Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:









Top-15

meist-diskutiert

  1. Franziskus kritisiert Maskenverweigerer
  2. Künftiger US-Kardinal Gregory: „Echter Dialog – das ist das Mantra von Papst Franziskus“
  3. Warum wir am 21. Dezember 2020 unbedingt den Himmel beobachten sollten!
  4. Schluss mit dem Verbot von öffentlichen Gottesdiensten!
  5. Zur Nichtwahl eines Churer Bischofs durch das Domkapitel
  6. „In Chur steht das Schicksal der Kirche in einem der reichsten Länder auf dem Spiel“
  7. Allein den Betern kann es noch gelingen
  8. 'Gender-Dreck' - Deutsches Gericht verurteilt Pastor Olaf Latzel
  9. Twitter erlaubt Hashtag #FuegoAlClero, der die lebendige Verbrennung von Priestern fordert!
  10. "Und dann kam der November 2020"
  11. O Heiland, reiß die Himmel auf, herab, herab vom Himmel lauf!
  12. Papst Franziskus: Lebensschutz und Umweltschutz hängen zusammen
  13. Erscheint uns wieder der Stern von Bethlehem?
  14. Autoritäre Regime verwenden Corona als Waffe
  15. US-Bischof fordert: Keine Impfung, die mit Hilfe abgetriebener Babys entwickelt wurde

„Es ist fünf vor zwölf, wenn Kinder sogar in der Grundschule Lehrern mit Enthauptung drohen“

13. November 2020 in Deutschland, 9 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Hessischer CDU-Integrationsexperte Ismail Tipi: „Wenn wir nicht rechtzeitig handeln, werden wir mit einer neuen Generation von Dschihadisten in Deutschland in Zukunft noch mehr Probleme haben als heute.“


Wiesbaden (kath.net) „Es ist fünf vor zwölf, wenn Kinder sogar in der Grundschule Lehrern mit Enthauptung drohen, im Kunstunterricht Dschihadisten zeichnen und als Berufswunsch ‚Gotteskrieger‘ angeben. Wenn wir nicht rechtzeitig handeln, werden wir mit einer neuen Generation von Dschihadisten in Deutschland in Zukunft noch mehr Probleme haben als heute.“ Das sagt der hessische Landtagsabgeordnete und CDU-Integrationsexperte Ismail Tipi, wie einer Presseaussendung zu entnehmen ist. Er appelliert daran, solche Ereignisse nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. „Wir befinden uns an einem Scheidepunkt, wenn schon in den Grundschulen solche Ansichten vertreten werden und die Lehrer mit Drohungen zu tun haben. Das macht Angst und es führt dazu, dass sich die Lehrer zurückziehen, vorsichtiger werden und manche Themen nicht mehr ansprechen, wenn sie mit diesen Problemen alleine gelassen werden. Dazu darf es nicht kommen, denn dann geben wir den radikalen Islamisten nach. Deshalb braucht es präventive Maßnahmen schon in den Grundschulen, auch um die freie Entfaltung auf Grundlage unserer Demokratie zu ermöglichen und der Entstehung einer Parallelgesellschaft entgegenzuwirken. Dieser Vorfall in Berlin-Spandau zeigt, dass Salafismus und Scharia-Absichten bereits unsere Schulen erreicht haben.“


In einer Grundschule in Berlin-Spandau wurde einer Lehrerin durch einen elfjährigen Schüler mit Gewalt und Enthauptung gedroht. Laut Medienberichten soll er damit auf angekündigte Sanktionen reagiert haben, nachdem seine Eltern nicht zu den üblichen Gesprächen in der Schule erschienen waren. Die Schulaufsicht und das Jugendamt wurden mittlerweile eingeschaltet. Bereits bei der Schweigeminute für den ermordeten, französischen Lehrer Paty sei der Junge mit der Aussage aufgefallen, dass es in Ordnung sei, jemanden für die Beleidigung eines Propheten zu töten.

Für den CDU-Landtagsabgeordneten zeigt dieser Vorfall ganz deutlich, wie kritisch die Situation bereits in den Grundschulen sein kann. „Ich frage mich, wie ein Kind darauf kommt, so eine Drohung auszusprechen. So eine Weltsicht kommt nicht von alleine, vielmehr werden solche Ansichten meistens von den Eltern vermittelt. Sollten aber beispielsweise auch Kontakte in radikale Hinterhofmoscheen bestehen, dann muss dem dringend nachgegangen werden. Es ist essentiell herauszufinden, wie bzw. durch wen der Junge beeinflusst wurde“, so Tipi.

Es möge sein, dass dieser Vorfall wie ein Einzelfall wirke. Tipi ist sich aber sicher, dass es immer wieder zu solchen Problemen in den Schulen kam und weiterhin kommt. „Viele Kinder in salafistischen Familien wachsen von klein auf mit der Ideologie des radikalen Islamismus und der Scharia auf. Wenn sie bereits in so jungen Jahren mit diesem Werteverständnis indoktriniert werden, dann dürfen wir das nicht ignorieren oder als harmlos abtun. Im Gegenteil, hier wird der Grundstein gelegt für einen Kampf gegen unsere Demokratie, unsere Freiheiten und Werte und auch unsere Auffassung von Gleichberechtigung. Denn wenn Kinder mit dieser Ideologie aufwachsen, lassen sie meist keine anderen Ansichten mehr zu und es wird sehr schwer sie wieder auf den Boden unseres Wertefundaments und unserer Demokratie zurückzuholen“, mahnt Tipi.

Archivfoto MdL Tipi (c) Ismail Tipi


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 lakota 14. November 2020 
 

Nochmal: eine vielleicht dumme Frage:

Was ist ein "Integrationsexperte"? Wofür braucht man ihn und was tut er?
Muslime integrieren? Das scheint ja nicht zu funktionieren. Ist er dann nicht mitverantwortlich, wenn es 5 vor 12 ist?
Vielleicht sollte er nicht nur reden, sondern etwas tun!


2

0
 
 lakota 13. November 2020 
 

Mal eine dumme Frage:


0

0
 
 claude 13. November 2020 
 

@chris2

So ernst das Thema ist.... "Sprenggläubige" ist genial...


3

0
 
 claude 13. November 2020 
 

Wenn Kinder mit Enthauptung drohen....

IST ES FÜNF N-A-C-H ZWÖLF.

Die Schickeria hat es halt verbockt. War ja abzusehen, was sich entwickeln wird, man braucht nur in die Welt zu sehen, wie es Staaten geht, wo der Islam sich vermehrt... nirgendwo gibt es friedliche Koexistenz. Auch unter den Muslimen nicht....

Ja, wir Christen hatten auch mal solche Zeiten, Gott sei Dank ist das vorbei. Wir brauchen keine Neuauflage der Bestialitäten.


5

0
 
 Winrod 13. November 2020 
 

Die Schulaufsicht ist eingeschaltet:

es wird vermutlich einen "runden Tisch" geben, bei dem alle möglichen Gründe gesucht werden, die dann den Jungen und seine Eltern entlasten werden. Dann wird wieder Ruhe einkehren, die aber immer gespenstischer wird, weil solche Fälle wiederkehren werden.


3

0
 
 Chris2 13. November 2020 
 

Der einsame Rufer

in einer längst feindlich übernommenen "CD"U. Unfassbar, dass diese Partei einst für Freiheit, innere und äußere Sicherheit, Soziale Marktwirtschaft und Wohlstand stand. Kurz: Für eine Politik zugunsten der eigenen Bürger...


4

0
 
 Critilo 13. November 2020 
 

Wohl eher:

Nach zwölf


6

0
 
 Chris2 13. November 2020 
 

Was wird wohl das Ergebnis sein,

wenn eine dekadente, durch anarchisch-verantwortungslose (Zuwanderungs-) Politik zutiefst gespaltene und sich durch den eigenen Untergang "erlösen" wollende Mehrheitsgesellschaft auf heilsgewisse Sprenggläubige einer von Anfang an militärisch expansiven Religion trifft? Oder auf brutale und fast durchgängig kriminelle Clans, deren Mitgliederzahl sich in jeder Generation etwa verzehnfacht (in den 80ern ein paar Personen, heute tausend, in 20 Jahren zehntausend, in 40 Jahren hunderttausend...)? Nette Details dazu in der Doku "Beuteland" (siehe Link bzw. derzeit bei Phoenix)?


5

0
 
 girsberg74 13. November 2020 
 

Er möge es Mutti sagen!

Sie wird es mit fataler Mütterlichkeit schon laufen lassen; sie schafft das!


5

1
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu









Top-15

meist-gelesen

  1. Warum wir am 21. Dezember 2020 unbedingt den Himmel beobachten sollten!
  2. Franziskus kritisiert Maskenverweigerer
  3. Schluss mit dem Verbot von öffentlichen Gottesdiensten!
  4. „In Chur steht das Schicksal der Kirche in einem der reichsten Länder auf dem Spiel“
  5. kath.net-PAULUS-Leserreise: Fronleichnam auf Malta - Mit Michael Hesemann und P. Leo Maasburg
  6. Zur Nichtwahl eines Churer Bischofs durch das Domkapitel
  7. "Und dann kam der November 2020"
  8. Kirchengemeinde zutiefst schockiert: Mann verrichtet Notdurft ins Taufbecken
  9. „Ein bloßes Kulturchristentum ohne persönlichen Glauben an den dreifaltigen Gott hat keine Zukunft“
  10. Twitter erlaubt Hashtag #FuegoAlClero, der die lebendige Verbrennung von Priestern fordert!
  11. 'Gender-Dreck' - Deutsches Gericht verurteilt Pastor Olaf Latzel
  12. Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre DRINGENDE Hilfe!
  13. Eine seltsame Botschaft auf Twitter von Erzbischof Schick
  14. Berliner Gericht: Aufhängen von Bibelzitaten erfüllt nicht Tatbestand der Volksverhetzung
  15. Allein den Betern kann es noch gelingen

© 2020 kath.net | Impressum | Datenschutz