Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:









Top-15

meist-diskutiert

  1. Weihbischof Schneider: Impfpflicht mit Wirkstoff aus abgetriebenen Babys wäre Anfang der Apokalypse
  2. ‚Gehorsamstraining’: Kommentator verurteilt Maskenverordnungen
  3. Donald Trump: "Jesus Christus ist der berühmteste Mensch der Geschichte"
  4. Vatikan gibt Gedenkmünze mit Motiv der Pachamama heraus
  5. Botschaft zum Globalen Bildungspakt
  6. "Tun wir so als wäre da nichts"
  7. Köln: Anklage gegen Priester wegen Verdacht auf sexuellem Missbrauch
  8. Das Schweigen zur Verfolgung der Christen im Orient ist wirklich dramatisch
  9. „Freiheit - ohne Kreuz?“
  10. CoV: Mehrere Staaten verschärfen Schutzregeln für Gottesdienste
  11. Zieht ZdK-Vorsitzender Sternberg das sogenannte „ökumenische Abendmahl“ ernsthaft in Betracht?
  12. „Eindruck, dass die Teilnehmer des Synodalen Weges die Kirche hier und jetzt neu erfanden“
  13. Paris: 18-jähriger Tschetschene enthauptet Lehrer - 'Allahu akbar'
  14. Papst Franziskus: Dante hilft in den ‚dunklen Wäldern’ des Lebens
  15. Vertuschungsvorwürfe – Hamburger Erzbischof Heße gerät weiter unter Druck

Uckermark: Pseudoreligion der 'Pastafari' fordert die Kirchen heraus

4. Dezember 2014 in Deutschland, 17 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


„Kirche des fliegenden Spaghettimonsters“ wirbt für „Nudelmessen“


Templin (kath.net/idea) Eine Aktion der so genannten „Kirche des fliegenden Spaghettimonsters“ im uckermärkischen Templin sorgt für Unmut bei den Kirchen. Die „Pastafari“, wie sich die Anhänger der Pseudoreligion nennen, haben am Ortseingang ein Schild angebracht, auf dem sie freitags um 10 Uhr zur „Nudelmesse“ einladen. Stein des Anstoßes: Die Anzeige befindet sich direkt unter den Gottesdiensthinweisen von evangelischer, katholischer und evangelisch-freikirchlicher Gemeinde. Wie der Vorsitzende der Pastafari, Rüdiger Weida, auf deren Internetseite schreibt, hat das zuständige Straßenbauamt das Anbringen des Schildes genehmigt. Er und seine Mitstreiter feiern die Aktion als Sieg im „Kampf um die Gleichbehandlung mit anderen Religionsund Weltanschauungsgemeinschaften“.


Kirche: Satire ja, aber ...

Auf Kritik stößt die Aktion hingegen bei den Kirchen. Wie die Pressesprecherin der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Heike Krohn (Berlin), auf Anfrage der Evangelischen Nachrichtenagentur idea sagte, ist das angebrachte Schild zwar eine Satireaktion. Kunst und Satire hätten die Freiheit, Kritik zu üben: „Doch auch von Satirikern und Künstlern ist eine Sensibilität gegenüber den religiösen Überzeugungen anderer zu verlangen.“ Der evangelische Pfarrer von Templin, Ralf-Günther Schein, wandte sich mit einem Brief an die Pastafari. Darin bezeichnet er die Aktion als „anmaßend“ und forderte Weida dazu auf, die Schilder abzunehmen und an einem anderen Ort aufzuhängen, am besten in der Nähe eines örtlichen italienischen Restaurants. Der Pressesprecher des Erzbistums Berlin, Stefan Förner, erklärte, die Katholiken in Templin fühlten sich durch die Aktion verletzt. Sie empfänden das Auftreten der Pastafari als zu offensiv.

Nudelmesse mit Pasta, Bier und „Monsterunser“

Die „Kirche des fliegenden Spaghettimonsters“ hat ihren Ursprung in den USA. Sie entstand als Reaktion auf den Kreationismus, der davon ausgeht, dass Gott die Welt in sechs Tagen geschaffen hat. Die Pastafari verehren eine Gottheit, die aussieht wie eine große Portion Nudeln mit Fleischbällchen. Sie feiern ihre Nudelmessen mit Pasta und Bier anstatt mit Brot und Wein wie beim christlichen Abendmahl. Zudem bekennen sie ihren Glauben an das fliegende Spaghettimonster und beten ein „Monsterunser“. Ziel der satirischen Religionskritiker ist es nach eigenen Angaben, wissenschaftliche Weltanschauungen zu fördern.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 myschkin 9. Dezember 2014 
 

@Schlegl

Noch lieber würde ich eine Heilige Messe unter Ihrer Ägide erleben, bester Monsignore!


1

0
 
 gleinssi 9. Dezember 2014 
 

@Schlegl

Dann gäbe es vielleicht zur Speisung für jeden eine trockene Nudel und Bruder Spaghettus trinkt sein Bier stellvertretend für alle, die sich im Namen des FSM versammelt haben.
Damit wäre auch ein Schritt der Annäherung der Religionen getan ;-)


3

0
 
 SCHLEGL 8. Dezember 2014 
 

Was wäre wenn?

was wäre, wenn viele Katholiken, Protestanten und Anhänger von Freikirchen an einem Freitag zu dieser Versammlung gehen würden, um diese Verrückten"ARM ZU FRESSEN?" Welche Menge von Nudeln und von Bier da benötigt würden :) :)! Vielleicht wäre das eine gute Therapie für die "Spaghetti-Monster-Leute". Es käme auf einen Versuch an, denn wer zuletzt lacht, lacht am besten! Msgr. Franz Schlegl


4

0
 
 S.F. 6. Dezember 2014 

Spaghettimonster vs. Gottvater

Die Unterstellung der Pastafaris, dass der Glaube an Gott genauso sinnlos sei wie derjenige an ein fliegendes Spaghettimonster, ist m. E. aus folgendem Grunde völlig irreführend: Ein fliegendes Spaghettimonster wäre ein Wesen, das in Raum und Zeit existiert; die Behauptung seiner Existenz wäre daher nur sinnvoll, wenn diese empirisch verifiziert oder empirisch falsifiziert werden könnte. Wer dagegen die Existenz Gottes behauptet, behauptet nicht die Existenz eines Wesens in Raum und Zeit; die Behauptung, Gott existiere, ist daher weder empirisch verifizierbar noch empirisch falsifizierbar. Daraus, dass es keine empirischen Indizien für die Existenz eines Spaghettimonsters gibt, folgt, dass die Annahme seiner Existenz sinnlos ist. Gerade weil Gott aber kein Wesen in Raum und Zeit ist, hängt die Sinnhaftigkeit der Annahme seiner Existenz eben nicht von empirischen Indizien für seine Existenz ab.


3

0
 
 myschkin 5. Dezember 2014 
 

@bellis

Über solchen Wirrsinn wie in Ihren Aussagen über die Evolution machen sich diese Leute zurecht lustig. Gegen die kirchliche Lehre wenden sie sich nicht. Ebenso hat die Katholische Kirche ein entspanntes Verhältnis zu den Wissenschaften.


5

0
 
 bellis 5. Dezember 2014 

Nicht wissenschaftlich ist Evolutionismus

Wenn etwas nicht wissenschaftlich, aber diesen Anspruch erhebt, ist es der an allen Schulen nachgeplapperte Evolutionismus. Jeder Physiker weiß, dass die dort postulierten Zeiten Unsinn sind und jeder Genetiker, dass es keine Makroevolution gibt. Das ganze ein Glaube an die Evolution unter dem Mantel von Wissenschaft gegen die Vernunft.
Der christliche Glaube erhebt nicht den Anspruch wissenschaftlich zu sein, er ist Glaube mit Vernunft. Und der Glaube ist das Sinnesorgan, dass uns in die himmlische Welt Gottes hineinblicken und an ihr teilhaben lässt.
Es schwefelt täglich mehr, es stinkt schon.


1

0
 
 Antigone 5. Dezember 2014 
 

Traurig ist es schon,

aber nicht zu viel Aufmerksamkeit für den Unsinn, das ist richtig.


1

0
 
 catolica 4. Dezember 2014 
 

mir bleibt das lachen aber im Halse stecken,

denn gerade junge Menschen fahren auf so einen Schwachsinn ab, die atheistisch geprägt sind und damit zeigen wollen, dass es keinen Gott gibt. Ich denke dabei an einen jungen Mann , der im Religionsunterricht ein Referat über diese "Religion" schreiben wollte, was ich nicht tolerierte. Und das war schon vor Jahren!!!!


4

0
 
  4. Dezember 2014 
 

Kirche als Werbeträger?

Weiß denn das US-amerikanische Unternehmen nicht, wie schlecht das Ansehen der Kirche in Deutschland ist? Überaltertes Publikum, langweilige Angebote und unfähige Personen in der Leitung. Nach so vielen Skandalen und Kirchenkritik, bei so viel Mißtrauen in der Bevölkerung gegen das Reizwort Kirche wollen die damit Geschäft machen. Ich würde das nicht riskieren.


3

0
 
 Dottrina 4. Dezember 2014 
 

Da ringt sich mir nur ein Schmunzeln ab!

Ich pflege Nudeln lieber gerne zu Mittag zu verspeisen, möglichst mit einer leckeren Pasta-Soße dazu :-)


4

0
 
 Dismas 4. Dezember 2014 

Ein hirnrissiger Blödsinn...

so eine Art neues "Halloween"??
Ist eigentlich keiner Reaktion wert. Sicher es zielt auf eine Verunglimpfung der christliche Religion, wie es in unserer sog."offenen, toleranten Gesellschaft" leider üblich ist... die Dekadenz schreitet fort...


7

0
 
 Stephaninus 4. Dezember 2014 
 

Nicht aufregen

Das Ganze ist viel zu banal, als dass es wirklich gefährlich wäre. Der Teufel hat weit bessere Strategien...


4

0
 
 myschkin 4. Dezember 2014 
 

Solchen Klamauk

gab es schon immer. Man schaue in die Carmina burana, dort findet man ein Würfel-Evangelium. Nicht aufregen und darüber lachen, ist die beste Medizin. Es geht noch nicht einmal gegen die Kirchen, viel mehr um Protest gegen die Anmaßung einer Pseudeo-Wissenschaft wie den Kreationismus.


4

0
 
 filiaecclesi 4. Dezember 2014 

Einfach

ignorieren oder? Wenn man sich drüber aufregt, nimmt man diese Narren ernst und macht sich selber zum Narren.


6

0
 
 elmar69 4. Dezember 2014 
 

Besser Scherzkekse

als z.B. eine Hinweistafel zum örtlichen Salafisten-Treffen.


3

0
 
 Rademann 4. Dezember 2014 

Künstliche Empörung

Ich bin immer wieder überrascht, wie schnell sich manche Menschen religiös empören. Kath.net springt auch immer in diese Bresche des künstlichen Aufbauschen von Lappalien. Wenn in Templin am Ortseingang ein Spaghetti-Monster hängt, dann ist das, als fiele in China ein Sack Reis um. Jetzt einen Kreuzzug gegen diese Miniaktion zu starten führt nur zu einer Bekanntmachung und Stärkung dieser Aktion.


12

0
 
 Unverstellt 4. Dezember 2014 
 

Wirkt doch naiv...

einfach mal darüber lachen.


7

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Gesellschaft

  1. Österreichs Integrationsministerin richtet „Dokumentationsstelle politischer Islam“ ein
  2. Eine Kathedrale in Istanbul - und eine in Nantes
  3. US-Stadt will barbusige Frauen in öffentlichen Parks erlauben
  4. „Wäre das Kinderkopftuch eine christliche Tradition, wäre es schon lange verboten“
  5. CNN-Moderator Chris Cuomo: Amerikaner "brauchen keine Hilfe von oben"
  6. Fridays For Future Weimar: „Die Polizei diskriminiert, mordet, prügelt, hehlt“
  7. Ich bin ein 'weißer Mann', aber deshalb knie ich mich nicht nieder
  8. Menschenwürde und Menschenrechte haben frühere Anhänger verloren
  9. Berlin: Portal des Senats wirbt für Austritt aus der Kirche
  10. Der letzte Feind







Top-15

meist-gelesen

  1. Weihbischof Schneider: Impfpflicht mit Wirkstoff aus abgetriebenen Babys wäre Anfang der Apokalypse
  2. ‚Gehorsamstraining’: Kommentator verurteilt Maskenverordnungen
  3. Vatikan gibt Gedenkmünze mit Motiv der Pachamama heraus
  4. Das Schweigen zur Verfolgung der Christen im Orient ist wirklich dramatisch
  5. "Tun wir so als wäre da nichts"
  6. Köln: Anklage gegen Priester wegen Verdacht auf sexuellem Missbrauch
  7. „Freiheit - ohne Kreuz?“
  8. Donald Trump: "Jesus Christus ist der berühmteste Mensch der Geschichte"
  9. „Eindruck, dass die Teilnehmer des Synodalen Weges die Kirche hier und jetzt neu erfanden“
  10. Paris: 18-jähriger Tschetschene enthauptet Lehrer - 'Allahu akbar'
  11. Die geheimnisvollen drei Kreuzchen
  12. 'We are pro Life' - Als Kommissar Rex den Wiener Lebensschützern helfend beistand.
  13. Vertuschungsvorwürfe – Hamburger Erzbischof Heße gerät weiter unter Druck
  14. Augsburger Bischof Bertram Meier: "Die Rede von einer deutschen Ortskirche ist nicht ganz korrekt"
  15. Zieht ZdK-Vorsitzender Sternberg das sogenannte „ökumenische Abendmahl“ ernsthaft in Betracht?

© 2020 kath.net | Impressum | Datenschutz