Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Piusbrüder lehnen Dialog mit Rom ab und beharren auf Bischofsweihe
  2. THESE: Korrekturen vom 2. Vatikanum sind unerlässlich
  3. Der Tod der Theologie in Deutschland
  4. Erzbistum Paderborn: Hunderte Protest-E-Mails gegen ‚Harry Potter Gottesdienst‘
  5. Die Piusbruderschaft und ihre Einheit mit der Kirche
  6. Kirche im Verfall
  7. Kritik an Kanzler Merz nach Ramadan-Grüßen
  8. Warum Hausfrauen leicht heilig werden können
  9. 'Selig sind, die Schwangerschaften beenden' - US-Pastorin sorgt für Eklat
  10. Offener Brief an Kardinal Marc Ouellet
  11. Donald Trump und Keir Starmer grüßen Christen am Aschermittwoch, Merz und Van der Bellen die Muslime
  12. Mein Held des Monats: Marco Rubio – Ein Weckruf für das Abendland
  13. Früherer Bundestagsvizepräsident Kubicki: „Der ZDF-Skandal muss politische Konsequenzen haben“
  14. Zwei (renommierte und namentlich bekannte) Missbrauchsopfer „blitzen mit ihren Protesten ab“
  15. 'Man kann mit der Begründung, man verteidige die Demokratie, die Demokratie nämlich auch abschaffen'

Jose Thedims weltberühmte Statue

30. April 2017 in Chronik, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Geschichte der weltberühmten Statue geht auf das Jahr 1920 zurück, als der Bildhauer Jose Thedim (1892-1971) nach Fatima kam und eine 110 Zentimeter große Marienstatue aus brasilianischem Zedernholz schnitzte.


Lissabon (kath.net/ KAP)
Wenn Papst Franziskus am 12. Mai nach Portugal reist, dann ist das gewissermaßen auch ein Gegenbesuch. Er erwidert damit das Ereignis von 13. Oktober 2013, als die weltberühmte Originalstatue von Fatima zum dritten Mal in der Geschichte in den Vatikan gekommen war.

Die Feier mit der Statue auf dem Petersplatz war damals einer der Höhepunkte der römischen Programmpunkte zum "Jahr des Glaubens". Das Themenjahr 2012/13 war noch von Papst Benedikt XVI. ausgerufen worden; unter Franziskus fand es seinen Abschluss.

Die Statue blieb damals vier Tage in Rom. Der Transport erfolgt mit einer Sondermaschine der portugiesischen Fluglinie TAP.

Erstmals war die Marienstatue, in deren Krone die von Ali Agca 1981 auf Papst Johannes Paul II. gefeuerte Pistolenkugel eingearbeitet ist, im weltkirchlichen Heiligen Jahr 2000 nach Rom gebracht worden. Der zweite Besuch fand im Jahr 2006 statt, anlässlich des 25. Gedenktags des Papst-Attentats 1981.


Zum Gedenktag am 13. Mai 2006 wurde die Marienstatue nach Rom geflogen und per Helikopter in der Engelsburg abgesetzt. In einer feierlichen Prozession trug man sie an rund 20.000 Gläubigen vorbei zum Petersplatz, wo Kinder 1.000 gelbe und blaue Luftballons fliegen ließen.

Die Geschichte der Statue geht auf das Jahr 1920 zurück, als der Bildhauer Jose Thedim (1892-1971) nach Fatima kam und eine 110 Zentimeter große Marienstatue aus brasilianischem Zedernholz schnitzte. Er holte sich die Anweisungen bei der damals erst 13-jährigen Seherin Lucia dos Santos, die als einziges der drei Hirtenkinder noch am Leben war (sie starb hochbetagt 2005).

Thedim besuchte Lucia 1946 im Kloster in Tuy. Er ließ sich von ihr erneut Details über das Bild der Muttergottes geben, die ihr erschienen war, und fertigte gemeinsam mit seinem Schüler Joaquim Oliveira eine detailgenauere Statue an, diesmal aus Stein. Es ist die heutige Originalstatue, die 1981 die Kugel für die Krone erhielt. Sie steht in der Erscheinungskapelle, die der Papst zu Beginn der Messe am 13. Mai besuchen wird.

Gemäß den Anweisungen von Schwester Lucia erstellten Thedim und Oliveira im gleichen Jahr 1947 auch die erste Pilgerstatue Unserer Lieben Frau von Fatima. Sie hat seitdem die gesamte Welt bereist, im Gepäck befand sich immer eine Botschaft des Friedens und der Liebe.

Die Initiative zur Schaffung einer Pilgerstatue kam kurz nach Ende des 2. Weltkriegs, von einem Pfarrer aus Berlin. Er hatte den Vorschlag gemacht, dass eine Statue Unserer Lieben Frau von Fatima alle Haupt- und Bischofsstädte Europas bereisen solle, bis zur Grenze Russlands. Die Idee wurde im April 1946 durch einen Luxemburger Vertreter des Internationalen Rats der Katholischen Frauenjugendgemeinde wiederaufgenommen, und im darauffolgenden Jahr fing die erste Reise an. Die Pilgerstatue ist seither in mehr als 100 Länder gereist, darunter in die USA, nach Russland und China.

Copyright 2017 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten

Foto: (C) kath.net


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Fatima

  1. Leo XIV. segnete „Deutschland dankt Maria“-Madonna auf dem Petersplatz
  2. Nuntius Eterović: „Wir wollen den Rosenkranz mit erneuter Freude in diesem Monat Oktober beten“
  3. Fatima: Jahrestags-Aufruf zu Umkehr als Voraussetzung für Frieden
  4. Weihe Russlands und der Ukraine: Vatikanischer Mariologe sieht keinen Bezug zu Fatima
  5. Weihbischof Schneider: Freude über die Einladung des Papstes an Bischöfe zur Weihe Russlands
  6. Ein Weg unter den Augen Mariens
  7. Eucharistieverweigerung in Fatima
  8. Gott, hilf uns! Pass auf uns auf!
  9. Portugal: Bischöfe rufen zur Weihe an das Unbefleckte Herz Mariens auf
  10. Fatima reloaded – Fatima neu denken







Top-15

meist-gelesen

  1. Einmal im Leben nach ISLAND - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Piusbrüder lehnen Dialog mit Rom ab und beharren auf Bischofsweihe
  4. Der Tod der Theologie in Deutschland
  5. THESE: Korrekturen vom 2. Vatikanum sind unerlässlich
  6. Offener Brief an Kardinal Marc Ouellet
  7. Kirche im Verfall
  8. 'Selig sind, die Schwangerschaften beenden' - US-Pastorin sorgt für Eklat
  9. Zwei (renommierte und namentlich bekannte) Missbrauchsopfer „blitzen mit ihren Protesten ab“
  10. Mein Held des Monats: Marco Rubio – Ein Weckruf für das Abendland
  11. Erzbistum Paderborn: Hunderte Protest-E-Mails gegen ‚Harry Potter Gottesdienst‘
  12. „In unendlicher Liebe durch das Leben geführt“
  13. Warum Hausfrauen leicht heilig werden können
  14. Donald Trump und Keir Starmer grüßen Christen am Aschermittwoch, Merz und Van der Bellen die Muslime
  15. 'Man kann mit der Begründung, man verteidige die Demokratie, die Demokratie nämlich auch abschaffen'

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz