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Brandanschlag auf Himmelfahrtskapelle auf dem Ölberg

10. März 2017 in Weltkirche, 1 Lesermeinung
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Israelische Polizei nahm eine Person wegen Verdacht auf Brandstiftung fest.


Jerusalem (kath.net) Nahe der Himmelfahrtskapelle auf dem Jerusalemer Ölberg war ein Autoreifen angezündet worden, es handelt sich um Brandstiftung. Dabei entstand Sachschaden, außerdem wurde insbesondere auch ein Verkaufsstand einer muslimischen Familie beschädigt, die dort Karten und religiöse Gegenstände vertreibt. Das berichtete „Fides“ anhand von Angaben der Kustodie der Franziskaner im Heiligen Land. Die Polizei vermutet, dass die Brandstiftung infolge eines Streits zwischen zwei Familien stattgefunden hat, die als Wächter für die Kultstätte verantwortlich sind. Ein Verdächtiger wurde festgenommen.


„Fides“ erläutert weiter, dass die Himmelfahrtskapelle zu den vier Heiligen Stätten gehört, die auf der Grundlage der Bestimmungen des Status Quo und Eigentumsrechten aus der osmanischen Zeit verwaltet werden. Von den vier heiligen Stätten (bei den anderen drei handelt es sich um die Grabskirche, die Geburtskirche und das Grab der Muttergottes) ist die Himmelfahrtskapelle die einzige, für die die Organisation für islamische Stiftungen (Waqf) zuständig ist. Die Heilige Stätte, deren Ursprünge auf das Jahr 614 zurückgehen, wird auch von Muslimen besucht (die zwar den Tod Jesu am Kreuz und dessen Auferstehung nicht anerkennen, die Himmelfahrt Jesu hingegen schon).


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Lesermeinungen

 Theobald 11. März 2017 
 

falsch

Die Ursprünge der Kapelle (die auf den Überresten einer großen Basilika steht) sind im 3. oder 4. Jhdt. Im Jahr 614 wurde sie komplett von den Persern zerstört.

Davon abgesehen, ist die einzig wahrnehmbare "Beschädigung" nach dem Brand ein rußgeschwärzter Verkaufsstand am EIngang der Umfassungsmauer. Für Ölbergverhältnisse nichts Besonderes.


3
 

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