Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vertrauenskrise in der Kirche
  2. Vatikan korrigiert argentinische Bischöfe: Gläubige dürfen kniend und auf die Zunge kommunizieren
  3. „Puff für alle“: Entsetztes Kopfschütteln über Sexualkunde-Aufgabe an katholisch geprägtem Gymnasium
  4. „Ut unum sint“ - Wahrheit, Tradition und sichtbare Communio
  5. 'Gut' gebrüllt, Löwe?
  6. Kardinal Eijk: Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 muss zurückgewiesen werden
  7. Sacrosanctum Concilium: Die Liturgie und das Geheimnis Christi
  8. „Leo macht Schluss mit ‚Doppelstandards‘: Warum der deutsche Synodale Weg ins Stocken gerät“
  9. MAGNIFICA HUMANITAS
  10. Rom und die orientalisch-orthodoxen Kirchen seit Fiducia supplicans
  11. Die ekklesialen Abrissbagger kreisen in den Dörfern
  12. Nach Gipfelkreuzschändung: 18-Jähriger stellt neues selbstgebautes Kreuz auf
  13. Vatikan veröffentlicht die Leitlinien für den Umsetzungsweg der Synode über die Synodalität
  14. Trend unter jungen New Yorkern: Gemeinsam zur Sonntagsmesse gehen
  15. Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 ‚beunruhigend‘ und ‚verblüffend‘

CSU-Politiker: 'Skandalöses Schweigen' deutscher Islamverbände

6. August 2014 in Deutschland, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Evangelische Arbeitskreis/CSU Oberfranken: Zentralrat der Muslime schweigt zu Massenmorden an Christen und Jeziden im Nahen Osten, aber kritisiert lautstark, dass christlicher Schützenverein keinen Muslim als Schützenkönig akzeptiert - UPDATE


Selb (kath.net/pm) „Es herrscht ein skandalöses Schweigen des Zentralrats der Muslime wie anderer Islamverbände in Deutschland zum Abschlachten von Christen und Jeziden und der Zerstörung von Kirchen durch ISIS und andere radikale Moslems im Irak. Gleichzeitig rügt der Zentralrat der Muslime lautstark, dass ein christlicher Schützenverein keinen Muslim als Schützenkönig akzeptiert. Das ist unerträglich und skandalös.“ Diese scharfe Kritik übte der Evangelische Arbeitskreis/EAK der CSU Oberfranken am Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD), wie durch eine Presseaussendung bekannt gemacht wurde. Der evangelische Theologe und EAK-Bezirksvorsitzende Jürgen Henkel (Selb) erklärt dazu weiter: Im Irak seien Christen nicht erst seit dem Vormarsch der Terrorgruppe „Islamischer Staat“ (IS) Anschlägen muslimischer Extremisten ausgesetzt. „In den vergangenen zehn Jahren wurden insgesamt 118 katholische, orthodoxe und evangelische Kirchen angegriffen, zerstört oder beschädigt: 45 in Bagdad, 64 in Mossul, acht in Kirkuk und eine in Ramadi. Mossul wird von ISIS als ‚christenfreie Zone‘ erklärt. Zu diesem religiösen Genozid hört man nichts von den Muslimverbänden in Deutschland.“ Doch die deutsche Öffentlichkeit habe ein Recht darauf zu erfahren, welche Haltung die Muslimverbände in Deutschland gegenüber den Massenmorden an Christen und Jeziden im Nahen Osten einnehmen.


Politik und Gesellschaft und auch manche Kirchenvertreter seien nach Einschätzung Henkels aufgefordert, „von früheren Multikultiphantasien Abstand zu nehmen und die Haltung des Wegschauens aufzugeben. Gewaltbereite Islamisten in Deutschland und im Nahen Osten müssen genauso geächtet werden wie Rechtsextremisten. Die Muslime in Deutschland und ihr Zentralrat bleiben aufgefordert, sich zuerst für Menschenrechte und Religionsfreiheit in den muslimischen Ländern weltweit einzusetzen und sich von Gewalt gegen Christen und Jeziden im Nahen Osten deutlich zu distanzieren, bevor sie in Deutschland und in der EU ständig weitere Rechte einklagen.“

Anmerkung der Redaktion:
Der Zentralverband der Muslime in Deutschland hat sich gemäß Pressemeldung vom 31.7.2013 vom Vorgehen der ISIS distanziert. Vorsitzender Aiman Mazyek sagte wörtlich: „Die Vertreibung der irakischen Christen durch die terroristische ISIS ist ein Akt des Unrechtes, ist gegen den Islam, verstößt gegen internationales Recht und gegen die Menschlichkeit.“ Mazyek erläuterte weiter: “Mitmenschlichkeit und Solidarität mit Menschen in Not sind essentielle Charaktereigenschaften des Menschseins. Sie sind darüber hinaus zentrale Lehren der abrahamitischen Religionen. Ein Jude, Christ oder Muslim sollte diese Lehren seiner Religion weder einem tagespolitischen Zeitgeist, noch einer falsch verstandenen Verbundenheit mit Glaubensgeschwistern, die ein eklatantes Unrecht begehen, unterordnen. Mitmenschlichkeit und Solidarität sind keine Werte, die nur einseitig eingefordert werden können. Wer Frieden will macht diese Werte zum allgemein verbindlichen und verpflichtenden Maßstab, an dem wir uns alle - Juden, Christen und Muslime - messen lassen müssen, wann und wo auch immer Menschen in Not geraten."


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 




Mehr zu

Gesellschaft

  1. Bundesland Brandenburg plant Neutralitätsgesetz für Justiz: Kein Kopftuch, Kippa, Kreuz
  2. Warum Kirchen jetzt Frieden, Recht und Wahrheit verteidigen müssen
  3. Botox? – Die unsichtbaren tragischen Folgen des Jugendwahns
  4. Slowakei: Kirchen bitten gemeinsam um Vergebung für Verfehlungen
  5. Zwischen Wölfen und Brüdern
  6. „Alte Fragen, überraschende Antworten“
  7. Mike Johnson: Westen muss sich wieder auf christliche Werte besinnen
  8. Unschuldig angeklagt und verurteilt
  9. Scott Hahn: ‚Mit Kompromissen gewinnen wir nicht’
  10. Verkauf eines Feminismus-kritischen Buchs auf Facebook und Instagram gesperrt






Top-15

meist-gelesen

  1. „Leo macht Schluss mit ‚Doppelstandards‘: Warum der deutsche Synodale Weg ins Stocken gerät“
  2. „Puff für alle“: Entsetztes Kopfschütteln über Sexualkunde-Aufgabe an katholisch geprägtem Gymnasium
  3. Vertrauenskrise in der Kirche
  4. Vatikan korrigiert argentinische Bischöfe: Gläubige dürfen kniend und auf die Zunge kommunizieren
  5. MAGNIFICA HUMANITAS
  6. Kardinal Eijk: Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 muss zurückgewiesen werden
  7. 'Gut' gebrüllt, Löwe?
  8. Komm, o Geist der Heiligkeit! Aus des Himmels Herrlichkeit!
  9. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  10. 'Ich denke, dass Gott der Größte ist! Er kann alle Türen für uns öffnen'
  11. Rom und die orientalisch-orthodoxen Kirchen seit Fiducia supplicans
  12. Nach Gipfelkreuzschändung: 18-Jähriger stellt neues selbstgebautes Kreuz auf
  13. „Die Genderideologie ist zutiefst reaktionär“
  14. Die ekklesialen Abrissbagger kreisen in den Dörfern
  15. Trend unter jungen New Yorkern: Gemeinsam zur Sonntagsmesse gehen

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz