Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nach Berliner Stromausfall: „Herr Erzbischof Koch, wir warten auf Ihre Stellungnahme“
  2. Rechtsanwalt Steinhöfel: Maduro war ohne legales Amt, hatte keine völkerrechtliche Immunität mehr
  3. „Sehr brüderliche Atmosphäre, die meisten waren von Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt“
  4. Katholik kritisiert „Schleimjesus“-Fernsehgottesdient mit direktem Brief an verantwortlichen Pfarrer
  5. Santo Subito: Historiker Hesemann plädiert für schnelle Seligsprechung Benedikts XVI.
  6. Unter den kroatischen Katholiken wächst Grundsatzkritik
  7. So fühlt sich Nachhausekommen an
  8. Menschenrecht auf Abtreibung?
  9. Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
  10. Der Stern stört Jerusalem. Epiphanie und die Ruhe der Gewöhnten
  11. Der Weihnachtsglaube - Sand oder Fels
  12. These: Die Wahrheit steht über der nachdrücklichen Forderung nach Einheit
  13. Gegen Agenden und Aktivismus: das Kardinalskollegium hält inne
  14. „Die Ursache der Kirchenkrise und ihre Überwindung“
  15. Bischöfliche Spökenkiekerei zum Jahreswechsel

Das Wertvollste bleibt im Polizeibericht unerwähnt: rund hundert konsekrierte Hostien gestohlen

18. November 2020 in Aktuelles, 13 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Rüsselsheim (Bistum Mainz): Was der Diebstahl des Tabernakels für die katholische Gemeinde bedeute, „fasst Pfarrer Michael Eich in bewegende Worte: ‚Man hat uns das Herz aus dem Leib gerissen‘“, berichtet die „Main-Spitze“.


Rüsselsheim (kath.net) Diebe stahlen vor einigen Tagen einen schweren Tabernakel samt Inhalt aus der St. Christophorus-Kirche in Rüsselsheim (Bistum Mainz). Der Polizeibericht schildert die Sachbeschädigung durch den Diebstahl und dabei entstehende Schäden. Erste Schätzungen belaufen sich auf etwa 15.000 Euro Schaden. Von den Dieben, „denen offenbar nichts heilig ist“, so der Polizeibericht, fehlt bisher offenbar jede Spur, jedenfalls bittet die Polizei um sachdienliche Hinweise.

Die lokale Tageszeitung „Main-Spitze“ kritisiert allerding deutlich, dass „die lapidar klingende Beschreibung der Tatsachen“ durch den Polizeibericht „die Dimension des Verbrechens … nur unzureichend“ offenbare. Was der Diebstahl des Tabernakels für die katholische Gemeinde bedeute, „fasst Pfarrer Michael Eich in bewegende Worte: ‚Man hat uns das Herz aus dem Leib gerissen‘.“ Denn gestohlen wurden vor allem auch rund hundert geweihte Hostien, die in zwei Schalen im Tabernakel untergebracht waren, „für mich das Allerheiligste, was es gibt“, so Pfarrer Eich. Die Tageszeitung erläutert: „Die geweihten Hostien sind für gläubige Christen nämlich viel mehr als nur eine religiöse Metapher“, und zitiert Pfarrer Eich, dies sei „Realpräsenz“. Eich, so die „Main-Spitze“, wolle sich gar nicht ausmalen, was die Diebe mit dem in ihren Augen wahrscheinlich wertlosen Inhalt des Tabernakels gemacht haben, denn er vermutet, dass man die hl. Eucharistie wahrscheinlich wegschmeiße. Er tröste sich mit dem Gedanken, dass sich die Diebe vermutlich der Dimension dieser Tat nicht bewusst wären.


Foto: Symbolbild

Buchtipp:

Glaubenswege II: Gott - strahlend gegenwärtig in der Hl. Eucharistie
Von Petra Lorleberg
Vorwort von: Dominikus Schwaderlapp
Taschenbuch, 134 Seiten
2015 Dip3 Bildungsservice Gmbh
ISBN 978-3-903028-38-8
Preis: 9.80 EUR

 


Bestellmöglichkeiten bei unseren Partnern:


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre HILFE!
  2. ISLAND-REISE - SOMMER 2026 - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  3. „Die Ursache der Kirchenkrise und ihre Überwindung“
  4. "Beten wir gemeinsam für die kommende Welle!"
  5. Unter den kroatischen Katholiken wächst Grundsatzkritik
  6. Überlebende der Brandkatastrophe in Crans-Montana: „Möchte Gott danken, dass er mich gerettet hat“
  7. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  8. Nach Berliner Stromausfall: „Herr Erzbischof Koch, wir warten auf Ihre Stellungnahme“
  9. Katholik kritisiert „Schleimjesus“-Fernsehgottesdient mit direktem Brief an verantwortlichen Pfarrer
  10. Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
  11. „Sehr brüderliche Atmosphäre, die meisten waren von Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt“
  12. "Der Herr ist wirklich in diesen Gestalten von Brot und Wein gegenwärtig"
  13. Santo Subito: Historiker Hesemann plädiert für schnelle Seligsprechung Benedikts XVI.
  14. Ein Frühstück für den Verleugner
  15. Rechtsanwalt Steinhöfel: Maduro war ohne legales Amt, hatte keine völkerrechtliche Immunität mehr

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz