Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Unwahrscheinlich aber eindeutig: Gemeinsamkeiten zwischen der Piusbruderschaft und Priesterinnen“
  2. Vatikan sieht Kirche vor Traditionsbruch
  3. AfD-Gemeinderat muss Katholische Landjugendbewegung verlassen
  4. Vatikan: Bischöfe fordern langfristige Begleitung von Ehepaaren
  5. „Die trügerische Taktik der stillen Revolution“
  6. USA: Zahl der Teenager-Mädchen, die sich als lesbisch oder bisexuell bezeichnen, sinkt stark
  7. Britischer Erzbischof Longley erlaubt zwei Messfeiern im vortridentinischen Sarum-Usus
  8. Herabstürzendes Kruzifix tötet Priester während der Messe
  9. Good news - Vatikan: Papst Leo ist krebsfrei und braucht keine weitere Therapie!
  10. Hartl: Wenn das in Frankreich „Schülerproteste sind, warum weht so oft die Palästinenserfahne?“
  11. Was wir mit unserem Körper tun, ist theologisch“
  12. „Wenn du ihn verstehst, ist es nicht Gott“
  13. Ohne Furcht und Heuchelei. Die Freiheit für das Gute ohne Kompromisse
  14. Papst Leo sagt die Assisi-Reise ab!
  15. Norwegischer Bischof Erik Varden über „Laetitiae amor“ und „Amoris laetitia“

Uckermark: Pseudoreligion der 'Pastafari' fordert die Kirchen heraus

4. Dezember 2014 in Deutschland, 17 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


„Kirche des fliegenden Spaghettimonsters“ wirbt für „Nudelmessen“


Templin (kath.net/idea) Eine Aktion der so genannten „Kirche des fliegenden Spaghettimonsters“ im uckermärkischen Templin sorgt für Unmut bei den Kirchen. Die „Pastafari“, wie sich die Anhänger der Pseudoreligion nennen, haben am Ortseingang ein Schild angebracht, auf dem sie freitags um 10 Uhr zur „Nudelmesse“ einladen. Stein des Anstoßes: Die Anzeige befindet sich direkt unter den Gottesdiensthinweisen von evangelischer, katholischer und evangelisch-freikirchlicher Gemeinde. Wie der Vorsitzende der Pastafari, Rüdiger Weida, auf deren Internetseite schreibt, hat das zuständige Straßenbauamt das Anbringen des Schildes genehmigt. Er und seine Mitstreiter feiern die Aktion als Sieg im „Kampf um die Gleichbehandlung mit anderen Religionsund Weltanschauungsgemeinschaften“.


Kirche: Satire ja, aber ...

Auf Kritik stößt die Aktion hingegen bei den Kirchen. Wie die Pressesprecherin der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Heike Krohn (Berlin), auf Anfrage der Evangelischen Nachrichtenagentur idea sagte, ist das angebrachte Schild zwar eine Satireaktion. Kunst und Satire hätten die Freiheit, Kritik zu üben: „Doch auch von Satirikern und Künstlern ist eine Sensibilität gegenüber den religiösen Überzeugungen anderer zu verlangen.“ Der evangelische Pfarrer von Templin, Ralf-Günther Schein, wandte sich mit einem Brief an die Pastafari. Darin bezeichnet er die Aktion als „anmaßend“ und forderte Weida dazu auf, die Schilder abzunehmen und an einem anderen Ort aufzuhängen, am besten in der Nähe eines örtlichen italienischen Restaurants. Der Pressesprecher des Erzbistums Berlin, Stefan Förner, erklärte, die Katholiken in Templin fühlten sich durch die Aktion verletzt. Sie empfänden das Auftreten der Pastafari als zu offensiv.

Nudelmesse mit Pasta, Bier und „Monsterunser“

Die „Kirche des fliegenden Spaghettimonsters“ hat ihren Ursprung in den USA. Sie entstand als Reaktion auf den Kreationismus, der davon ausgeht, dass Gott die Welt in sechs Tagen geschaffen hat. Die Pastafari verehren eine Gottheit, die aussieht wie eine große Portion Nudeln mit Fleischbällchen. Sie feiern ihre Nudelmessen mit Pasta und Bier anstatt mit Brot und Wein wie beim christlichen Abendmahl. Zudem bekennen sie ihren Glauben an das fliegende Spaghettimonster und beten ein „Monsterunser“. Ziel der satirischen Religionskritiker ist es nach eigenen Angaben, wissenschaftliche Weltanschauungen zu fördern.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Gesellschaft

  1. Bundesland Brandenburg plant Neutralitätsgesetz für Justiz: Kein Kopftuch, Kippa, Kreuz
  2. Warum Kirchen jetzt Frieden, Recht und Wahrheit verteidigen müssen
  3. Botox? – Die unsichtbaren tragischen Folgen des Jugendwahns
  4. Slowakei: Kirchen bitten gemeinsam um Vergebung für Verfehlungen
  5. Zwischen Wölfen und Brüdern
  6. „Alte Fragen, überraschende Antworten“
  7. Mike Johnson: Westen muss sich wieder auf christliche Werte besinnen
  8. Unschuldig angeklagt und verurteilt
  9. Scott Hahn: ‚Mit Kompromissen gewinnen wir nicht’
  10. Verkauf eines Feminismus-kritischen Buchs auf Facebook und Instagram gesperrt







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Bravo! Erbprinz Alois legt Veto gegen Abtreibungsgesetz in Liechtenstein ein
  3. Die Bibel schweigt nicht zur Abtreibung. Es gibt die Zehn Gebote: Du sollst nicht töten!'
  4. Norwegischer Bischof Erik Varden über „Laetitiae amor“ und „Amoris laetitia“
  5. "Ministrant Putins": Tück übt scharfe Kritik an Moskauer Patriarch
  6. „Mehr Katholiken in Afrika als in Europa“
  7. Was wir mit unserem Körper tun, ist theologisch“
  8. Ohne Furcht und Heuchelei. Die Freiheit für das Gute ohne Kompromisse
  9. Genesungswünsche für Papst: "Lieber Papst Leo ..."
  10. Vatikan: Bischöfe fordern langfristige Begleitung von Ehepaaren
  11. Medjugorje-Seher: "Ich bin nur ein Werkzeug"
  12. Nach Sperre: Au-pair-Plattform stimmt Vergleich mit christlichem Vater zu
  13. Papst Leo XIV. verlässt heute das Gemelli-Krankenhaus
  14. Papst-Telefonat mit Putin: Leo XIV. tief besorgt über humanitäre Lage in der ukrainischen Stadt Oles
  15. Leo XIV. will Südamerikareise offenbar antreten

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz