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Ökonom Sinn: 'So jemanden würde ich als Ideologen bezeichnen'

3. März 2016 in Deutschland, 6 Lesermeinungen
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Präsident des Instituts für Wirtschaftsforschung in der „Welt“ zur Flüchtlingskrise: „Wieweit ist dieses Land gekommen, wenn der Hinweis auf die Rechtslage schon kritikwürdig ist“.


Berlin (kath.net) „Wer sich daran stört, dass ich empirische und rechtliche Fakten nenne, ist selbst schuld. So jemanden würde ich als Ideologen bezeichnen. Ich werde dafür bezahlt, dass ich die Wahrheit sage. Das ist mein Anspruch, und mir ist es egal, ob das den Leuten gefällt oder nicht. Das ist doch das Problem an vielen Debatten hierzulande, dass alle überlegen, wem was gefällt und was noch politisch korrekt ist. Was wahr ist, ist wahr, und das muss man so sagen, sonst macht doch die ganze Wissenschaft keinen Sinn.“ Dies erläuterte Hans-Werner Sinn im Interview mit der „Welt“. Sinn ist der scheidende Präsident des Instituts für Wirtschaftsforschung (ifo) und Wirtschaftsprofessor.

Das deutsche Asylrecht regle, erklärte Sinn, dass Flüchtlinge, die über sichere Drittländer nach Deutschland kommen, zurückzuweisen seien, „weil sie hier kein Asylrecht haben. Die Bundesregierung hat diese Regelung unter Bezug auf eine dort vorgesehene Notstandsregelung außer Kraft gesetzt“, sie könne sich aber nicht dauerhaft auf den Notstand berufen. Doch „wieweit ist dieses Land gekommen, wenn der Hinweis auf die Rechtslage schon kritikwürdig ist“.

Auch sei „nicht akzeptabel, dass Hunderttausende nach Deutschland kommen, von denen man nicht weiß, wer sie sind“. Es verwundere ihn, stellte der Ökonom fest, dass die Kanzlerin sage, sie könne die Grenzen nicht kontrollieren, denn „das ist ihre Aufgabe als Kanzlerin. Das deutsche Staatsgebiet zu schützen und das Eigentum der Deutschen an den öffentlichen Gütern hierzulande zu sichern, darauf hat sie einen Eid geleistet, und dazu ist sie verpflichtet“.

Die Debatte über Grenzschließungen bezeichnete Sinn als „ziemlich verquer. Grenzkontrollen heißen doch nicht, dass man die Grenzen schließt. Nur entscheidet der deutsche Staat, wen er hereinlässt“. Und wieso die Europäische Union scheitern solle, wenn man die Grenzen kontrolliere, sei ihm „schleierhaft“, die EU habe es schon ohne Schengen gegeben und „wenn man genug Zöllner parallel arbeiten lässt, gibt es keine Staus“.

„Wir können diese Willkommenskultur nicht fortsetzen, indem wir sagen, Bürgerkriegsflüchtlinge, egal woher, nehmen wir auf.“ Dazu sei Afrika mit 1,1 Milliarden Menschen zu groß und dazu gebe es dort zu viele Bürgerkriege. „Das Willkommenssignal in die weite Welt zu senden war ein schwerer politischer Fehler.“

Link zum Interview: Starökonom Sinn: „Es ist Aufgabe der Kanzlerin, Staatsgebiet zu schützen“.

Foto Sinn (c) Wikipedia/ Romy Bonitz, ifo Institut/CC BY-SA 3.0


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Lesermeinungen

 Fides Mariae 9. März 2016 
 

Nomen est omen

Was er sagt, das macht Sinn.


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 queenie 3. März 2016 
 

Herr Sinn sagt nicht für wen er spricht

Sein Gebäude ist voller Annahmen und Privatpsychologie. Er scheint aus dt. Sicht zu sprechen. Würde er seine Analyse aus europäischer Sicht machen, käme er zu anderen Antworten. Seine Ziele und Annahmen legt er nicht wirklich offen. In den 60iger Jahren war er wohl bei der Jugendorganisation
der 'Falken'. Angriffslust ist nicht zu bestreiten.


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 Dottrina 3. März 2016 
 

Prof. Sinn ist ein hervorragender Mann!

Was er sagt und analysiert hat (was ja noch sein Job ist), hat von vorn bis hinten Hand und Fuß. Nun, nach obigen Aussagen wird's ja höchste Zeit, daß er von unseren Polit-Clowns political-correct in die "rechte Ecke" gestellt zu werden (Ironie off). Ich kann nur hoffen, seine Warnungen sind nicht zu spät.


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 girsberg74 3. März 2016 
 

Was will man von einer Kanzlerin verlangen,

die von sich selbst euphorisiert ist?

So einem Menschen ist nur von außen zu helfen, indem man ihn abberuft; seine Entourage ist unter Aufsicht zu stellen.


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 katolikus2 3. März 2016 
 

Prof. Sinn spricht vielen aus dem Herzen

Es freut mich, dass das Kind beim Namen genannt wird. Wenn die Bürger dieses Landes ihre Bedenken äußern, werden sie in die rechte Ecke gestellt, als Nazis abgestempelt. Die Meinungsdiktatur Suggeriert uns, wie wir uns über die "Flüchtlinge" freuen müssen, denn sie sind unsere "Retter", unsere "Zukunft"!

Im Dritten Reich hat die Beschwörung gut funktioniert und jetzt sieht auch ganz danach aus, dass nachgeplappert wird, was die "Führerin" uns
Suggeriert.

Wir müssen aufwachen und Courage zeigen,


19

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 antonius25 3. März 2016 
 

Wie immer:

Es ändert sich nur was, wenn man auch anders wählt. Wer die Unterstützer dieser Politik von Grün bis CDU wählt, wird keinen Rechtsstaat mehr in Deutschland bekommen.


20

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