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2016 nur ein Eintritt ins Münchner Priesterseminar

19. März 2017 in Deutschland, 15 Lesermeinungen
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Kardinal Marx hat sich dagegen ausgesprochen, die Seelsorge in immer größeren Pfarrverbänden zu organisieren - Bericht des Erzbischofs bei der Vollversammlung des Diözesanrats der Katholiken


Ebersberg (kath.net/pem) Kardinal Reinhard Marx hat sich dagegen ausgesprochen, die Seelsorge in immer größeren Pfarrverbänden zu organisieren. „Die Kirche vor Ort ist von außerordentlicher Bedeutung. Wir würden viele Chancen vergeben, wenn wir uns von den territorialen Wurzeln zurückziehen“, sagte der Erzbischof von München und Freising bei der Vollversammlung des Diözesanrats der Katholiken der Erzdiözese München und Freising am Samstag, 18. März, in Ebersberg.

Es gehe um „Sichtbarkeit vor Ort“. Allerdings müsse diese unter den aktuell gegebenen Bedingungen organisiert werden – die Diskussion um die Zulassungsbedingungen zum Priesteramt, etwa um viri probati, werde weitergehen. Marx sagte, im vergangenen Jahr sei lediglich ein neuer Kandidat ins Priesterseminar der Erzdiözese eingetreten. Es gelte, die Pastoral an den vorhandenen Ressourcen und Charismen auszurichten: „Und da sagen Tausende: Mir ist es wert, mitzuwirken in der Arbeit der Gemeinde.“ Auf diese Berufungen müsse der Blick gerichtet werden. Der Erzbischof kündigte an, am Montag, 20. März, der Öffentlichkeit ein Pilotprojekt des Erzbistums vorzustellen, mit dem alternative Modelle der Leitung von Pfarreien, auch durch Teams aus haupt- und ehrenamtlichen Laien, erprobt werden sollen.


Oberste Priorität habe für die Arbeit der Kirche nach Einschätzung der deutschen Bischöfe die Evangelisierung. Diese sei aber nicht als „Rückeroberung“ oder „Rekrutierung für die Kirche“ zu verstehen. „Evangelisierung bedeutet, die ganze Welt, die Kultur der Menschen mit der Figur Jesu von Nazareth in Berührung zu bringen.“ Verfehlt sei, wenn die Pfarreien nur selbstbezogen die Frage stellten: „Was wird aus uns?“ Stattdessen müssten sie fragen: „Was wird aus der Welt, aus unserer Stadt, aus unserem Stadtviertel?“ Christen müssten ein Zeichen für alle sein, dass die große Hoffnung des Evangeliums in der Welt bleibe. „Wir wollen, dass die Menschen zu uns sagen: Es ist gut, dass ihr da seid!“

Die rund 180 Delegierten des Diözesanrats befassten sich bei der Vollversammlung unter dem Motto „Ach Europa! Bist du noch zu retten?“ mit der Krise der Europäischen Union. Neben Kardinal Marx berichtete auch der Diözesanratsvorsitzende Hans Tremmel aus seiner Arbeit. Zum Abschluss der Vollversammlung feierten die Delegierten einen gemeinsamen Gottesdienst. Der Diözesanrat der Katholiken der Erzdiözese München und Freising ist die höchste Vertretung der Laien in der Erzdiözese und über die Pfarrgemeinde- und Dekanatsräte sowie die Verbände demokratisch gewählt. Die mehr als 200 Mitglieder treffen sich jeweils im Frühjahr und im Herbst zu ihren Vollversammlungen.

Foto Kardinal Marx (c) Erzbistum München und Freising


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Lesermeinungen

 kirche3000 23. März 2017 
 

Laien werden Priestern übergeordnet

Jetzt wo Marx Laien als Leiter und Verantwortliche seiner Seelsorgeeinheiten einsetzen will, braucht er sowieso keine Priester mehr - sie würden nur stören!


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 Zenith 21. März 2017 
 

Also...,

"2016 nur ein Eintritt ins Münchner Priesterseminar"
...dass der Kandidat nach 12 Jahren Religionsunterricht in Deutschland noch immer gläubig ist, das ist wirklich verwunderlich. Gilt aber auch für Österreich.


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 bergkristall 21. März 2017 
 

Die Frage: "Warum quillt Heiligenkreuz über" sie ist sehr gut; warum wohl???


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 Hadrianus Antonius 20. März 2017 
 

Krokodilentränen

Der belgische Kardinal Danneels schaffte viele Jahre lang die Null.
Sein Freund Roger vanGheluwe, "Bischof" in Brügge und berüchtigte Pädophile, weihte dagegen Kandidaten in Hülle und Fülle, merkwürdigerweise mit sehr seltsamen Eigenschaften.
Bis jetzt donnern die Nachexplosionen noch durch das Bistum...
Und DeKesel ließ die aufblühende Fraternität der Hl. Aposteln, von EB Msgr. Léonard gegründet, und mit vielen Berufungen, schleunigst wieder aufheben.
Wölfe im Schafsfell...


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 Kostadinov 20. März 2017 

@ottokar: Schweiz

in den letzten 2 Jahren sind in der Personalpfarrei der FSSP in Zürich 2 junge Männer ins Priesterseminar eingetreten, natürlich nach Wigratzbad, nicht nach München... in den normalen Wohnsitzpfarreien hab ich in 12 Jahren Zürich noch nix in der Richtung mitbekommen


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 ulrichmoskopp 20. März 2017 

@maska

Gerade darum geht es. Der Christus ist zur Figur, zum Gleichnis, geworden (austauschbar?!). Er ist aber kein Gleichnis sondern die physische Gegenwart Gottes. Der Christus ist das reine Bild dafür, dass die Wirklichkeit selbst ein Wunder ist. Bei aller Sozialdemokratie des Bistums fällt dies aber unter Entweltlichung und und damit eher unter Zweitrangigkeit.


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 maska 20. März 2017 
 

Der Begriff

Figur klingt hier sicher eher unglücklich.
Gemeint ist Person. Und diese Begriffe darf man austauschen.


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 Federico R. 20. März 2017 
 

Liegt‘ s am falschen Konzept?

Beim Lesen obigen Berichts fällt mir spontan Alexander Kisslers heftig diskutiertes „Konter“ vom 18.8.2016 ein. Darin stellt der Mitarbeiter des Berliner Kulturmagazins „cicero“ (cicero.de/salon/katholische-kirche-der-priestermangel-ist-gewollt) ziemlich zugespitzt, aber vermutlich auch ziemlich zutreffend fest: Hinter der beständig sinkenden Zahl der Neupriester steckt Methode. Priester stehen einem von vielen Bistumsleitungen gewünschten neuen Kirchentyp im Weg. Und er konstatiert: „Der Priestermangel ist gewollt.“ Dass dem durchaus so sein könnte, zeigt sich auch daran, dass man am längst gescheiterten Konzept der Priesterausbildung aus den 1970er Jahren beharrlich festhält. Prälat Wilhelm Imkamp hat zum Thema ein treffliches „Tagesposting“ für die „Die Tagespost“ (16.3.2017) geschrieben, das jede weitere Kommentierung für mich hier überflüssig macht. Vielleicht doch noch ein Hinweis: Es gibt bekannte und geschätzte Priester-Ausbildungsstätten in Europa, die am Überlaufen sind.


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 ottokar 20. März 2017 
 

Frage: Warum quillt Heiligenkreuz über?

Es könnte ja auch sein, dass junge Menschen, die sich zum Priestertum berufen fühlen,die Tiefe des Gebetes erkennen lernen möchten, die Wahrheit suchen und geführt werden möchten.Dieses ersehnte Angebot scheint in der Theologischen Hochschule Benedikt XVI.in Heiligenkreuz gegeben zu sein. Dort klagt man nicht über zu wenig Priesteramtskandidaten, sondern über zu wenig Platz für die vielen Bewerber.Das eigentliche, wohl in den Abgrund führende Drama beginnt im Augenblick unter Bischof Marx, der wegen Priestermangel die Leitung von Pfarreien Laien übertragen wird (heutige Morgennachrichten im BR). Der für die Eucharistie zuständige Gastpriester ist zukünftig dann dem Leiter der Pfarrei unterstellt! Der klassische Weg , auf dem dann Laien die Liturgie vorgeben (sieh CH) und der dahin führt, dass schliesslich überhaupt keine jungen Männer mehr Priester werden wollen, wenn sie ihre Botschaft und Sendung nach dem Geschmack der die Pfarrei führenden Laiengruppe ausrichten sollten.Arme Kirche!


8

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 Kurti 20. März 2017 
 

Theolunkensprache

Figur Jesu, Sache Jesu, das sind alles Worte, die auch Hans Küng verwendet, die aber nichtssagend sind. Vom Sühnopfer, das es lt. Bischof Zollitsch nicht mehr gibt. ist das keine Rede mehr.


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 padre14.9. 20. März 2017 

„Was wird aus der Welt, aus unserer Stadt, aus unserem Stadtviertel?“

Lieber Kardinal Marx: Das ist weltlich Ding!
Wichtig ist, was wird aus mir, wenn ich nicht die Gebote halte?
Was wenn ich nur die Figur Jesu v. Nazareth kenne, aber nicht JESUS CHRISTUS?
Was interresiert mich mein Stadtviertel, wenn ich kein ewiges Leben bekommen kann


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 Chris2 20. März 2017 
 

Tja, so manche bischöfliche Seminare

sind leer, und nicht jeder, der gläubig eintritt, dürfte auch (gläubig) abschließen (Lehrpersonal, hysterisch- kritische Methode etc.). Es gibt einige klassisch-katholische und 'neue' geistliche Gemeinschaften, die regen Zulauf haben, aber kaum in der Seelsorge eingesetzt werden. Stattdessen füllt man die Breschen ganz bewusst durch Laien auf. Sicherlich sind die meisten sehr engagiert und viele auch katholisch, der Weg in die 'priesterlose Kirche' wird aber so zementiert...


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 Stefan Fleischer 19. März 2017 

mit der Figur Jesu von Nazareth in Berührung zu bringen

Wie wäre es, wenn wir es wieder einmal mit Gott versuchen würden, mit Christus, wahrer Gott, Mensch geworden, gekreuzigt und auferstanden "um ssein Volk aus seinen Sünden zu erlösen"?


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 ulrichmoskopp 19. März 2017 

"cool"

sind nämlich weder Kardinal Woelki noch Kardinal Marx, sondern Johannes-Paul II. und Benedikt XVI.


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 ulrichmoskopp 19. März 2017 

Leider, aber

bei der Führung des Bistums ist das kein Wunder. Attraktiv will man die Kirche machen- eine säkulare Wünsch-Dir-Was-Lauheit ist daraus geworden.


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