Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Ludger Schepers wirre Osterbotschaft
  2. ACH TONI - hat der Wiener Dompfarrer ein Zölibatsproblem?
  3. Erzbischof van Megen wird neuer Papst-Botschafter in Deutschland
  4. Johannes Hartl: „Junge Menschen fragen wieder nach Gott! Atheismus ist eher für ältere Generation“
  5. „Der heißeste Club der Stadt“: Warum New Yorks Jugend plötzlich die Kirchen stürmt
  6. Missio-Nationaldirektor P. Wallner sieht Renaissance des Glaubens
  7. „Die Bibel steht eindeutig im Visier der Regierung“
  8. "Welcher Teufel reitet Sie, Frau Paganini?"
  9. „Junge Menschen, die zum Glauben zurückkehren, wollen den ‚vollen fetten Glauben‘“
  10. Schauspielerin Christina Applegate nennt Abtreibung ‚Mord‘ und ‚mein Kind töten‘
  11. 'Um die Auferstehung Jesu Christi zu feiern'
  12. Die Kraft der Auferstehung, der Wille zum Frieden und der Weg der Menschheit
  13. Radikale Feministin Michelle Bachelet könnte nächste UN-Generalsekretärin werden
  14. Propst Höslinger: Papst Leo hat Ruhe in die Kirche gebracht
  15. Vatikan sagt für September in Rom geplanten Weltkindertag ab

Missio: Wallner verurteilt Attentate und ruft zu Reaktion der Liebe auf

5. November 2020 in Spirituelles, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Reaktion von Missio-Nationaldirektor Pater Karl Wallner nach den Allerseelen-Attentaten in Wien


Wien (kath.net/Missio) Der Nationaldirektor von Missio Österreich, Pater Karl Wallner, ruft zu einer klaren Haltung gegen jede Form islamistischen Terrorismus auf und solidarisiert sich mit den Opfern und Verzweifelten: „Wir von Missio Österreich wollen jetzt mit den Menschen sein!“

Missio-Nationaldirektor Pater Karl Wallner verurteilt die radikal-islamistischen Attentate am Allerseelentag in der Wiener Innenstadt aufs Schärfste: „Wir müssen gemeinsam in Europa die Wurzel des Übels thematisieren und das ist definitiv religiöser Fanatismus. Der Islamismus, der radikale Islam, darf sich nicht in den Vordergrund drängen. Wir müssen gemeinsam alles tun, dass wir dieses Phänomen bekämpfen.“ Die wichtigste Reaktion auf den Hass der Extremisten ist für Wallner eine zutiefst christliche Haltung: „Wir von Missio Österreich sind im Gebet für alle Opfer und für alle Verzweifelten, Trauernden, Verängstigten. Wir wollen jetzt mit den Menschen sein! Aus unserem christlichen Glauben kennen wir die wirkungsvollste Antwort auf diesen Hass des Islamismus: Das muss die Liebe sein! Wir brauchen den Blick und die Verbundenheit mit Jesus Christus, damit wir nicht in die Falle tappen und auf Hass mit Hass reagieren. Unsere Antwort ist die Liebe, die Jesus Christus bis aufs Äußerste für uns gelebt hat. Er ist in den Tod gegangen, um uns das ewige Leben zu geben.“


Als „heilsam und kraftvoll“ bezeichnet Pater Karl Wallner die weltweite Solidarität, die er heute Nacht und in den frühen Morgenstunden erfahren hat: „Wir sind als Päpstliche Missionswerke weltweit vernetzt. Ich bekomme fast minütlich Nachrichten und Anrufe aus der ganzen Welt, von unseren Projektpartnern, Priestern, Ordensfrauen, Missionarinnen, Laien und natürlich den anderen Missio-Nationaldirektoren.“ Auch aus dem Vatikan kam bereits ein Anruf, der die Solidarität in dieser Zeit ausdrückt: „Der Präsident der Päpstlichen Missionswerke Erzbischof Giampietro Dal Toso hat mich in der Früh angerufen und Solidarität bekundet.“ Auch in dieser Zeit wird die Kernaufgabe von Missio Österreich bewusst, so Wallner: „Wir sind seit unserer Gründung vor fast 200 Jahren dazu da, konkrete Hilfe für die Ärmsten in den Ländern des Globalen Südens zu geben. Gleichzeitig wollen wir uns für ein weltweites Netzwerk der Liebe und des Gebets einsetzen, das gehört zu unserem Urcharisma.“

Umgekehrte Situation

Wallner betonte in einer ersten Reaktion, dass sich für ihn als Nationaldirektor eine bekannte Situation umkehrt: „ Ich erlebe seit gestern Abend etwas, mit dem ich sonst in unserer Arbeit in den Ländern des Globalen Südens tagtäglich zu tun habe. Terror in Mosambik oder Nigeria ist trauriger Alltag und wir tun mit der Kirche vor Ort alles dafür, dass wir den Ärmsten Menschen in Afrika und Asien, die vom Terror bedroht sind, zu helfen! Umso mehr danke ich für die große Solidarität, die wir jetzt aus diesen Ländern erfahren.“

Wallner war gestern Abend rund um die Nationaldirektion der Päpstlichen Missionswerke unterwegs und warnte sofort Missio-Mitarbeiter: „Ich habe von einem befreundeten Sicherheitsbeamten sehr früh erfahren, dass etwas Böses passiert. Meine größte Sorge galt einigen meiner Mitarbeiterinnen, von denen ich wusste, dass sie in der Stadt unterwegs waren.“

Konkreter Dienst für die Menschen

Schon in der Corona-Krise entschied sich Missio Österreich von Beginn des ersten Lockdowns an, für die Menschen in Österreich über die Medien präsent zu sein. „Als Päpstliche Missionswerke haben wir den Auftrag, für die Menschen in den ärmsten Ländern der Welt da zu sein, aber auch missionarisch in unsere Gesellschaft hineinzuwirken. Seit Beginn der Corona-Pandemie haben uns 32.000 Fürbitten erreicht, ein riesiger Strom des Gebets füreinander!“

Auch am Tag nach den Allerseelen-Attentaten ruft Pater Karl Wallner zum gemeinsamen Gebet auf: „Wir wollen zusammenstehen und uns im Gebet verbinden! Und das gilt für alle Menschen in Österreich! Wir setzen unsere tägliche Mittagsmesse um 12 Uhr fort und sind auf www.missio-live.at seit 9 Uhr in einer Anbetung mit den Menschen verbunden.“

Foto: Anbetung in der "Licht der Völker"-Kapelle von Missio Österreich © Missio


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  2. „Der heißeste Club der Stadt“: Warum New Yorks Jugend plötzlich die Kirchen stürmt
  3. ACH TONI - hat der Wiener Dompfarrer ein Zölibatsproblem?
  4. Erzbischof van Megen wird neuer Papst-Botschafter in Deutschland
  5. Ludger Schepers wirre Osterbotschaft
  6. Papstsekretär: Leo XIV. bleibt "Padre Roberto"
  7. Missio-Nationaldirektor P. Wallner sieht Renaissance des Glaubens
  8. 'Um die Auferstehung Jesu Christi zu feiern'
  9. Die Kraft der Auferstehung, der Wille zum Frieden und der Weg der Menschheit
  10. Britisches Innenministerium stoppt Ermittlungen gegen legale Online-Posts
  11. Nicht Erinnerung, sondern Gegenwart - Ostern im Riss der Zeit
  12. Visitation im Stift Heiligenkreuz abgeschlossen
  13. Vatikan sagt für September in Rom geplanten Weltkindertag ab
  14. Johannes Hartl: „Junge Menschen fragen wieder nach Gott! Atheismus ist eher für ältere Generation“
  15. Weltweit gibt es 1,42 Milliarden Katholiken

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz