Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vatikan untersagt jährlicher Wallfahrt im Rahmen der überlieferten lateinischen Liturgie den Zutritt
  2. Wenn die Falschbehauptung einer evangelischen Sängerin zum Eklat bei einer Musiksendung führt
  3. AfD-Gemeinderat muss Katholische Landjugendbewegung verlassen
  4. Warum bei dem hohen Aufkommen an Bischöfen in Deutschland eine solch vehemente Entchristlichung?
  5. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  6. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  7. Papst vor jüdischer Delegation: Die Kirche duldet keinen Antisemitismus, sie bekämpft ihn
  8. Papst Leo sagt die Assisi-Reise ab!
  9. Chick-fil-A-Chef stellt klar: Keine Öffnung an Sonntagen – das wird sich nicht ändern
  10. „Drohende Worte von Kardinal Roche: Besucht nicht die überlieferte lateinische Messe!“
  11. Eine katholische Fake-Priesterin möchte das Töten kleiner Kinder
  12. Nordische Bischöfe: Europa sucht bei der Migration „nach einem neuen Gleichgewicht“
  13. Steigende Zahl erwachsener Taufbewerber in ostdeutschen Städten, aber...
  14. Wir machen da was mit Medien
  15. Zisterzienserpater Isaak Maria Käfferlein aus Neuzelle: „Getauft sein reicht nicht!“

Caritas Ukraine: Hilfskonvoi ein taktisches Manöver Russlands

27. August 2014 in Chronik, 22 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der Konvoi sei nur zur Hälfte beladen gewesen und habe unter anderem Salzsäcke enthalten. Es sei also unklar, wie groß die Hilfe tatsächlich für die Bevölkerung im Osten der Ukraine war.


Köln/Kiew (kath.net/KNA) Der Leiter von Caritas Ukraine, Andrij Waskowycz, wertet den sogenannten Hilfskonvoi aus Russland als ein «taktisches Manöver». Man sehe darin einen Versuch Moskaus «zu zeigen, dass Russland auch auf dem Territorium der Ukraine machen kann, was es will», sagte Waskowycz am Dienstag im WDR-Interview. Der Konvoi sei nur zur Hälfte beladen gewesen und habe unter anderem Salzsäcke enthalten. Es sei also unklar, wie groß die Hilfe tatsächlich für die Bevölkerung im Osten der Ukraine war.


Der Konvoi werde weniger als Hilfe denn als ein politisches Mittel gesehen, um die Lage noch zu verschärfen, so Waskowycz. Entsprechend skeptisch sei man auch dem zweiten angekündigten Hilfskonvoi gegenüber eingestellt.

Vor dem russisch-ukrainischen Gipfel-Treffen an diesem Dienstag in Minsk sieht der Caritas-Präsident keine Entspannung zwischen den beiden Lagern. Die Lage in der Ostukraine sei dramatisch und prekär. Es sei schwierig, die dort verbliebenen Menschen zu versorgen, da man kaum Zugang zu ihnen habe. Es gebe große Versorgungsprobleme mit Wasser, Strom und Medizin sowie mit der Kommunikation.

Russland habe Möglichkeiten, Einfluss auf eine Lösung des Konflikts zu nehmen, sagte Waskowycs. Wenn Russland seine Unterstützung der Separatisten aufgäbe, «gäbe es diesen Konflikt nicht». Das Angebot von Hilfskonvois sei eher «zynisch», so der Caritas-Präsident. Die russische Regierung hatte am Montag einen neuerlichen Hilfskonvoi in die Ostukraine angekündigt.

(C) 2014 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Ukraine

  1. Papst an Russland: Getreide der Ukraine muss exportiert werden
  2. 'Jeden Tag sprach ich mit Gott und mit meiner Mutter'
  3. Verbrechen gegen Menschlichkeit und gegen das Christentum durch Russland!
  4. Nuntius in Kiew ermutigt zur Unterstützung der Ukrainer
  5. Ukraine: Sophienkathedrale als Leuchtturm der Hoffnung
  6. "Wir sind Zuschauer bei etwas, was einem Völkermord sehr nahekommt"
  7. Ukrainische Katholiken erhalten katholische Kirche für 50 Jahre zurück
  8. Die menschenverachtenden Angriffe auf die Ukraine durch Russland gehen täglich weiter!
  9. Papst Leo XIV. plant Ukraine-Besuch!
  10. Friedensappell für Ukraine von Kardinal Woelki und Weihbischof Hrutsa aus Lwiw







Top-15

meist-gelesen

  1. Steigende Zahl erwachsener Taufbewerber in ostdeutschen Städten, aber...
  2. Im Licht der Liebe
  3. Gott inmitten von Töpfen und Geschirr
  4. Künstlerin Akiane Kramarik erzählt von Vision des Himmels in ihrer Kindheit
  5. Papst vor jüdischer Delegation: Die Kirche duldet keinen Antisemitismus, sie bekämpft ihn
  6. Bravo! Erbprinz Alois legt Veto gegen Abtreibungsgesetz in Liechtenstein ein
  7. Eine katholische Fake-Priesterin möchte das Töten kleiner Kinder
  8. Blutiger Anschlag auf orthodoxe Kirche in Jordanien – Mindestens sechs Tote bei Trauerfeier
  9. 'Rita hat das Herz eines Engels! Gott segne sie!“
  10. Filmstar Evangeline Lilly verließ Hollywood vor sechs Jahren: ‚Gott hat einen Plan‘
  11. Papst Leo sagt die Assisi-Reise ab!
  12. AfD-Gemeinderat muss Katholische Landjugendbewegung verlassen
  13. Papst Leo lädt zum Weltjugendtag ein: „Ich freue mich darauf, euch in Seoul zu sehen!“
  14. USA: Kontenschließungen von Banken bei Lebensschutz- und konservativen Gruppen
  15. Krakauer Regens: Johannes Paul II. war Hotspot für Verbindung mit Gott

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz