis infolge des zitierten unbedingten Gehorsam(eides)schwures gegenüber dem Superior General ein passives Wahlrecht eines Jesuiten; genaugenommen schwört ein Jesuit, nicht General, sondern stets Soldat zu sein bzw zu bleiben. Er ist infolge der Bindung an den Jesuiten(eid)schwur demnach gar nicht …


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 Salvian 21. Oktober 2020 

Hiobsbotschaft

@Katholik: Vielen Dank für die Übersetzung der authentischen Papstworte. Von einem Recht der Homosexuellen, eine eigene Familie zu gründen, hat Franziskus demnach nicht gesprochen. Vielmehr hat er das wiederholt, was er nach meiner Erinnerung schon mehrfach erklärt hat, dass nämlich (christliche) Familien Söhne oder Töchter mit gleichgeschlechtlichen Neigungen nicht einfach ausstoßen sollen. Soweit kann ich ihm auch folgen. Auf einem anderen Blatt steht es, dass sich Franziskus für die zivilrechtliche Anerkennung von gleichgeschlechtlichen Partnerschaften ausspricht. Wenn er glaubt, das mit dem katholischen Glauben in Einklang bringen zu können, verkennt er die menschliche Natur. Außerdem verursacht seine unbedachte Redseligkeit einen ungeheuren Schaden für die Kirche, da es das Denkvermögen heutiger Journalisten bei weitem übersteigt, dass er etwas anderes als die kirchliche Anerkennung von sogenannten "Regenbogen-Familien" gemeint haben könnte.


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 phillip 21. Oktober 2020 
 

Ihr Eingangssatz, Monsignore ist aus zwei Gründen schon vorgetäuscht. (3)

… zum höchsten Lehr- und Leitungsamt befugt. Oder anders gesagt: Schon einmal etwas vom „Schwarzen Papst“ gehört? Ich harre also der Veröffentlichung der aktuellen „wahren“ Eidformel der Jesuiten oder des Nachweises, dass Bergoglio von seinem Schwur entbunden worden wäre. Wäre ja möglich, Anhaltspunkte dafür konnte ich bis dato nicht gewinnen; aber Sie wissen sicher mehr darüber.
Ihre Lernfähigkeit, was meinen Nicknamen anlangt, nehme ich wohlwollend zur Kenntnis.
Und noch etwas, was allerdings thematisch nicht hierher gehört, ich schreibe es aber trotzdem: In mehreren Postings haben Sie – ferndiagnostisch und mit medizinischer – ob fragwürdiger oder nicht fragwürdiger – Unterstützung von Ärzten Ihre Sorge um meine Gesundheit ausgedrückt und dies aus der Tatsache geschlossen, dass Sie viel geballte Negativa in meinen Postings zu erkennen glauben. Dazu stelle ich fest, dass ich im Interesse der Wahrheit, ganz besonders dann, wenn es um kardinale Glaubenswahrheiten ...


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 phillip 21. Oktober 2020 
 

Ihr Eingangssatz, Monsignore ist aus zwei Gründen schon vorgetäuscht. (4)

… der Katholischen Kirche und deren Leugnung geht, nicht auf meine leibliche Gesundheit, sondern meine geistlich seelische Gesundheit zu achten trachte und weiterhin meine Meinung und Kritik am gegenwärtigen Pontifikat, das ja - leider – all zu viel Anlass zu negativen Äußerungen bietet, anbringen werde. Und ich gestehe, dass mir für den gegenwärtigen Papst zu beten nicht leicht fällt, und inzwischen das Hauptmotiv sogar bei der Zuflucht zum Erzengel Michael liegt.


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 chriseeb74 21. Oktober 2020 
 

Liebe Leute...

wenn ich hier so einige Kommentare lese, droht der Untergang der Kath. Kirche...
Ich erinnere mich noch an die Diskussionen vor der Amazonas-Synode um den Zölibat: Und? Was ist passiert??? Nichts...
PF ist doch für seine "Sprüche" bekannt; also bleibt cool und haltet euch an das Sprichwort:

Der Mensch (Papst/Vatikan) denkt und Gott lenkt, der Mensch dachte und Gott lachte!!


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 Lilia 21. Oktober 2020 
 

Wer hätte denn etwas anderes erwartet?!

Es sollte einem doch schon zu denken geben, dass PF sich fast nur mit homosexuellen Klerikern umgibt.

Mein Papst heißt Benedikt - von Anfang an!


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 Steve Acker 21. Oktober 2020 
 

Wenn der Papst sagt, es muss die Möglichkeit

einer Zivilunion für Homo-Paare geben, dann wird die Forderung auch auf die Kirche zukommen, solche Verbindungen zu segnen.


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 Eselchen 21. Oktober 2020 
 

Unser Ja, sei ein Ja

und unser Nein ein Nein.
Bei unserem lieben Heiligen Vater ist es aber immer so eine Art Jaein, ein Gerede ins Blaue, verschachtelte Sätze, Einfügungen, manchmal gehen ihm auch richtig die Gäule durch und manchmal, wird ihm auch etwas in den Mund gelegt. Gleichwohl sollte er aber doch wissen, wo das Problem einer solchen Aussage liegt, warum redet er dann drauf los? Es ist ihm, wie leider so oft, ziemlich egal.
Ein Heiliger Vater, dem es lieber ist, dass die Schafe leiden als der Hirte.
O tempora, o mores! Nescio quo pacto anulus aureus, fractus et comminutus est.


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 ThomasR 21. Oktober 2020 
 

Zivilunion inklusive sexuelle Enthaltsamkeit

und ohne Anspruch auf Fortpflanzung bzw. KInderadoption
Warum eigentlich nicht?


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 collegio romano 21. Oktober 2020 
 

Danke an Josephus

ich teile seine weise Aüßerung und Ansicht. Papst Franziskus will in erster Linie eine Revolution der Herzen, nicht der Lehre.Trotzdem zittre ich innerlich, wenn ich seine Sätze aus dem Film lese. Er möchte eine Kirche, die niemanden ausschließt und verletzt. Aber ich wünschte mir,ich erwarte, dass er die Kinderadoption,v.a. oder -"Produktion" für homosex. Paare deutlich verurteilt . Ich hoffe auf eine breite Reaktion unter den Weltbischöfen,ich hoffe, dass er bald seine Aussagen im Sinne des bisherigen Lehramtes präzisiert/korrigiert und werde esin den italienischen Zeitungengenau verfolgen. Für mich ist aberauch der Austritt eine immer realistischere Option, die ultima ratio. Jesus,überlasse deine Kirche nicht der Verwirrung!


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 MaterEcclesiae 21. Oktober 2020 
 

Wer Gott zu sehr lieb macht, macht bald alles Gute und Böse beliebig.


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 myschkin 21. Oktober 2020 
 

@Josephus

Verstehe ich richtig, überlässt es der Papst staatlichem und damit nichtkirchlichem Recht, die Einordnung gleichgeschlechtlicher Beziehungen in familiäre Verhältnisse vorzunehmen.


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 Aschermittwoch 21. Oktober 2020 
 

Was kommt noch alles?

Kardinal Müller kann froh sein, dass er nicht mehr bei Franziskus im Amt ist.


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 Smaragdos 21. Oktober 2020 
 

Doctor confusionis h.c.

"Angesprochen auf die Zivilunion zwischen Homosexuellen erklärt der Papst, dass man diese schaffen müsse, damit die betroffenen Menschen gesetzlich abgesichert seien."

Angesprochen auf die Zivilunion zwischen Homosexuellen hätte der Papst vielmehr erklären sollen, dass eine homosexuelle Beziehung in keinem Fall zu billigen ist (cf. KKK 2357) und diese Beziehungen folglich auch nicht rechtlich abgesichert sein sollen; dass Homosexuelle vielmehr enthaltsam leben und sich homosexuelle Paare somit am besten trennen sollen. Denn für die Kirche ist das oberste Gesetz das ewige Seelenheil der Menschen, gewiss nicht die gesetzliche Absicherung ihres sündhaften Lebens.

Oder will er nun etwa auch die gesetzliche Absicherung von Frauen fordern, die eine Abtreibung vornehmen, nur weil fast alle Staaten der Welt die Abtreibung legalisiert haben? Die Liste liesse sich endlos verlängern: Scheidung, Verhütung, Euthanasie...


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 Philipp Neri 21. Oktober 2020 

Es ist wie ein Erdbeben im tiefsten Innern der Katholischen Kirche!


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 Hadrianus Antonius 21. Oktober 2020 
 

War nichts anderes zu erwarten

In se.inem einzigen Büchlein "Sur la terre comme au ciel" (mit rabbiner Abraham Skorka)(2010 Buenos Aires/2013 Robert Laffont) (ich bin offensichtlich der einzige Leser/"Poster" hier der es gelesen hat ;-) LOL) dreht JB im Kap.16 (121-128) etwas um den "heissen Brei" herum, aber sagt dann doch daß es sich hier um einen "anthropologischen Rückschritt" handelt. In 2010 hat er wegen der "Zivilunion" für Homosexuelle Macri schwer angegriffen. JB's wirres Auftreten war schon in Argentinien und bei den Jesuiten (Pat.Gen. Kolvenbach SJ) gut bekannt. Ein gewaltiger Durcheinanderbringer. "Ipse harmonia est" :-) Und wie bei der Pachamama-Anbetung versuchen einige es hinterher stümpehaft zu relativieren, umzudeuten, zu negieren und dem bnoch raven Armin Schhwibach schlechte Italienischkenntnisse zuzuschreiben:-( @ThomasAquinas: Ich kann Ihnen die FSSPX nur empfehlen.


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 Philipp Neri 21. Oktober 2020 

Und das alles am Vorabend des Gedenktages des Heiligen Johannes Paul II.!


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 Juandiego 21. Oktober 2020 

Lebensstil ist nicht zu Verwechseln mit Identität

@ Hape über Scotus.
Sicher haben Sie mit Ihrem Wort an Scotus es gut gemeint aber
sein Lebensstil vor 15 Jahren ist nicht seine Identität.
Über seine Entscheidung für die Wahrheit schreibt Scotus mit der Freude und der Sicherheit eines Mannes... Hart mit sich selber und bereit zu verzichten... Mit Taten. - Echte Männlichkeit.


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 Katholik 21. Oktober 2020 

Wortlaut der Aussagen

Der Wortlaut des relativ stark geschnittenen Interviews im Film lautet auf Deutsch etwa so: "Homosexuelle Personen haben ein Recht in der Familie zu sein. Sie sind Kinder Gottes und haben ein Recht auf eine Familie. Niemand darf sie aus der Familie werfen oder ihnen das Leben deshalb unmöglich machen. Was wir machen müssen, ist ein staatliches Partnerschaftsgesetz (Zusammenlebegesetz). Sie haben ein Recht darauf, rechtlich abgedeckt zu sein."


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 laudeturJC 21. Oktober 2020 

@theotokos

Wer der Kirche treu bleiben möchte, muss PF in dieser Frage widersprechen und darf ihm nicht folgen. Oder betätigt man beim Autofahren auch Gas und Bremse gleichzeitig?

Wer keine Probleme mit PF’s Pro zur Homoverbindung als Privatperson und einem Contra als Pontifex hat, muss denen Recht geben, die uns Katholiken (insbes. SJ) für Heuchler halten.


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 Stephaninus 21. Oktober 2020 
 

@ Josephus

Verzeihen Sie mir, aber Sie reden schön. Die Aussage des Papstes ist monströs und kirchenspalterisch!


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 Philipp Neri 21. Oktober 2020 

Hier gibt es übrigens nähere Informationen!

Es ist ein klarer Bruch zu den Aussagen der beiden Vorgängerpäpste!
Siehe auch Link!

www.aldomariavalli.it/2020/10/21/si-di-bergoglio-alle-unioni-civili-per-coppie-gay/amp/


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 Chris2 21. Oktober 2020 
 

@Veritatis Splendor

"Bedingungslose Papsttreue" in allem und jedem war noch nie ein sicheres Zeichen. Denn zum einen müssen wir nicht jede Privatmeinung eines Papstes glauben (womöglich gar den selben Fußballverein gut finden), zum Anderen steht kein Papst über Gottes "Spielregeln", besonders den 10 Geboten und den Taten und Lehren Jesu (keine einzige "Apostelin", Unauflöslichkeit der Ehe). Er kann auch nicht (noch nicht einmal mit allen Bischöfen gemeinsam) ein Dogma wieder aufheben. Papsttreue ist immer auch eine Treue gegenüber dem Stifterwillen des Herrn. Wo der Papst dagegen verstößt, dürfen (müssen?) wir das auch thematisieren dürfen.
Im Übrigen hat der 265. Papst bis jetzt die kritischsten Aussagen stets in Interviews und ähnlichem getätigt (z.B. mit dem selbsterklärten Lügner Scalfari). Das ist zwar definitiv die Privatmeinung des Papstes. Aber sie hat natürlich massive Außenwirkung...


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 Josephus 21. Oktober 2020 
 

Interviews sind nicht Teil des päpstlichen Lehramtes

Somit handelt es sich bei dem, was Franziskus hier sagt, um eine "private" Meinungsäußerung, die dessen ungeachtet, eine gewisse Konfusion verursacht. Zur inhaltlichen Auslegung: Ich denke nicht, dass er ein Recht homosexueller Paare auf Kinder vertritt. Der Familienbegriff ist hier umfassender und bezieht sich auf die soziale Zugehörigkeit homosexuell Lebender. Auch hat er keine rechtliche Gleichstellung solcher Lebensgemeinschaften mit der Ehe propagiert, sondern tritt für ein Minimum an rechtlicher Anerkennung ein. Nochmals: Es sind private Meinungsäußerungen; die Lehre der Kirche bleibt, wie sie ist.


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 lesa 21. Oktober 2020 

Weg, Wahrheit und Leben in Fülle!

@matytiyahu: Der Sinn im Gesamten ändert sich nicht. Umsonst wurde das aber nicht korrigiert! Fachleute stecken hinter der Änderung. Eine Tendenz ist etwas anderes als eine Veranlagung. Im Umgang mit dieser Neigung kann die Unterscheidung eine Rolle spielen. Dem hat die Abänderung Rechnung getragen.
@Scotus: Danke für das kostbare, aufbauende Zeugnis! Sie beweisen, was der Herr sagt: "Die Wahrheit wird euch frei machen." Und: "Wer mir nachfolgt, wird nicht im Finstern wandeln. Er wird das Licht des Lebens haben".


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 Numen 21. Oktober 2020 
 

Damit nicht weiter die Lüge verbreitet werden kann, als ob die schwere Sünde der

praktizierten Homosexualität nur ein Sache des AT (Tora) wäre, zitiere ich den Römerbrief 1,24ff.:
"Darum überließ sie Gott der Unreinheit, nach der ihr Herz begehrte, sodass sie gegenseitig ihre Leiber schändeten, sie, die die Wahrheit Gottes gegen die Lüge eingetauscht hatten und nun dem Geschöpf Verehrung und Anbetung erwiesen anstelle des Schöpfers - gepriesen sei er in Ewigkeit. Amen. Deshalb überließ sie Gott den schändlichen Leidenschaften. Ihre Frauen vertauschten den natürlichen Geschlechtsverkehr mit dem widernatürlichen. Ebenso gaben auch die Männer den natürlichen Verkehr mit der Frau auf und entbrannten in Begierde zueinander; Männer trieben mit Männern Unzucht und empfingen den gebührenden Lohn für ihre Verirrung."

Könnte die Zustandsbeschreibung der neuheidnischen Welt treffender sein? Und warum macht das Oberhaupt der Katholiken sie sich zueigen?


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 agora 21. Oktober 2020 
 

@scotus

Chapeau und Gottes Segen!


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 claude 21. Oktober 2020 
 

Wenn das wahr ist...

.... dann wird gerade eine Todsünde (und Homosexualität ist nicht die einzige, die es gibt)
vom Papst in den Horizont des Erlaubten gerückt.

Wir leben in schweren Zeiten, was mögen sich jene geschiedenen, wiederverheirateten Paare denken, und derer gibt es auch einige, die keusch leben, um den Leib des Herrn empfangen zu dürfen....

Aber es wurde ja in gewisser Weise prophezeit, dass wir in Zeiten gehen in denen das Gute als Böse, das Schlechte als erlaubt und gut angesehen wird.


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 theotokos-parthenos 21. Oktober 2020 

Ich bleibe der rk. Kirche treu, weil für mich

1. dem HERRN folge,
2. die HEILIGE SCHRIFT das maßgebende WORT GOTTES ist,
3. ebenso als Richtschnur das Lehramt der Kirche,
4. wie auch die hl. Tradition der Kirche,
5. und die Schriften der Kirchenväter.
6. sind für mich maßgebend i.S.v. meinem Glauben außerdem Orientierung und Halt gebend die glasklaren, mit allen o.g. Punkten, sowie theologisch korrekten wie brillanten Worte der Päpste Benedikt XVI. und Johannes Paul II..
Und das schreibt ein gläubiger Diplom-Theologe.:)


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 Bonifaz2010 21. Oktober 2020 
 

Ich würde meine Kinder nicht zu Franziskus in den Religionsunterricht schicken.


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 nazareth 21. Oktober 2020 
 

Ohje...und wieder einmal staunt der Christ über die Verwirrung unserer Zeit. Es gibt einfach immer noch eine Steigerung. Recht auf Familie...schwierig. Sehr schwierig. Zumal die Herkunftsfamilie sehr oft die Identifikation mit dem eigenen und dem anderen Geschlecht erschwert hat und Teil des Problems ist und die eigene neue "Familie" aufgrund der hohen Promiskuität (aufgrund der Definition on "Treue" hier auf soziale Treue reduziert ist nach eigenen Angaben), hohe Spannungen zu erwarten sind. Kinder sind kein Wunschartikel. Objekte der riesigen Sehnsucht und Hoffnung aber niemals Eigentum,Recht oder beschaffbar. Das würde der Würde und dem Wesen des Menschen eine völlig neue Bedeutung der Unfreiheit zuweisen.


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 Diadochus 21. Oktober 2020 
 

Loyalitätskonflikt

Die Häresie von Papst Franziskus, es ist ja nicht die erste, stellt jeden Katholiken vor Loyalitätskonflikte. Eines steht fest: "Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater außer durch mich. Wenn ihr mich erkannt habt, werdet ihr auch meinen Vater kennen. Jetzt kennt ihr ihn und habt ihn gesehen." (Joh. 14, 6-7) Die Wahrheit ist nur in der katholischen Kirche vollkommen zu finden. Es gibt keinen Grund für eine Untreue. Vielmehr sollten wir die Hand der Muttergottes Maria im Rosenkranz ergreifen und sie bitten, sie möge uns im katholischen Glauben erhalten und bewahren. Eine ausgelebte Homosexualität bleibt jedenfalls eine schwere Sünde. Das kann ein Papst nicht ändern. Wer die Kirche liebt, der betet für sie. Dennoch, Konservative werden jetzt schwer unter Druck geraten. Das ist eine schwere Prüfung.


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 Matityahu 21. Oktober 2020 
 

@lesaa
Es macht keinen Unterschied, ob man den aktuellen oder einen älteren Katechismus zur Hand nimmt. Der Sinn in dieser Angelegenheit ist der gleiche.


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 denkmalnach 21. Oktober 2020 
 

Das Ende ist nahe...

... und auf dem Stuhl Petri sitzt Peter der Römer. Rom steht für Weltlichkeit und dieser Papst ist ein durch und durch weltlicher. Am Tag von Benedikts Rücktritt und dem Blitzeinschlag in due Peterskuppel hatte ich meinen Austritt aus der Steuerzahlergemeinschaft beschlossen, weil ich sowas nicht noch monetär unterstützen möchte. In der Orthodoxie wird der Schritt zeitversetzt auch noch vollzogen werden, bin ich mir sicher. Die Gruppe, welche noch treu zum fanzen Evangelium steht, wird kleiner und kleiner.


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 discipulus 21. Oktober 2020 
 

@SCHLEGL et @philip

Jesuiten geloben, das war dem hl. Ignatius wichtig, kein Kirchenamt anzustreben - nicht, keines, anzunehmen, das war Paul III. wichtig, der schon früh erkannt hat, daß ein Orden, der sich ganz dem Papst zur Verfügung stellt und auf Bildung setzt, ein gutes Reservoir für kirchliche Ämter darstellt. Schon im 16. Jahrhundert und seither immer, wenn der Orden existierte, haben Jesuiten in Gehorsam gegenüber dem Papst kirchliche Ämter angenommen - nicht immer zur Freude ihrer Ordensoberen, die gute Leute lieber im Orden gehalten hätten. Das ist kein Bruch der Ordensgelübde der SJ.

Kirchenrechtlich gehört ein Bischof übrigens auch nicht mehr wirklich dem Orden an, aus dem er hervorgegangen ist (mit Ausnahme derjenigen Bischöfe, die in Personalunion Abt einer Territorialabtei sind). Ein Bischof muß einen eigenen Haushalt führen und kann damit das Armutsgelübde nicht mehr leben, außerdem ist er keinem Ordensoberen mehr zum Gehorsam verpflichtet, sondern allein dem Papst.


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 laudeturJC 21. Oktober 2020 

„Pater Bergoglio“

ist nach allem, was wir wissen können, rechtmässiger Papst, gerade deswegen ist heute der schwärzeste Tag seit dem 2. Vatikanum für die Kirche, wenn die Meldung stimmt! Die hl. Kirche im Zustand der Passion, entstellt, verwundet...


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 lesa 21. Oktober 2020 

Signalwirkung

Hoffentlich ist das nicht wahr!
@Matityahoo: Der KKK Artikel wurde korrigiert im neuen, roten Katechismus heißt es: Eine nicht geringe Anzahl von Männern und Frauen haben homosexuelle TENDENZEN." Ihnen ist mit Achtung, Mitgefühl und Takt zu begegnen. Man hüte sich, sie in irgendeiner Weise zurückzusetzen. Auch diese Menschen sind berufen, in ihrem Leben den Willen Gottes zu erfüllen" (KKK 2358)
Zwischen "Veranlagung" und "Tendenz" besteht ein Unterschied, deswegen .
@Richelius: Das Problem der verfänglichen Signale – man will aus pastoraler Sorge oder unter Druck gewissen Menschen entgegenkommen durch Aktionen, Worte und fragwürdigen Zugeständnissen. Wie sehr solche Signale eine Verführung und Gefährdung darstellen für ganze Scharen von Menschen, die Gut und Böse nicht mehr unterscheiden können und auch ein Recht hätten auf Schutz, wird nicht gesehen.


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 Herbstlicht 21. Oktober 2020 
 

@siebenschlaefer

Sie wollen sich neu orientieren, das verstehe ich sehr gut!
Nicht ausschließlich, aber doch sehr oft besuche ich die Hl. Messe bei der Piusbruderschaft und ich kann Ihnen sagen, dass ich mich dort mehr und mehr beheimatet fühle.
Dort höre ich Predigten mit tief geistlichem Inhalt, dort darf ich mich an würdig gefeierten Messen aufrichten, dort kann ich authentisch katholisch sein.
Ich bin ziemlich sicher, der FSSPX ist eine Aufgabe gegeben.
Gehen Sie den Weg, der für Sie richtig ist.


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 SCHLEGL 21. Oktober 2020 
 

Jesuitenkardinal

Der Beichtvater u. Berater v. Pius XII. war Kardinal Augustin Bea,ich habe unten den Namen vergessen!


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 Stefan Fleischer 21. Oktober 2020 

Die Frage, die sich mir jetzt stellt, ist

ob wir nicht jetzt in dieser Frage die Konsequenzen dafür ernten, dass wir in der Frage der Wiederverheiratung Geschiedener allzu schnell und allzu feige eingeknickt sind mit Berufung auf die Barmherzigkeit Gottes und die Lebenswirklichkeit. Die gleichen Argumente können auch in diesem Fall wieder ins Spiel gebracht werden. "Gott straft nicht. Es genügt, dass er nicht immer die Folgen unseres Fehlverhaltens von uns abwendet" fand ich einmal in einer Aphorismensammlung.


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 girsberg74 21. Oktober 2020 
 

Unter dem jetzingen Peter

sollten Gläubige den Peterspfennnig strikt wörtlich nehmen.
Es kommt dann bei über einer Milliarde Kirchengehörige immer noch ein hübsches Sümmchen zustande.


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 Dismas 21. Oktober 2020 

Langsam sind die irreführenden Aussagen von Papst Franz

unüberbietbar.
Die Aussagen der katholischen Lehre über homosexuelle Menschen sind im Kathechismus und auch durch das Schreiben Papst Benedikts XVIem.klar. Eine "Homo-Ehe" oder dergleichen kann es daher nach RK- Lehre nicht geben. Nun heißt es "Zivilunion", wenn er sich hier schon einmischt, hätte er klar(!) sagen müssen, dass homosexuelle Handlungen immer schwer sündhaft sind. Aber er hat sich ja leider in der Vergangenheit schon oft, gelinde gesagt,"unklar" geäüßert, die kirchenfeindliche Presse stürzt sich auf solche "Aussagen". Das ist nicht papabile der Schaden wird immer größer, man sollte ihm eiligst den Rücktritt nahelegen!
Die kirchliche Lehre wird durch solches Gerede nicht geändert, doch es wird Verwirrung und Unruhe gestiftet!


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 Kath. 21. Oktober 2020 
 

Was genau meint er ? Das ist doch die eigentliche Frage!

Womöglich zivile Partnerschaft als Ausweg aus schwarz-weiß-Bewertung?
Papst Franziskus hat sich laut u.g. Link für eingetragene Partnerschaft, aber gegen Ehe für alle und Gleichstellung mit Ehe eingesetzt.

www.dw.com/de/papst-franziskus-will-eingetragene-partnerschaften-f%C3%BCr-homosexuelle-lgbt-menschen-keine-homo-ehe/a-55350876


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 SCHLEGL 21. Oktober 2020 
 

Phillip
Leider haben Sie uns nicht erklärt, was Sie unter dem "Jesuiteneid" verstehen? Jedenfalls findet man im Internet den Hinweis, dass es keinen historischen Beleg für die "Gräueltaten", die ein Jesuit angeblich seinen Oberen schwören muss, gibt.
Auch die Annahme, dass Jesuiten ein höheres Kirchenamt durch den Eid verboten sei, kann nicht stimmen! Papst Pius XII hat einen langjährigen Beichtvater und theologische Berater (Verfasser der Enzyklika "Divino afflante Spiritu" sehr gefördert, so dass dieser 1959 KARDINAL geworden ist. Damit hätte er auch PAPST werden können. Schon unter Papst Benedikt XV wurde der Jesuit d´´ Herbingnay zum katholischen Bischof in Russland ernannt und geweiht, leider wurde er ausgewiesen. Auch Pater Bergoglio wurde rechtmäßig zum Bischof ernannt, später zum Kardinal, womit zumindest die theoretische Möglichkeit gegeben war, dass er Papst werden konnte! Die Entscheidungen eines Konklave steht wohl kirchenrechtlich über allen anderen Normen.

www.kath.net/news/68561


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 phillip 21. Oktober 2020 
 

Korrektur zu "Ihr, die Ihr mein nachstehendes Posting einen Daumen-nach-unten"

Die Autokorrektur hat wieder einmal zugeschlagen: Richtig ist: "Jesuiteneid" und nicht "Juristeneid"


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 padre14.9. 21. Oktober 2020 

"Bruch mit der Lehre der Kirche".

wenn es stimmt, dann ist der Bruch da. Papst Franziskus hätte gar nichts dazu sagen müssen, denn die sogenannte Zivilunion ist eine Sache des Staates. Von katholischer Seite ist dazu alles gesagt. Aber unser Papst hat anscheinend dazu diese Aussagen gemacht. Dann will er eine andere Kirche als die, die wir seit 2000 Jahren haben!


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 Herbstlicht 21. Oktober 2020 
 

@Scotus

Vielen herzlichen Dank für Ihre Worte, die ein beeindruckendes Zeugnis geben.
Sie haben vor Jahren entschieden, Ihren bisherigen Lebensstil aufzugeben, nachdem Sie ihn als falsch erkannt haben.
Gott spricht durch unser Gewissen und Sie haben auf IHN gehört.
Dass Sie Ihre damalige Entscheidung nicht bereuen, Ihren eingeschlagenen Weg weitergehen und sich damit treu bleiben wollen, ist wunderbar und erfüllt mich mit großer Freude.
Ihr Zeugnis hilft auch uns, unseren als richtig erkannten Weg zu gehen.


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 Chris2 21. Oktober 2020 
 

Hat Franziskus schon einmal davon gehört,

dass zwei Männer (oder drei?) niemals gemeinsame Kinder bekommen können, denn "als Mann und Frau schuf er sie?". Ist er dann konsequenterweise auch z.B. für "Leihmutterschaft"?


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 phillip 21. Oktober 2020 
 

Was bedeutet in unserer Kirche eigentlich noch der Begriff "Sünde"? ...

... Das kann jetzt noch nicht einmal mehr unser Papst klar beantworten, meint der - offensichtliche profane - Philipp Neri. Ich meine hingegen, dass sowohl Gläubige der Katholischen Kirche als auch der aktuelle Papst sehr wohl wissen, was Sünde ist und was sie in Konsequenz bedeutet. Nicht wenige (dazu zähle ich auch PF und Personen seines unmittelbaren Umfeldes) negieren jedoch die von Gott gegebenen Gebote und Verbote in ihrer Gesamtheit oder teilweise, und nicht wenige wollen sie ändern oder aufheben.


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 KMCA 21. Oktober 2020 
 

Der wahre Irrsinn liegt in einem bestimmten Satz

"Zum ersten Mal hat Franziskus als Kirchenoberhaupt homosexuellen Menschen das Recht zugesprochen, eine Familie zu gründen."

Wenn er das wirklich gesagt hat, wird er als häretischer und untragbarer Papst in die Geschichte eingehen.


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 Matityahu 21. Oktober 2020 
 

@Philipp Neri

Nachzulesen im Katechismus der Katholischen Kirche.
Artikel 8 (1846-1876)


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 phillip 21. Oktober 2020 
 

Die Hoffnung stirbt zuletzt, meint SalvatoreMio und

gibt damit mE - offenkundig intellektuell und religiös unreflektiert - einen zweifelhaften, areligiösen Volksmundausspruch die (unverdiente) Ehre, denn Hoffnung ist wie Glaube und Liebe eine göttliche Tugend und eine solche stirbt grundsätzlich nicht, sondern sie wird für den gläubigen Katholiken erfüllt!


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 doda 21. Oktober 2020 

Danke für Ihr Glaubenszeugnis @Scotus !


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 Christa.marga 21. Oktober 2020 
 

Dieser Papst...

...ist eine absolute Katastrophe für mich. Weiß er, was er sagt und tut? Für mein Empfinden ist er ein absoluter Taktierer und lässt andere Gruppen vorarbeiten, legt hie und da ein Veto ein, um dann seine Meinung um 100 % zu drehen. Ich bin maßlos enttäuscht und das macht mich unendlich traurig, weil mein ganzes Weltbild über die heilige, katholische Kirche ins Wanken gerät.

Heiliger Johannes Paul II., bitte für uns Gläubige..., die wir von unserer heiligen römisch-katholischen Kirche im Stich gelassen werden.


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 hape 21. Oktober 2020 

@Scotus

Vielen Dank für Ihr bewegendes Zeugnis. Ja, Sie haben alles richtig gemacht! Singen wir ein Loblied auf die Keuschheit! Sie als Homosexueller, ich als Heterosexueller. Danken wir dem Herrn, dass er unserem Unvermögen das hinzufügt, was uns fehlt, damit wir heilig werden. Und dass er uns ein Kreuz auferlegt, das nicht schwerer ist, als wir es tragen können.

Gelobt sei Jesus Christus. Im Gebet verbunden, hape


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 Philipp Neri 21. Oktober 2020 

Was heißt eigentlich Sünde?

Was bedeutet in unserer Kirche eigentlich noch der Begriff "Sünde"?
Das kann jetzt noch nicht einmal mehr unser Papst klar beantworten!


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 phillip 21. Oktober 2020 
 

Aber Pseudoväter oder -mütter können diese Menschen ...

... laut römisch-katholischer Lehre niemals werden, meint Dulcian, und hat mE damit dann Recht, wenn er meint, dass Väter und Mütter (biologische oder adoptive Elternschaft) ihren nach katholischem Glauben umfassend erfließenden Verpflichtungen nachkommen; so gesehen kann es gar keine Pseudoväter und -mütter geben.


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 SalvatoreMio 21. Oktober 2020 
 

War das jetzt alles umsonst?

Sehr geehrter @Scotus: Ihr ehrliches Bekenntnis ist einfach nur wunderbar. Es erinnert mich auch daran, dass es noch viele andere gibt, die tapfer und unter Verzicht ihren "Schicksalsweg" gehen, z. B. Ehepartner, die nichts Anderes im Sinn haben, als sich für den kranken Partner einzusetzen und die ihm auch treu bleiben über den Tod hinaus. Aber von solchen Dingen hört man praktisch nichts! - Christus segne Sie!


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 Jose Sanchez del Rio 21. Oktober 2020 

Quo vadis...

unsere Kirche mit diesem Papst?


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 phillip 21. Oktober 2020 
 

Leute, bleibt der Mutter Kirche treu und betet für sie ...

Leute, bleibt der Mutter Kirche treu und betet für sie und ihre Hirten! Keine Spaltungen!, schreibt Unplayed Records. Diesen beiden Sätzen stimme ich inhaltlich voll zu, bin aber der Meinung, dass dieser Aufruf dann nicht an die falschen Adressaten gerichtet ist, wenn mit "Leute" der Papst und sein Umfeld gemeint sind. Schon vergessen, was der Papst von sich selbst gesagt hat, nämlich er werde in die Geschichte als der eingehen, der die Katholische Kirche gespaltet hat. Und auch zu einer Treue eines Pachamama-Verehrers zur Mutter Kirche, um nur eines von vielen Beispielen zu nennen, habe ich so meine Zweifel.


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 Matityahu 21. Oktober 2020 
 

@Stefan Fleischer

vielen Dank für Ihren Kommentar. Ich schließe mich Ihrer Meinung an.


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 Matityahu 21. Oktober 2020 
 

@Scotus

Danke für Ihre "Lebensbeichte". Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Kraft Ihr Kreuz zu tragen.


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 Veritatis Splendor 21. Oktober 2020 

Sacharja 13

...kommt mir dieser Tage immer wieder in den Sinn:

"Schlag den Hirten, dann werden sich die Schafe zerstreuen." (13,7).


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 Stefan Fleischer 21. Oktober 2020 

Zivilunion

Gut möglich, dass unser Heiliger Vater damit meint, dass eine eheähnliche Beziehung standesamtlich überall eingeführt werden soll, so wie die "Wiederverheiratung" Geschiedener standesamtlich heute schon praktisch überall möglich ist. Solange solche Verbindungen rechtlich toleriert oder gar als Menschenrecht bejaht werden, ist es menschlich gesehen sinnvoll, klare rechtliche Regelungen dafür zu erlassen.
Klar sagen müsste er allerdings, dass so etwas für einen Christen - und schon gar nicht für einen Katholiken - eine Lösung sein kann. Das Gesetz Gottes steht für uns über der menschlichen Rechtsordnung. Das Problem ist natürlich, dass viele Menschen, selbst «gute Christen» nicht mehr nach Gottes Willen fragen. Hier hat wohl auch unsere Kirche durch ihre mangelhafte und menschzentrierte Verkündigung eine Mitschuld.
Die Frage nach der Schuld des Einzelnen werden wir in dieser und ähnlichen Fragen Gott überlassen müssen. Nur seine Urteile sind immer wahr und gerecht.


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 phillip 21. Oktober 2020 
 

Veritatis Splendor schreibt: "Ist bedingungslose Papsttreue...

... wirklich noch ein verlässlicher Anker, sich mit Sicherheit in der katholischen Kirche Christi zu wissen?" Die Forderung zu einer bedingungslosen Papsttreue wirft die Frage des "Kadavergehorsam" auf, zu der ich schon unzählige Male geschrieben und ihn kategorisch abgelehnt habe. Die Hauptgründe ergeben sich aus dem Evangelium (zB "prüft alles, das Gute behaltet" und "Gott ist mehr zu gehorchen als den Menschen"). Treffend formulierte PBXVI folgendes: "Der Papst ist kein absoluter Herrscher, dessen Denken und Willen Gesetz sind. Im Gegenteil: Sein Dienst garantiert Gehorsam gegenüber Christus und seinem Wort. Er darf nicht seine eigenen Ideen verkünden, sondern muß – entgegen allen Versuchen von Anpassung und Verwässerung sowie jeder Form von Opportunismus – sich und die Kirche immer zum Gehorsam gegenüber dem Wort Gottes verpflichten." Daraus ergibt sich für mich: Wenn der Papst offenbarungswidriges und Lehre Christi widerstreitendes verkündet, leiste ich ihm keinen Gehorsam!


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 Matityahu 21. Oktober 2020 
 

@ottokar

"laut Süddeutscher Zeitung"

Die journalistische Instanz für Kirchenfreundliche Berichte.


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 Philipp Neri 21. Oktober 2020 

Die Folge wird natürlich sein, dass jetzt die bisherigen Kritiker der Homo-Ehe und der eingetragenen Partnerschaften in unserer Kirche als ewig Gestrige gebrandtmarkt werden und es wird ab sofort argumentiert: "Was willst Du eigentlich. Willst Du etwa päpstlicher als der Papst sein?"


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 Freude an Gott 21. Oktober 2020 
 

Sollte es sich bestätigen,

dass der Papst homosexuelle Verbindungen absegnet und dann auch noch Bischöfe und Priester animiert oder gar verpflichtet, solchen Verbindungen den Segen zu spenden, wäre für mich endgültig eine rote Linie überschritten und ich müsste schauen, wo ich eine neue geistige Heimat finde.
Ich hoffe sehr, dass PF es nicht so gesagt hat oder dass bald ein Dementi oder eine Klarstellung kommt.


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 Matityahu 21. Oktober 2020 
 

@philip

"Wie war das gleich noch mit der Konsequenz für den, der etwas anderes lehrt, zur Sünde verleitet und die "Kleinen" verführt?"

Das ist richtig was Sie schreiben. Derjenige, der dies tut, muss (wie wir alle) Rechenschaft bei Gott ablegen. Für die Katholiken sollte gelten: Lassen wir uns nicht zur Sünde verleiten. Bleiben wir standhaft im Glauben. Ich bleibe dabei. Warten wir erstmal ab, ob diese Meldung überhaupt so stimmt. Falls es so war, bin ich mir sicher, das dem Heiligen Vater viel Wind ins Gesicht wehen wird.


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3
 
 glauholie7771 21. Oktober 2020 
 

Ausführliche Fakten zum Pontifikat

Ich habe das Buch mit dem, wie ich finde, etwas "populistischen" Titel "Der Diktator Papst" (Marcantonio Colonna) gelesen.
Ich habe es mir bestellt, da ich mir ein klareres Bild über Papst Franziskus erstellen wollte und Fakten brauchte (ich habe eine Empfehlung darüber gelesen).
Ich kann es jedem nur empfehlen!
Danach kann sich jeder sein eigenes Urteil über den Nachfolger von Papst Benedikt XVI. auf dem Stuhl Petri bilden - meins habe ich daraufhin gefällt, was sich durch diesen Artikel nur bestätigt hat...
Alles, was an irritierenden Äußerungen und Situationen im Zusammenhang mit Papst Franziskus schon bei kath.net gebracht wurde, wird dort ausführlich beschrieben und belegt.


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3
 
 hape 21. Oktober 2020 

Lieber @Zeitzeuge,

kann man denn das Lehramt durch einen Film ausüben? Ist das Lehramt nicht an gewisse Formen gebunden, etwa an die Schriftform?


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3
 
 Scotus 21. Oktober 2020 

War mein Bemühen also umsonst? - Nein.

Als Gott vor fünfzehn Jahren in mein Leben getreten ist, habe ich erkannt, dass ich mein Leben als Homosexueller nicht weiterführen kann und bemühe mich seither, ein keusches Leben zu führen. War das jetzt alles umsonst? Wäre es gar nicht notwendig gewesen, auf meinen Lebensstil, den ich als falsch erkannt habe, zu verzichten? - Nein, ich bereue es nicht, meinen Weg gegangen zu sein. So wie der heilige Franz von Assisi die "Herrin Armut" zu seiner Schwester erklärt und gepriesen hat, möchte ich ein Loblied auf meine Herrin, die Keuschheit, singen: Herr, ich möchte Dich loben und preisen für meine Herrin, die Keuschheit. Sie ist so kostbar. Durch sie lässt Du mich Menschen in aller Reinheit und Freude begegnen!


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3
 
 ottokar 21. Oktober 2020 
 

Gerade berichtet die Süddeutsche Zeitung in grosser Überschrift:

"Papst befürwortet gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften". Weiter heisst es in der Zeitung:Zum ersten Mal hat Franziskus als Kirchenoberhaupt homosexuellen Menschen das Recht zugesprochen, eine Familie zu gründen. Sie sind Kinder Gottes. Was wir brauchen , ist ein Gesetz zur eingetragenen Partnerschaft, dadurch sind sie rechtlich abgesichert.
Das Interview mit dem Papst war heute in dem Dokumentarfilm "Francesco" beim Filmfestival in Rom zu hören , so die SZ.


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5
 
 phillip 21. Oktober 2020 
 

Ihr, die Ihr mein nachstehendes Posting einen Daumen-nach-unten ...

bedacht habt, habt Ihr Kenntnis vom Inhalt des Juristeneides? Wenn nein, dann würde ich mich für Eure Reaktion schämen, wenn doch, dann ist für mich auch alles klar!

Das Posting lautete: "Weiß dieser Papst, was es sagt?

Ja sicher, agora, er weiß zB auch, dass er mit der Annahme der Papstwahl sein Gott und seinem Oberen abgegebenes Versprechen (Jesuiteneid) gebrochen hat. Eine denkbar erfolgreiche Basis für die Dekonstruktion der Göttlichen Offenbarung!"


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5
 
 Matityahu 21. Oktober 2020 
 

@SalvatoreMio

man kann aber auch nicht jeden homosexuellen Menschen unterstellen, dass er/sie den sexuellen Akt vollzieht, der selbstverständlich eine Sünde ist.
Wir leben im Laizismus. Was politisch Gültigkeit hat, kann die Kirche zwar verurteilen, aber nicht ändern. Wie weit die Kirche geht, wird die Zukunft zeigen.


3

4
 
 Veritatis Splendor 21. Oktober 2020 

"mi sono BATTUTO per questo"

heißt soviel, wie "dafür habe ich gekämpft/kämpfe ich"

Das absolute Gegenteil vom hl. Johannes Paul II. dessen Gedenktag wir morgen begehen! Bitte für uns und die Kirche in dieser schweren Zeit!

it.euronews.com/2020/10/21/papa-francesco-si-alle-unioni-civili-per-coppie-omosessuali


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4
 
 phillip 21. Oktober 2020 
 

"Er verurteilte aber niemanden, sondern sagte: "Auch ich ...

... verurteile dich nicht. Geh hin und sündige von nun an nicht mehr... Sollten nicht alle Christen so handeln? Ja, Matityahu, Sie haben nicht ganz unrecht, verkennen aber geflissentlich, dass Jesus auch sagte: "Geh hin und sündige nicht mehr!" Alle Katholiken sollten so denken, bedauerlicherweise tut der "Oberste Katholik" das nicht (vgl zB amoris laetitia) und stellt sich daher zu dem in Gegensatz, der den Primat des Papsttums gegründet und für den gesamten irdischen Pilgerweg seiner Kirche festgelegt hat. Er, der den Stuhl Petri in Besitz genommen hat, lehrt also etwas anderes als Jesus Christus selbst. Wie war das gleich noch mit der Konsequenz für den, der etwas anderes lehrt, zur Sünde verleitet und die "Kleinen" verführt? Ist das der Grund, dass die Mühlsteine aus unserem Sichtfeld verschwinden? Diesem "Hirten", der den Schafstall offenkundig durch die Hintertür betreten hat und zerstreut anstatt zu sammeln, sollte das Volk Gottes folgen?


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 GerogBer 21. Oktober 2020 

Hat der Heilige Vater

in den letzten Wochen zu oft deutschen Besuch gehabt?


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6
 
 SalvatoreMio 21. Oktober 2020 
 

Man muss unterscheiden können!

@Matityahu @Sagittarius
Sehr geehrter Matiyahu! Es geht nicht zuerst darum, ob ein Priester homosexuell ist. Das würde ja auch noch nicht bedeuten, dass er gegen den Zölibat verstößt! Das Schlimmste, was passieren kann ist, wenn sündige Beziehungen von höchster Stelle als rechtmäßig manifestiert werden; das ist Irreführung der Menschen und gegen die Schöpfungsordnung! Dazu ist ein Papst doch wohl nicht berufen! Schlimm genug, dass Regierungen es tun!


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4
 
 Richelius 21. Oktober 2020 
 

Was hat Franziskus genau gesagt, oder gemeint?
Was ist mit „Zivilunion“ gemeint. Wenn das nur eine Zivile Vereinbarung ist, dann ist von Seiten der kath. Moraltheologie dagegen nichts einzuwenden. Erst der homosexuelle Verkehr macht eine solche Beziehung zur Sünde. Wenn sich Franziskus zuerst gegen die Homo-Ehe (die per definitionem Sex beinhalten würde) und jetzt für die Zivilunion ausspricht, dann scheint der Papst genau diese Unterscheidung zu machen: Rechtliche Verbindung, ja; Sex, nein.
Der Papst redet immer von den einfachen Leuten und vergißt dauernd, daß nicht alle Theologie studiert haben, um seine Aussagen einzuordnen. Das ist mühsam!


6

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 Antlitz Christi 21. Oktober 2020 
 

Fake?

In den Vatican News war kein derartiges statement zu sehen ... Abwarten und fest beten!


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6
 
 SalvatoreMio 21. Oktober 2020 
 

DAS glaube ich einfach nicht!

Bevor ich das glaube, muss ich es schwarz auf weiß sehen - das wäre so etwas von skandalös und beschämend - nein! Die Hoffnung stirbt zuletzt!


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4
 
 Matityahu 21. Oktober 2020 
 

@ Unplayed Records

vielen Dank für Ihre wahren Worte! Ich schließe mich Ihrer Meinung an.


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 Veritatis Splendor 21. Oktober 2020 

Ist bedingungslose Papsttreue...

...wirklich noch ein verlässlicher Anker, sich mit Sicherheit in der katholischen Kirche Christi zu wissen?


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 Matityahu 21. Oktober 2020 
 

@ Dulcian

Ist in Ihren Augen auch eine Frau, die keine eigenen Kinder bekommen kann und sich dazu entscheidet ein Kind zu adoptieren auch eine Pseudomutter?


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 phillip 21. Oktober 2020 
 

Weiß dieser Papst, was es sagt?

Ja sicher, agora, er weiß zB auch, dass er mit der Annahme der Papstwahl sein Gott und seinem Oberen abgegebenes Versprechen (Jesuiteneid) gebrochen hat. Eine denkbar erfolgreiche Basis für die Dekonstruktion der Göttlichen Offenbarung!


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5
 
 Matityahu 21. Oktober 2020 
 

@Sagittarius

Ich kann Ihre Verzweiflung verstehen. Aber woher wollen Sie wissen, wenn Sie irgendwo an einer Heiligen Messe teilnehmen, dass der Priester, der Ihnen den Leib Christi gibt, nicht auch homosexuell ist? Jesus sagte: "wer ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein:" Verurteilen wir bitte keine Menschen, sondern leiten wir sie wieder auf den richtigen Weg. Jesus wusste auch um die Sünde. Er verurteilte aber niemanden, sondern sagte: "Auch ich verurteile dich nicht. Geh hin und sündige von nun an nicht mehr. Was für eine großartige Geste unseres Herrn Jesus Christus. Sollten nicht alle Christen so handeln?


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 ottokar 21. Oktober 2020 
 

Ich glaube Franziskus führt uns am Nasenring ins schwarze Abseits

Verweigerung der Dubia...; wer bin ich um über Homosexuelle zu urteilen...; die Gleichsetzung des Islam mit dem Christentum (Abudhabi-Erklärung)..; eine sozialistisch ausgerichtete Assisi- Enzyklika ohne echten Gottesbezug; gestriges Friedengebet mit Bedford Strom...;Toleranz homosexueller Umtriebe im Vatikan...; jetzt die faktische Sanktionierung der Homosexualität,da Homosexuelle ja auch Gotteskinder sind (hat nie wer bezweifelt), nur was sie tun ist gegen Gottes Schöpfungswillen und gegen die gültige Lehre der Kirche...; was alles soll noch aus der Wahrheit herausgerissen werden, wohin werden wir noch getrieben? Wann wird er Abendmahl und Kommunion gleichsetzen? Wann den Zölibat aufheben und das Frauenpriestertum einführen (sind doch auch nur Menschen, die Gott liebt). Er lässt die Synodalen vorarbeiten , um dann zu ernten.Wie schmerzlich ist das alles, besonders auch für unseren armen Papst emeritus Benedikt XVI. Gott beschütze und tröste ihn.


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 Dulcian 21. Oktober 2020 
 

Ist dieser "Papst" noch katholisch?

Klarerweise hat jeder Homosexuelle das Recht auf eine Familie - als Sohn, Tochter, Enkel, Neffe etc. Aber Pseudoväter oder -mütter können diese Menschen laut römisch-katholischer Lehre niemals werden. Vielleicht hat es dieser "Papst ja wie so oft wieder einmal "nicht so gemeint", wie es mir aus diesem Artikel grausig entgegenschreit.
Falls doch, dann erkenne ich den argentinischen Freimaurer in Rom endgültig nicht mehr als Oberhaupt meiner Kirche an. Es ist genug!


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 Chris2 21. Oktober 2020 
 

Dieser Papst überrascht einen immer wieder.

Sehr positiv ausgedrückt. Mein Gott, er hat doch selbst mal gesagt, seine spontanen Äußerungen seien ein Problem. Ich habe leider den Fehler begangen, mich wieder mehr auf die Aussagen des scheinbar ziellos Schlangenlinien fahrenden Steuermannes (was nicht von Gott kommen kann) einzulassen. Das ist jetzt vorbei. Was will uns der Heilige Geist nur mit diesem Pontifikat sagen?
Ich bleibe jedenfalls katholisch. Vielleicht war der Rücktritt Papst Benedikts XVI. doch ungültig???
Komm Schöpfer Geist, kehr bei uns ein...


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 Matityahu 21. Oktober 2020 
 

Katechismus Nr.2358

Im Katechismus der Katholischen Kirche heißt es dazu: 2358 Eine nicht geringe Anzahl von Männern und Frauen sind homosexuell veranlagt. Sie haben diese Veranlagung nicht selbst gewählt; für die meisten von ihnen stellt sie eine Prüfung dar. Ihnen ist mit Achtung, Mitleid und Takt zu begegnen. Man hüte sich, sie in irgend einer Weise ungerecht zurückzusetzen. Auch diese Menschen sind berufen, in ihrem Leben den Willen Gottes zu erfüllen und, wenn sie Christen sind, die Schwierigkeiten, die ihnen aus ihrer Veranlagung erwachsen können, mit dem Kreuzesopfer des Herrn zu vereinen.

Für mich als Christ bedeutet es, auch diese Menschen auf ihren Weg zu begleiten. Trotzdem bleibt der homosexuelle Akt eine Sünde!!! Diese Menschen müssen erkennen, dass sie sich gegen den Schöpfungsplan Gottes stellen. Möge Gott ihnen beistehen!


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 myschkin 21. Oktober 2020 
 

@Stephaninus

Das hat aber auch gedauert.


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 Stephaninus 21. Oktober 2020 
 

an die Redaktion

Es wäre gut, wenn die Aussage des Papstes im Film überprüft / verifiziert werden könnte.


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 Unplayed Records 21. Oktober 2020 

Bleibt der Kirche treu!

Leute, bleibt der Mutter Kirche treu und betet für sie und ihre Hirten! Keine Spaltungen! Die Polen rufen wiederholt zum weltweiten Rosenkranz auf: vom 01.11. bis zum 08.11. Schließt euch an und beten (täglich) den Rosenkranz mit. Wer kann, der faste mittwochs und freitags bei Brot und Wasser. Beten wir für Deutschland, Europa und die Welt! Genug Debatten. Der Heilige Papst Johannes Paul II. sagte einmal (sinngemäß): Die Kirche braucht keine neuen Reformatoren - die Kirche braucht neue Heiligen!


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 Defensor Veritas 21. Oktober 2020 
 

Wo bleibt das Dementi?

Ich könnte wetten, dass in Kürze das vatikanische Presseamt dementiert. Nach dem Motto: das hat die Öffentlichkeit falsch verstanden, das war so nicht gemeint, alles ein großes Missverständnis. Aber wie auch immer: es zeigt, welch Geistes Kind Bergolio ist.


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 laudeturJC 21. Oktober 2020 

Abwarten, ob es wirklich stimmt

Wenn ja, müssten bewährte Kirchenmänner (Kardinäle, Erz-/Bischöfe, Äbte, Priester...) die Frage eines häretischen Pontifex prüfen, entscheiden und handeln.

Agnus Dei, qui tollis peccata mundi - MISERERE NOBIS


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 agora 21. Oktober 2020 
 

Es muß heißen: Weiß dieser Papst, was er sagt?


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 Stephaninus 21. Oktober 2020 
 

Wenn das stimmt

dann ist der endgültige Dammbruch da!


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 Sagittarius 21. Oktober 2020 
 

Mein Herz blutet ...

Wir haben doch einen Katechismus, in dem das kirchliche Lehramt für uns die Bibel authentisch auslegt: Praktizierte Homosexualität ist und bleibt eine himmelschreiende Sünde!
Wir müssen uns doch um das ewige Seelenheil dieser verirrten Menschen kümmern und dürfen deren Abweg nicht noch juristisch sanktionieren. Das hilft ihnen doch nicht weiter.


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 Zeitzeuge 21. Oktober 2020 
 

Lieber hape,

im Link das von Kardinal Ratzinger erstellte und

von Papst Johannes-Paul II. genehmigte lehramtl.

Dokument zu diesem natürlich auch moraltheologischen Thema.


Die hl. Schrift und die Lehrtradition ist eindeu-

tig in der Verurteilung von "Beziehungen", die

gegen die Schöpfungsordnung GOTTES verstoßen.

Daran ist auch der Papst gebunden, als Papst

und als Privatmann!


Klarer kann Diskontinuität zum verbindlichen

Lehramt nicht dokumentiert werden, ich erinnere

auch an die Nichtbeantwortung der "Dubia", ge-

wisse Fußnoten in AL und die "Abu Dhabi-Erklärung"!


Von dem jetzigen Papst, mein siebter, erwarte

ich nicht, daß er die theologisch unhaltbaren

Vorstellungen des deutschen, synodalen (Irr)wegs

alle per se verwerfen wird, ich befürchte, daß

er selbst die "Deformvorgaben" (sic!) in die Hand

nehmen möchte!

Niemand als ich selber wünscht mehr, daß ich mich

irre!

Kein Papst der Neuzeit hat soviel theologische

Fragwürdigkeiten fabriziert!

Custos quid de nocte? OREMUS!

www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_20030731_homosexual-unions_ge.html


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 siebenschlaefer 21. Oktober 2020 
 

Damit ist heute eine wichtige Entscheidung für

meine Schwester @Judith-Maria und mich gefallen. Nachdem meine Schwester wg. des SW in diesem Jahr auch den deutschen Kirchensteuerclub verlassen hat wie ich bereits ein Jahr zuvor, haben wir uns sehr stark damit befasst, was die Laiengemeinschaft der Piusbrüder für uns bedeuten könnte.

Nach dieser schrecklichen Nachricht, dass der Papst die Gebote der Hl. SCHRIFT und die LEHRE und die TRADITION und das NATURRECHT aufgibt, kann Rom nicht mehr die Mitte der Kirche sein. Die Mitte ist für uns ab jetzt FSSPX. Wir haben gerade miteinander gebetet und im Gebet den Entschluss gefasst, um die Mitgliedschaft in der Laienorganisation von FSSPX zu bitten. DER HERR wird es entscheiden, wir legen es in SEINE Hände. Aber ein Papst, der die Sünde nicht nur billigt, sondern sogar fördert, ist unerträglich und Zeichen des nahenden Endes.


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 agora 21. Oktober 2020 
 

Weiß dieser Papst, was es sagt?

Die Auflösung ist nahe!


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 proelio 21. Oktober 2020 
 

Der Antichrist...

... ist wieder mal am Werk. Auch wenn er viele Seelen mit in die Hölle reißt, die katholische Kirche kann er nicht zerstören. Beten wir, dass diese traurige Zeit abgekürzt werden möge.


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 vk 21. Oktober 2020 

Göttliche Vorsehung

Wann kommt der jüngste Tag oder besser Wann hat hat er begonnen.?


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 Labrador 21. Oktober 2020 
 

Torschlusspanik wegen Hunter?


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 serafina 21. Oktober 2020 
 

@ThomasAquinas

Es gibt aber auch noch FSSPX


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 hape 21. Oktober 2020 

Privatmeinung oder Lehramt?

Wenn das seine Privatmeinung ist, ist das sein Problem. Wenn es Lehramt ist, ist das mein Problem.


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 Gandalf 21. Oktober 2020 

Ein schwerer Fehler von Franziskus. Leider!


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 ThomasAquinas 21. Oktober 2020 

Gentleman, ich glaube, es wird Zeit zur Orthodoxie zu konvertieren!


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