Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nicht Bruch, sondern lebendige Tradition - Wider den Missbrauch der Liturgiereform
  2. Kard. Sarah: „Die Abneigung gegen Latein und Gregorianik wird mit der 68er-Generation verschwinden“
  3. Rom sollte in Deutschland endlich Bischöfe einsparen und Bistümer zusammenlegen!
  4. Papst Leo: „Die Welt durchlebt eine besonders unruhige Phase“
  5. Die Hölle, eine verschwiegene Wahrheit
  6. Die umstrittene Synodalkonferenz der Kirche in Deutschland wurde leise abgesagt
  7. Papst äußert sich skeptisch zu fundamentalen Risiken der KI
  8. ‚Tritt hinter mich!’ Der Weg des Messias führte über das Kreuz
  9. US-Diözesen mit ungewöhnlich hoher Zahl an Priesterweihen
  10. Caroline Bosbach: „Linkspartei erklärt evangelikale Christen zum Feindbild“
  11. Matthäi am Letzten will Bischof Feige nicht mehr
  12. „Synodalität wird den Katholizismus zerstören“
  13. Polnischer Primas in Jasna Góra: „Recht auf Leben von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod“
  14. Ist ein linker Punksänger klüger als Bischof Feige?
  15. „Es gibt keinen notwendigen Widerspruch zwischen Synodalität und Tradition“

Corona-Pandemie: Bayern erlaubt gemeinsamen Religions- und Ethikunterricht

15. November 2020 in Deutschland, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Um eine Vermischung von Klassen im Religions- beziehungsweise Ethikunterricht zu vermeiden, sollen die Schüler in ihrem Klassenverband bleiben. Verschiedene Varianten des gemeinsamen Unterrichts stehen den Schulen zur Auswahl.


München (kath.net/jg)

Im Freistaat Bayern ist im Zuge der Maßnahmen gegen die Ausbreitung von Covid-19 erstmals ein gemeinsamer Religions- beziehungsweise Ethikunterricht möglich. Die Schüler verschiedener Konfessionen werden derzeit in den Religions- beziehungsweise Ethikstunden meistens klassenübergreifend unterrichtet. Das bedeutet eine Vermischung der Klassen. Dies soll durch die neue Regelung verhindert werden, berichten die Süddeutsche Zeitung und der Münchner Merkur.

 

Das bayrische Kultusministerium räumt den Schulen vier verschiedene Möglichkeiten ein, aus denen diese frei wählen können, wenn sie den konfessionellen Religionsunterricht nicht weiter beibehalten wollen, denn auch das ist möglich. Eine Umsetzung des „temporär kooperativen Religionsunterrichts“ bedarf der Zustimmung der Eltern der betroffenen Schüler sowie der beteiligten Lehrkräfte.


 

Die am weitesten gehende Variante sieht vor, dass die Schüler, die sonst einen konfessionellen Religionsunterricht besuchen, gemeinsam mit den Schülern unterrichtet werden, die sonst den Ethikunterricht besuchen. Die Lehrkräfte der verschiedenen Religionen und des Ethikunterrichts wechseln sich etwa alle sechs Wochen ab. Sie sollen ihren Unterricht „weltanschaulich sensibel“ gestalten, wie es im Erlass des Kultusministeriums heißt.

 

In der einfachsten Variante wechseln sich Religions- und Ethiklehrer ab, unterrichten aber nur jeweils „ihre“ Schüler. Der katholische Religionslehrer die katholischen Schüler, der evangelische Lehrer die evangelischen Schüler. Die anderen Schüler werden offiziell nur betreut und führen während des Unterrichts selbständig Arbeiten nach ihrem Lehrplan aus. In den beiden Varianten die zwischen den genannten liegen, werden die Schüler der verschiedenen Konfessionen gemeinsam unterrichtet, getrennt vom Ethikunterricht.

 

Die Initiative für den gemeinsamen Religions- und Ethikunterricht ist von Eltern an das Kultusministerium herangetragen worden.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Coronavirus

  1. YouTube-Star "MrWissen2go" räumt Fehler bei Corona-Berichterstattung ein
  2. Britische Gesundheitsbehörde gibt Zahlen zu Covid-Impfung und Übersterblichkeit nicht bekannt
  3. Großbritanniens bekanntester Moderator bittet Tennisstar Novak Djokovic um Entschuldigung
  4. Spanisches Verfassungsgericht erklärt einige Corona-Maßnahmen für verfassungswidrig
  5. ARD zeigt Kabarettistin mit schweren Impfschäden nach Corona-Impfung
  6. Covid-Impfung verweigert – Katholikin erhält 12,7 Millionen Dollar nach ungerechtfertigter Kündigung
  7. Virologe Streeck vergleicht Corona-Ungeimpfte mit Juden während der Pest

Schule

  1. Bußgeldverfahren gegen Schüler nach Weigerung an LGBT-Workshop teilzunehmen
  2. YouTube-Star "MrWissen2go" räumt Fehler bei Corona-Berichterstattung ein
  3. Erzbistum Hamburg: Eltern wehren sich gegen LGBT-Sexualkonzept in katholischen Schulen
  4. Berliner Studie: 41 Prozent der islamischen Neuntklässler geben religiösen Regeln Vorzug
  5. Öffentliche Wiener Mittelschulen: Jeder zweite Schüler ist Moslem
  6. Wien: Einziger Christ in der Klasse wird "Schwein" genannt
  7. Italien verbessert Kinderschutz






Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Nicht Bruch, sondern lebendige Tradition - Wider den Missbrauch der Liturgiereform
  3. YouTube-Philosoph Joe Schmid: „Ich spüre eine Art magnetische Anziehungskraft des Katholizismus“
  4. Ist ein linker Punksänger klüger als Bischof Feige?
  5. R.I.P. Dolly Parton
  6. 'Ich möchte meinem Vater im Himmel danken'
  7. Die US-Diözese Salt-Lake-City verzeichnet jedes Jahr hunderte neue Mitglieder
  8. 'Weil die andere Option darin bestand, in der Hölle zu brennen, ewig an meinen Haaren aufgehängt.'
  9. Kiewer Großerzbischof Schewtschuk: "Wir bitten um Solidarität"
  10. Rom sollte in Deutschland endlich Bischöfe einsparen und Bistümer zusammenlegen!
  11. „Es gibt keinen notwendigen Widerspruch zwischen Synodalität und Tradition“
  12. Britische Regierung verweigert finnischer Abgeordneter Räsänen die Einreise
  13. Erfrischung für Rom: Als ein Papst die Piazza Navona unter Wasser setzte
  14. Polnische Salvatorianer boten Workshop für Ministrantendienst im klassischen Ritus an
  15. Polnische Bischofskonferenz: „Leihmutterschaft ist ein in sich falsche Handlung“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz