Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  2. „Der Wahlausgang in Berlin im September 2026 gibt vielen Bevölkerungsgruppen Anlass zur Sorge“
  3. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Kirche in der Krise – und wie wir sie nicht retten sollten“
  4. Irreversibel – die Diktatur des Geschehenen. Wenn die Geschichte zum ‚Lehramt‘ wird
  5. "Marsch für das Leben"-Grußwort des DBK-Vorsitzenden Wilmer verfehlt das Thema
  6. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  7. BDKJ und eine doch getaufte Kandidatin im Bundesvorstand
  8. Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
  9. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  10. Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
  11. Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern
  12. Bemerkenswerte Geste: Wenn Papst Leo nach Frankreich kommt, werden alle Kirchenglocken läuten
  13. Mutmaßlicher IS-Anhänger soll Anschlag auf eine Kirche in Bremen geplant haben - Festnahme
  14. Der evangelischen Theologischen Hochschule Basel soll die Akkreditierung entzogen werden
  15. Gender-Ideologie: Katholische Familie kämpft um ihre Tochter

'Gotteslob'-Dichterin Maria Luise Thurmair verstorben

25. Oktober 2005 in Deutschland, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Kardinal Wetter würdigte die "Erneuerin des Kirchenliedes". Zahlreiche Texte von ihr finden sich im katholischen Gebets- und Gesangsbuch "Gotteslob".


München (www.kath.net / ok) Die Kirchenlied-Dichterin Maria Luise Thurmair ist am 24. Oktober in Germering bei München im Alter von 93 Jahren verstorben. Der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Friedrich Wetter, würdigte sie in einer Pressemitteilung als Erneuerin des Kirchenliedes. Zusammen mit ihrem 1984 verstorbenen Mann, dem Dichter Georg Thurmair, gehöre sie zu den „bedeutenden Erneuerern des deutschsprachigen Kirchenliedes im 20. Jahrhundert“.

Beide hätten mit ihren Kirchenliedern dem „Gotteslob“ als dem katholischen Gebet- und Gesangbuch für alle deutschsprachigen Bistümer „eine unverwechselbare und richtungweisende Prägung gegeben“. In einem an die Angehörigen der Verstorbenen gerichteten persönlichen Brief äußerte der Kardinal, Maria Luise Thurmair habe auch die dunklen Seiten des Lebens erfahren und gerade darin zu christlicher Hoffnung gefunden.

Dies sei beispielsweise in den Gedichten dargestellt, die sie ihrem Mann ins Feld geschickt und die dieser im Angesicht der Not des Krieges mit seinen Gedichten erwidert habe. Die unter dem Titel „Liebesgespräche im Krieg“ im Münchner Aventinus Verlag erschienenen Gedichte nannte der Kardinal „ein großes Zeugnis für ein Leben aus der Hoffnung“.

Maria Luise Thurmair wurde am 27. September 1912 in Bozen, Südtirol, geboren. An der Universität Innsbruck studierte sie Theologie und Philosophie und wurde zur Doktorin der Philosophie promoviert. 1941 heiratete sie den Dichter Georg Thurmair, mit dem sie sechs Kinder hatte. Bereits in den Kriegsjahren arbeitete sie am „Gotteslob“ für das Bistum Innsbruck wie auch für andere deutsche Diözesangebetbücher mit.

Die seit 1956 mit ihrer Familie in München lebende Dichterin schuf mehrere hundert Kirchen- und Patronatslieder. Seit 1963 hatte sie maßgeblich am neuen „Gotteslob“ mitgearbeitet. In diesem für alle deutschsprachigen Bistümer herausgegebenen katholischen Gebet- und Gesangbuch finden sich zahlreiche von ihr verfasste Liedtexte. Am 24. Oktober starb sie in einem Pflegeheim in Germering bei München.



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Literatur+Kunst

  1. Solschenizyns düstere Prognose: Wenn die Seele der Zivilisation stirbt
  2. Neuausgabe von Orwells ‚1984‘ mit Warnung vor fehlender politischer Korrektheit
  3. Drei Lehren aus ‚Der Herr der Ringe’
  4. ‚Aurë entuluva!’ – eine literarische Reise ins Abendland
  5. Papst: "Literatur ist wie ein Stachel im Herzen"
  6. Franziskus würdigt italienischen Dichter Dante zum 700. Todestag
  7. Christlicher Lotse durch die Welt der Literatur
  8. R. I. P. Christopher Tolkien!
  9. ‚Noel’: Weihnachtsgedicht von John R.R. Tolkien entdeckt
  10. Griffener Pfarrer dementiert Kirchenübertritt Peter Handkes







Top-15

meist-gelesen

  1. Die Würde des Menschen kennt keine Grenze: In den Augen Gottes ist niemand unsichtbar
  2. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Kirche in der Krise – und wie wir sie nicht retten sollten“
  3. „Die hl. Märtyrer von Międzyrzecz waren Menschen aus Fleisch und Blut, die bereit waren…“
  4. BDKJ und eine doch getaufte Kandidatin im Bundesvorstand
  5. „Der Wahlausgang in Berlin im September 2026 gibt vielen Bevölkerungsgruppen Anlass zur Sorge“
  6. Bemerkenswerte Geste: Wenn Papst Leo nach Frankreich kommt, werden alle Kirchenglocken läuten
  7. Wer ist der Mann auf dem Tuch?
  8. Mutmaßlicher IS-Anhänger soll Anschlag auf eine Kirche in Bremen geplant haben - Festnahme
  9. Programm für Lateinamerika-Reise des Papstes veröffentlicht
  10. "Marsch für das Leben"-Grußwort des DBK-Vorsitzenden Wilmer verfehlt das Thema
  11. Präsident Trump nominiert Tochter von Franklin Graham zur Sonderbotschafterin für Religionsfreiheit
  12. Irreversibel – die Diktatur des Geschehenen. Wenn die Geschichte zum ‚Lehramt‘ wird
  13. Fast der gleiche Glaube?
  14. Gender-Ideologie: Katholische Familie kämpft um ihre Tochter
  15. Slowakei: Papst Leo XIV. grüßt die Teilnehmer des Nationalen Marsches für das Leben in Bratislava

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz