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Homosexualitätsgesetz der EKD droht Evangelische in Sachsen zu spalten

25. Mai 2011 in Deutschland, 10 Lesermeinungen
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Landeskirchlicher Gemeinschaftsverband Sachsen schreibt an den Landesbischof: Mitglieder würden aus Gewissensgründen austreten oder „innerlich emigrieren“


Chemnitz (kath.net/idea) Der umstrittene Paragraph 39 des Pfarrdienstgesetzes der EKD (Evangelische Kirche in Deutschland) droht die sächsische Landeskirche zu spalten. Der Landesverband Landeskirchlicher Gemeinschaften, dem rund 460 Gemeinschaften angehören, die mit ihren Angeboten mehr als 10.000 Menschen erreichen, hat sich jetzt mit einem Offenen Brief an den Bischof gewandt.

In dem Paragraf und der dazugehörigen Begründung ist geregelt, dass homosexuelle Geistliche mit ihrem Partner im Pfarrhaus leben dürfen, wenn ihre Beziehung auf Verbindlichkeit, Verlässlichkeit und gegenseitige Verantwortung angelegt ist und die jeweilige Landeskirche dem zustimmt.


Wie der Vorsitzende des sächsischen Gemeinschaftsverbands, Prof. Johannes Berthold (Moritzburg), schreibt, habe dies in vielen Gemeinschaften „zu Irritationen und Diskussionen geführt“. Sollte diese Regelung von der sächsischen Landeskirche übernommen werden, würde das nicht nur die geistliche, sondern auch die äußere Einheit der Landeskirche gefährden, heißt es weiter. Denn Mitglieder der Landeskirchlichen Gemeinschaften würden aus Gewissensgründen aus der Kirche austreten oder „innerlich emigrieren“.

Der Vorstand des sächsischen Gemeinschaftsverbandes bittet die Leitung der Landeskirche deshalb, den Paragraf 39 „aufgrund der in der Begründung beschriebenen Ausweitung“ nicht zu übernehmen und homosexuelle Partnerschaften auch in Zukunft nicht zu segnen.

Allein die Heilige Schrift habe für Lehre und Leben der Kirche normierende Kraft, „auch wenn dies gesellschaftlichen Trends oder Forderungen einzelner Gruppierungen entgegensteht“. Das Pfarrdienstgesetz war auf der EKD-Synode im vorigen November in Hannover einstimmig verabschiedet worden.


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Lesermeinungen

 familiesonne 9. September 2011 
 

Minderheit

Wenn die Homosex. doch eine Minderheit sind, warum sprechen wir so haeufig von ihnen?
Gefaehrlicher fuer die Gesellschaft u.d.Familien sind doch die Gefahren fuer die Heterosexuellen, welche die Mehrheit darstellen.
Warum wettert kein Pfarrer u.niemand mehr gegen Swingerclubs, Kontaktboersen, Sextreffs auf Rastplaetzen, zotige Witze in Bueros und Fabriken, seichte Unterhaltung bei den Privat-Sendern, leichte Maedchen auf der TV-Zeitung?
Ist der Kampf schon verloren? Haben wir nur noch die Baustelle \"Homosexuelle\"? Das ist doch zu viel Energie für dieses Thema. Homosexualität ist nicht ansteckend, aber Sex im TV und Zeitungen wie \"Bravo\" sind ansteckend weil sie Anstand u.Moral aufweichen


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 Hinterfragender 26. Mai 2011 
 

@M.Schn-Fl

Ich habe mich mit Sicherheit nicht so intensiv mit der theoretischen Homosexualität auseinandergesetzt wie Sie - ich habe jedoch homosexuelle Freunde und auch homosexuelle Arbeitskollegen. Und ich habe durch diese vor allem eines erfahren: Sie sind Menschen \"wie Du und ich\" mit Gefühlen, Sehnsüchten und Liebe - die sich durch nichts von Heterosexuellen unterscheiden. Ich halte Liebe und Sexualität für absolute Privatsache. Es mag - im gesetzlichen Rahmen - jeder jeden lieben und jeder mit jedem Sex haben, solange alle beiteligten einverstanden sind - keinen Aussenstehenden geht das etwas und kein Aussenstehender hat darauf Einfluß zu nehmen. Jedwede Reglementierung, die sich negativ auf das Leben eines einzelnen oder eines Paares (egal welchen Geschlechtes) auswirkt hat zu unterbleiben, da sie diskriminiert und die Persönlichkeitsrechte einschränkt.

Ob nun Homosexuelle ihre Beziehung kürzer, länger, intensiver oder schwächer erleben ist ein rein statistischer Wert. Eine kurze Beziehung kann unendlich erfüllender sein als eine Jahrzehntelange. Es mag für viele wünschenswert sein, dass ein Paar(welchen Geschlechtes auch immer) lebenslang zusammenbleibt - die Statistik zeigt den gegenteiligen Trend und das sollte man akzeptieren anstatt zu versuchen durch künstliche Verbote dagegenzusteuern und dabei Menschen unglücklich zu machen.


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 M.Schn-Fl 26. Mai 2011 
 

@Hinterfragender

Ich habe den Eindruck, dass Sie wenig über Homosexualität und über Homosexuelle wissen.
Homosexuelle unterscheiden sich eben darin von Heterosexuellen, dass sie die Liebe nicht wie diese leben können. Nicht, weil sie liebesunfähig wären. Diese ständig wiederholte Behauptung zeugt auch von Unkenntnis. Aber nännliche Homosexuelle sind , wie die Schule von CGJung nachgewiesen hat, ständig auf der Suche nach dem Vater. Da sie diesen bei anderen Männern nicht finden, bleiben sie auf der Suche und unteliegen dem neurotischen Wiederholungszwang. Bei diesem ständigen Wechsel der Partner geht die Liebsfähigkeit nach und nach verloren. Dieses kann natürlich auch bei Heterosexuellen (siehe Don Juan Typ) passieren, ist aber gerade bei männlichen Homosexuellen fast schon die Regel geworden. Es gibt nur sehr wenige Ausnahmen davon. Allerdings gibt es (sehr selten) homosexuelle Paare, die ein Leben lang in Treue zusammenbleiben. Die meisten Paare, die sehr lange zusammenleben, leben in einer sogenannten \"offenen Beziehung\", in der sie Sexualität und Liebe trennen. Und das geht auf die Dauer nicht gut; denn auch dabei wird die Liebe schwerst beschädigt .Und deshalb darf man diesen Paaren auch keine Kinder anvertrauen; denn die Kinder brauchen,um gesund aufzuwachsen stabile Verhältnisse.

So kann man also nicht sagen, dass Heterosexuelle und Homosexuelle auf gleiche Weise die Liebe leben.
Homosexuelles Leben bleibt Leben mit Mangel, auch wenn viele versuchen das Beste daraus zu machen.
Viele Homosexulle,vor allem wenn sie älter werden und zur Selbstrefexion wirklich fähig sind, erkennen und empfinden das. Seelsorger und unvereingenommene, unideologische Therapeuten wissen das sehr gut, weil Homosexuelle in der Regel darunter leiden und die Refektierten unter ihnen auch wissen, dass sie an einem Mangel leiden.
Und so verweist sie die Kirche geduldig und mit Liebe auf den ewigen Partner, der hier und heute schon erfahrbar ist und niemals enttäuscht und in Ewigkeit nicht weicht.


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 roxana 26. Mai 2011 
 

@Hinterfragender

Lesen Sie sich einfach mal in die Lehre der katholischen Kirche über die menschliche Sexualität ein, dort werden Sie eine wunderbare Antwort auf Ihre Frage finden.


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 Hinterfragender 25. Mai 2011 
 

Ich verstehe es nicht

wo ist denn der Unterschied zwischen Heterosexuellen und Homosexuellen? Sie alle sind Geschöpfe Gottes und leben die Liebe, die ihnen von Gott gegeben wurde. Ich kann nirgendwo ein Gebot finden, gegen das Homosexuelle verstoßen - die Ablehnung die ihnen widerfährt ist doch nichts anderes als eine tief verwurzelte Einstellung, die den Ablehnenden jahrhundertelang von Kirche und Staat eingetrichtert wurde und aus der heute noch der Irrglaube resultiert, es handle sich dabei um eine Krankheit.


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 Schroedel 25. Mai 2011 
 

EKD ende

Es wäre so einfach: Beim Papstbesuch wird deine deutsche evangelische Dekanie erlaubt, alle bereitwillig sog. \"Evangelischen\" unterstellen sich dem Heiligen Vater und werden offiziell katholische Gliedkirche. Leiter dieser Kirche könnte zB der ev- \"Bischof\" der bayrischen Landeskirche werden, der dann erst wirklich zum Priester geweiht wird und unmittelbar darauf zum apostolischen Protonotar ernannt werden wird... Fuer andere (Schneider und Co) wir sich auch was finden ... sum conditione!!!


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 Martyria 25. Mai 2011 

Alle Protestanten

sind eingeladen, Ihren Groll gegen alles Katholische und Ihre Aversion gegen den Papst beiseite zu schieben und zu überlegen, wie die eine, von Christus gestiftete Kirche Wirklichkeit werden kann.
Zumindest wüsste ich da was ... wo man all das findet, was man bei den Protestanten vermisst ;-))


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 Kurti 25. Mai 2011 
 

Gekuscht

Bisher haben die Evangelikalen in der EKD meist nur gekuscht, sonst wäre doch diese Sache auch nicht einstimmig!!! durchgekommen. Es haben also auch Leute zugestimmt, die den Evangelikalen in den ev. Kirchen zuzurechnen sind. Einige von denen sind ja den Eingeweihten namentlich bekannt und müssen sich stellen, wie ein ev. Pfarrer geschrieben hat. Nur wird da wie meist nichts dabei herauskommen.


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 Dagmar-Elisabeth 25. Mai 2011 
 

Ich weiß schon,

weshalb ich der ev.-luth. Kirche den Rücken kehrte. Eine Kirche die sich den Zeitgeist derart anpaßt, ist für mich nicht glaubwürdig.
Was soll denn das Nächste sein, das man tut um \"in\" zu sein?


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 M.Schn-Fl 25. Mai 2011 
 

Liebe sächsische Geschwister der Landeskirchlichen Gemeinschaften

Die innere Emigration halte ich für eine schlechte Lösung. Besser wäre es nicht nur auszutreten sondern gleich überzutreten oder aber eine BEKD, eine bekennende EKD zu gründen., die die Liebe zum Wort Gottes wirklich lebt.
Spaltung ist zwar nicht der Weg des Heiligen Geistes aber Scheidung der Geister schon.
Es kann ja in der EKD nicht so weitergehen. Faule Kompromisse einzugehen, ist den Jüngern Jesu einfach unmöglich.


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