Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Unwahrscheinlich aber eindeutig: Gemeinsamkeiten zwischen der Piusbruderschaft und Priesterinnen“
  2. Vatikan sieht Kirche vor Traditionsbruch
  3. AfD-Gemeinderat muss Katholische Landjugendbewegung verlassen
  4. Vatikan: Bischöfe fordern langfristige Begleitung von Ehepaaren
  5. USA: Zahl der Teenager-Mädchen, die sich als lesbisch oder bisexuell bezeichnen, sinkt stark
  6. „Die trügerische Taktik der stillen Revolution“
  7. Britischer Erzbischof Longley erlaubt zwei Messfeiern im vortridentinischen Sarum-Usus
  8. Good news - Vatikan: Papst Leo ist krebsfrei und braucht keine weitere Therapie!
  9. Hartl: Wenn das in Frankreich „Schülerproteste sind, warum weht so oft die Palästinenserfahne?“
  10. Herabstürzendes Kruzifix tötet Priester während der Messe
  11. Was wir mit unserem Körper tun, ist theologisch“
  12. „Wenn du ihn verstehst, ist es nicht Gott“
  13. Ohne Furcht und Heuchelei. Die Freiheit für das Gute ohne Kompromisse
  14. Papst Leo sagt die Assisi-Reise ab!
  15. Norwegischer Bischof Erik Varden über „Laetitiae amor“ und „Amoris laetitia“

Tiefe Traurigkeit und Entsetzen: Marienstatue in der Straubinger Jesuitenkirche wurde „geköpft“

6. November 2020 in Deutschland, 17 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Kripo Straubing ermittelt - Pfarrer: „Wer das getan hat, hat mit Gott nichts zu tun. Und es ist egal, ob jemand etwas gegen die Kirche hat oder gegen Corona“.


Straubing (kath.net/pbr) Viele Menschen hat die Nachricht schockiert: In der Jesuitenkirche in Straubing wurde kürzlich am Abend eine Marienstatue mit abgeschlagenem Kopf vorgefunden. Den Kopf hatte ein Polizist auf dem Weg zur Arbeit – die Polizeiinspektion Straubing ist der unmittelbare Nachbar der Jesuitenkirche – draußen auf dem Bürgersteig gefunden. Dekoriert mit einer Mund-Nasen-Maske. Im Innern der Kirche dann der Fund der umgestürzten und beschädigten Marienstatue. Sofort begannen die polizeilichen Ermittlungen und so erklärte auch Polizeipressesprecher Johann Lankes, dass in alle Richtungen ermittelt wird. Schließlich könnte es auch sein, dass die Statue nicht vorsätzlich, sondern aus Versehen umgestoßen wurde. Dann lasse sich allerdings der Fund des Kopfes mit Maske vor der Kirche schwer erklären. „Zu der beschädigten Marienstatue in Straubing laufen die Ermittlungen der Kriminalpolizei Straubing. Zur Zeit werden die an der Statue gesicherten Spuren ausgewertet. Wann mit einem Ergebnis der Spurenauswertung gerechnet werden kann, ist noch nicht bekannt“, sagt Polizeipressesprecher Johann Lankes.


„Mich macht das sehr sehr traurig“, sagt Pfarrer Vasile Reut von der rumänisch-orthodoxen Kirche. Er darf für seine Gemeinde „Heilige Konstantin und Helena“ seit mehreren Jahren die katholische Jesuitenkirche, die zur Pfarrei Sankt Jakob in Straubing gehört, nutzen. Die Madonna wurde von den Gläubigen aus der rumänisch-orthodoxen und der katholischen Kirche verehrt, erzählt Pfarrer Vasile Reut und meint, dass der materielle Schaden relativ gering, aber der seelische Wert unersetzbar sei. „Ich habe eine große Traurigkeit im Herzen. Ich spüre großes Entsetzen und empfinde es als Schikane“, so der Pfarrer. „Wer das getan hat, hat mit Gott nichts zu tun. Und es ist egal, ob jemand etwas gegen die Kirche hat oder gegen Corona – Fremdeigentum darf man nicht beschädigen. In der Kirche verhält man sich anders.“ Ihm ist es jetzt ein wichtiges Anliegen, dass unbedingt die Schließung der Kirche verhindert werden kann. Aber natürlich macht sich Angst breit, dass sowas noch einmal passiert und dass man dann mit der Schließung reagieren muss.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Blutiger Anschlag auf orthodoxe Kirche in Jordanien – Mindestens sechs Tote bei Trauerfeier
  3. „Mehr Katholiken in Afrika als in Europa“
  4. Was wir mit unserem Körper tun, ist theologisch“
  5. Ohne Furcht und Heuchelei. Die Freiheit für das Gute ohne Kompromisse
  6. Genesungswünsche für Papst: "Lieber Papst Leo ..."
  7. Vatikan: Bischöfe fordern langfristige Begleitung von Ehepaaren
  8. Medjugorje-Seher: "Ich bin nur ein Werkzeug"
  9. Nach Sperre: Au-pair-Plattform stimmt Vergleich mit christlichem Vater zu
  10. Papst Leo XIV. verlässt heute das Gemelli-Krankenhaus
  11. Papst-Telefonat mit Putin: Leo XIV. tief besorgt über humanitäre Lage in der ukrainischen Stadt Oles
  12. Leo XIV. will Südamerikareise offenbar antreten
  13. Papst wusste offenbar seit einem Monat von Krebsverdacht
  14. Weltmissionssonntag: Vatikan ermöglicht vollkommenen Ablass
  15. Englische Lebensschützerin Vaughan-Spruce plädiert ‚nicht schuldig‘ bei Anklage wegen stillen Gebets

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz