Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Afd-Sieg in Sachsen-Anhalt - Panik bei den Kirchen
  2. Jesuitenpater Thomas Reese mit irrer Aussage: ‚Warum ich die alte lateinische Messe hasse‘
  3. 'Und ich dachte, es müßte um Gott und das Heil der Seelen gehen. Ich bin ja so naiv'
  4. Liebe 'Deutsche Kirche', ihr seid Heuchler vor dem Herrn!
  5. Ermahnung zur parteipolitischen Neutralität
  6. Nicht mehr zu retten - Zum Substanzverlust der Kirche
  7. Ein Drittel der 15-Jährigen in Deutschland kann nicht mehr ausreichend lesen oder rechnen!
  8. Wahl in Sachsen-Anhalt: AfD auch bei Kirchenmitgliedern stärkste Kraft
  9. Papst bereitet Debatte zu strittigen Lehren seines Vorgängers vor
  10. ‚Synodalität – ein Wort ohne Begriff? Ein erfundenes Narrativ macht Karriere
  11. Kritik von Theologen an der Beurlaubung von P. Edmund Waldstein
  12. Ein Mensch auf den Knien ist mächtiger als die Welt
  13. Wundersame Heilung, eine Marienerscheinung und Berufung mit 4 Jahren
  14. Leere der kirchlichen Lehre
  15. 'BILD' greift kath.net-Beitrag von Kardinal Müller auf

Ägyptens bekanntester Konvertit ist wieder Moslem

18. August 2016 in Weltkirche, 8 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Mohammed Hegazy verkündete über Youtube, zum Islam zurückgekehrt zu sein


Kairo (kath.net/idea) Ägyptens wohl bekanntester Konvertit, Mohammed Hegazy, ist wieder Moslem. Das verkündete der 33-Jährige über die Videoplattform Youtube. Er sei als Moslem geboren und er werde als Moslem sterben. Hegazy hatte sich im Alter von 16 Jahren für das Christentum entschieden. Als er und seine Frau das erste Kind erwarteten, beantragte er 2007 die staatliche Anerkennung des Religionswechsels, damit das Kind christlich getauft werden kann. Denn solange im Ausweis des Vaters als Religionszugehörigkeit „Moslem“ eingetragen ist, gilt jedes Kind dieses Mannes automatisch auch als Moslem. Als Hegazy das Recht auf Religionswechsel verweigert wurde, klagte er gegen diese Entscheidung. Der Fall erregte viel Aufsehen; Hegazy wurde in ganz Ägypten bekannt. Aber das Gericht lehnte auch den Einspruch ab: Für einen Moslem sei es gegen das Gesetz, den Islam zu verlassen. Nur der Wechsel von anderen Religionen in den Islam sei zulässig.


Seine Frau und die beiden Kinder leben in Deutschland

Wegen teils massiver Anfeindungen mussten er und seine Familie zeitweise untertauchen. Seine Frau Kristina und die beiden gemeinsamen Kinder leben seit 2011 in Deutschland. 2014 wurde Hegazy wegen „Unruhestiftung durch Verbreitung falscher Informationen“ zu fünf Jahren Haft verurteilt. Ihm wurde vorgeworfen, Angriffe auf Christen und deren Einrichtungen im oberägyptischen Minya ohne Genehmigung gefilmt zu haben. Dadurch habe er ein „falsches Bild“ verbreitet.

Die Evangelische Nachrichtenagentur idea und die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM, Frankfurt am Main) benannten Hegazy daraufhin zum „Gefangenen des Monats September“ und riefen dazu auf, sich beim ägyptischen Staatspräsidenten für seine Freilassung einzusetzen. Die Proteste zeigten Wirkung: Die fünfjährige Haftstrafe wurde auf ein Jahr verringert. Erst vor wenigen Wochen war er aus der Haft entlassen worden.

Ägyptische Menschenrechtler gehen davon aus, dass Druck auf ihn ausgeübt wurde, zum Islam zurückzukehren.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Gipsy 20. August 2016 

@ Laus Deo

Diesen Satz kennt er bestimmt. Ich denke er wurde unter Druck gesetzt ( hat ja Familie)- Was er im Stillen macht , das weiss Gott alleine und das bleibt vor der Welt verborgen bleiben.

Es steht uns nicht zu mit "Jesu Worten" um uns zu werfen, wenn wir nicht wissen , wie die Whrheit aussieht.

Er darf nicht mehr bekennen, ohne sich und andere zu gefährden das ist die weltliche Wirklichkeit. Lassen wir dem Herrn das letzte Wort darüber.


1
 
 Christ777 18. August 2016 
 

und das sicherlich nicht freiwillig

tja ... die Religion des Friedens.
Was soll man dazu noch sagen. Jedes Wort ist zu viel ...


9
 
 Chris2 18. August 2016 
 

Bald ein Massenphänomen

@Stephaninus In ein paar Jahren werden die Massen zum Islam konvertieren, um opportunistisch auf der Seite der Sieger zu stehen. Unsere "Eliten" haben diese Religion ja schon jetzt für unantastbar erklärt, und wenn nicht im Herbst Wahlen anstünden, könnte was-weiß-ich-was-noch passieren, und nichts hätte mit nichts zu tun. Aber was will man erwarten, wenn selbst die Kanzlerin - ungeachtet aller Fakten - gerade wieder behauptet, der Terrorismus habe nichts mit Flüchtlingsbewegungen zu tun...


14
 
 urserolu 18. August 2016 
 

nein @ Ehrmann

Christ wurde er mit 16 Jahren, Vater erst mit 24. Steht zumindest so im Artikel.


3
 
 Theobald 18. August 2016 
 

darf er

Das ist der feine Unterschied: wird er wieder Moslem, werden seine ehemaligen Glaubensgenossen für ihn beten. Das ist das "schlimmste", was ihm passieren kann.
Wird ein Moslem Christ, muss er um sein Leben bangen...
Welches ist also die friedliche Religion?


11
 
 Ehrmann 18. August 2016 

Es hat den Anschein, als wäre er den Kindern zuliebe Christ geworden.

Massiver Druck ist in diesen Fällen immer im Spiel - jeder weiß aber, daß er sich ihm aussetzen muß - nicht aber, ob und wieweit er es kann - denken wir nur auch an Petrus .


3
 
 Stephaninus 18. August 2016 
 

Vielleicht werden wir in ein paar Jahren

mit vielen solchen Geschichten aus dem Bereich der Flüchtlinge konfrontiert werden.


16
 
 Laus Deo 18. August 2016 

Wer mich verleugnet...

1Joh 2,23 Wer leugnet, dass Jesus der Sohn ist, hat auch den Vater nicht; wer bekennt, dass er der Sohn ist, hat auch den Vater.


11
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Ägypten

  1. Ägypten – Das Land, auf dem Gott sich offenbart hat
  2. Papst gedenkt der Opfer von Kirchenbrand in Ägypten
  3. Ägypten: Mindestens 41 Tote bei Brand in koptischer Kirche in Kairo
  4. Ägypten legalisiert 1.800 kirchliche Gebäude
  5. Ägypten: „Ich habe Mitleid mit den Tätern“
  6. Bedeutendes frühchristliches Heiligtum in Kairo restauriert
  7. Keine Angst vor Corona
  8. Ägypten: Wegen Pandemie keine öffentlichen Ostergottesdienste
  9. Ägypten: Bisher knapp 1.200 Kirchen "legalisiert"
  10. Katharinenkloster auf der Sinai-Halbinsel besser zu erreichen






Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  3. Universität Texas A&M: 650 Personen bereiten sich auf Eintritt in die katholische Kirche vor
  4. Zwei muslimische Feiertage könnten bald in Kalifornien staatlich anerkannt werden
  5. Tausende beim „March for Life“ durch London – 15 katholische Bischöfe mit dabei
  6. Papst bereitet Debatte zu strittigen Lehren seines Vorgängers vor
  7. Die Freiheit der Liebe und die Einheit im Gebet
  8. „Wenn mich jemand fragen würde, ob ich der Kirche vertraue…“
  9. Papst Leo XIV. spricht mit Erzbischof Gänswein
  10. Wie die Dominikaner auf den Hund kamen
  11. Lopatka: EU muss Religionsfreiheit weltweit stärker schützen
  12. Ein Mensch auf den Knien ist mächtiger als die Welt
  13. ‚Man kann nicht ‚Black Lives Matter‘ sagen, wenn das Leben schwarzer Babys nicht zählt‘
  14. Wundersame Heilung, eine Marienerscheinung und Berufung mit 4 Jahren
  15. Ein Schlag ins Gesicht: Wenn der Schutzengel zur Rüge greift

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz