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EZW: Die Freimaurer in Deutschland legen zu

9. November 2015 in Chronik, 7 Lesermeinungen
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Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen (EZW): Ein Grund für das Plus von neun Prozent ist die verstärkte Internetpräsenz.


Berlin (kath.net/idea) Nach einem jahrzehntelangen Mitgliederrückgang verzeichnen die Freimaurer in Deutschland wieder einen Zuwachs. Das berichtet die Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen (EZW/Berlin) in ihrer Zeitschrift. Sie bezieht sich auf Angaben der Vereinigten Großlogen von Deutschland und einzelner Großlogen in Berlin. Demnach liegt die Zahl der Freimaurer derzeit bei rund 15.500 und damit um etwa 1.300 höher als 2011 (plus neun Prozent).

Der Beauftragte für Sekten- und Weltanschauungsfragen der bayerischen Landeskirche, Matthias Pöhlmann (München), begründet das Plus unter anderem damit, dass die Großlogen, Logen und einzelne Freimaurer ihre Internetpräsenz stark ausgebaut haben. Über spezielle Foren werde das Gespräch mit Interessierten und der Öffentlichkeit insgesamt gesucht. Einzelne Logen beteiligten sich am jährlich stattfindenden „Tag des offenen Denkmals“. Dabei öffneten sie ihre Häuser für die Allgemeinheit, böten Vorträge und Führungen an. Laut Pöhlmann handelt es sich bei den Freimaurern ursprünglich um einen ethischen Männerbund. Seit Mitte des 20. Jahrhunderts habe jedoch auch in Deutschland die „feminine Freimaurerei“ Fuß fassen können. Seit 1982 bestehe die Frauen-Großloge von Deutschland. Die Zahl der Freimaurerinnen habe sich seit 1982 von 380 auf 520 erhöht. Weit mehr sind es in Frankreich (14.000) und Belgien (2.100). In der Schweiz liegt ihre Zahl bei 450.


Die Freimaurerei besteht seit fast 300 Jahren. 1717 schlossen sich in London die ersten vier Logen zu einer Großloge zusammen. Mit ihrem Namen erinnern die Freimaurer an die Ursprünge der Bewegung im Mittelalter, als Steinmetze und Kirchenbauer eine Bruderschaft bildeten, um Betriebsgeheimnisse weiterzugeben. Die geheimen Zusammenkünfte werden als „rituelle Arbeit“ betrachtet, mit der der „Tempel der Humanität“ weitergebaut werden soll. Weltweit wird die Zahl der Freimaurer auf drei bis vier Millionen geschätzt.

Unterschiedliche Haltungen der Kirchen zur Freimaurerei

Nach Angaben der EZW nehmen die Kirchen zur Freimaurerei keine einheitliche Haltung ein. Während „Rom“ daran festhalte, dass ein Katholik nicht Freimaurer sein könne, habe die EKD seit den Gesprächen mit den Vereinigten Großlogen von Deutschland 1973 keine Einwände.

Laut EZW sollten sich die Kirchen in der Begegnung mit der Freimaurerei bewusst sein, dass man in dem Bruderbund ein breites Spektrum unterschiedlicher Positionen zu Fragen der Religion, zu Christentum und Kirche finde. Neben Menschen aus nichtchristlichen Religionen gebe es auch Freimaurer, die sich als Christen bezeichnen und sich in ihrer Kirche engagieren; andere nähmen eine eher distanzierte, aber keine feindselige Haltung zu ihr ein. Daneben finde sich in den Logen auch eine rein säkular gestimmte Haltung, die sich besonders auf die Ethik konzentrieren wolle.


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Lesermeinungen

 Ehrmann 9. November 2015 

Freimaurerei ist bekanntlich ein Geheimbund

-sich zu bekennen, ist erlaubt, aber Geheimhaltung überwiegt. Eine Dunkelziffer ist daher anzunehmen, die Zahl der Mitglieder dürfte also viel höher sein. Freimaurerlogen sind nicht einheitlich, können miteinander verfeindet sein. In Österreich gibt es leider eine große "Freimaurerkultur" mit sehr bekannten Mitgliedern - darin liegt ihre Mcht, nicht in der Mitgliederzahl.


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 Dottrina 9. November 2015 
 

Freimaurer - nein Danke!

Da bin ich entschieden dagegen! Schon Joseph Ratzinger als Präfekt der Glaubenskongregation hat dies seinerzeit eindeutig festgestellt und ich denke, daß er dies in enger Zusammenarbeit mit Papst Johannes Paul II getan hat. Also sollte sich jeder Katholik simpel und einfach daran halten.


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 wandersmann 9. November 2015 
 

@deepthought

Auch wenn ich es schon einmal geschrieben habe:

"Hauptsünden werden jene Sünden genannt, die alle übrigen in sich schließen und aus denen die anderen hervorgehen."
http://www.kathpedia.com/index.php/Haupts%C3%BCnde

Daran sollte man sich halten und an nichts anderes. Exklusion, Intoleranz, Ungleichbehandlung und Diskriminierung gehören nicht zu diesen Hauptsünden und sind auch per se keine Sünden, sondern es kommt auf die jeweilige Situation an.
Wenn ich aus Stolz, Neid oder Habsucht jdn. exkludiere, dann ist das eine Sünde. Aber nicht wegen der Exklusion, sondern wegen meines Stolzes, Neides oder meiner Habsucht.

Nicht jede Diskriminierung, Intoleranz und Exklusion ist eine Sünde. Es kommt auf meinen Beweggrund dafür an.


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 Nummer 10 9. November 2015 

Beten wir den Rosenkranz gerade zum Fatima-Jubiläum 2017

Fällt Euch was auf?
2017: Jubiläum 100 Jahr Fatima, 500 Jahre Reformation, 300 Jahre organisierte Freimaurerei...
Gut, dass MARIA uns schon in Fatima den Triumph des Unbefleckten Herzens angekündigt hat :) Doch bis dahin ist unser tapferes Kreuztragen und beten nötig! Ich glaube an Gott........., Vater unser im Himmel...... Gegrüßet seist du, Maria..... Ehre sei dem Vater.......
Mein GOTT: Ich glaube an DICH, ich bete DIch an, ich hoffe auf DICH, ich liebe DICH! Ich bitte Dich um Verzeihung für all jene, die nicht an Dich glauben, nicht auf Dich hoffen, Dich nicht anbeten und Dich nicht lieben! Amen.


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 Christa 9. November 2015 

Die List des Satans.....

.... nun versucht er es über die Ethikschiene.


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 jadwiga 9. November 2015 

Wer ist hier ein Schaf und wer ist ein Wolf?

Schauen wir uns die deutsche Katholische Kirche ganz genau an!

"WIR SIND KEINE ROM-FILIALE"

Ich habe so ein Gefühl, als ob ich selbst ein "Fremdkörper" in dieser Kirche wäre.


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 deepthought 9. November 2015 
 

süssliche "Annäherung"

aha, wir sollen auch hier wieder die Toleranzschiene fahren und die Verbindung verschiedener Dinge zu einem für möglich halten.
Man ist gleichzeitig geschieden,praktizierend neu verheiratet praktizierend homosexuell,praktizierend gender, islamtolerant bis zur Entleerung von Kirchen und natürlich gleichzeitig Christ und nun ist man das auch als Freimauerer?
Liebe Leute: hier verbünden sich gerade wie zur Zeit seiner Kreuzigung alle Richtungen gegen Christus, denn - leider - und das habe nicht ich gesagt, sondern Er: wer nicht für mich ist, ist gegen mich.
Gemein ist diesen Richtungen alle das Gleiche: die Überhöhung menschlich bestimmter Ethik in Form der totalen Gleichheit, die gerechter sein soll, als die Gottes. Nur darum geht es denen und ich würde mich nicht wundern, wenn so macher Politiker und Geistliche inkl. Bischöfen machthunrig in diesen Kreisen verkehrt.
Was die Raute wirklich bedeuten könnte, schwant mir langsam, auch wenn ich natürlich nicht weiß, ob es wirklich so ist.


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