Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Kardinal Woelki: Kirche ohne Priester wäre "nicht mehr katholisch"
  2. „Genau das, was wir heute in Deutschland beim Synodalen Weg erleben, dieselben Themen, Ansichten“
  3. Besser keine Laienpredigt
  4. US-Regierung kündigt nach Tod von Noelia Untersuchung gegen Spanien an
  5. Ehemaliger Bischof verteidigt Papst Leo XIV. gegen Vorwürfe im Zusammenhang mit Pachamama
  6. Norwegen: Bischof Hansen bittet, dass jeder Gläubige des Bistums Oslo zur Beichte geht
  7. IOC klärt: Künftig nehmen keine Transfrauen mehr an Frauenwettbewerben bei Olympischen Spielen teil!
  8. König Charles - Eine Botschaft zum Ramadan - Schweigen zum Osterfest der Christen!
  9. „Einheit heilen, ohne Wahrheit zu verdunkeln“
  10. Papst sprach mit Familie eines Opfers des Amoklaufs an Grazer Schule
  11. Demokratischer Politiker aus Texas behauptet, die Bibel unterstützt Abtreibung
  12. Israel verwehrt Patriarch Zugang zur Grabeskirche – Scharfer internationaler Protest
  13. Besuch des syrischen Präsidenten - „Kirche in Not“ fordert Bundeskanzler Merz zum Handeln auf
  14. „Kein bloßer Verein“: Kardinal Woelki betont die Kirche als „Leib Christi“
  15. Missio-Nationaldirektor P. Wallner sieht Renaissance des Glaubens

Ein evangelischer Chefredakteur greift Papst Benedikt an

6. September 2011 in Deutschland, 62 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


„...und tschüss! Wie ein Katholik evangelisch wurde“, titelte der Chefredakteur des evangelischen Magazins „chrismon“ und beschrieb, dass er wegen eines Debattenbeitrags des damaligen Kardinals Ratzinger konvertiert sei.


Frankfurt (kath.net) Es kümmere den Papst nicht, „wenn ein Boot absäuft und ein anderes an den Klippen des Lebens zerschellt“. Dies behauptet zumindest Arnd Brummer, der Chefredakteur des evangelischen Magazins „chrismon“, in einem Essay. Brummer, der vor über 20 Jahren aus der katholischen zur evangelischen Kirche konvertiert war, nannte das Engagement des Papstes gegen die „Diktatur des Relativismus“ rhetorische Scheindialektik.

Unter dem Titel „...und tschüss! Wie ein Katholik evangelisch wurde. Und heimisch an Bord des Schiffes, das sich Gemeinde nennt“, äußerte Brummer: Heute sei er Gott dankbar dafür, dass sich dieser „seines Knechtes Joseph Ratzinger“ bedient habe, um ihm den Weg in die evangelische Kirche zu weisen. Denn ein Debattenbeitrag, in welchem der damalige Kardinal Ratzinger die „dem Zeitgeist hinterherhastenden“ Modernisten der fest in Glauben und Nachfolge verwurzelte katholische Kirche gegenüber stellte, habe Brummer derart erzürnt, dass er daraufhin beschlossen habe, evangelisch zu werden.


Die Unfehlbarkeit des Papstes stehe außerhalb des Lebens wie ein Leuchtturm außerhalb des Ozeans. Christsein heiße jedoch, mit den anderen im Boot zu sitzen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen, besonders dann, wenn Sturm aufkommt“. Die evangelische Streitkultur sei „besser, als sich als Schaf zu fühlen und einem Oberhirten hinterher zu traben, der allein zu wissen beansprucht, wo es hingehen soll.“ Das evangelische Modell, sich der Moderne zu stellen, habe auch die katholische Kirche „längst in der Tiefe erfasst“, denn auch aufgeklärte Katholiken würden den dogmatischen Verlautbarungen aus Rom verzweifeln.

Das evangelische Magazin „chrismon“ erscheint monatlich. Gemäß Impressum sind die Herausgeber: Johannes Friedrich (bayrischer Landesbischof), Katrin Göring-Eckardt (Präses der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland und grüne Bundestagsvizepräsidentin), Margot Käßmann (ehemalige Ratsvorsitzende der EKD) sowie Nikolaus Schneider (Ratsvorsitzender der EKD).



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Evangelische Kirche

  1. 100.000 Euro von der EKD für Afghanen, damit diese Aufenthalt in Deutschland einklagen können
  2. Evangelische bayerische Landeskirche traut Homosexuelle
  3. Kein Platz für überzeugte AfD-Anhänger in der evangelischen Diakonie
  4. Evangelische Kirche in Österreich muss Pfarrstellen deutlich reduzieren
  5. Alexander Kissler: ‚Als Klimasekte haben die Kirchen keine Zukunft’
  6. CDU-Politikerin Motschmann fordert Rücktritt von EKD-Präses Heinrich
  7. ‚Tanzen gegen Rassismus’ – Zeitgeist in den Evangelischen Akademien Deutschlands
  8. Frankfurter Bibelhaus Erlebnis Museum bringt ‚Jesus als queere Person’ auf die Bühne
  9. EKD-Kopf Bedford-Strohm kündigt Kurswechel an - „Zusammenarbeit mit NGOs wie Sea-Watch“
  10. Weinhostien für das evangelische Abendmahl in Zeiten von Corona







Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  3. „Genau das, was wir heute in Deutschland beim Synodalen Weg erleben, dieselben Themen, Ansichten“
  4. Norwegen: Bischof Hansen bittet, dass jeder Gläubige des Bistums Oslo zur Beichte geht
  5. Besser keine Laienpredigt
  6. Kardinal Woelki: Kirche ohne Priester wäre "nicht mehr katholisch"
  7. Kanada: 84-Jährige wegen Rückenschmerzen in Notaufnahme, bekommt als Erstes Sterbehilfe angeboten!
  8. US-Regierung kündigt nach Tod von Noelia Untersuchung gegen Spanien an
  9. Blutiger Palmsonntag in Nigeria: Dschihadisten massakrieren über 40 Christen in Jos
  10. Israel verwehrt Patriarch Zugang zur Grabeskirche – Scharfer internationaler Protest
  11. Ehemaliger Bischof verteidigt Papst Leo XIV. gegen Vorwürfe im Zusammenhang mit Pachamama
  12. Neuer Präfekt des Päpstlichen Hauses, Erzbischof Rajič, betont kirchliche Lehre zur Homosexualität
  13. König Charles - Eine Botschaft zum Ramadan - Schweigen zum Osterfest der Christen!
  14. Das „Ur-Datum“ des Heils: Warum der 25. März als Tag der Kreuzigung gilt
  15. Der Kreuzweg mit Papst Leo

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz