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Bartholomaios sprach mit Pompeo auch über Hagia Sophia

18. November 2020 in Weltkirche, 1 Lesermeinung
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US-Außenminister am Sitz des orthodoxen Ökumenischen Patriarchen in Istanbul empfangen


Istanbul (kath.net/KAP) US-Außenminister Mike Pompeo ist am Dienstag vom orthodoxen Ökumenischen Patriarchen Bartholomaios I. in dessen Amtssitz im Phanar in Istanbul empfangen worden. Das Ökumenische Patriarchat sei ein wichtiger Partner im US-amerikanischen Einsatz für Religionsfreiheit in aller Welt, twitterte Pompeo nach der rund einstündigen Begegnung mit dem Patriarchen von Konstantinopel. Im Anschluss besuchte der US-Außenminister eine Moschee im Istanbuler Stadtteil Fatih.

Bartholomaios und Pompeo hätten sich über Themen wie Religionsfreiheit, Grundrechte und den Schutz der Präsenz von Christen im Nahen Osten ausgetauscht, sagte der Pariser orthodoxe Metropolit Emmanuel (Adamakis) laut Bericht des Portals "OrthodoxTimes". Pompeo habe auch das Thema der jüngst in eine Moschee rückverwandelte Istanbuler Hagia Sophia aufgeworfen, teilte Emmanuel auf Nachfrage mit.



Im Zentrum des Gesprächs standen nach Angaben des Portals auch die griechische Diaspora in den USA und die orthodoxen Gläubigen des Landes sowie die weltweite Orthodoxie und der ökumenische Dialog. Die Initiativen des Ökumenischen Patriarchen zum Schutz der Schöpfung seien ebenso erörtert worden wie die Bedeutung des interreligiösen Dialog zur Förderung des Friedens.

In diesem Zusammenhang habe auch der Meinungsaustausch zum Thema Achtung der Grundrechte und weltweite Religionsfreiheit stattgefunden. Patriarch Bartholomaios habe dabei die Notwendigkeit betont, Christen, aber auch Gläubige anderer Religionen im Nahen Osten zu schützen, die in den vergangenen Jahren gewaltsam entwurzelt worden sind.

Außenminister Pompeo war am Montagabend von Paris aus kommend in Istanbul eingetroffen. Er absolviert derzeit eine Europa- und Nahost-Tour, die u.a. noch nach Israel, Qatar, Saudi-Arabien und in die Vereinigten Arabischen Emirate führen soll.

Regierung in Ankara verärgert

Die Regierung in Ankara hatte die ausschließlich Bartholomaios I. geltende Visite des US-Außenministers am Bosporus schon im Vorfeld kritisiert. Die Erklärung aus Washington, wonach Pompeo vor allem über Religionsfreiheit sprechen wolle, sei "extrem unangemessen", teilte das türkische Außenministerium in einer offiziellen Erklärung mit. In der Türkei seien die Rechte der Bürger unterschiedlicher religiöser Zugehörigkeit zur "freien Ausübung ihres Glaubensbekenntnisses" geschützt, die USA sollten diesbezüglich besser "zuerst in den Spiegel schauen", hieß es.

Nach Angaben des Nachrichtenagentur Bloomberg, die sich auf türkische Diplomaten berief, soll Pompeo eine Einladung des türkischen Außenministers Mevlut Cavusoglu abgelehnt haben, während seines Besuchs auch nach Ankara zu kommen und stattdessen Cavusoglu gebeten haben, für eine Begegnung nach Istanbul zu kommen. Dies wiederum dürfte der türkische Außenamtschef abgelehnt haben.

Während des Besuchs von Pompeo am Dienstag protestierte laut Nachrichtenagentur AFP eine kleine Gruppe von Demonstranten in der Nähe des Ökumenischen Patriarchats gegen die Visite und skandierte "Yankee go home".

Copyright 2020 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
 Alle Rechte vorbehalten

 


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Lesermeinungen

 golden 18. November 2020 
 

Verhängte christliche Mosaiken

markige Eroberungs-Suren.
Für Gott völlig unerheblich:Christus vincit ! Er ist das inkarnierte Wort und seine Heilige Weisheit wirkt.Kirche bleibt Kirche,dem wahren Dreieinigen Gott gehörend."Der HERR ist in seinem heiligen Tempel,es sei vor ihm stille alle Welt !"(Habakuk 2,20)
Der "Noch-nicht-" und der "Nicht-mehr-Glaube" geht dahin,Menschenmacht schwindet nach aufständischen Aufwallungen, aber: UNSER HERR KOMMT !


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