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Forum Deutscher Katholiken: Frohgemut Zeugnis ablegen

2. September 2013 in Deutschland, 4 Lesermeinungen
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Wir akzeptieren keine Ideologie, die einen Menschen der Verfügungsgewalt eines anderen unterwirft - Für den Schutz des Lebens von Anfang bis zu seinem Tod - Resolution 3 des Forums Deutscher Katholiken


Augsburg (kath.net) Vom Glaubenszeugnis in einer säkularen Welt handelt die dritte Resolution des Forums Deutscher Katholiken, die das Forum auf seinem Kongress „Freude am Glauben“ in Augsburg am Sonntag verabschiedete. Der Text wurde von Werner Münch verfasst. Dr. Münch war Professor an der Fachhochschule für Sozialwesen in Osnabrück und CDU-Politiker; von 1990 bis 1991 war er Finanzminister des Landes Sachsen-Anhalt und von 1991 bis 1993 Ministerpräsident desselben Landes.

Die Resolution 3 im Wortlaut:

„Damit der Glaube neu erstrahlt“, unter diesem Wort von Papst Benedikt XVI. stand der 13. Kongress „Freude am Glauben“ in Augsburg. Am Ende des von Benedikt ausgerufenen „Jahr des Glaubens“ kam es darauf an, uns im Glauben gegenseitig zu bestärken, damit wir als Glaubenszeugen in einer säkularen Welt Zeugnis abzulegen bereit und imstande sind.

Wir haben deutlich gemacht, dass wir dabei als katholische Christen keinen Wert darauf legen, interessant zu sein, sondern klar zu machen, dass wir als getaufte Christen einen solchen Auftrag haben. „Christus hat nämlich keine Dozenten eingesetzt, sondern Nachfolger“ (Sören Kierkegaard).


Die Fundamente unseres Glaubens bröckeln immer stärker, und er steht nicht mehr im Zentrum unseres Lebens, sondern verliert fortlaufend an Bedeutung und Anerkennung. Aber wenn Christus unsere große Liebe ist und im Mittelpunkt unseres Lebens steht, dann werden von uns in einem solchen Zeugnis Mut und Standhaftigkeit verlangt, und wir werden oft mit Schmähungen und „sprungbereiter Feindseligkeit“ konfrontiert werden.

Denn Gott wird vom Menschen immer mehr dadurch herausgefordert, dass er mit der Rolle des Geschöpfes nicht mehr zufrieden ist, sondern sich zum Schöpfer erheben will. Dies wird besonders deutlich in allen Fragen des Lebensschutzes und in der Reduzierung des Stellenwertes und der Bedeutung von Ehe und Familie.

Da für uns biblische Schöpfungsordnung, Evangelium und Naturrecht unser Handeln bestimmen, akzeptieren wir keine Ideologie, die einen Menschen der Verfügungsgewalt eines anderen unterwirft.

Wir sagen klar und deutlich, dass nur Gott Herr über Leben und Tod ist. Deshalb treten wir engagiert für den Schutz des Lebens von Anfang bis zu seinem Tod ein. Dies bedeutet: Wir sind gegen die Forschung mit embryonalen Stammzellen, gegen Abtreibung, auch gegen die sogenannte „Pille danach“, so lange keine zweifelsfreien Forschungsergebnisse darüber vorliegen, die belegen, dass sie ausschließlich eine verhütende und keine abtreibende Wirkung hat, gegen die Ziele der Selektion von behinderten Menschen durch die Präimplantationsdiagnostik (PID) und gegen Suizid-Beihilfe. Und die Familie bleibt für uns „der Ort der Kultur des Lebens“ (Papst Johannes Paul II.), in deren Mittelpunkt das Kind steht, das Vater und Mutter braucht. Wir dürfen in unserer Gesellschaft nicht abseits stehen, müssen uns in der Politik einbringen und dort, wo notwendig, Widerstand leisten.

Papst Franziskus hat uns aufgerufen, nicht schön zu reden, weil die „Scheinheiligkeit die Sprache der Entstellung“ ist. Deshalb ducken wir uns nicht feige weg und schleichen uns nicht davon, sondern treten glaubensstark, mutig und engagiert auf. Und wer Gott verteidigt, der verteidigt wegen seiner Liebe zu uns auch die Menschen. Wir glauben fest an ihn, und „diesen Osterglauben kann uns niemand rauben“. In einem anderen bekannten Kirchenlied heißt es: „Ich bin getauft und Gott geweiht“. Deshalb ist der Glaube für uns ein Geschenk und keine Last. Und deshalb legen wir frohgemut Zeugnis von ihm ab.


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