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Hildesheimer Dom: Bistum entfernt Bericht von den Homepage

8. September 2011 in Deutschland, 25 Lesermeinungen
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Hildesheimer Bistumssprecher: „Es war ein Fehler. Wir stehen nicht länger zu unseren Aussagen.“


Hildesheim (kath.net) Spanferkelgrillen im Hildesheimer Dom: Nach starken Protesten hat das Bistum Hildesheim die Fotos und den Bericht von der Homepage genommen. Das berichtete die „Bild“.
Katholiken empfanden das Fest als Respektlosigkeit, Tierschützer meldeten sich wegen der vier gegrillten Spanferkel zu Wort, sogar dass Kölner Bier anstelle eines ortsüblichen Bieres ausgeschenkt wurde, erregte Anstoß.


Der Hildesheimer Bistumssprecher Michael Lutz sagte gemäß "Bild": „Es war ein Fehler. Wir stehen nicht länger zu unseren Aussagen.“

Dagegen hatte Generalvikar Werner Schreer, Projektleiter der Domsanierung, gegenüber „Bild“ geäußert: „Es wird uns vorgeworfen, wir hätten mit dem Handwerkerfest die Sakralität des Kirchenraumes verletzt. Diejenigen, die dabei waren, haben das nicht so erlebt. Es war kein ausschweifendes Festgelage. Wir bedauern, dass der Eindruck entstanden ist, das Bistum habe die Würde des Hildesheimer Domes missachtet.“

Das Bistum hatte auf seiner Homepage unter der Überschrift „Kölsches Abendmahl“ über die Veranstaltung über die Veranstaltung unter anderem geschildert: „Kölsch statt Kelch, Kartoffeln statt Kommunion! Wo einst die Orgelempore stand, wälzte sich ein Spanferkel im eigenen Sud. Wo früher Beichtstühle Vergebung verhießen, sorgten lange Biertische für Gemütlichkeit“. Kath.net hatte berichtet. Auch das Bistumsvideo über das Handwerkerfest wurde von der Homepage entfernt.


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