Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  2. „Der Wahlausgang in Berlin im September 2026 gibt vielen Bevölkerungsgruppen Anlass zur Sorge“
  3. "Marsch für das Leben"-Grußwort des DBK-Vorsitzenden Wilmer verfehlt das Thema
  4. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Kirche in der Krise – und wie wir sie nicht retten sollten“
  5. Irreversibel – die Diktatur des Geschehenen. Wenn die Geschichte zum ‚Lehramt‘ wird
  6. BDKJ und eine doch getaufte Kandidatin im Bundesvorstand
  7. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  8. Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
  9. Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
  10. Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern
  11. Wien: Rund 20.000 Teilnehmer bei ökumenischem "Marsch für Jesus"
  12. Tausende Teilnehmer bei Pro-Life-Kundgebungen in Berlin, Köln und Zürich
  13. Gender-Ideologie: Katholische Familie kämpft um ihre Tochter
  14. Fast der gleiche Glaube?
  15. Bemerkenswerte Geste: Wenn Papst Leo nach Frankreich kommt, werden alle Kirchenglocken läuten

USA: Tausende Katholiken demonstrieren gegen schwarze Messe

29. September 2014 in Weltkirche, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Erzbischof Coackley von Oklahoma City verurteile die schwarze Messe als „blasphemisches und sakrilegisches Ritual“. Dabei würden die Anhänger die reale Präsenz Jesu anerkennen, doch nicht mit Anbetung, sondern mit hasserfülltem Spott reagieren.


Oklahoma City (kath.net/CNA) Tausende von Katholiken reagierten mit eucharistischen Prozessionen, mit einer großen Kundgebung und Gebeten, auf eine schwach besuchte „schwarze Messe“ in Oklahoma City. Erzbischof Paul Coackley leitete am Sonntag die Eucharistische Anbetung in der Kathedrale St. Franziskus von Assisi sowie die Prozession (Foto). In seiner Homilie betonte er: „Wir sind als Zeugen der Hoffnung versammelt in einer Zeit, in der die Dunkelheit sowohl hier wie auch in der ganzen Welt zuzunehmen scheint.“ Doch „wir wissen, dass Christus Sieger ist! Er hat Satan besiegt. Er hat die Herrschaft der Sünde und die Macht des Todes durch sein heiliges Kreuz und seine glorreiche Auferstehung besiegt“.


Der Erzbischof verurteilte die schwarze Messe als ein „blasphemisches und sakrilegisches Ritual“, als eine „Verspottung der katholischen Messe“, für die eine „Entweihung der Eucharistie“ nötig sei. Dabei werde durch die Anhänger „die reale Präsenz Jesu anerkannt, doch sie beten ihn nicht an, sondern verspotten und verhöhnen sie in Hass“.

„Trotzdem sind wir nicht hier um zu protestieren. Wir wollen unsere Empörung für einen Moment beiseitelegen. Wir sind hier um zu lobpreisen und anzubeten. Wir sind hier um für das Geschenk unseres Glaubens zu danken und für den unbezahlbaren Schatz der bleibenden Gegenwart des Herrn bei uns im Sakrament seines Leibes und Blutes.

Einige Stunden später marschierten Tausende von Katholiken vor dem städtischen Konzerthaus und protestierten gegen die schwarze Messe. Einige trugen Kreuze und Marienstatuen bei sich, andere trugen Schilder mit der Aufschrift „Ich glaube an die heilige katholische Kirche“.

Auch in der Nachbardiözese Tulsa leitete der Ortbischof Edward Slattery eine eucharistische Anbetung mit Prozession zur Sühne der Blasphemie. „Wir tun dies, um den Glauben unserer Leute zu stärken und um ihnen eine Möglichkeit zu geben, in einer sehr positiven Weise auf die Ankündigung der schwarzen Messe zu reagieren“. Die schwarze Messe bezeichnete Slattery als „ein Übel und als blasphemisch, denn wir glauben, dass das Allerheiligste Sakrament Gott selbst ist“. Die Veranstalter der schwarzen Messe ergreifen das Böse, den Zorn und die Rache“, während Katholiken „die liebende Menschlichkeit Gottes“, „Vergebung, Liebe, Barmherzigkeit und Frieden“ predigten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

  29. September 2014 
 

@p.Sodann

Wenn ein Atheist das aus Protest macht, bin ich einerseits erleichtert, andererseits ist dieses aggressive, trotzige und hasserfüllte Verhalten sehr kindisch! Erinnert mich an Leute die jeden verklagen, immer meckern, denen niemand etwas recht machen kann. Liegt es an einer fehlenden emotionalen Reife, an überzogenem Egoismus, an einer generellen Unzufriedenheit im Leben. Arme Menschen!


1
 
  29. September 2014 
 

Glaube an Gott?

Ich habe mehrere Interviews mit diesem "Satansanhänger" gesehen. Auf die Frage nach Gott antwortete er mehrmals "Prove that God exists!" "Beweisen Sie mir, dass Gott existiert!" Er glaubt also nicht an Gott, sondern ist eine Art Atheist.


2
 
  29. September 2014 
 

Wer sein Ganzes Leben Gott ablehnt,

Hat auch oft nicht am Ende die Kraft sich aus Satans Netz zu befreien. Ich hoffe, dass viele, die daran teilnehmen, nicht wirklich Glauben und Wissen, was sie da machen. Dass sie nur aus Protest, Neugier oder um Aufmersamkeit zu erheischen dabei sind. trotzdem werden diese Leute die Nachwirkungen zu spüren bekommen. Ich kenne jemanden, der mir von einer "Spaß"Satansmesse und Ihre Auswirkungen auf die Teilnehmer erzählt hat. Merkwürdige Todesfälle, Arbeitsplatzverlust, Alkoholmissbrauch, Neigung zu Sex. Perversitäten, Verschlechterung des Charakters, Beziehungsprobleme.


5
 
 pritty 29. September 2014 
 

@Theodor69

Oh Nein, so einfach ist das auch wiederum nicht, denn: Jede Sünde und Lästerung wird den Menschen vergeben werden; aber die Lästerung des Geistes wird nicht vergeben werden weder auf Erden noch im Himmel. Und wenn jemand ein Wort reden wird gegen den Sohn des Menschen, dem wird vergeben werden; wenn aber jemand gegen den Heiligen Geist reden wird, dem wird nicht vergeben werden, weder in diesem Zeitalter noch in dem zukünftigen. (Matthäus 12,31-32)


5
 
 Theodor69 29. September 2014 
 

Schrecklich

Das sind vermutlich die schwersten Sünden. "Normale" Sünden geschehen aus zu wenig Liebe zu Gott. Aber Gott zu erkennen, ihm gegenüber aber mit Hass zu begegnen ist wirklich schrecklich. Hoffentlich erkennen sie wenigstens in der Todesstunde noch ihren furchtbaren Fehler - und Gott macht nichts lieber als so einem völlig verlorenen Schaf alles zu verzeihen.


8
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Satanismus

  1. Nach ‚schwarzer Messe‘ in Kansas: Organisator von der Polizei verhaftet
  2. Satanist sagt unter Eid: Wir haben keine Eucharistie für ‚schwarze Messe‘
  3. Erzbischof Naumann klagt gegen Satanisten: Fordert Herausgabe der Eucharistie
  4. Exorzisten warnen vor Eindringen des Satanismus in die Alltagskultur
  5. 7 Priester, mehr als 100 Katholiken: Gebetswache vor ‚schwarzer Messe’
  6. Kanada: Erzbischof verurteilt öffentliche ‚schwarze Messe’
  7. 'Satanische' Kuchen als Racheakt
  8. USA: Katholiken im Widerstand gegen satanistisches Denkmal
  9. Satanistischer Angriff auf Christus-Reliquie in spanischem Kloster
  10. US-Stadtrat verzichtet wegen Satanisten auf Gebet







Top-15

meist-gelesen

  1. ‚Trinkt auch ihr aus dieser Quelle!’ Der Durst, den nur Christus stillt
  2. Programm für Lateinamerika-Reise des Papstes veröffentlicht
  3. "Marsch für das Leben"-Grußwort des DBK-Vorsitzenden Wilmer verfehlt das Thema
  4. Präsident Trump nominiert Tochter von Franklin Graham zur Sonderbotschafterin für Religionsfreiheit
  5. Irreversibel – die Diktatur des Geschehenen. Wenn die Geschichte zum ‚Lehramt‘ wird
  6. Fast der gleiche Glaube?
  7. Gender-Ideologie: Katholische Familie kämpft um ihre Tochter
  8. Slowakei: Papst Leo XIV. grüßt die Teilnehmer des Nationalen Marsches für das Leben in Bratislava
  9. Kardinal Koch zu Israel und Gaza: Ehrlich miteinander sprechen
  10. Wenn die Liebe das Gesetz des Kalküls durchbricht…
  11. Stanislaus-Kostka-Wallfahrt von Wien nach Rom erreicht ihr Ziel
  12. Papst: In der Seelsorge auf das Wesentliche konzentrieren
  13. Bruder von Leo XIV.: Papst hilft bei der Steuererklärung
  14. Bischof an Jugend: "Licht des neuen Afrikas liegt in euch"
  15. Wien: Rund 20.000 Teilnehmer bei ökumenischem "Marsch für Jesus"

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz