Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. US-Vizepräsident JD Vance legt Papst Leo XIV. nahe, sich aus der US-Politik herauszuhalten
  2. George Weigel an Kardinal Hollerich: Hat die Kirche Christus zweitausend Jahre lang missverstanden?
  3. Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
  4. Phil Lawler: Die Kontroverse zwischen Trump und Papst Leo ging von Washington aus
  5. Schwedischer Kirchenhistoriker: Viele junge Menschen wollen katholisch werden, besonders Männer
  6. Marsch für das Leben München – Unterstützung von Bischof Barron, Schweigen von Marx und Wilmer
  7. Setzt euer Vertrauen nicht in Prinzen!
  8. Gericht verhandelt über Diskriminierung einer Lebensschutzgruppe an der Uni Heidelberg
  9. Trump gegen Papst Leo: Wenn Weltpolitik auf das „Heilige“ trifft
  10. Viel Lärm um nichts?
  11. Papst Leo gegen Präsident Trump – Was steckt dahinter?
  12. Kardinal Koch betont den zutiefst christozentrischen Charakter des Pontifikats von Papst Leo XIV.
  13. Ein Brief vom Papst an die Kardinäle und der Stilwechsel in Rom
  14. Papst um Entspannung bemüht: Reden in Afrika sind keine Fern-Debatte mit Trump
  15. Kardinal Fernández: Es laufen keine dezidierten päpstlichen Großaufträge am Glaubensdikasterium

Franklin Graham zur US-Wahl: Gott hatte seine Hand im Spiel

14. November 2016 in Weltkirche, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Graham kennt Trump seit acht Jahren: „Er ist ein veränderter Mann“


Washington/London (kath.net/idea) Bei der Wahl zum US-Präsidenten hatte Gott seine Hand im Spiel; das sei keine Frage. Diese Überzeugung äußerte der Präsident der Billy-Graham-Gesellschaft und des Hilfswerks „Samaritans Purse“ (Geldbörse des Samariters), Franklin Graham (Charlotte/Bundesstaat Nord Carolina) in einem Interview mit der Online-Zeitung Christian Today (London). Bei der Wahl am 8. November hatte sich der republikanische Kandidat Donald Trump gegen die Demokratin Hillary Clinton durchgesetzt. Graham zeigte sich überzeugt, dass Trump als Präsident in Washington das beste Team zusammenstellen werde, das die USA seit langem gesehen haben. Graham rief die Bürger auf, sich hinter ihrem neuen Präsidenten zu vereinen. Er kenne Trump seit acht Jahren persönlich. In dieser Zeit habe sich der Immobilienmogul gewandelt: „Er ist ein veränderter Mann.“ Vor drei Jahren sei er zum 95. Geburtstag des Evangelisten Billy Graham gekommen. Auch habe er in der Vergangenheit mehrfach dessen Predigten in New York besucht.


„Er ist ein wenig rau an den Rändern, meint aber, was er sagt“

Das Besondere an Trump sei, dass er privat genauso sei, wie er im Fernsehen erscheine. Viele Politiker lächelten in der Öffentlichkeit, seien hinter verschlossenen Türen aber völlig andere Menschen. Bei Trump wisse man, was man bekomme: „Er ist nicht poliert wie viele Politiker. Er ist ein wenig rau an den Rändern, meint aber, was er sagt.“ Zudem habe er eine großartige Familie. Graham sagte nicht, ob er Trump – der sich selbst als Presbyterianer bezeichnet – für einen Christen halte: „Nur Gott kennt das Herz eines Menschen wirklich.“ Allerdings könne man viel über jemanden erfahren, wenn man sich anschaue, mit wem er sich umgebe. Graham verwies etwa auf den zukünftigen Vizepräsidenten, den engagierten Christen Mike Pence: „Er ist ein Mann Gottes, ein starker Evangelikaler.“

Eine Leitungspersönlichkeit, die den christlichen Glauben verteidigen will

Laut Umfragen stimmten 81 Prozent der weißen evangelikalen Wähler für Trump, 16 Prozent für Clinton. Einen Hauptgrund für dieses klare Votum sieht Graham in Trumps Ankündigung, Christen weltweit unterstützen zu wollen: „Wenn wir sehen, dass das Christentum nicht nur von militanten Muslimen, sondern auch vom Säkularismus weltweit angegriffen wird, ist es erfrischend, eine Leitungspersönlichkeit zu haben, die bereit ist, den christlichen Glauben zu verteidigen.“

Graham ist keineswegs der einzige prominente Evangelikale, der Trump den Rücken stärkt. Unterstützung kam beispielswiese auch vom Pastor der Megakirche „First Baptist Church“ in Dallas (US-Bundesstaat Texas), Robert Jeffress. Seine Gemeinde hat 12.000 Mitglieder und gehört zum Bund der Südlichen Baptisten. Er ist mit rund 15,5 Millionen Mitgliedern die größte protestantische Kirche in den USA. Zu den Kritikern Trumps zählt hingegen unter anderem der Präsident des Komitees für Ethik und Religionsfreiheit der Südlichen Baptisten, Russell Moore (Washington). Er hatte die theologisch konservativen Protestanten dazu aufgerufen, Trump nicht zu wählen. Er stehe für „jene moralische und kulturelle Dekadenz, die Konservative lange Zeit für ein Problem gehalten haben“.

Graham zum Brexit: Die Briten verlassen ein sinkendes Schiff

Graham verglich die Wahl von Trump mit der Entscheidung des britischen Volkes, die Europäische Union (EU) zu verlassen: „Die EU hat gewaltige finanzielle Probleme. Die Bürger des Vereinigten Königreichs haben angesichts dessen abgestimmt und eine Entscheidung getroffen.“ Er gehe davon aus, dass dem britischen Beispiel weitere Mitgliedsstaaten folgen werden, sagte Graham. Ein grundlegendes Problem sieht Graham in der Flüchtlingspolitik der EU. Denn sie ermögliche es vor allem Migranten aus dem Nahen Osten, in jedes Land weiterzuziehen, wenn sie erst einmal in der EU seien. Graham: „Die britischen Bürger waren klug genug zu erkennen, dass es besser ist, das Schiff zu verlassen, wenn es beginnt zu sinken.“

EURONEWS - Donald Trump hat die Wahl zum Amt des US-Präsidenten gewonnen



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

USA

  1. Walt Disney World kehrt zu klassischer Begrüßung ‚Ladies and Gentlemen‘ zurück
  2. Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
  3. USA: Konservative haben mehr Kinder als Linksliberale
  4. Lebensschützer Mark Houck erhält siebenstelligen Betrag als Entschädigung
  5. Burke: Ein anhaltender Clash zwischen Papst Leo und Trump? „Das ist übertrieben“
  6. US-Vizepräsident Vance kündigt Buch über seinen persönlichen Rückweg zum katholischen Glauben an
  7. USA: Mehr als die Hälfte der Männer der Gen-Z und Millenials lesen wöchentlich in der Bibel
  8. US-Erzdiözese Boston: Rekordzahl an Erwachsenentaufen zu Ostern
  9. „Da tut sich was“ – USA: Bemerkenswerter Anstieg von Konversionen in die röm.-kath. Kirche
  10. US-Stadt Louisville zahlt 800.000 Dollar an christliche Fotografin







Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
  3. US-Vizepräsident JD Vance legt Papst Leo XIV. nahe, sich aus der US-Politik herauszuhalten
  4. "Derselbe Polarstern"
  5. Der unerklärte Formatwechsel beim Konsistorium der Kardinäle im Januar
  6. Ein Brief vom Papst an die Kardinäle und der Stilwechsel in Rom
  7. George Weigel an Kardinal Hollerich: Hat die Kirche Christus zweitausend Jahre lang missverstanden?
  8. „Wenn man der Wahrheit einen Namen geben möchte, ist das sicher Gott“
  9. Phil Lawler: Die Kontroverse zwischen Trump und Papst Leo ging von Washington aus
  10. Nach Extremerfahrung des Mondflugs: Artemis-Kommandant Wiseman fragte nach christlichem Seelsorger
  11. Papst Leo gegen Präsident Trump – Was steckt dahinter?
  12. Marsch für das Leben München – Unterstützung von Bischof Barron, Schweigen von Marx und Wilmer
  13. Schwedischer Kirchenhistoriker: Viele junge Menschen wollen katholisch werden, besonders Männer
  14. Kardinal Fernández: Es laufen keine dezidierten päpstlichen Großaufträge am Glaubensdikasterium
  15. Setzt euer Vertrauen nicht in Prinzen!

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz