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George W. Bush: Krieg ist nicht meine erste Wahl

13. Februar 2003 in Aktuelles, keine Lesermeinung
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US-Präsident bei Religiöser Rundfunkvereinigung zu Saddam Hussein - Würdigung religiöser Medien und der diakonischen Aktivitäten der Kirchen


Nashville (kath.net/idea)
US-Präsident George W. Bush hat vor Christen die Gründe für sein Vorgehen gegen Saddam Hussein erläutert. Frieden und Freiheit, auch die Religionsfreiheit, würden von Terroristen bedroht, denen der irakische Diktator Unterschlupf und Unterstützung gewähre, sagte der Präsident am 10. Februar vor über 5.000 Teilnehmern der Jahrestagung der Nationalen Religiösen Rundfunkvereinigung in Nashville (US-Bundesstaat Tennessee). Das Regime in Bagdad verstecke Massenvernichtungswaffen; diese könne es Terroristen ohne Schwierigkeiten zur Verfügung stellen oder ihnen helfen, eigene Mordwaffen zu entwickeln. Vor dem 11. September 2001 habe man noch glauben können, daß die Weltmeere einen Schutz vor terroristischen Bedrohungen böten; das habe sich seither geändert. Bush: “Wir schulden es den zukünftigen Generationen von Amerikanern und Bürgern in anderen freiheitsliebenden Ländern, daß Herr Saddam Hussein entwaffnet wird.”

Bush: Uns wird Krieg aufgezwungen

Die Weltgemeinschaft habe Hussein schon vor zwölf Jahren vergeblich zur Entwaffnung aufgefordert. Auch Wirtschaftssanktionen und begrenzte Anschläge auf Militäranlagen hätten nichts gefruchtet. Hussein habe jedes Versprechen gebrochen und die Staatengemeinschaft mit Verachtung gestraft. Die Aufgabe der UN-Waffeninspektoren sei nicht, bei einem Versteckspiel mitzumachen, sondern zu überprüfen, ob Hussein Wort halte und seine Waffen vorzeige oder zerstöre. Es sei möglich, daß “uns Krieg aufgezwungen wird”, so Bush. Krieg sei nicht seine erste Wahl, betonte der Präsident, und das irakische Volk sein nicht Amerikas Feind. Der wirkliche Feind der Irakis sei Saddam Hussein. Er schrecke nicht davor zurück, seine Zivilbevölkerung als “menschliche Schutzschilde” einzusetzen. Die USA wollten ein bessere Zukunft für Irak.

Kirchen sollen Rassenschranken überwinden

Bush würdigte auch die diakonischen Aktivitäten der Kirchengemeinden und religiösen Organisationen in den USA. Er werde sich weiter dafür einsetzen, daß sie staatliche Gelder erhalten können, ohne wegen der Trennung von Kirche und Staat Abstriche an ihrem geistlichen Auftrag zu machen. Der Präsident rief die Kirchengemeinden ferner auf, über Rassenschranken hinweg zusammenzuarbeiten. Er würdigte die religiösen Medien, die 141 Millionen Menschen pro Jahr erreichten. Auch sie könnten dazu beitragen, Schwarze und Weiße, Arme und Reiche zusammenzubringen und etwas gegen die größten Nöte zu tun. Die vor 61 Jahren gegründete Nationale Religiöse Rundfunkvereinigung mit Sitz in Manassas (Virginia) umfaßt rund 1.500 Hörfunk- und 350 Fernsehstationen sowie Produzenten von religiösen Medienangeboten. Präsident der Vereinigung ist Frank Wright, Generaldirektor Direktor Glenn Plummer.



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