Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Skandalchristmette im SWR verstört und verärgert
  2. "'Potestas sacra' für Laien: worum es letztlich geht"
  3. SWR-Skandalchristmette - Zuständig ist die Diözese Rottenburg-Stuttgart!
  4. THESE: "Die Theologie der letzten Jahrzehnte hat versagt!"
  5. Kard. Woelki: „Bin überzeugt, dass ‚Evangelisierung‘ das zentrale Thema von Leos Pontifikats wird“
  6. Santo Subito: Historiker Hesemann plädiert für schnelle Seligsprechung Benedikts XVI.
  7. Kardinal Nemet: Papst Leo ist der Löwe, der die Wölfe jagen wird
  8. „Nicht nur Israels Kampf… es ist der Kampf unserer gemeinsamen jüdisch-christlichen Zivilisation“
  9. Direkt nach dem Jahreswechsel brannte die Amsterdamer Vondelkirche lichterloh
  10. 2025 wurden 46 römisch-katholische Kirchen und Kapellen in Deutschland profaniert
  11. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“
  12. Streit um Papstkreuz im Wiener Donaupark
  13. Schweiz: Bischöfe beten für Opfer der Brandkatastrophe in Skiort
  14. Eine Nonne, die Vampirbücher schreibt
  15. Zeitliche und ewige Zukunft

Irischen Priestern droht Gefängnis bei Verstoß gegen Gottesdienstverbot

29. Oktober 2020 in Weltkirche, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


In Irland sind seit letzter Woche alle ‚nicht notwendigen’ Geschäfte geschlossen. Davon betroffen sind auch Gottesdienste.


Dublin (kath.net/LifeSiteNews/jg)

Irlands Priestern droht nach den neuen Bestimmungen des geänderten Gesundheitsrechts sogar Gefängnis, wenn sie trotz Verbotes öffentlich die Messe feiern.

 

Das irische Parlament hat am 22. Oktober ein strenges Versammlungsverbot beschlossen. Zusammenkünfte sind nur erlaubt, wenn sie im Freien stattfinden und Personen von nicht mehr als zwei getrennten Haushalten teilnehmen. Zu den verbotenen Veranstaltungen zählen ausdrücklich auch jene zu religiösen Zwecken. Eine Ausnahme gibt es für Begräbnisse. Diese sind mit höchstens 25 Teilnehmern erlaubt.


 

Verstöße gegen das Gesetz werden mit Strafen bis zu 2.500 Euro belegt. Außerdem ist eine Haftstrafe von bis zu sechs Monaten möglich.

 

Der irische Gesundheitsminister Stephen Donnelly sagte allerdings öffentlich, dass die Abhaltung von Gottesdiensten nicht unter Strafe stünde. Dem widersprach Michael McNamara von der Sonderkommission des irischen Parlaments für Covid-19 Maßnahmen. „Priester begehen eine strafbare Handlung, wenn sie die Türen ihrer Kirchen für Messen öffnen“, sagte er wörtlich.

 

Am 7. Oktober hat sich die irische Bischofskonferenz dafür ausgesprochen, weiterhin öffentliche Messen abzuhalten. Die Bischöfe seien mit den zuständigen Behörden in Kontakt. Die gemeinsame Feier der Messe und der Sakramente sei nicht nur eine Versammlung von Menschen, sondern gehöre zum Wesentlichen der christlichen Gemeinschaft. In schwierigen Zeiten würden die Menschen hier wesentliche geistliche Unterstützung finden können, heißt es in einer Stellungnahme der Bischofskonferenz.

 

Die Republik Irland ist seit dem 23. Oktober wieder in einem Lockdown. Alle nicht notwendigen Geschäfte sind geschlossen. Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen bleiben offen. Die Maßnahmen gelten bis 1. Dezember.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Coronavirus

  1. Britische Gesundheitsbehörde gibt Zahlen zu Covid-Impfung und Übersterblichkeit nicht bekannt
  2. Großbritanniens bekanntester Moderator bittet Tennisstar Novak Djokovic um Entschuldigung
  3. Spanisches Verfassungsgericht erklärt einige Corona-Maßnahmen für verfassungswidrig
  4. ARD zeigt Kabarettistin mit schweren Impfschäden nach Corona-Impfung
  5. Covid-Impfung verweigert – Katholikin erhält 12,7 Millionen Dollar nach ungerechtfertigter Kündigung
  6. Virologe Streeck vergleicht Corona-Ungeimpfte mit Juden während der Pest
  7. Evangelischer Bischof bittet um Entschuldigung für Ausgrenzung während Covid-Pandemie

Irland

  1. Irische Ärzte, die Abtreibungen durchführen, erhalten dafür im Durchschnitt 21.000 Euro pro Jahr
  2. "Im Laufe der neun Monate hat Jesus Stück für Stück mein Herz verändert und geheilt!"
  3. Holy Family Mission – ein missionarisches Projekt zur Erneuerung der Kirche in Irland
  4. Irischer Priester verweigert Pro-Abtreibungspolitiker die Kommunion
  5. Der zukünftige irische Premierminister ist kein Freund der Katholiken
  6. Irland: Wähler lehnen Verfassungsänderung zu Familie und Rolle der Frau ab
  7. Umfrage in Irland: 90 % wollen, dass Frauen Information über Alternativen zur Abtreibung erhalten






Top-15

meist-gelesen

  1. Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre HILFE!
  2. ISLAND-REISE - SOMMER 2026 - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  3. Die Skandalchristmette im SWR verstört und verärgert
  4. "'Potestas sacra' für Laien: worum es letztlich geht"
  5. SWR-Skandalchristmette - Zuständig ist die Diözese Rottenburg-Stuttgart!
  6. Kard. Woelki: „Bin überzeugt, dass ‚Evangelisierung‘ das zentrale Thema von Leos Pontifikats wird“
  7. Kardinal Nemet: Papst Leo ist der Löwe, der die Wölfe jagen wird
  8. Wie Johannes vom Kreuz mit nervigen Menschen umging
  9. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“
  10. Ermittlungen im Fall Orlandi offenbar an einem Wendepunkt
  11. Psychologe verteidigt Therapie bei ungewollter gleichgeschlechtlicher Neigung
  12. Die Lügen der österreichischen SPÖ-Frauen-Ministerin
  13. Eine Nonne, die Vampirbücher schreibt
  14. „Wenn wir mit Papst Benedikt XVI. diesen tiefen Ernst unserer Taufe realisieren…“
  15. United Airlines einigt sich mit entlassenem Mitarbeiter, der LGBT-Ideologie kritisiert hat

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz