Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vatikan exkommuniziert sechs Bischöfe der Piusbruderschaft!
  2. Papst an Piusbrüder: 'Kehren Sie um!
  3. Bevorstehende „illegale Bischofsweihen für die Piusbruderschaft“ „ein schwerer schismatischer Akt“
  4. Der Vatikan ordnet das Rückkehr-Prozedere für Menschen, die die Piusbruderschaft verlassen wollen
  5. Konsistorium: Kardinäle benennen aktuelle Probleme, z.b. Meinung, das Leben habe keinen Sinn
  6. „Alten und neuen Ritus bestehen lassen. Latein verbieten? Das spielt Rebellen in die Hände“
  7. GRÜN-Politikerin möchte das Töten von zwölf ungeborenen Kindern finanzieren
  8. Papst ernennt Sr. Alessandra Smerilli zur Präfektin des Entwicklungsdikasteriums
  9. „Die Behauptung, Rom gehe hart gegen Rechte vor, nicht aber gegen Linke, ist schlichtweg falsch“
  10. „Man kann die priesterlichen Vollmachten nicht beliebig aufteilen und funktionalistisch outsourcen“
  11. "Ohne Einheit mit dem Papst keine volle Gemeinschaft mit der Kirche"
  12. Haben Sie das Apostolische Mandat? – „Nein. Sie wussten, dass sie es nicht hatten“
  13. Mehr Klarheit mit jeder Absage aus Rom
  14. Vatikan hofft weiterhin auf Dialog mit der Piusbruderschaft
  15. Petrus und Paulus: Die Einheit der Kirche wächst aus der Verschiedenheit

OSZE: Im Vorjahr in Europa 577 Hassvorfälle gegen Christen

19. November 2020 in Chronik, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Neue Direktorin des in Wien angesiedelten „Observatory On Intolerance And Discrimination Against Christians In Europa“ (OIDAC), Enzlberger, verweist in Aussendung auf Zunahme von Übergriffen auf christliche Einrichtungen in Europa


Wien (kath.net/OIDAC) Die neue Direktorin des in Wien angesiedelten „Observatory On Intolerance And Discrimination Against Christians In Europa“ (OIDAC), Madeleine Enzlberger, hat am Mittwoch auf die Zunahme von Vandalismus und Diskriminierung gegen Christen und den am Montag weltweit begangenen Internationalen Tag der Toleranz erinnert. Mit diesem Tag verbunden ist die Veröffentlichung des OSZE „Hate Crime Data Report 2019“. Er weist u.a. 577 Hassvorfälle gegen Christen und christliche Einrichtungen auf.

Der Tag der Toleranz sei ein Datum, um das Bewusstsein für die Bedeutung dieser Tugend zu schärfen, aber auch ein Tag, um die zunehmend herausfordernde Dynamik der Intoleranz gegenüber gläubigen Menschen auf globaler Ebene zu beobachten, so Enzlberger.


Die OIDAC-Direktorin, die vor ihrer derzeitigen Tätigkeit u.a. im Irak mit Fragen der Menschenrechte befasst war, sieht in Europa generell einen Trend zur gesellschaftlichen Abwertung einer Lebensgestaltung aus dem christlichen Glauben: „Leider ist Intoleranz mit ihren marginalisierenden Auswirkungen ein Phänomen, das auch im Alltag europäischer Christen weit verbreitete Realität ist. Dieser traurige Trend war die Hauptmotivation, die Arbeit des Observatoriums aufzunehmen. Hunderte schwerwiegende Vorfälle, die wir das ganze Jahr über dokumentieren, melden und analysieren, zeigen uns deutlich:  Das Leid von Christen in Europa, die Intoleranz und Diskriminierung ausgesetzt sind, ist in den politischen und kulturellen Debatten kein Thema“, so die OIDAC-Direktorin.

Durch die Dokumentation und Veröffentlichung solcher Vorfälle schaffe die Beobachtungsstelle nicht nur ein entsprechendes Bewusstsein bei Mitchristen, sondern auch in der breiten Öffentlichkeit. „Der nächste wichtige Schritt besteht darin, Christen zu stärken, damit sie in Situationen der Ungerechtigkeit das Wort ergreifen und wissen, wie sie damit umgehen sollen. Letztendlich wird der Kampf gegen Intoleranz gegen Christen nicht nur ihnen selbst, sondern allen Menschen und der Gesellschaft insgesamt zugute kommen“, betont Enzlberger.

Sie verweist auf den am 16. November von der OSZE veröffentlichten Bericht über Hassvorfälle im Jahr 2019.  Die OSZE hat für die Veröffentlichung bewusst den Tag der Toleranz gewählt. Das OIDAC gehört zu zahlreichen zivilgesellschaftlichen Gruppen, die jedes Jahr ihre gesammelten Daten für diesen Bericht bereitstellen.
Der Report enthält Informationen zu Hassvorfällen in 45 - hauptsächlich europäischen – Teilnehmerstaaten der OSZE. Sie kommen von 148 zivilgesellschaftlichen Gruppen, dem UNHCR, der Internationalen Organisation für Migration (IOM) und OSZE-Missionen. Diese Beiträge belaufen sich auf 6.964 Hassvorfälle, rund die Hälfte davon gegen ethnische Minderheiten. 577 Hassverbrechen, mit 268 als Opfer ausgewiesenen Personen, richteten sich gegen Christen bzw. christliche Gotteshäuser, Symbole und Einrichtungen. Weitere Informationen im Internet: www.intoleranceagainstchristians.eu; www.hatecrime.osce.org


Foto: Symbolbild


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - REISE AUSGEBUCHT
  2. Vatikan exkommuniziert sechs Bischöfe der Piusbruderschaft!
  3. „Man kann die priesterlichen Vollmachten nicht beliebig aufteilen und funktionalistisch outsourcen“
  4. Der Vatikan ordnet das Rückkehr-Prozedere für Menschen, die die Piusbruderschaft verlassen wollen
  5. Papst an Piusbrüder: 'Kehren Sie um!
  6. Bevorstehende „illegale Bischofsweihen für die Piusbruderschaft“ „ein schwerer schismatischer Akt“
  7. „Alten und neuen Ritus bestehen lassen. Latein verbieten? Das spielt Rebellen in die Hände“
  8. Haben Sie das Apostolische Mandat? – „Nein. Sie wussten, dass sie es nicht hatten“
  9. Écône, zum Zweiten
  10. Mehr Klarheit mit jeder Absage aus Rom
  11. „Die Behauptung, Rom gehe hart gegen Rechte vor, nicht aber gegen Linke, ist schlichtweg falsch“
  12. Ehemalige Äbtissin wehrt sich gerichtlich gegen Rauswurf
  13. GRÜN-Politikerin möchte das Töten von zwölf ungeborenen Kindern finanzieren
  14. Konsistorium: Kardinäle benennen aktuelle Probleme, z.b. Meinung, das Leben habe keinen Sinn
  15. Dokumentation zeigt die Islamisierung Birminghams

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz