Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Piusbruderschaft kritisiert ‚Doppelmoral‘ nach Verweigerung des Zutritts zur Basilika in Assisi
  2. Eine „Erzbischöfin“ stürzt die Anglikanische Kirche ins Chaos
  3. Dann sollen sie doch in die Hölle gehen
  4. Tantum ergo Sacramentum
  5. Kardinal Burke: Sexuelle Unmoral heute erinnert an Sodom und Gomorrha
  6. Kardinal Müller: „Muslime respektieren kein schwaches Christentum, das sich des Kreuzes schämt“
  7. Eine vergiftete Unterstützungserklärung
  8. Während Messfeier mit Erstklässlern: Bengalisches Feuer in katholische Kirche geworfen
  9. 'Gott, hilf mir. Jesus, hilf mir. Seid ihr Jungs bereit? Let’s Roll'
  10. ‚Das Exil von Pater Edmund‘
  11. Nigeria: Bischöfe schlagen nach erneuten Massakern Alarm
  12. Spannungen hinter den Kulissen: Papst lehnt gemeinsamen Auftritt mit Macron in Notre-Dame ab!
  13. 'Ich würde mir gerne Sorgen machen, aber ich mache mir keine'
  14. Niederlande: Ein zweijähriges Kind wurde durch Euthanasie getötet
  15. Die katholischen Bischöfe übernehmen die Schirmherrschaft zum Marsch für das Leben/Slowakei

CSU-Politiker: 'Skandalöses Schweigen' deutscher Islamverbände

6. August 2014 in Deutschland, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Evangelische Arbeitskreis/CSU Oberfranken: Zentralrat der Muslime schweigt zu Massenmorden an Christen und Jeziden im Nahen Osten, aber kritisiert lautstark, dass christlicher Schützenverein keinen Muslim als Schützenkönig akzeptiert - UPDATE


Selb (kath.net/pm) „Es herrscht ein skandalöses Schweigen des Zentralrats der Muslime wie anderer Islamverbände in Deutschland zum Abschlachten von Christen und Jeziden und der Zerstörung von Kirchen durch ISIS und andere radikale Moslems im Irak. Gleichzeitig rügt der Zentralrat der Muslime lautstark, dass ein christlicher Schützenverein keinen Muslim als Schützenkönig akzeptiert. Das ist unerträglich und skandalös.“ Diese scharfe Kritik übte der Evangelische Arbeitskreis/EAK der CSU Oberfranken am Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD), wie durch eine Presseaussendung bekannt gemacht wurde. Der evangelische Theologe und EAK-Bezirksvorsitzende Jürgen Henkel (Selb) erklärt dazu weiter: Im Irak seien Christen nicht erst seit dem Vormarsch der Terrorgruppe „Islamischer Staat“ (IS) Anschlägen muslimischer Extremisten ausgesetzt. „In den vergangenen zehn Jahren wurden insgesamt 118 katholische, orthodoxe und evangelische Kirchen angegriffen, zerstört oder beschädigt: 45 in Bagdad, 64 in Mossul, acht in Kirkuk und eine in Ramadi. Mossul wird von ISIS als ‚christenfreie Zone‘ erklärt. Zu diesem religiösen Genozid hört man nichts von den Muslimverbänden in Deutschland.“ Doch die deutsche Öffentlichkeit habe ein Recht darauf zu erfahren, welche Haltung die Muslimverbände in Deutschland gegenüber den Massenmorden an Christen und Jeziden im Nahen Osten einnehmen.


Politik und Gesellschaft und auch manche Kirchenvertreter seien nach Einschätzung Henkels aufgefordert, „von früheren Multikultiphantasien Abstand zu nehmen und die Haltung des Wegschauens aufzugeben. Gewaltbereite Islamisten in Deutschland und im Nahen Osten müssen genauso geächtet werden wie Rechtsextremisten. Die Muslime in Deutschland und ihr Zentralrat bleiben aufgefordert, sich zuerst für Menschenrechte und Religionsfreiheit in den muslimischen Ländern weltweit einzusetzen und sich von Gewalt gegen Christen und Jeziden im Nahen Osten deutlich zu distanzieren, bevor sie in Deutschland und in der EU ständig weitere Rechte einklagen.“

Anmerkung der Redaktion:
Der Zentralverband der Muslime in Deutschland hat sich gemäß Pressemeldung vom 31.7.2013 vom Vorgehen der ISIS distanziert. Vorsitzender Aiman Mazyek sagte wörtlich: „Die Vertreibung der irakischen Christen durch die terroristische ISIS ist ein Akt des Unrechtes, ist gegen den Islam, verstößt gegen internationales Recht und gegen die Menschlichkeit.“ Mazyek erläuterte weiter: “Mitmenschlichkeit und Solidarität mit Menschen in Not sind essentielle Charaktereigenschaften des Menschseins. Sie sind darüber hinaus zentrale Lehren der abrahamitischen Religionen. Ein Jude, Christ oder Muslim sollte diese Lehren seiner Religion weder einem tagespolitischen Zeitgeist, noch einer falsch verstandenen Verbundenheit mit Glaubensgeschwistern, die ein eklatantes Unrecht begehen, unterordnen. Mitmenschlichkeit und Solidarität sind keine Werte, die nur einseitig eingefordert werden können. Wer Frieden will macht diese Werte zum allgemein verbindlichen und verpflichtenden Maßstab, an dem wir uns alle - Juden, Christen und Muslime - messen lassen müssen, wann und wo auch immer Menschen in Not geraten."


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 




Mehr zu

Gesellschaft

  1. Bundesland Brandenburg plant Neutralitätsgesetz für Justiz: Kein Kopftuch, Kippa, Kreuz
  2. Warum Kirchen jetzt Frieden, Recht und Wahrheit verteidigen müssen
  3. Botox? – Die unsichtbaren tragischen Folgen des Jugendwahns
  4. Slowakei: Kirchen bitten gemeinsam um Vergebung für Verfehlungen
  5. Zwischen Wölfen und Brüdern
  6. „Alte Fragen, überraschende Antworten“
  7. Mike Johnson: Westen muss sich wieder auf christliche Werte besinnen
  8. Unschuldig angeklagt und verurteilt
  9. Scott Hahn: ‚Mit Kompromissen gewinnen wir nicht’
  10. Verkauf eines Feminismus-kritischen Buchs auf Facebook und Instagram gesperrt







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Robert Bellarmin SJ – De gemitu columbae
  3. DJ "Padre Guilherme" begeistert in Mörbisch 5.000 Jugendliche
  4. Dann sollen sie doch in die Hölle gehen
  5. Präsident der Akademie für das Leben meint: Unvollkommenes Euthanasiegesetz unterstützen
  6. Papst-Tipps an neue Bischöfe: Namen Kennen, Zuhören und Hausbesuche
  7. „Selbst wenn ein paar Omas dazu gedrängt werden – ist das nicht ein Preis, den man zahlen kann?“
  8. 'Gott, hilf mir. Jesus, hilf mir. Seid ihr Jungs bereit? Let’s Roll'
  9. Nigeria: Bischöfe schlagen nach erneuten Massakern Alarm
  10. Erzbischof von Westminster: „Wir beten für eine Neuevangelisierung Englands“
  11. Benedikt XVI. zum Fest Kreuzerhöhung: „Ein unlösliches Band zwischen Kreuz und Auferstehung“
  12. Vergebung kennt keine Grenze
  13. Papst gewährt Mexiko "Heiliges Jahr" zum Guadalupe-Jubiläum
  14. Jesus in Hollywood: Eucharistische Prozession in den Straßen der Filmmetropole
  15. Hofer: Mit Franziskus gegen "angepasstes Kulturchristentum"

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz