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Gehört Gewalt zum Islam? Was hat Islamismus mit Islam zu tun?

20. Jänner 2015 in Kommentar, 31 Lesermeinungen
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Könnte man dem Problem der Gewalt im Islam dadurch begegnen, dass man die betreffenden Aussagen Mohammeds aus dem Koran nähme? Gastkommentar von Michael Schneider-Flagmeyer


Köln (kath.net/Forum Deutscher Katholiken) In den letzten Tagen war von einem Vorschlag von Wissenschaftlern zu hören und zu lesen, dass man dem Problem der Gewalt im Islam dadurch begegnen könne, dass man die betreffenden Aussagen Mohammeds aus dem Koran nehmen sollte.

Dieser Vorschlag ist nicht neu. Sogar auf der Seite der Bundeskanzlerin, die vom Presse- und Informationsamt der Bundesregierung im Auftrag des Bundeskanzleramtes herausgegeben wird, wird von einem Kommentator vom 20.03.2012 dieser Vorschlag gemacht:

„Im Koran wird über 200 mal das Wort töten im Imperativ verwendet. Diese Suren, die zum Mord gegenüber ‚Ungläubige‘ aufruft können nicht mehr mit dem Recht auf religiöse Freiheit gedeckt werden.“ (Anm. d. Verf.: Wir lassen die Tippfehler des Originals bestehen)

Dann heißt es weiter: „Nur ein Verbot dieser Hasssuren kann am Ende die Lösung für ein friedliches Miteinander verschiedener Kulturen sein“, Link. Dieser Kommentar wurde vom Presseamt der Kanzlerin bis heute so auf der Seite belassen.

Nun haben wir in den letzten Tagen und Wochen viel von der Gewaltlosigkeit im Islam von den Medien und den Politikern gehört, die sich offensichtlich wenig mit der Materie beschäftigt haben.

Die Gewalt, so hören wir, gehe von Islamisten aus, die den Islam missbrauchen und falsch auslegen.

Also ist es an der Zeit, einmal den Blick auf bestimmte Aussagen des Korans zu richten. Folgendes ist entnommen der Seite: Pluspedia: Hass und Gewalt im Koran.

Herangezogen sind die Übersetzungen von Rudi Paret, Moustafa Maher, der den Koran im Auftrag der Azhar-Universität in Kairo übersetzte und die Ahmadiyya-Übersetzung von Sadr ud-Dinh, sowie die von Muhammad Salim Abdullah.

Sure 2 Vers 191: „Und tötet sie (die Ungläubigen), wo immer ihr sie trefft, und vertreibt sie, von wo sie euch vertrieben haben. Denn Verführen ist schlimmer als Töten. Kämpft nicht gegen sie bei der heiligen Moschee, bis sie dort gegen euch kämpfen, dann tötet sie. So ist die Vergeltung für die Ungläubigen.“

Sure 5 Vers 57: Verbot der Freundschaft mit Juden und Christen: „O die ihr glaubt, nehmt euch nicht zu Freunden – unter jenen, denen vor euch die Schrift gegeben ward, und den Ungläubigen -, die mit eurem Glauben Spott und Scherz treiben. Und fürchtet Allah, wenn ihr Gläubige seid.“

Vers 82: „Du wirst sicher finden, dass unter allen Menschen die Juden und die Götzendiener die erbittertsten Gegner der Gläubigen sind. Und du wirst zweifellos finden, das die, welche sagen: „Wir sind Christen“, den Gläubigen am freundlichsten gegenüberstehen. Dies weil unter ihnen Gottesgelehrte und Mönche sind und weil sie nicht hoffärtig sind.“

Dieser Teil des Verses zeigt, die ganze Unlogik islamischen Verhaltens, weil in vielen Ländern des nahen, mittleren und fernen Ostens gerade die Christen aufs schärfste verfolgt werden. Aber hier ergibt sich auch ein wichtiger Ansatz für die Gespräche mit dem Islam.

In Sure 8 wird beschrieben wie die Ungläubigen im Kampf zu töten und zu verstümmeln sind: „…ich werde die Herzen der Ungläubigen mit Panik erfüllen. Treff sie oberhalb ihrer Nacken (Enthauptung) und schlagt ihnen alle Fingerspitzen ab.“

Sure 8, Vers 39: „Kämpft gegen die Ungläubigen, bis es keine Verfolgung mehr gibt und der Glaube an Gott allein vorherrscht.“ Damit ist gesagt, dass es erst Frieden geben kann, wenn alle Menschen sich zum Koran bekennen oder sich ihm unterworfen haben.

In Vers 55 werden die Ungläubigen dann auf eine Stufe mit den niedrigsten Tieren gestellt: „Die schlimmsten Lebewesen sind nach Gottes Urteil die Ungläubigen, die vorsätzlich nicht glauben wollen.“ (nach Maher)

Sure 9, Vers 5: „Und wenn die verbotenen Monate verflossen sind, dann tötet die Götzendiener, wo ihr sie findet und ergreift sie, und belagert sie, und lauert ihnen auf in jedem Hinterhalt.“ (Nach Ahmadiyya)

Sure 47, Vers 4: „Und wenn ihr die Ungläubigen trefft, dann herunter mit dem Haupt, bis ihr ein Gemetzel unter ihnen angerichtet habt. Die übrigen legt in Ketten.“

Wir wollen es hiermit bewenden lassen. Der angebliche Spruch Mohammeds „Wer seine Religion wechselt, den tötet“, wird von vielen islamischen Theologen in seiner Echtheit bezweifelt.

Natürlich besteht der Koran nicht nur oder vornehmlich aus solchen Suren und Versen. Aber den wahren Frieden gibt es nur mit den Gläubigen.

Man kann also auf keinen Fall sagen, dass die Gewalt nicht im Koran grundgelegt ist. Wer das sagt, der will einfach die Tatsachen verkennen. Und die Islamisten wie z.B. die Salafisten nehmen diese Weisungen aus dem Koran wörtlich und setzen sie in die Tat um.

Dass Islam und Islamismus sich mitunter vermischen, macht uns die Regierung Erdogan vor, die IS Rückzugräume einräumt und sich lange weigerte, gegen die Terroristen vorzugehen. Gerade meldet Spiegel-Online, dass unser Nato-Verbündeter und EU-Bewerber Türkei mit vollem Wissen von Erdogan Al-Quaida mit Waffen in Syrien beliefert habe, um gegen den Erzfeind Assad vorzugehen. Der Staatsanwalt, der das verhindern wollte, wurde laut Spiegel-Online seines Amtes enthoben.

Sollte sich das bewahrheiten, wäre damit endgültig bewiesen, dass Islam und Islamismus an bestimmten Orten fließend ineinander übergehen.

Zu zahlreichen Debatten in der islamischen Theologie hat die Unterscheidung zwischen Islam und Glaube geführt. Bis heute wurde nicht geklärt, wie sich die beiden Prinzipien zueinander verhalten.

Die meisten Theologen der vormodernen Zeit haben aber darauf bestanden, Islam und Glaube auseinanderzuhalten.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts führte der Kolonialismus dazu, dass sich unter vielen muslimischen Denkern und Aktivisten die Ansicht durchsetzte, den Islam zum Wiederaufstieg der muslimischen Völker zu aktivieren. Sie rückten von der Tendenz ab, den Islam als ein auf die Religion beschränktes System zu sehen. (Siehe Wikipedia: Islam)

So erklärte Hasan al-Banna, der Gründer der ägyptischen Muslimbruderschaft, bei der 5. Konferenz seiner Organisation im Januar 1939: „Wir glauben, dass die Prinzipien und Lehren des Islams umfassend sind und die Angelegenheiten der Menschen im Diesseits und Jenseits regeln. Diejenigen, die annehmen, dass diese Lehren allein die gottesdienstliche oder spirituelle Seite behandeln, sind im Unrecht, denn der Islam ist Bekenntnis und Gottesdienst, Vaterland und Nationalität, Religion und Staat, Spiritualität und Arbeit, Koran und Schwert“.

Hier scheint uns eines der wesentlichen Probleme zu liegen. Die Aufforderung im Koran, keine Freundschaft mit Christen und Andersgläubigen zu schließen, wurde Gott sei Dank von sehr vielen Muslimen nicht befolgt. Es gab und gibt sehr feste und treue Freundschaften zwischen Christen und Juden und Muslimen. Sehr viele sind sich der Tatsache bewusst, dass „wir alle Abraham (Ibrahim) zum Vater“ haben.

Wenn also heute gefordert wird, dass die Muslime die oben angeführten und andere Gewaltsuren aus dem Koran streichen, dann würde das eine Verneinung des Korans als das von Gott an Mohammed geoffenbarte Wort bedeuten. Damit wäre der Islam als Offenbarungsreligion („Religion des Buches“) nach eigenem Selbstverständnis erledigt. Es muss also einen anderen Weg geben, das Ziel des Friedens zwischen den drei monotheistischen Religionen zu erreichen und die Muslime zu einer Exegese zu bringen, die den Islam zukunftsfähig macht; denn die heute vorherrschende und praktizierte Form des Islam in den meisten islamischen Ländern ist nicht zukunftsfähig.

Das Dilemma wird von sehr vielen islamischen Gelehrten gesehen, wie ja auch die Teilnahme der OIC an den Protesten gegen die Pariser Morde bezeugt. Dass der Weg zu dem genannten Ziel steinig und dornig ist, ist jedem klar, der sich mit diesen Problemen beschäftigt.

Die katholische Kirche führt seit vielen Jahren einen intensiven Dialog mit Vertretern des Islams.

Richtig Fahrt hat dieses Unternehmen genommen mit der berühmten Regensburger Rede von Papst Benedikt XVI., die von ignoranten, nur den Skandal suchenden Journalisten herabgewürdigt wurde, aber von ca. 100 Islamgelehrten mit einem positiven Brief beantwortet wurde. Seit dieser Rede haben Papst Benedikt und sein Nachfolger immer wieder gefordert, dass der Islam sein Verhältnis zur Gewalt und zur Ratio klären muss. Wie schwierig dieser Prozess ist, zeigte jüngst bei dem von Papst Franziskus initiiertem gemeinsamen Friedensgebt in den vatikanischen Gärten, bei dem ein islamischer Geistlicher aus der Reihe scherte, kath.net hat berichtet.

Aber was wäre die Alternative? Krieg mit dem Islam? Der amerikanische Politologe Samuel P. Huntington gibt zur Gewaltproblematik im Koran zu bedenken: „Der Koran und andere Formulierungen muslimischer Glaubenssätze enthalten nur wenige Gewaltverbote und die Vorstellung der Gewaltfreiheit ist muslimischer Lehre und Praxis fremd.“

Er hat in seinem berühmten Buch den „clash of civilizations“ angekündigt und wir meinen, dass es nun allerhöchste Zeit ist, dass unsere Politiker und führenden Medienleute aufhören, von der Gewaltlosigkeit des Islam zu schwadronieren und die Mahner in die braune Ecke zu stellen.

Einer der wichtigsten Mahner war der weltweit hochangesehene, kluge und erfahrene , kürzlich hochbetagt verstorbene Peter Scholl-Latour, der immer wieder darauf hinwies, dass die größte Gefahr für uns nicht von Putins Russland ausgehe, sondern von der Ländern des Islam. Selbst Putins Russland wird vom IS mit wüsten Ankündigungen bedroht. Diese Terrororganisation ist im Begriff, sich über die ganze islamische Welt auszubreiten, wie berichtet wird.

Unsere Politiker, Medienleute und mancher Kirchenmann muss endlich aufwachen. Dem Terror ist entschieden mit allen rechtsstaatlichen Mitteln – und das sind nicht wenige – zu begegnen, auch mit den Waffen. Den islamischen Staaten muss immer wieder in Verhandlungen klarmacht werden, dass sie mit dem derzeit weltweit mehrheitlich praktiziertem Islam keine Zukunft haben. Das Gespräch mit den Islamgelehrten sollte geduldig weitergeführt werden unter der Führung des Heiligen Stuhls.

Und wir Christen sollten nicht vergessen, dass das Gebet eine viel größere Macht ist als alle Gewalt.


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Lesermeinungen

 landpfarrer 27. Jänner 2015 
 

@Alexius

Franziskus: "der wahre Islam u. angemessene Interpretation des Koran stehen Gewalt entgegen" (EG253)
Dieses Zitat aus dem Lehrschreiben des Papstes haben Sie schon verschiedentlich angeführt. Nur handelt es sich hier um eine Behauptung, die auch von kompetenten Experten bestritten wird und nach denen Gewalt dem Islam imanent ist. grundsätzlich stellt sich hier die Frage, ob die Lehrkompetenz des Papstes (in Glaubens- und Sittenfragen) auch beinhaltet, dass er verbindliche Aussagen machen kann, welche Elemente einer nichtchristlichen Religion authentisch sind und welche nicht bzw. was eine angemessene Interpretation des Koran ist. Hier ist doch eher die Debatte den Religionswissenschaftlern zu überlassen.


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 Kleine Blume 21. Jänner 2015 
 

Der Vatikan und die Islamisierung Europas (Licht der Welt, S.125f.)

"[S.:] Es ist noch nicht so lange her, da hielten es Päpste freilich noch für ihre Aufgabe, Europa vor einer Islamisierung zu schützen. Verfolgt der Vatikan hier eine komplett neue Politik?

[B16:] Nein. Die historischen Situationen wechseln. Denken wir nur an die Zeit, in der das Ottomanische Reich an den Grenzen Europas gerüttelt hat, Europa belagerte und schließlich vor den Toren Wiens stand. Oder denken wir an die Schlacht von Lepanto 1571.

Hier ging es wirklich darum, ob die Identität Europas erhalten bleibt oder ob Europa zu einer Kolonie wird.

In dieser Situation, in der es gar nicht nur um den Islam, sondern um die Ausbreitung der ottomanischen Macht ging, musste Europa zusammenstehen und seine Geschichte, sein Kultur und seinen Glauben verteidigen.

Heute leben wir in einer völlig anderen Welt, in der die Fronten anders verlaufen. In der auf der einen Seite der radikale Säkularismus, auf der anderen Seite die Frage nach Gott steht, in ihrer ganzen Verschiedenheit."


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 hortensius 21. Jänner 2015 
 

zu dominique

Wenn es stimmt, dass der Islam seine Hauptschwierigkeiten im innermoslemischen Raum hat und fast zu Unregierbarkeit führt, dann wird das für uns Europäer gefährlich.


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 hortensius 21. Jänner 2015 
 

Gewalt

Die Gewalt, die zur zeit in den moslemischen Ländern gegen Christen ausgeübt wird, ist doch der Anschauungsunterricht für manche Aussagen des Koran. Es ist von den Managern der political correctnes sehr geschickt, Nachrichten über Christenverfolgung zu unterdrücken, denn dann werden die problematischen Formulierungen des Koran nicht hinterfragt.Deshalb ist es gut, dass hier diese Gewalt thematisiert wurde.


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 Julie de Norwich 21. Jänner 2015 
 

@dominique

Danke Dominque, für diese großartige "soziologisch-psychologische" Deutung dessen, was in islamischen Ländern abgeht.
Das halte ich für einen sehr wesentlichen Teil; gesellschaftliche hin zu gewissensfreiheit/menschenrechten in arabischen/muslimischen Ländern ist ganz, ganz wichtig.

Bestärken lässt sich das durch die Förderung unserer Glaubensbrüder dort, Mission, gute Werke, Einsatz für Palästinenser und Israelis.

"der Islam ist nicht mehr in der Lage, seine Stammländer durch legale Gewalt zu befrieden. Er kämpft mit seinem eigenen inneren Chaos, Bürgerkriegen und Machtkämpfen rivalisierender Gruppen und Clans".
"Islam ...keine inneren Widersprüche ertragen kann, muss das innere Chaos also "von außen", sprich vom Westen, in den Islam getragen sein. ...
Der Westen hat deshalb die islamistische Gewalt so lange an der Backe, wie der Islam sich selbst zerfleischt, ohne es wahrhaben zu können/wollen. Kurz: der Islam scheitert gerade an der Realität und ihren Forderungen.


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 Kleine Blume 21. Jänner 2015 
 

Wahrheitsanspruch und Gewalt

"[...] Wo der Islam aber, sagen wir, monokulturell , allein herrscht, unangefochten in seinen Traditionen und seiner kulturellen und politischen Identität, sieht er sich leicht als Gegenposition zur westlichen Welt, gewissermaßen als der Verteidiger der Religion gegenüber dem Atheismus und dem Säkularismus.

Das Wahrheitsbewußtsein kann dann so eng werden, dass es zur Intoleranz wird und damit auch ein Miteinander mit den Christen sehr schwer macht.

Hier ist es wichtig, dass wir mit allen dialogwilligen islamischen Kräften intensiv in Verbindung bleiben, und dass dann Bewusstseinsveränderungen auch dort geschehen können, wo Islamismus Wahrheitsanspruch und Gewalt miteinander verknüpft."

(Benedikt XVI.: Licht der Welt. Der Papst, die Kirche und die Zeichen der Zeit. Ein Gespräch mit Peter Seewald. 2. Aufl. Freiburg i. Br. 2010, S. 127.)


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 alexius 21. Jänner 2015 

Franziskus: "der wahre Islam u. angemessene Interpretation des Koran stehen Gewalt entgegen" (EG253)

@Suarez: weiterhin erkenne ich keinen Ansatzpunkt für Ihre letzten Stellungnahmen. Denn um das, was Sie hier behaupten, ging es mir bei den Postings überhaupt nicht. Vielmehr benennt der Autor oben im Artikel die Türkei in einseitiger Weise mit einem bisher nicht überprüften Beispiel aus dem geheimdienstlichen Bereich, das schon ein alter Hut ist (vor einem Jahr hatten Oppositionsabgeordnete dazu Beobachtungen gemacht und Anfragen gestellt). Geheimdienstliche Verfehlungen stehen nicht für eine Religion, sondern wenn, dann für eine widersprüchliche Politik. Seine Heiligkeit Papst Franziskus hat in seinem Weckschreiben "Evangelii gaudium" zum Islam weltweit korrekt Stellung genommen, ich brauche also nicht von der Mehrheit türkischer Muslime alleine ausgehen. Und das Apostolische Schreiben nach der Sonderversammlung der Bischofssynode von Benedikt XVI. ist genau auf dieser Linie. Das ganze von mir unterhalb begonnene Interview mit Erzbischof Franceschini findet sich in meinem Blogbuch:

tinyurl.com/pjhztus


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 Kleine Blume 21. Jänner 2015 
 

Islam und Vernunft

Interessant wäre es auch, etwas über das zweite Themenfeld, das Papst Benedikt angesprochen hat, zu erfahren: der Islam und sein Verhältnis zur Vernunft.

Es gab durchaus schon rationalistische Strömungen im Islam, die sich aber langfristig nicht durchgesetzt haben.

@Gandalf: Vielleicht wäre Prof. Tilman Nagel, der eine "Geschichte der islamischen Theologie" verfasst hat, ein geeigneter Gastkommentator.


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 Suarez 21. Jänner 2015 

@alexius - Doch, meine Kommentar bezog sich auf Ihren

Die Türkei steht nicht für den Islam als ganzem. Selbst wenn Ihre Einschätzungen bezogen auf die Türkei richtig wären, lassen sie sich nicht auf den Islam im allgemeinen übertragen. Die brutalste Gewalt geht derzeit ja eindeutig von arabischen Ländern aus. Man kann die Realität der islamischen Gewalt - unter der gerade uralte christliche Gemeinden extrem leiden, bis zur völligen Auslöschung der Gemeinden - doch nicht dadurch relativieren, indem man dauernd den Blick auf einen "Dialog" mit islamischen Geistlichen der Türkei und ihrer Vertreter des Staates verengt. Das wird doch der aktuellen Lage überhaupt nicht gerecht und darum ging es mir. Eine solche Haltung kommt mir so vor, als ob man einen Orkan in einer Gegend darum als unbedeutend abtut, weil an einem anderen, entfernten, Ort die Sonne scheint. Es geht bei der Diskussion um die Gewalt des Islam um konkrete Vorgänge in klar zu benennenden Ländern, wie z.B. in Syrien.


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 M.Schn-Fl 21. Jänner 2015 
 

@Herbert Klupp

Ihre Ergänzung der Mekka- und Medina-Sren ist wichtig.
Denn wenn die Medina-Sure die Mekka-Sure überschreibt; dann war doch wohl die Mekka-Sure keine göttliche Offenbarung; denn Gott widerspricht sich nicht.
Hier hat sich der Islam wohl selbst ein Bein gestellt.


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 Buwasa 20. Jänner 2015 
 

Dazu auch ein Artikel

von Samuel Schirmbeck in der FAZ, leicht zu finden über den Blog "Elsas Nacht(b)revier". Sehr treffend und ausführlich geschrieben.


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 carolus romanus 20. Jänner 2015 

Die Frage ist geklärt !

Nach wochenlangem Abarbeiten an der Frage, ob Islamismus etwas mit dem Islam zu tun hat (einzig korrekte Antwort: natürlich nicht !! Sonst: unchristlich, Rechts-Populist, Rechtsradikaler, pfui) hat ein unverdächtiges korrektes Massenmedium auf der richtigen Seite entschieden: "Doch!"
Lesen Sie den Titel und die Beiträge des aktuellen FOCUS.


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 Herbert Klupp 20. Jänner 2015 
 

Und die Abrogation

So gut und wertvoll der Artikel auch ist, es fehlt noch eine äußerst wichtige Einteilung des Koran, die NICHT von Kritikern übergestülpt wird, sondern von im Prinzip ALLEN Islamgelehrten geteilt wird: die Abrogation. Es gibt frühe Suren, genannt die Mekkanischen, und späte, die Medinensischen. In jedem "guten" Koran sollte die entsprechende Bezeichnung vor jeder Sure stehen. Und nun gilt ein unter muslimischen Gelehrten unumstrittenes Prinzip. WENN es Widersprüche gibt zwischen verschiedenen Koranaussagen, dann abrogiert (überschreibt) die spätere Sure die frühere. Die späteren Medinensischen Suren sind aber typischerweise VOLLER GEWALT UND KRIEGSGETRÄNKT. Die frühen Mekkanischen Verse sind eher noch "christlich" geprägt.(Der junge Mohamed hat monatelang bei einem christlichen Mönch gelebt, und von dort her etliches aufgenommen). Alle Aussagen des Artikels sind richtig, und sie werden durch das Prinzip der Abrogation nochmals verschärft !


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 Kleine Blume 20. Jänner 2015 
 

Papst Benedikt XVI. zum Dialog mit dem Islam (nach der "Regensburger Rede")

[...] Bei meinem Besuch in der Türkei konnte ich zeigen, dass ich Ehrfurcht habe vor dem Islam, dass ich ihn als eine große religiöse Wirklichkeit anerkenne, mit der wir im Gespräch stehen müssen. Und so ist aus dieser Kontroverse ein wirklich intensiver Dialog gewachsen.

Es wurde deutlich, dass der Islam im öffentlichen Dialog zwei Fragen klären muss, nämlich die Fragen seines Verhältnisses zur Gewalt und zur Vernunft. [...]"

(Benedikt XVI.: Licht der Welt. Der Papst, die Kirche und die Zeichen der Zeit. Ein Gespräch mit Peter Seewald. 2. Aufl. Freiburg. i. Br. 2010, S. 123f.)


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 Kleine Blume 20. Jänner 2015 
 

Zum Weglassen von Suren bzw. Koranversen

Zum Stellenwert des Korans bei den Muslimen ein Zitat von A. Th. Khoury:

"Der göttliche Ursprung des Korans ist die Grundlage seiner unbestrittenen und absoluten Autorität für die Muslime.

Der Koran ist unfehlbar. Er kann Anspruch auf uneingeschränkten Gehorsam erheben."

(Adel Theodor Khoury / Peter Heine: Im Garten Allahs. Der Islam. 2. Aufl. Freiburg i. Br. u.a. 1996, S. 35. Aus dem Kapitel "Autorität des Korans".)


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 alexius 20. Jänner 2015 

Ganze Realität sehen: jeglicher Religionskrieg ist sinnlos und absolut abzulehnen

@Suarez, ich weiß nicht, mit wem Sie reden, aber Ihr Beitrag ist keine Antwort auf meinen. Ich setze fort bei dem, was der Vorsitzende der Türkischen Bischofskonferenz aus jahrzehntelanger eigener Erfahrung kurz vor dem Papstbesuch gesagt hat: "Leider kann nicht verschwiegen werden, dass manch eine Kirche von intoleranten Gruppen vandalisiert worden ist, aber solche Vorkommnisse werden von den Behörden einhellig verurteilt, die sich auch um die Garantierung einer größeren Sicherheit bemühen. Viele Muslime besuchen unsere Kirchen mit Respekt, und sie zeigen sich gegenüber dem Christentum aufmerksam und interessiert. In diesen Tagen sah ich die Bilder der Entweihung der Kathedrale in Straßburg durch Aktivisten der Bewegung Femen. In Europa wird die Verunglimpfung der Religion als Ausdruck von Zivilisation begrüßt. In der Türkei wird eine ähnliche Geste wenigstens als Dummheit angesehen, was sie ist. Die türkische Identität ist im Innersten religiös, und auf der Basis des Respektes ..."


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 Konrad Georg 20. Jänner 2015 
 

Das Verbot der Haßsuren

auch nur zu denken, ist völlig unüberlegt.


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 Konrad Georg 20. Jänner 2015 
 

Der Islam ist totalitär

@ Suarez,
so ist es.
Der heruntergewirtschaftete christliche Westen muß sich auf die zwei Wege besinnen, die notwendig sind: Die Gewalttätigen mit Waffengewalt bekämpfen und alles durch einen Rosenkranz-Kreuzzug unterstützen.

Es gibt offenbar Bekehrungen, die durch Erscheinungen bewirkt werden. Das zu fördern, ist der Rosenkranz erste Wahl.


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 Seramis 20. Jänner 2015 
 

Aber hallo!

Man tut gut daran, Menschen nach ihrem Handeln zu beurteilen und nicht nach ihren Worten. IS, Al-Quaida und Co. machen ja auch kein Hehl aus ihren Motiven. Selbst wenn bei ihren Gräueltaten auch Habgier und Perversion im Spiel sind, macht es doch einen Unterschied, ob dies pro oder contra Glaubenslehre geschieht. Eine Religion, die zur Rechtfertigung von Mord, Folter, Raub, Vergewaltigung und Erpressung herangezogen werden kann, steht nicht nur anderen Religion entgegen, sondern jeglicher Zivilisation.


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 Suarez 20. Jänner 2015 

@alexius - Sie verkürzen die Realität und Geschichte

Es gibt unzählige Strömungen und historisch ganz unterschiedlich gewachsene Ausprägungen des Islam, wie die Schiiten, die Sunniten, Fatimiden, Aghlabiden, Haschemiten, Wahhabiten und noch etliche andere mehr. Teilweise ist der Hass unter den verschiedenen Strömungen enorm - siehe Schiiten und Sunniten (Iran - Irak). Die Türkei ist historisch noch vom Christentum des Konstantinopel und der Zarathustra Religion Persiens geprägt, wobei mittlerweile die arabischen Einflüsse überwiegen. Bestimmend ist heute im Islam trotz der diversen Ausprägungen eindeutig der arabische Raum, wobei der Koran wortwörtlich ausgelegt wird. Wenn man so will, erleben wir derzeit eine "Rückbesinnung" auf den arabischen Ursprung des Islam, wobei der Charakter der Eroberer-Religion im Vordergrund steht. Man kann auch nicht ausblenden, dass der Islam der Wahrheitsfrage insofern nicht ausweicht, als er die Wahrheit allein für sich reklamiert und entsprechend auftritt.


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 alexius 20. Jänner 2015 

Immer gut, Leute zu hören, die mit Muslimen zusammenleben, z. B. in der Türkei:

Der Kapuziner Ruggero Franceschini lebt seit 30 Jahren in der Türkei, heute Vorsitzender der Bischofkonferenz: "Der Islam ist eine wesentlich abwechslungsreichere Realität
als er im Westen präsentiert wird. Die Versuchung hin zum Integralismus
stellt auch in der Türkei eine Bedrohung dar, und in jüngerer Zeit hat die Kirche ihre Märtyrer beklagt: den Priester Andrea Santoro, Bischof Luigi
Padovese, die protestantischen Katechisten von Malatya. Dennoch wäre es
ein Fehler, dass nur dieser 'Islam' existiere. Die Türkei zeigt auch das
Gesicht einer offenen und dialogbereiten muslimischen Religion, von Milde getragen durch die erleuchteten Lehren des einflussreichen Mystikers Mevlana (1207 - 1273), der außergewöhnliche Kontakte zum Evangelium
hatte. Im täglichen Leben machen wir Erfahrungen mit Muslimen, die das
Christentum nicht als eine Gefahr ansehen und die einen erstaunlichen
Respekt zeigen, der sogar im Westen in bestimmter Hinsicht verschwunden
ist." Fortsetzung folgt gerne.


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 Veritasvincit 20. Jänner 2015 

Ungläubige

Wie aus den zitierten Suren hervorgeht, sind Christen nicht einfach Ungläubige, die getötet werden müssen. Wohl aber müssen sie Extrasteuern zahlen. IS tötet erst, wenn sie nicht zahlen. Das ist natürlich nicht die Religionsfreiheit, wie wir sie verstehen.


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 Smaragdos 20. Jänner 2015 
 

"Wenn also heute gefordert wird, dass die Muslime die oben angeführten und andere Gewaltsuren aus dem Koran streichen, dann würde das eine Verneinung des Korans als das von Gott an Mohammed geoffenbarte Wort bedeuten. Damit wäre der Islam als Offenbarungsreligion („Religion des Buches“) nach eigenem Selbstverständnis erledigt."

Das wäre meiner Ansicht nach genau die beste Lösung... denn die Gewalt-Suren decken doch die Lüge des Korans auf, dass er nie und nimmer von Gott diktiert wurde!


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 Rolando 20. Jänner 2015 
 

Reinigung

Der Koran muß gereinigt werden von eigenen Interpretationen des Propheten Mohammed, von einflüsterungen des Bösen, die eine einzelne Person nicht erkennen kann, (das wird auch im Christentum praktiziert z.B. durch Seelenführer bei Mystikern), bis nur noch die göttlichen Offenbarungen übrigbleiben, ich denke daran arbeiten ca. 100 namhafte Islamgelehrte im Dialog mit dem Vatikan.


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 jeitner 20. Jänner 2015 
 

Auf den Punkt gebracht ...

und nun wünschte ich mir das ALLE Ent-
scheidungsträger und Verantwortlichen in
der Politik sowie den Religionen der la-
tenten Gewalt, egal von welcher Seite und Intensität überzeugend und festgeschrieben (nachprüfbar!) entgegentreten. Die Bevölkerung hat ein
Recht darauf!!!
Genau das möchte PEGIDA Dresden und ...umgesetzt sehen wobei die anderen Pos. nicht außer Acht gelassen werden dürfen! DANKE! Herr Schn.-Flagmeyer!


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 hortensius 20. Jänner 2015 
 

Wertvolle Information

Das ist eine wertvolle Zusammenstellung von vielen Aussagen. Herzlichen Dank! Diese Aufrufe zur Gewalt dürfen in unserem so unfreien Medienkartell eben so wenig erwähnt werden wie die frühen Eroberungen im Heiligen Land und im Mittelalter bis herauf im Jahre 1683 bei Wien. Deshalb bin ich für diese informate Zusammenstellung so dankbar.


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 dominique 20. Jänner 2015 
 

Gewalt und Islam

Natürlich gehört Gewalt zum Islam. Allerdings ist der Islam nicht nur Religion, sondern zugleich gesellschaftliches Regime und in vielen Ländern bildet er die rechtliche Basis des Staates und liefert alle maßgeblichen Inhalte der "Staatsräson".
Das derzeitige Problem ist: der Islam ist nicht mehr in der Lage, seine Stammländer durch legale Gewalt zu befrieden. Er kämpft mit seinem eigenen inneren Chaos, Bürgerkriegen und Machtkämpfen rivalisierender Gruppen und Clans.
Da der Islam jedoch - wie jede Religion/Ideologie - keine inneren Widersprüche ertragen kann, muss das innere Chaos also "von außen", sprich vom Westen, in den Islam getragen sein. Durch Terroranschläge "islamischer Freiheitskämpfer und Märtyrer" im Westen wird dies laufend "bewiesen".
Der Westen hat deshalb die islamistische Gewalt so lange an der Backe, wie der Islam sich selbst zerfleischt, ohne es wahrhaben zu können/wollen. Kurz: der Islam scheitert gerade an der Realität und ihren Forderungen.


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 stri 20. Jänner 2015 
 

ca. 100 Islamgelehrte

Bitte. ihr Lieben, das sollte vermehrt publiziert werden, dass 100 Islamgelehrte positiv auf die Regensburger Rede reagierten. Sicher sind das auch die Gelehrten, mit denen der Vatikan verstärkt Dialog führt. Ohne diese Info hat es oberflächlich betrachtet den Anschein, als würde der Vatikan mit Islamisten paktieren


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 Franz15 20. Jänner 2015 
 

Evangelii Gaudium

Vielleicht würde sich ein Blick in Evangelii Gaudium lohnen, wo PP Franziskus davon ausgeht, dass die richtige Interpretation des Islam gewaltlos ist. Khorchide, liberaler Islamwissenschaftler äußert sich hierzu dergestalt, dass er von einer dem Islam immanenten Gefahr ausgeht, wobei eine historisch-kritische Exegese u.U. mit der Zeit möglich werden könnte, sodass die Hoffnung nicht aufzugeben ist. Zu Ihrer Quelle im ersten Abschnitt lässt sich vllt noch hknzufügen, dass der selbe Kommentator für die Legalisierung weicher Drogen einsteht.


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 Suarez 20. Jänner 2015 

Der Islam will immer Staatsreligion sein

Der Islam kennt keine Trennung von Religion und weltlicher Macht. Das höchste religiöse Amt verbindet sich historisch immer auch mit der höchsten weltlichen Macht. Insofern ist der Islam enger an die Gewalt gekoppelt, die sich ja immer mit weltlicher Macht verbindet, wie das Christentum, in dem es aber auch, schaut man auf die Kreuzzüge und den Dreißigjährigen Krieg, schlimmste Gewaltausbrüche gegeben hat. Die Neigung zur Gewalt gehört zum Grundbestand menschlichen Wesens und kann durch Religion nur gedämpft, nicht wirklich in diesem Leben überwunden werden. Das Christentum hat sich sukzessive von der zunehmenden Anbindung an weltliche Macht freigemacht und so seine tiefere Wahrheit, die sich in der Gewaltlosigkeit ausdrückt, retten können. Der Islam hat diesen Bruch mit der weltlichen Macht nicht vollzogen. Darum dominiert in ihm bis heute latent der Wille zur Macht, zur Unterwerfung. Solange das so ist, macht sich der Islam blind gegenüber tieferer Einsicht.


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 sttn 20. Jänner 2015 
 

Der Satz „Wer seine Religion wechselt, den tötet“

stammt aus den Hadithe, also eine Überlieferung der Worte Mohammeds. Bei den Hadithen wird zwischen bestätigten und unbestätigten Haditen unterschieden und dieser Satz stammt aus den bestätigten Hadithen ... die Echtheit wird von den meisten Muslimen nicht bestritten.

Ich denke nicht das es ausreicht den Koran in lesbare und nicht-lesbare Suren aufzuteilen, die Person Mohammed ist das Problem.


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