Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Brasilianischer Erzbischof droht Teilnehmern an der Alten Messe Exkommunikation an
  2. Österreich: Liturgische Kommission wirbt für Kommunion in beiderlei Gestalt
  3. Ab Juli müssen Besucher Eintritt für den Kölner Dom bezahlen
  4. Katholische Kirche in Island hilft Menschen mit homosexuellen Neigungen enthaltsam zu leben
  5. Ein Gott, der nichts mehr verlangt
  6. Der Apostolische Stuhl und die FSSPX: Wenn Extreme sich berühren
  7. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
  8. Niedersachsen plant Religionsunterricht ohne Gott!
  9. Beschließen ohne zu entscheiden?
  10. „Nimm deine kleinen Kinder zur Messe mit!“
  11. Exorzismus-Experte: Aktuelle Weltlage nicht nur Werk des Bösen
  12. "Herr Kardinal Parolin, wieviele zehntausende Tote brauchen Sie noch im Iran, bis Sie aufwachen?"
  13. Die Nazi-Projektion
  14. Frankreich: Neues Gesetz bestraft Versuch, von Suizidhilfe abzuhalten
  15. Abtreibungs-Aktivisten greifen Profemina-Beratungszentrum an

Jerusalem: Kirchenführer verurteilen Polizeigewalt

13. Mai 2013 in Weltkirche, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Gemeinsamen Stellungnahme: Nicht hinnehmbar, dass «unser Klerus und Volk unter dem Vorwand von Sicherheit und Ordnung wahllos und brutal geschlagen und am Zutritt zu ihren Kirchen, Klöstern und Konventen gehindert werden»


Jerusalem (kath.net/KNA) Die Leiter der Jerusalemer Kirchen haben ein brutales Verhalten der israelischen Polizei an den heiligen Stätten verurteilt. In einer am Montag veröffentlichten gemeinsamen Stellungnahme bezeichneten sie es als nicht hinnehmbar, dass «unser Klerus und Volk unter dem Vorwand von Sicherheit und Ordnung wahllos und brutal geschlagen und am Zutritt zu ihren Kirchen, Klöstern und Konventen gehindert werden». Unterzeichnet ist das Schreiben unter anderem vom Oberhaupt der Katholiken, dem Lateinischen Patriarchen von Jerusalem, Fouad Twal, sowie vom obersten Hüter der heiligen Stätten, Franziskanerkustos Pierbattista Pizzaballa.


Hintergrund sind der Rauswurf von drei ägyptischen Diplomaten aus der Jerusalemer Grabeskirche durch die israelische Polizei sowie israelische Sicherheitsmaßnahmen zu den orthodoxen Osterfeierlichkeiten. Die Diplomaten, unter ihnen der stellvertretende ägyptische Botschafter Mustafa Al-Kuny, hatten am 4. Mai an der koptischen Osterfeier teilnehmen wollen, waren jedoch von israelischen Sicherheitskräften aus der Kirche entfernt worden.

Weiter verurteilten die Führer der verschiedenen Jerusalemer Kirchen, dass die Sicherheitsvorschriften mit jedem Jahr strenger würden, und forderten freien Zugang zu den heiligen Stätten während der Osterfeiern beider Kalendersysteme. Das Verhalten einiger israelischer Sicherheitskräfte in diesem Jahr habe den Gläubigen große Sorge und Schmerz bereitet. Die Kirchenrepräsentanten riefen die israelischen Autoritäten auf, die Beschwerden der Christen ernstzunehmen und alle Akte der Gewalt gegen christliche Gläubige und Klerus zu verurteilen. Bei allem Verständnis für die Präsenz von Sicherheitskräften müssten diese sich sensibler und respektvoller verhalten.

(C) 2013 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Israel

  1. Deutscher und französischer Außenminister fordern Rücktritt der UN-Sonderberichterstatterin
  2. „Nicht nur Israels Kampf… es ist der Kampf unserer gemeinsamen jüdisch-christlichen Zivilisation“
  3. Trump macht es möglich! Historischer Nahost-Deal zwischen Israel und Hamas!
  4. Israels Botschaft kritisiert Vatikan-Äußerungen zum 7. Oktober
  5. Vatikan fordert Ende der Spirale aus Hass und Gewalt im Nahen Osten
  6. Christen stehen auf der Seite von Israel!
  7. Geschwister der Gaza-Geiseln: "Wir geben nicht auf"
  8. 'Antisemitisch, verwerflich und völlig lächerlich'
  9. Bedauert Franziskus die Eliminierung eines der schlimmsten Verbrecher des Planeten?
  10. Papst will Angehörige der Hamas-Geiseln treffen







Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDUNG nur mehr bis 25. MÄRZ möglich!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Vier von sieben: Die unglaubliche Berufungs-Geschichte der Familie Morrison
  4. Der Apostolische Stuhl und die FSSPX: Wenn Extreme sich berühren
  5. Brasilianischer Erzbischof droht Teilnehmern an der Alten Messe Exkommunikation an
  6. Österreich: Liturgische Kommission wirbt für Kommunion in beiderlei Gestalt
  7. Ein Gott, der nichts mehr verlangt
  8. "Herr Kardinal Parolin, wieviele zehntausende Tote brauchen Sie noch im Iran, bis Sie aufwachen?"
  9. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  10. Bischof Overbeck ist mit Weidel und Chrupalla in Sachen Iran einer Meinung
  11. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
  12. Ab Juli müssen Besucher Eintritt für den Kölner Dom bezahlen
  13. Die Nazi-Projektion
  14. Abtreibungs-Aktivisten greifen Profemina-Beratungszentrum an
  15. „Nimm deine kleinen Kinder zur Messe mit!“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz