Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Bekommt Deutschland ein Wahrheitsministerium?
  2. Psycho-Tests für Schweizer Priester
  3. Breite Rezeption für eine vermeintlich gescheiterte Theologie
  4. Werden Sie Schutzengerl für kath.net für 2025 und 2026!
  5. Teufelsanrufung in der 2. Bundesliga?
  6. 2024 mehr Austritte bei den landeskirchlichen Protestanten als bei den Katholiken
  7. Lambrecht fordert: Lebensschutz in der neuen Koalition verbessern, trotz anderslautender SPD-Wünsche
  8. Theologieprofessor Bortkiewicz: „Der Arzt beschloss, den Fötus – also mich – in Stücke zu schneiden“
  9. „Du musst tun, was Priester tun. Du musst die Messe feiern, Beichten hören und Anbetung halten“
  10. Die Vernunft des Glaubens – Zum 20. Todestag des heiligen Johannes Paul II.
  11. Hilfe! Mein Kind tut sich so schwer mit dem Lernen!
  12. 'Egal was kommt, wir haben Handlungsoptionen!'
  13. Trauriger Rekord: Fast 10.000 Euthanasietote in den Niederlanden im Jahr 2024
  14. ‚Mitarbeiter der Wahrheit‘ – ein neuer Film über Johannes Paul II. und Benedikt XVI.
  15. Lourdes verhüllt Mosaike des mutmaßlichen Missbrauchstäters Pater Marko Rupnik

Das Kreuz ist immer auf dem Weg des Christen

4. März 2014 in Aktuelles, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Franziskus-Perle des Tages: Der Verdienst des Christen – der Salat mit dem Öl der Verfolgungen, denn die Welt toleriert die Gottheit Christi nicht. Heute gibt es mehr Märtyrer als in den ersten Jahrhunderten. Von Armin Schwibach


Rom (kath.net) Die Verfolgungen von Christen standen im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit von Papst Franziskus in seiner Predigt bei der heiligen Messe am Dienstag der achten Woche im Jahreskreis in der Kapelle des vatikanischen Gästehauses „Domus Sanctae Marthae“. Dabei ging der Papst vom Tagesevangelium aus (Mk 10, 28-31).

Nachdem Jesus von der Gefahr gesprochen hatte, die vom Reichtum ausgeht, fragte ihn Petrus, was die Jünger empfangen werden, die alles verlassen haben, um ihm nachzufolgen: „Du weißt, wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt“ (V. 28). Franziskus hob hervor, dass Jesus großherzig sei, denn tatsächlich antworte er: „Jeder, der um meinetwillen und um des Evangeliums willen Haus oder Brüder, Schwestern, Mutter, Vater, Kinder oder Äcker verlassen hat,wird das Hundertfache dafür empfangen“ (V. 29). Vielleicht habe Petrus gedacht, dass die Nachfolge Jesu „ein gutes Geschäft“ sei, da sie uns das Hundertfache verdienen lasse. Doch Jesus füge hinzu, dass es neben diesem Verdienst auch Verfolgungen geben werde (vgl. V. 30):

„Es ist, als sage er: ‚Ja, ihr habt alles verlassen und werdet hier auf Erden, jetzt in dieser Zeit, vieles empfangen: wenn auch unter Verfolgungen!’. Das ist wie ein Salat mit dem Öl der Verfolgungen: immer! Das ist der Verdienst des Christen, und das ist der Weg dessen, der Jesus nachfolgen will, denn dies ist der Weg, den er zurückgelegt hat: er ist verfolgt worden! Das ist der Weg der Entäußerung. Wie es Paulus zu den Philippern sagt: ‚Sein Leben war das eines Menschen; er erniedrigte sich / und war gehorsam bis zum Tod, / bis zum Tod am Kreuz’ (Phil 2,7-8). Das ist die Tonart des christlichen Lebens“.


So sei es auch mit den Seligpreisungen, wenn Jesus sage: „Selig seid ihr, wenn ihr um meinetwillen beschimpft und verfolgt und auf alle mögliche Weise verleumdet werdet“ (Mt 5,11). Dies sei eine der „Seligpreisungen der Verfolgung“. Unmittelbar nach dem Kommen des Heiligen Geistes hätten die Jünger mit ihrer Verkündigung begonnen, was auch der Anfang der Verfolgungen gewesen sei: Petrus sei eingekerkert, Stephanus getötet worden, dann viele andere Jünger bis auf den heutigen Tag. Das Kreuz, so die Mahnung des Papstes, „ist immer auf dem Weg des Christen! Wir werden viele Brüder, Schwestern, Mütter, Väter in der Kirche, in den christlichen Gemeinschaften haben, aber auch viele Verfolgungen“:

„Denn die Welt toleriert die Gottheit Christi nicht. Sie toleriert die Verkündigung des Evangeliums nicht. Sie toleriert die Seligpreisungen nicht. Und so kommt es zur Verfolgung: mit dem Wort, mit Verleumdungen, mit den Dingen, die über die Christen in den ersten Jahrhunderten gesagt wurden, mit übler Nachrede, mit Gefängnis... Doch das vergessen wir leicht. Denken wir aber an die vielen Christen vor sechzig, siebzig Jahren in den Lagern, in den Gefängnissen der Nationalsozialisten, der Kommunisten: viele! Weil sie Christen waren! Auch heute... ‚Aber heute sind wir doch kultivierter und diese Dinge gibt es nicht mehr’. Es gibt sie! Und ich sage euch, dass es heute mehr Märtyrer gibt als in den ersten Zeiten der Kirche!“

Viele Brüder und Schwestern, die ihr Zeugnis für Christus gäben, würden verfolgt werden – Christen, denen es nicht einmal gestattet sei, die Bibel bei sich zu haben:

„Sie werden verurteilt, weil sie eine Bibel haben. Sie dürfen sich nicht bekreuzigen. Und das ist der Weg Jesu. Doch es ist ein freudiger Weg, da uns der Herr nie über das hinaus Prüfungen auferlegt, was wir ertragen können. Das christliche Leben bringt keinen geschäftsmäßigen Vorteil ein, es bedeutet nicht, Karriere zu machen: es besteht in der einfachen Nachfolge Jesu! Doch wenn wir Jesus nachfolgen, so geschieht dies. Denken wir darüber nach, ob wir in uns das Verlangen haben, mutig beim Zeugnis für Christus zu sein. Wir wollen auch an die vielen Brüder und Schwestern denken – das wird uns gut tun –, die heute – heute! – nicht gemeinsam beten können, weil sie Verfolgung erleiden, die kein Buch mit dem den Evangelien oder keine Bibel haben können, weil sie verfolgt werden“.

„Denken wir auch“, so Franziskus abschließend, „an jene Brüder und Schwestern, die nicht zur Messe gehen können, weil es verboten ist. Wie oft kommt ein Priester im Verborgenen zu ihnen, und sie tun so, als würden sie bei Tisch sitzen, einen Tee trinken, während sie aber so die Messe feiern, um nicht gesehen zu werden. Das geschieht heute! Denken wir daran, ob wir bereit sind, wie Jesus das Kreuz zu tragen. Verfolgungen zu ertragen, um für Jesus Zeugnis zu geben, wie dies jene Brüder und Schwestern tun, die heute erniedrigt und verfolgt werden. Dieser Gedanke wird uns gut tun“.

Dem Autor auf Twitter folgen!




Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

  4. März 2014 
 

Verfolgung im modernen Zeitalter

Verfolgung, auch im Sinne von Ueberwachung, ist heute zum Gesellschaftsspiel geworden. Mit Hilfe von Internet, iPhone und einer Gruppe von Ueberwachern kann eine Person kaum mehr einen Schritt, ohne dass sie gemeldet wird. Spielen dann auch noch einige korrupte Behoerdenmitglieder mit, ist der Terror perfekt. Aber wehe wenn einer der Sache auf die Schliche kommt und es "gaslighting" nennt. Auch posts auf dem web koennen gesamelt werden, emails gehackt, Webseiten umgeleitet werden, usw. Technisch ein "Kinderspiel". Ob Jesus sich eine solche Verfolgung damals hat vorstellen koennen?


1
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Franziskus in Santa Marta

  1. Der Papst und die Engel
  2. Die Gnade des Gebetes, der Nähe, der Gerechtigkeit-Barmherzigkeit
  3. Der Heilige Geist lehrt uns die Sanftmut der Kinder Gottes
  4. Der Hass des Geistes der Weltlichkeit
  5. Der Geist der rigiden Starrheit bringt immer Verstörung
  6. Interreligiöses Gebet für die Befreiung von allen Pandemien
  7. Wie gibt die Welt den Frieden und wie gibt der Herr ihn?
  8. Die Mystik des Bleibens in Jesus
  9. Der Beistand –- der Geist, der im Glauben wachsen lässt
  10. Europa wachse vereint in der Brüderlichkeit






Top-15

meist-gelesen

  1. Werden Sie Schutzengerl für kath.net für 2025 und 2026!
  2. EINMALIGE CHANCE! Große Baltikum-Reise mit kath.net - Mit Erzbischof Gänswein!
  3. Eine wichtige BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  4. Teufelsanrufung in der 2. Bundesliga?
  5. Theologieprofessor Bortkiewicz: „Der Arzt beschloss, den Fötus – also mich – in Stücke zu schneiden“
  6. Breite Rezeption für eine vermeintlich gescheiterte Theologie
  7. Ist es ein Wunder durch Kardinal Pell? Kleinkind atmete 52 Minuten lang nicht mehr, überlebte!
  8. ‚Mitarbeiter der Wahrheit‘ – ein neuer Film über Johannes Paul II. und Benedikt XVI.
  9. „Du musst tun, was Priester tun. Du musst die Messe feiern, Beichten hören und Anbetung halten“
  10. Bekommt Deutschland ein Wahrheitsministerium?
  11. Psycho-Tests für Schweizer Priester
  12. Das Wunder des Karol Wojtyła
  13. „Habt keine Angst!“ – Christus macht wirklich frei!
  14. 'Egal was kommt, wir haben Handlungsoptionen!'
  15. 2024 mehr Austritte bei den landeskirchlichen Protestanten als bei den Katholiken

© 2025 kath.net | Impressum | Datenschutz