Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:









Top-15

meist-diskutiert

  1. Weil sie beim Beten keine Maske tragen wollte
  2. Bischof von Hildesheim erwartet für 2021 noch mehr Kirchenaustritte
  3. "Möchte ich mich formell für die Klimaangst entschuldigen!"
  4. Papst-Unterstützung für Synodalen Weg?
  5. Ich bin ein 'weißer Mann', aber deshalb knie ich mich nicht nieder
  6. Schwedischer Kardinal zieht gemischtes Fazit zu Corona-Sonderweg
  7. Anglikanischer Erzbischof: ‚Statuen werden entfernt, Namen geändert’
  8. R.I.P. Georg Ratzinger
  9. Dümmer geht nimmer!
  10. Neues Parteiprogramm der Grünen für Abtreibung und Gender-Ideologie
  11. Lackner: Werte kommen ohne Tradition und Vorgegebenes nicht aus
  12. R.I.P. Ennio Morricone
  13. Fridays For Future Weimar: „Die Polizei diskriminiert, mordet, prügelt, hehlt“
  14. Lobpreis, die Beziehung zum Vater, Ruhe in Jesus
  15. Der synodale Weg funktioniert nicht

'Gotteslob'-Dichterin Maria Luise Thurmair verstorben

25. Oktober 2005 in Deutschland, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Kardinal Wetter würdigte die "Erneuerin des Kirchenliedes". Zahlreiche Texte von ihr finden sich im katholischen Gebets- und Gesangsbuch "Gotteslob".


München (www.kath.net / ok) Die Kirchenlied-Dichterin Maria Luise Thurmair ist am 24. Oktober in Germering bei München im Alter von 93 Jahren verstorben. Der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Friedrich Wetter, würdigte sie in einer Pressemitteilung als Erneuerin des Kirchenliedes. Zusammen mit ihrem 1984 verstorbenen Mann, dem Dichter Georg Thurmair, gehöre sie zu den „bedeutenden Erneuerern des deutschsprachigen Kirchenliedes im 20. Jahrhundert“.

Beide hätten mit ihren Kirchenliedern dem „Gotteslob“ als dem katholischen Gebet- und Gesangbuch für alle deutschsprachigen Bistümer „eine unverwechselbare und richtungweisende Prägung gegeben“. In einem an die Angehörigen der Verstorbenen gerichteten persönlichen Brief äußerte der Kardinal, Maria Luise Thurmair habe auch die dunklen Seiten des Lebens erfahren und gerade darin zu christlicher Hoffnung gefunden.

Dies sei beispielsweise in den Gedichten dargestellt, die sie ihrem Mann ins Feld geschickt und die dieser im Angesicht der Not des Krieges mit seinen Gedichten erwidert habe. Die unter dem Titel „Liebesgespräche im Krieg“ im Münchner Aventinus Verlag erschienenen Gedichte nannte der Kardinal „ein großes Zeugnis für ein Leben aus der Hoffnung“.

Maria Luise Thurmair wurde am 27. September 1912 in Bozen, Südtirol, geboren. An der Universität Innsbruck studierte sie Theologie und Philosophie und wurde zur Doktorin der Philosophie promoviert. 1941 heiratete sie den Dichter Georg Thurmair, mit dem sie sechs Kinder hatte. Bereits in den Kriegsjahren arbeitete sie am „Gotteslob“ für das Bistum Innsbruck wie auch für andere deutsche Diözesangebetbücher mit.

Die seit 1956 mit ihrer Familie in München lebende Dichterin schuf mehrere hundert Kirchen- und Patronatslieder. Seit 1963 hatte sie maßgeblich am neuen „Gotteslob“ mitgearbeitet. In diesem für alle deutschsprachigen Bistümer herausgegebenen katholischen Gebet- und Gesangbuch finden sich zahlreiche von ihr verfasste Liedtexte. Am 24. Oktober starb sie in einem Pflegeheim in Germering bei München.



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Literatur+Kunst

  1. Christlicher Lotse durch die Welt der Literatur
  2. R. I. P. Christopher Tolkien!
  3. ‚Noel’: Weihnachtsgedicht von John R.R. Tolkien entdeckt
  4. Griffener Pfarrer dementiert Kirchenübertritt Peter Handkes
  5. Dabei hat der “Fat Guy”über jedem Glas Whisky das Kreuz geschlagen
  6. ‘Herr der Ringe’-Autor J.R.R. Tolkien war tiefgläubiger Katholik
  7. War G.K. Chesterton ein Heiliger?
  8. Netflix wird Chroniken von Narnia neu verfilmen
  9. #ChestFest – Chesterton Festival in Kroatien
  10. Tolkiens christliche Botschaft








Top-15

meist-gelesen

  1. R.I.P. Georg Ratzinger
  2. Weil sie beim Beten keine Maske tragen wollte
  3. Dümmer geht nimmer!
  4. Ich bin ein 'weißer Mann', aber deshalb knie ich mich nicht nieder
  5. Neues Parteiprogramm der Grünen für Abtreibung und Gender-Ideologie
  6. Die Sprache der Engel
  7. Papst-Unterstützung für Synodalen Weg?
  8. Benedikt XVI. wird nicht am Begräbnis von Georg Ratzinger teilnehmen!
  9. Anglikanischer Erzbischof: ‚Statuen werden entfernt, Namen geändert’
  10. „In dieser Stunde der Trauer…“
  11. "Möchte ich mich formell für die Klimaangst entschuldigen!"
  12. Abschied von Prälat Georg Ratzinger
  13. Bischof von Hildesheim erwartet für 2021 noch mehr Kirchenaustritte
  14. Der synodale Weg funktioniert nicht
  15. Gender-Ideologie widerspricht Natur und Offenbarung

© 2020 kath.net | Impressum | Datenschutz