Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:








Top-10

meist-kommentiert

  1. "Pfingstbotschaft" von Bätzing: Segnet Schwule!
  2. Kardinal Koch möchte Versöhnung von Alter und Neuer Messe
  3. Der grosse Betrug
  4. kfd: Maiandacht mit der Pachamama
  5. Papst Franziskus in Geldnot!
  6. Corona-Ausbruch in Frankfurter Baptistengemeinde
  7. Berlin: Muslime beten erstmals in evangelischer Kirche
  8. Schwaderlapp: Forumsmehrheit ist auf Treibsand gebaut
  9. Bistum Trier: Klobürsten-Segen durch Pfarrer Leick
  10. Liturgieprofessoren schlagen Benediktion Homosexueller vor

Notlösung oder Umerziehungsmaßnahme?

21. Oktober 2011 in Deutschland, 48 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die traditionsorientierte Münchner Pfarrei „Heilig Geist“ erhält als Pfarradministrator ausgerechnet den umstrittenen Rainer Maria Schießler, Stadpfarrer von St. Maximilian.


München (kath.net) Die traditionsorientierte Münchner Pfarrei „Heilig Geist“, in der die Messe nicht am Volksaltar, sondern am Hochaltar gefeiert wird, erhält als Pfarradministrator ausgerechnet den umstrittenen Rainer Maria Schießler. Schießler wird auf Wunsch der Erzdiözese München-Freising „Heilig Geist“ zusätzlich zu seiner Pfarrei St. Maximilian übernehmen. Dies berichtete der „Merkur“. Schießler hat bereits geäußert, dass er einen Volksaltar etablieren will.

Der unkonventionelle Pfarrer ist nicht nur in traditionellen Kreisen umstritten. Beispielsweise hatte er Unmut erregt, als er im Sommer diesen Jahres einen Biertisch vor den Altarstufen seiner Kirche aufbaute (siehe Foto) und sich während eines Interviews demonstrativ eine Maß Bier schmecken ließ, kath.net hat berichtet. Er äußerte sogar einmal den Wunsch, aus einer Seitenkapelle von St. Maximilian eine Gaststätte mit Biergarten zu machen.

Ob einer katholisch getauft sei oder nicht, interessiere den Priester nicht, wenn er die heilige Kommunion austeile. Er möchte auch für jeden da sein, egal ob geschieden, schwul, lesbisch, Atheist. Wörtlich wird er im "Merkur" wie folgt zitiert: "Es gibt nur eine Sünde: die des ungelebten Lebens".

Foto: München.TV Screenshot


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Chris2 24. Oktober 2011 
 

\"Für alles offen\" als Chance?

Diese Personalentscheidung von Erzbischof Marx ist kaum nachvollziehbar. Dennoch gibt es vielleicht eine Hoffnung: Pfarrer Schießler scheint mir tatsächlich für (fast) alles offen zu sein. Und vielleicht ist er ja gerade deswegen weniger (anti-) \"dogmatisch\" als viele verbissene Linkskatholiken und tatsächlich einigermaßen in der Lage, \"zweigleisig zu fahren\". Jedenfalls hatte er schon einmal \"unbürokratisch geholfen\", als der damalige Pfarradministrator von Hl. Geist ein wenig Amok gelaufen ist. Bitte also für eine tragfähige Lösung beten!
@Luzie1: Im Erzbistum FR werden mancherorts sogar schon die (gar nicht so) alten Volksaltäre über Bord geworfen und durch (in jeder Hinsicht wesentlich un-) \"passendere\" Felsbrocken ersetzt. Die Revolution frißt ihre Kinder...


0

0
 
 placeat tibi 23. Oktober 2011 
 

Zur Güte(?)

Hm, vielleicht eine mobile, personale Altarrlösung? Der Mann hat doch schon Bauchladenerfahrung von der Wiesn her :-)


0

0
 
 Hadrianus Antonius 23. Oktober 2011 
 

\"Ungelebtes Leben\" II

Die Bedeutung der Askese wurde übrigens von den alten Kirchenvätern besonders betont.
Es ist schon sehr bemerkenswert, daß das eingehende Studium der Kirchenväter( Sources Chrétiennes, Corpus Christianorum) fundamental an der Basis des \". Vatikanischen Konzils lag( z.B. P. de Lubac) und vom \"Postkonzilsgeist\" vollkommen vernachlässigt wurde bzw. durch einen linguistischen Kahlschlag konterkariert wurde.
Das theologische Wissen der Basis ist dabei offensichtlich auch nicht größer geworden.


0

0
 
 Hadrianus Antonius 23. Oktober 2011 
 

\"Ungelebtes Leben\" als Sünde? I

Interessant der Terminus\"Ungelebtes Leben\" und seine Deklarierung als Sünde:
- Was mit den Kartäusern und den streng kontemplativen Karmeliterinnen, die sich von der hiesigen Welt und allen Vergnügungen abkehren und sich sehnen nach der Vita venturi saeculi?
-Was mit den ungeborenen Kindern die total schuldlos schon im Mutterleib ermordet werden?
Wie der Hl. Vater schrieb, ist der Weg des Glaubens niemals ein Weg der Bequemlichkeit gewesen, sondern des Opfers, des Verzichts und der Teilname am Kreuz.


1

1
 
 Eichendorff 23. Oktober 2011 
 

wahrscheinlich bleibt denen, die keinen Volksaltar wollen

eine Art \"Schisma\" nicht erspart in der Gemeinde Hl. Geist


1

0
 
 Luzie1 22. Oktober 2011 
 

Im Erzbistum FR werden aus alten Kirchen die Hochaltäre rausgeschmissen, und VOLKSÄLTÄRE reingemacht. JESUS landet im seitenaltar: ingesamt kalt ,kälter, am kältesten, gerade dass hinten noch 2 Heilige drin gelassen ES hat in MEdju gesagt, wir sollen über die Bischöfe nicht urteilen, weil sie NACHFOLGER JESU sind, aber mir brennts einfach unter den Fingern... diese wunderschönen alten Kirchen so zu versaubeudeln und uns die HEIMAT zu nehmen!!!


1

1
 
 Hadrianus Antonius 22. Oktober 2011 
 

@Friedemann Bach II

Ihr Einwurf \"daß eine Gemeinde hier wegen des Evangeliums bereit sein muß neue Wege zu gehen\"kann man so nicht stehen lassen.
Die große Frage ist doch, ob durch eventuelle moderne Veränderungen das Evangelium besser und fruchttragender verkündet wird:
und ob durch unsensible Behandlung von verängstigten und irritierten treuen Gläubigen die Frohe Botschaft eindeutig verwirklicht wird( für Sie vielleicht ein zu bagatellisierende Kollateralschaden).
Vor fast 400 Jahren hatte P. Ricci S.I. übrigens mehr Takt und Sensibilität für die religiöse Empfindungen des Gegenübers.


1

0
 
 Hadrianus Antonius 22. Oktober 2011 
 

@Friedemann Bach

Geehrte Friedemann,
es gibt keine \"alte\" und \"neue\" Messe\".
Es gibt nur die eine Hl. Messe, unter Forma extraordinaria, als Ambrosianische und kartusische Liturgie und als ordo novus.
Letztere kann auch in besonders würdevoller Weise gefeiert werden versus Dominum; soweit mir bekannt wird dies(auch durch die Architektur und die räumliche Notwendigkeit bedingt) in der Frühmesse im Kölner Dom(Sakramentskapelle) praktiziert.
Es ist deshalb liturgisch unsinnig schöne Kirchengebäude mit herrlichen Wandaltären in bildersturmähnlicher Facon aus krankhafter \"modernistischen\" Fixierung zu verschändeln.


2

0
 
 Kajo 22. Oktober 2011 
 

Herr Kardinal Marx

scheint mir doch nicht so Rom-Treu zu sein wie ich bisher dachte. Meiner Meinung nach gehört dieser \"Priester\" umgehend exkommuniziert, bevor er noch mehr Katholiken in die Irre oder aus der Katholischen Kirche treibt.


2

0
 
 Malleus_Haereticorum 22. Oktober 2011 
 

Traurig :(

Nur ein weiteres Beispiel in der täglich, endlosen Bestrebungen die auch leider sehr von Erfolg gekrönt sind die Kirche, ihre Liturgie und den Glauben zu erodieren. Dass in der Kirche solche Liturgiemissstände wie Biertisch vor den Altarstufen aufbauen, Atheisten nicht getaufte usw. zu Kommunion zulassen spricht nicht für den dort regierenden Bischof sondern nur gegegn ihn. Es scheint mir manchmal al ob eine Para-Kirche in vielen Teilen der Kath. Kirche die Macht übernommen hat und sich als katholisch ausgibt.


4

1
 
 Riccardo 22. Oktober 2011 
 

Volksaltar

Ich könnte mir vorstellen, daß ein einfacher Tisch hingestellt( siehe Asamkirche) wird bei den Gd., die Pfr. Schießler hält, den kann man dann schnell wieder wegstellen, das ist kein Eingriff in die Bausubstanz. Ein fester Altar einzementiert ist wohl unrealistisch momentan.
Aber wenn Pfr. Schießler länger bleiben sollte, ist wahrscheinlich auch der dann neue Pfarrgemeinderat auf seiner Linie und dann könnte es ab 2015 oder 2016 gefährlich werden.


2

0
 
 Cinderella01 22. Oktober 2011 
 

@Aegidius

Heilig Geist steht unter Denkmalschutz und ich könnte mir vorstellen, dass das mit dem Volksaltar alleine daran scheitern würde. Es müsste ja der ganze Altarraum umgebaut werden. Und ob das bei diesen Gesamtkunstwerk so leicht möglich ist ??
Auf jeden Fall könnte eine Beschwerde bei der Denkmalschutzbehörde erfolgversprechender sein als beim Ordinariat ....


3

1
 
 Riccardo 21. Oktober 2011 
 

Fortsetzung Teil 3

Trotzdem erscheint die Lösung vor dem Hintergrund der bekannten Provokationen von Pfr. Schießler nicht ganz zu Ende gedacht.
Die \"Kundschaft\" der beiden Pfarreien ist grundverschieden, auch in st. Maximilian kommt Laufkundschaft, eben die Anhänger von Pfr. Schießler und nicht unbedingt die dortigen Katholiken.
Die Kundschaft zieht weiter, wenn die Gd. nicht mehr feierlich und würdevoll.- das ist ja bei deutsch. Gd. die Ausnahme- zelebriert werden, 50 m weiter ist St. Peter , in Nähe die Asamkirche, der Dom, St. Kajetan etc.
Ich liebe diese Kirche seit ich in München bin , insb. die feierlichen Engelämter in der Adventszeit in aller Frühe habe ich in bester Erinnerung; so feierlich hab ich das nie mehr erlebt.
Schade, daß Dr. Folz nicht die Aufgabe übernehmen kann, aber er ist ja vielschäftigter Bundeswerhrseelsorger, er wäre ein sehr sehr guter und beliebter Pfarrer dort. Vielleicht geschehen noch Zeichen und Wunder.


1

1
 
 Riccardo 21. Oktober 2011 
 

Fortsetzung

ausschl. aus \"Laufkundschaft\" besteht. ich zähle auch dazu, weil die Feierlichkeit der Gd, wie sie von den Pfarrern Dr. Amann und Prälat Jung mit seinen Seelsorgen praktiziert wurde, viele angezogen hat.

4. Der Vorschlag war ja, die Pfarrei in St. Peter- ebenfalls zu klein, wäre historisch aber die richtige Lösung oder der dompfarrei, die ja fast keine Seelen mehr hat -unter 350 zuzuschlagen und dort etwa eine Wallfahrtskirche/Zentrum- die Hammerthaler Muttergottes ist ja ein vor der Rev. gerettetes Gnadenbild mit tägl. Messfeier einzurichten. \'Auch die tägl. mai un d Rosenkranzandachten wollte prälat Jung dort abhalten, weil die Kirche kleiner und und intimer ist als die große Kirche St. Peter.
Das Ordiinariat hat aber offenbar dies abgelehnt und Pfr.Schießler- der ja offenkundig mit seiner kleinen Pfarrei nicht ausgelastet ist, mit de rVerwaltung zu betraut.
Ein anderer außer dem Dompfarrer wäre ja nicht in Betracht gekommen, da ja diese Aufgabe zusätzlich zu ü


1

1
 
 Riccardo 21. Oktober 2011 
 

Schießler als Pfarradminstrator

Nun im Merkur werden so einige Dinge berichtetl die nicht stimmen:
1. Die Pfarrstelle von Heilig Geist soll nicht mehr besetzt werden nach dem Weggang von Dr. Amann. Prälat Jung hat nur kurzfristig die Leitung zusätzlich freiwillig übernommen, musste aber leider aus gesundl. Gründen kürzer treten.
Pfr. Schießler wurde hierzu verpflichtet, dies geschah nicht etwa freiwillig. Und auch nur als Administrator für die nächste zeit bis klar ist, was aus der Pfarrei wird. Er wird ohnehin nur 1 Sonntagsmesse dort feiern und am Wo eher selten, die Aushilfen aus St. Peter bleiben vorläufig dort als Vikare.
2. Bewerber für die Pfarrei gäbe es genug! Aber weil zuwenig \'Seelen nur noch 3.000,00 Scheinkatholiken, sind für eine Pfarrei zu wenig, Tendenz weiter sinkend. Grund ist kurz gesagt die Städtepolitik der LH München Es gibt immer weniger bezahlbaren wohnraum, die luxuswohnungen kaufen Russen oder Araber meist, da wohnt fast niemand mehr, das ist das problem.
3 Richtig ist, dass h


1

1
 
 140968 21. Oktober 2011 

@Bach: Wie immer, ein Meister der Verdrehung

@julifix: Sie bauen auf Priester, die \"starke Kontakte\" haben. Genau so eine Kirche wünsche ich mir nicht, wo man letztendlich nur etwas erreicht, wenn man \"machtvolle Freunde\" hat oder \"gute Kontakte nach Rom\" unterhält oder irgendeinem kirchlichem \"Klüngelverband\" angehört.
Dieser Versuchung - die übrigens vollkommen der Lebensweise Jesu entgegensteht - sollten wir wirklich widerstehen.

Tja, leider haben Sie und Ihresgleichen dies aus der Kirche gemacht, gegen die ganzen Wisikis und wie sie alle heißen helfen nur starke Connections oder man wird rausgemobbt.

Aber seien Sie gewarnt, auch Sie stehen eines Tages nackt und bloß vor IHM.

Totus tuus


2

2
 
 Tilly 21. Oktober 2011 
 

Erfolg wird schnell sichtbar werden

Hl. Geist war in München seit Jahtzehnten die Kirche, in die aus ganz München romtreue Katholiken zum Sonntagsgottesdienst kamen, weil sie es in ihren Heimatpfarreien nicht mehr aushielten, und die Kirche war voll besetzt. Man wird innerhalb kürzester Zeit den Erfolg des neuen Pfarradministrators sehen, denn die traditionellen Gläubigen werden sich eine andere Kirche mit anderem Pfarrer suchen, und so wird der Herr Pfarradministrator bald vor leeren Bänken an seinem Volksaltar stehen. Prost, Mahlzeit!


2

1
 
 Morwen 21. Oktober 2011 

Folgt man der Argumentation von Pfr. Schießler, dann heißt „das Leben leben (oder genießen)“ also: BIer trinken. Bier trinken soll ein geglücktes (gelebtes) Leben sein??????
Armer Säufer!


3

2
 
 Jonny 21. Oktober 2011 
 

Warum ausgerechnet der liberale Pfr für eine eher konservative Kirche??

Wie begründet das Erzbistum diese Personalentscheidung?
Anfrage von kath.net wäre hier nötig!!

Ein Prosit an Pfarrer Schießler!


2

1
 
 Presbyter 21. Oktober 2011 
 

Umerziehungsmassnahmen

In München laufen noch viel weitergehende Umerziehungsmassnahmen. Die ganze Diözese wird radikal umgebaut, jahrhundertealte Strukturen mutwillig zerstört. Priester, die sich der herrschenden Ordinariatsclique in den Weg stellen, werden gnadenlos aus der Diözese gemobbt. Im neuesten Amtsblatt gibt es 20 Seiten Personalveränderungen. Keiner kann mir erzählen, daß das alles ohne wissen und wollen von Kardinal Marx geschieht.


3

0
 
 alpha 21. Oktober 2011 
 

Für jeden da sein...

scheint mir ein höchst christliches Ziel. ...gesandt zu den Verlorenen....Ist aber nichte gleichbedeutend mit \"alles gutheißen\".


2

2
 
 Aegidius 21. Oktober 2011 
 

Den \"Luthertisch\" habe ich nicht verstanden. Der sogenannte Reformator feierte die Luthermesse/das lutherische Abendmahl \"mit dem Rücken zum Volk\" am ehemaligen Hochaltar. In älteren protestantischen Bethäusern wie zB auch der Dresdner Frauenkirche, sofern sie noch nicht zeitgeistig umgebaut wurden, ist das noch zu sehen.
Nein, diesen Tisch haben eir uns fein selbst eingebrockt. Ich nenne ihn meist \"Konzilskommode\", auch wenn das historisch ebenfalls inkorrekt ist. Vielleicht sollte man zu Bugnini-Brett/Beton/Bank/Brottisch wechseln, um das zu bezeichnen, was in Hl. Geist nach Pfarrer Schießler Einzug halten soll.


1

0
 
 JungeChristin 21. Oktober 2011 
 

@Dismas

Das ist zwar unter meinem Niveau - aber da bin ich auf jeden Fall dabei !! - Die Grün-Sozis mit ihren eigenen Waffen schlagen ;))


3

1
 
 Dismas 21. Oktober 2011 

Wie wär es denn mal mit \"Wutbürger\" Aktionen

das ist doch die einzige Sprache, die diese Kreise verstehen. Z.B. gegen \"Luthertisch \" und Beseitigung der Kommunionbänke. Massive Sitzstreiks usw.


4

1
 
 placeat tibi 21. Oktober 2011 
 

Danke @Aegidius

genau so ist es!
Und wenn man dazu dran denkt,daß nächstes Jahr Mariahilf und St. Franzikus \"fusioniert\" werden, ohne ihre bisherigen Pfarrer (!), kann man sich dann auf\'s letzte verbelibende Refugium, St. Peter und Filialen (evtl. auch noch St. Kajetan) in Ruhe unter Druck setzen.
Die \"Konservativen\" müssen vielmehr lernen, jedes verfügbare Mittel der Gegenwehr zu nutzen, erhalten, was zu erhalten ist.
Auch hier wird der Wind drehen,früher oder später. Bin für morgen,


3

1
 
 Karlmaria 21. Oktober 2011 

Irgendwann einmal werden der Rest der Gläubigen Gott bitten Seinen Zorn auszugießen

Siehe Erklärung zu Off. 8 in der Einheitsübersetzung.
Das wird der Beginn er Endzeit sein. Ich dachte immer, so weit sind wir noch lange nicht. Kein Mensch bittet Gott, Seinen Zorn los zu lassen. Auch jetzt noch nicht, trotz der Vorkommnisse. Aber vielleicht dauert es ja doch nicht mehr so lange. Dass die Eine-Welt- Regierung kommt ist ja jetzt auch nicht mehr ganz undenkbar.


2

1
 
 BergKarmel 21. Oktober 2011 
 

Friedemann Bach

Ach Gottchen, wieder die links-argumentative Mär von der \"Welt, die komplexer ist\".
Falls Sie es noch nicht gemerkt haben: Hier geht es nicht um die Welt, sondern um den HIMMEL, und der ist in der Tat äußerst komplex. Vielleicht sollten Sie sich trotzdem die Mühe machen, ihn wenigstens verstehen zu WOLLEN.


3

2
 
 Wenzel 21. Oktober 2011 
 

@ Friedemann Bach + Ägidius

Wenn sich die äußeren Verhältnisse verändern, so daß man sich an gewohntem Ort plötzlich \"Heimatlos\" fühlt, so ist man aufgerufen, sich einer neuen \"Heimat\" zuzuwenden. - Sollte es zu revolutionären Veränderungen kommen, so kann man sich entweder anpassen oder sich eine neue geistige Heimat wie zB bei den Piusbrüdern suchen.


2

3
 
 Friedemann Bach 21. Oktober 2011 
 

Lieber Ägidius,

Sie beschreiben, die Freunde der \"alten\" Messe als \"Unterdrückte,Verlachte, Heimatlose\" - ist das nicht übertrieben?
Zunächst halte ich das für ein falsches Weltbild, das suggeriert: WIR die Opfer und die Guten; DRAUßEN die böse Welt. Und leider viele agieren hier nach diesem Schwarz-weiß-Muster: Zollitsch böse, Meisner gut; Hankommunion schlecht, Mundkommunion gut etc. Doch die Welt, lieber Ägidius ist komplexer. Ich als Freund der \"neuen\" Messe finde mich in diesem Forum auch manchmal verlacht und heimatlos.

Zum Thema Einfluss: \"Macht\" ist eine der Versuchungen, der Jesus nicht erlegen ist. Egal, ob man einflussreiche Freunde beim BR, der SZ oder in Rom hat, als Kirche Jesu Christi sollten wir den Anspruch haben, nicht über Seilschaften zu agieren. Ich hoffe, dass unsere Bischöfe sich vom Hl. Geist und nicht von sog. einflussreichen Leuten beeinflussen lassen und nur Berater haben, die in mente Ecclesiae handeln.


3

6
 
 maxjosef 21. Oktober 2011 
 

Rainer Maria Schießler

hätte wohl besser Animateur beim Club Mediterranee werden sollen als katholischer Priester.
Meint dieser Mensch allen Ernstes, unsere bis zum Abwinken gelangweilte hedonistische Spaßgesellschaft bedürfe irgendwelcher Aufforderungen, sich schrankenlosem Lebensgenuss zu ergeben??
In welchem Land lebt der eigentlich?


3

1
 
 Dismas 21. Oktober 2011 

Eminenz Marx, bitte werden SIE endlich mal tätig!!

Gegen \"Amtsbruder\" Bischof Mixa und gegen Koster Ettal waren sie ja soooo schnell und konequent! Nun können sie sich endlich diesen \"Falsch(p)fahrer\" vornehmen!
Ceterum censeo: Weg mit der Kirchensteuer!!


6

3
 
 Dismas 21. Oktober 2011 

Schmeißt diesen Mietling raus!!!!!


3

4
 
 Markus-NRW 21. Oktober 2011 
 

Wie vergrault die Kath. Kirche ihre Mitglieder - indem sie verweltlichte Pfarrer in funktionierende, tendenziell konservative Gemeinden schicken. Die Piusbruderschaft und die Petrusbruderschaft können sich auf mehr Besucher der Hl. Messe bei ihnen einstellen.


3

1
 
 placeat tibi 21. Oktober 2011 
 

Salvo L\' Unto, aber:

Haben die bewußt diesen Pfarrer für ihren Kulturkampf gegen die Tradition genommen? Er ist Hätschelkind der Lokalpresse und TVs und läßt sich als wackerer Kämpfer gegen das \"verkrustete Rom\" promoten. So einer moderiert doch nicht mit dem Rücken zur Kamera.
Ein Mahltisch in Hl. Geist kann doch nicht von einem Pfarrer einfach verfügt werden, dazu einem dem\' s wurscht ist, wer so zur Kommunion kommt. Widerstand tut not!
PS: weiß jemand,wer genau das entschieden hat?


2

0
 
 JungeChristin 21. Oktober 2011 
 

Heilig Geist ist eine Gemeinde mit gutbürgerlichen, traditionell-konservativen Mitgliedern. Im Gegensatz zur Gemeinde St. Maximilian die ehr liberale, verprotestantisierte Mitglieder hat die den Links-Grünen nahe stehen. Pfarrer Schießler wird in der Hl. Geist Pfarre auf viel Widerstand stoßen, sollte er elementare Grundsätze dieser Pfarrei - wie den Hochaltar- verändern wollen !!


5

1
 
 Cinderella01 21. Oktober 2011 
 

Sorry,

Sollte natürlich heißen Gebote unserer Kirche nicht mehr egal sein werden.


2

0
 
 Cinderella01 21. Oktober 2011 
 

Beten wir doch einfach mal dafür,

dass der Pfarrer Schießler durch die schöne Barockkirche Heilig Geist, wieder zur Verkündigung des wahren Glaubens zurückfindet. Und dass ihm die Gebote unseres in Zukunft nicht mehr egal sein werden.


6

2
 
 Bonifaz2010 21. Oktober 2011 
 

@ julifix

In welch traurigem Zustand muß die Kirche sein, wenn man Gott nach dem \"St.-Florians-Prinzip\" dafür danken muß, daß ein bestimmter Pfarrer vom Erzbischof einer anderen Pfarrei zugewiesen wird.


1

2
 
 Friedemann Bach 21. Oktober 2011 
 

Ein guter Pfarrer muss immer Respekt haben vor den Traditionen, die in einer Pfarrei gewachsen sind.
Und eine gute Pfarrei muss auch immer um des Evangeliums willen bereit sein, hier und dort neue Wege zu gehen.
Insofern wünsche ich dem neuen Pfarrer wie der Pfarrei den Geist des Aufeinander-zu-gehens.

@julifix: Sie bauen auf Priester, die \"starke Kontakte\" haben. Genau so eine Kirche wünsche ich mir nicht, wo man letztendlich nur etwas erreicht, wenn man \"machtvolle Freunde\" hat oder \"gute Kontakte nach Rom\" unterhält oder irgendeinem kirchlichem \"Klüngelverband\" angehört.
Dieser Versuchung - die übrigens vollkommen der Lebensweise Jesu entgegensteht - sollten wir wirklich widerstehen.


2

11
 
 st.michael 21. Oktober 2011 
 

Verantwortung

Eventuell und nur wenn sie Zeit haben, sollten sich die gestreßten Kirchenmanager in München ( Weltbild und Andere lukrative Einnahmequellen) mal wieder der Seelsorge in den Gemeinden widmen !
Ich kenne Bischöfe in anderen Ländern, die machen tatsächlich nichts anderes als Gemeindearbeit, aber vielleicht ist das zu simpel für einen wichtigen Bischof !
Ganz ganz schlimm Herr Marx !


6

4
 
 Hadrianus Antonius 21. Oktober 2011 
 

Grundsätzlich sollte man kein Ärgernis geben.
Der Priestersoll seine Gemeinde leiten zu Christus und seine eigene Wünschen und Persönlichkeit ganz diesem Ziel unterwerfen: denn wir Menschen sind nichts und Gott ist alles.
Diese ganze Operation scheint mir bei der Neuevangelisierung eher kontraproduktiv zu sein.
Den Gläubigen wünsche ich viel Kraft und Durchhaltevermögen in der Demut bei schwieriger Prüfung( das Schicksal sovieler aufrichtiger Christen in der Kirchengeschichte( Hl. Ignatius von Loyola,Hl. Johannes vom Kreuz,P.H. de Lubac,...um nur wenige zu nennen).
Gott befohlen!


3

2
 
 punctum 21. Oktober 2011 

Ausgerechnet die Toleranz-Apostel

lassen es wieder einmal an jeder Toleranz fehlen, wenn es um die Beseitigung von Traditionsbeständen geht. An -zig oder hunderten Kirchen kann Schießler einen Mahltisch vorfinden. Aber ausgerechnet an einem der wenigen Orte, an dem noch Gemeinde und Priester \'versus apsidem\' (versus Dominum) beten, muss die postkonziliare Mahltisch-Ideologie mit Brachialgewalt - und gegen den Wunsch der Gläubigen - exekutiert werden.
.
Der Erzbischof von München und Freising wäre von allen guten Geistern verlassen, wenn er dazu grünes Licht gibt!
.


3

2
 
 Manda 21. Oktober 2011 
 

Glaubensabfall

Wir sind in einer Zeit, in der selbst in großen Bereichen der Kirche Gott zur Nebensache geworden ist oder gemacht wird. Die Israeliten, die das Goldene Kalb anbeteten, hatten nach meinem Ermessen noch mehr Glauben als viele Mitläufer bzw. Zerstörer in unserer Kirche. Sie beten zwar heuchlerisch, dein Wille geschehe, gleichzeitig verhindern sie aber, dass sein Wille tatsächlich geschehen kann. Wo ist übrigens ein Bischof, der nach dem Willen Gottes fragt? Haben wir diese Frage schon einmal von der Deutschen Bischofs-Konferenz gehört? Da wird viel mehr auf den Willen halbtoter Kirchensteuerbezahler gehört als auf Gott; von Maria, der Magd des Herrn ganz zu schweigen.


5

3
 
 Dottrina 21. Oktober 2011 
 

Sorry, Verwechslung,

stimmt, @Julifix, ich hab das doch glatt verwechselt. Heilig Geist ist nebenan. Trotzdem, mußte das denn sein? Ich gehöre zwar zu St. Andreas/St. Anton (jetzt Pfarrverband), bin aber ab und an im Alten Peter und bleibe, wenn gerade eine Messe ist.


2

1
 
 Monika M.R. 21. Oktober 2011 

Das kann und darf einfach nicht wahr sein!!

Was ist denn an diesem Typen noch priesterlich?? Ist denn die Erzdiözese München-Freising auch so krank drauf??? Wie kann man denn die Schafe einem reisenden Wolf hinterlassen??!!


5

1
 
 julifix 21. Oktober 2011 

@Dottrina

Hallo Dottrina,
GOTT sei Dank ist der Alte Peter nicht betroffen. Es handelt sich um die Nachbarkirche Hl. Geist. Nichts desto weniger trotz wäre/ist es eine Katastrophe. Ich baue auf die einige Priester, die dort u.a. Beichte abnehmen, denn diese sind sehr traditionell eingestellt und haben durchaus \"starke\" Kontakte - mehr sag ich nicht dazu.
Beten wir intensiv für unsere Priester, sie brauchen es dringend!


3

1
 
 Dottrina 21. Oktober 2011 
 

Gerade

der Alte Peter ist eine der schönsten Kirchen Münchens, eben auch mit dem Altar in der Apsis. Ich war selber schon ab und an bei einer Messe dort. Mir graust schon vor der Vorstellung, daß diese Kirche verunziert werden soll. Pfarrer Schießler gönne ich sein Bier - nach Feierabend zuhause oder in einer Gaststätte, nicht aber IN der Kirche.


3

1
 
 nemrod 21. Oktober 2011 
 

Vergleich ich diesen Pfarrer mit dem Vorbild des Hl. Pfrs von Ars, dann gehe ich hier von einer Umerziehungsbesetzung aus. Mal wieder wird eine katholische Pfarrei an die Wand gefahren - und das mit Auftrag vom Bistum ;-(


6

1
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Erzbistum München

  1. Erzbischof Carlo Maria Viganò bei Anti-Marx-Kundgebung in München!
  2. Katholische Integrierte Gemeinde verweigert sich der Visitation
  3. Erzbistum dementiert Schlagzeile der „Abendzeitung“
  4. Christoph Klingan wird neuer Generalvikar
  5. Faulhaber-Weihbischof war Gestapo-Spitzel
  6. Panik bei Osternachtsmesse in München
  7. Entwarnung nach verdächtigem Postfund im Ordinariat München
  8. "Kirche von Salzburg, glaubst du nicht, wirst du keine Zukunft haben"
  9. München: Ordinariat wird nicht mehr von Priester geleitet
  10. Neue Hoffnung für Kloster Reutberg








Top-10

meist-gelesen

  1. Bistum Trier: Klobürsten-Segen durch Pfarrer Leick
  2. Kardinal Müller warnt vor Unterdrückung der katholischen Kirche
  3. kfd: Maiandacht mit der Pachamama
  4. Papst Franziskus in Geldnot!
  5. Vom Lehramt längst beantwortet
  6. Liturgieprofessoren schlagen Benediktion Homosexueller vor
  7. Der grosse Betrug
  8. Berlin: Muslime beten erstmals in evangelischer Kirche
  9. Türkischer Botschafter in Wien: Weihnachten ist egoistisch
  10. Corona-Krise ist für George Soros die Krise seines Lebens

© 2020 kath.net | Impressum | Datenschutz