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Verwirrung um Päpstliche Kommission zu Humanae vitae

21. Juni 2017 in Weltkirche, 61 Lesermeinungen
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Hat Papst Franziskus eine Kommission eingesetzt, um die Enzyklika ‚Humanae vitae’ neu zu interpretieren?


Rom (kath.net/CNA/LSN/jg)
Gilfredo Marengo, Professor am Päpstlichen Institut Johannes Paul II. für die Studien zu Ehe und Familie, wird Vorsitzender einer von Papst Franziskus eingesetzten Kommission, welche die Enzyklika „Humanae vitae“ von Papst Paul VI. im Licht des nachsynodalen apostolischen Rundschreibens „Amoris laetitia“ neu interpretieren soll. Das schreibt der Historiker und Publizist Roberto de Mattei in einem Kommentar für die Corrispondenza Romana.

Weitere Mitglieder der Kommission seien Pierangelo Sequeri, Direktor des Päpstlichen Instituts Johannes Paul II., Philippe Chenaux,Professor für Kirchengeschichte an der Lateranuniversität und Angelo Maffeis, Präsident des Institutes Paul VI. in Brescia.

Die Kommission habe die Aufgabe, die Dokumentation zu den Vorarbeiten für „Humanae vitae“ aus den Archiven des Vatikans zu beschaffen. Die erste Studiengruppe zur Frage der Geburtenregulierung war noch im März 1963 von Papst Johannes XXIII. eingesetzt worden. Unter Papst Paul VI. wuchs sie auf 75 Mitglieder an. 1966 empfahlen die Experten in einer abschließenden Erklärung dem Papst die Zulassung künstlicher Verhütungsmittel.


Dieses Dokument war 1967 gleichzeitig in der französischen Zeitung Le Monde, im The Tablet) in Großbritannien und im National Catholic Reporter in den USA. Offenbar soll die „Neuinterpretation“ von Humanae vitae auf Grundlage dieser Erklärung geschehen, schreibt de Mattei.

Papst Paul VI. ist in seiner 1968 veröffentlichten Enzyklika den Ergebnissen der Studiengruppe nicht gefolgt. Er hat die bis dahin geltende Position der Kirche bestätigt, der zufolge die künstliche Beschränkung der Fruchtbarkeit nicht zulässig ist. Humanae vitae hat einen bis dahin beispiellosen Widerstand bei Theologen, Priestern und Bischöfen ausgelöst.

Andere Theologen wie Marcelino Zalba, John Ford und Gerald Kelly, Philosophen wie Arnaldo Xavier da Silveira und Germain Grisez sind er Ansicht, die Aussagen von Humanae vitae zu künstlichen Verhütungsmitteln seien unfehlbar, weil sie die Lehre bestätigen würden, welche die Kirche seit jeher vertreten habe. Sie könnten daher auch nicht geändert werden, schreibt de Mattei.

Gilfredo Marengo gehöre hingegen zu den Theologen die der Ansicht seien, sie könnten „das Unvereinbare vereinbar machen“, fährt de Mattei wörtlich fort. Er zitiert zwei Artikel, die Marengo in der Zeitschrift Vatican Insider veröffentlicht hat.

Im September 2015 habe Marengo vorgeschlagen, die Auffassung eines „lehramtlichen Erbes im Sinne eines geschlossenen Systems“ aufzugeben, das für Fragen und Herausforderungen des hier und jetzt nicht zugänglich sei.

Im März 2017 erschien ein Artikel mit der Überschrift „Humanae vitae und Amoris laetitia“. Marengo kritisierte die Alternativen „Pille ja – Pille nein“ und „Kommunion für Geschiedene ja – Kommunion für Geschiedene – nein“ wörtlich als „polemisches Spiel“, das ein Zeichen für „Unbehagen und Spannungen“ sei. Immer, wenn die Christenheit einen Fehler mache und Modelle für das Leben aus zu abstrakten und künstlich errichteten theologischen Idealen ableite, verstehe sie das pastorale Handeln als schematische Anwendung eines lehramtlichen Paradigmas, schrieb Marengo.

Erbischof Vincenzo Paglia, der Großkanzler des Institutes Johannes Paul II., dementierte umgehend. Er könne bestätigen, dass es keine päpstliche Kommission gebe, welche die Aufgabe hätte, Humanae vitae neu zu lesen oder neu zu interpretieren. Alle „Initiativen, wie jene von Professor Marengo vom Institut Johannes Paul II.“, welche Humanae vitae studieren und vertiefen wollen, sollten positiv gesehen werden, ergänzte Paglia.

Marengo bezeichnete den Bericht, er stehe einer Kommission vor, die Humanae vitae neu lesen solle, gegenüber CNA wörtlich als „fantasievoll“.

Zur Zeit wachse das Interesse an Humanae vitae, da das 50-jährige Jubiläum der Veröffentlichung der Enzyklika 2018 bevor stehe. Eine Quelle an der Lateranuniversität bestätigte gegenüber CNA, dass in den Archiven der Universität über die Entstehung des päpstlichen Schreibens geforscht werde. Möglicherweise sei die „päpstliche Kommission“ also nichts anderes als eine der vielen Studiengruppen zu Humanae vitae, schreibt Andrea Gagliarducci von CNA.


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Lesermeinungen

 Aloe 26. Juni 2017 

Christus ist unser Friede

griechisch Diábolos, wörtlich ‚Durcheinanderwerfer‘ im Sinne von ‚Verwirrer, Faktenverdreher, Verleumder‘ aus διά dia ‚auseinander‘ und βάλλειν bállein ‚werfen‘, zusammengesetzt zu διαβάλλειν diabállein Zerwürfnis stiften, verleumden; lateinisch Diabolus.
In JEDEM, der nicht im FRIEDEN CHRISTI sich festmacht, vor allem auch durch Verurteilen (siehe heutiges Evangelium!) hat der Verwirrer schon Macht ergriffen. Darum: "Jagt dem Frieden nach mit jedermann und der Heiligung, ohne die niemand den Herrn sehen wird,und seht darauf, dass nicht jemand Gottes Gnade versäume; dass nicht etwa eine bittere Wurzel aufwachse und Unfrieden anrichte und viele durch sie unrein werden; (Hebr 12,14-15)


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 Robert S 26. Juni 2017 
 

wieder beabsichtigte verwirrung....

wieder beabsichtigte verwirrung...eine frage nur so am rande..heisst denn der teufel nicht auf latein auch diabolus= der verwirrrer?


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 christine.klara.mm 23. Juni 2017 
 

Ehe

@ kleines Lichtlein
Daß der Geschlechtsverkehr nur katholischen Ehen vorbehalten sei, ist aber jetzt nicht Ihr völliger Ernst !?!
Daß es in der katholischen Kirche nur gültig getrauten Eheleuten erlaubt ist den Geschlechtsverkehr sündenlos zu vollziehen, ist allerdings richtig.
Jede Religion hat ihre eigenen Ehegesetze, die sich auf die körperliche Vereinigung zw. Mann und Frau beziehen und die Anerkennung der daraus geborenen Kinder auf ihre je eigene Weise regelt.
So anerkennt, so denke ich, die kath.Kirche, auch jede gültige Ehe anderer Religionen als sogenannte "Naturehe". Diese ist ja von Gott gestiftet dem Menschen gegeben. " Seid fruchtbar und mehret euch" (cit. Genesis).
Alle nicht Katholischen können ja auch nicht nach katholischen Regeln heiraten.
So viel mir bekannt ist wird aber in jeder wirklichen Religion der erste Bund zwischen einem jungen Mann und einer jungen Frau sehr hoch und ernst begangen und gefeiert und: die JUNGFRÄULICHKEIT ist wichtig. Nur der Atheismus hurt.


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 kleines Lichtlein 22. Juni 2017 
 

Lieber @Bernhard Josef
" Es gibt keine Worte Jesu zur künstlichen Empfängnisverhütung."
Stimmt, wortwörtlich hat Jesus dies so nicht erwähnt. Aber: ist künstliche Empfängnisverhütung nicht das Mittel und der Freibrief dafür, um seine / ihre Lüste und Triebe ausleben zu wollen ? Und das genau hat Jesus nicht gewollt. Ist es nicht so, dass der Geschlechtsverkehr nur für die katholische Ehe vorgesehen ist, um Kinder zu zeugen? Denn z.B. voreheliches zusammenkommen ist verboten.


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 mirjamvonabelin 22. Juni 2017 
 

@Mr. Incredible

Sie haben völlig recht,
man soll sic intensiv mit der "Theologie des Leibes" beschäftigen.

Aber da müsste man doch seine Einstellung ändern, und das wollen wir auf keinen Fall, wir wollen klüger sein als Gott.


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 Mr. Incredible 22. Juni 2017 
 

@Holunder

Ich habe eine große Familie, ich spreche nicht aus dem off.
Selbstverständlich geht es um verantwortliche Elternschaft.
Was ich kritisiere, ist die Einstellung, dass die Beobachtung der natürlichen Zyklen die katholische Pille wäre und damit doch irgendwie gleich mit der pharmakologischen Pille. Das ist falsch. Scheinbar doch so nahe am Ziel, und doch grundlegend falsch. Und: Das ist nicht sensus fidei.
Um die Bedeutung der menschlichen Sexualität richtig zu verstehen, muss man sich mit den Dokumenten der Kirche beschäftigen und dazu gehört auch die von mir zitierte Theologie des Leibes als eine Art ausgearbeitete HV. Das kann ich nicht in ein paar Zeilen erklären. Es sprengt den Rahmen dieser Kommentarfunktion.
Ich beschäftige mich selber seit Jahren intensiv damit und es gibt noch immer etwas Neues zu entdecken. Das ist ein unschätzbarer Gewinn für das eheliche Leben. Ich lade dazu ein, zu lernen. Zum eigenen Gewinn.


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 Holunder 22. Juni 2017 
 

@ Mr. Incredible

Sie kennen große Familien - ich habe selbst eine. Ich habe zwar nicht 12 Kinder, aber auch mehr als die "Norm". Auch ich höre immer wieder, dass ich so eine schöne Familie hätte, und ich möchte meine Kinder nicht missen. Für so eine große Familie müssen aber auch die Rahmenbedingungen stimmen. Das ist übrigens auch katholische Lehre, dass die Ehepartner die Zahl ihrer Kinder selbst bestimmen dürfen. Das nennt man verantwortete Elternschaft.


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 Mr. Incredible 22. Juni 2017 
 

Lest THEOLOGIE DES LEIBES von JPII; @Holunder

Das ist keine Norm.
Es ist etwas irreführend, Kinderanzahlen als Zahlenwerte „erstrebenswert“ zu bezeichnen. Ich kenne mehrere Familien, die über 10 Kinder haben, seit vielen Jahren sehr gut. Das hat weder mit ignorantem „blind vor sich hin zeugen“, noch mit Kinderfetischismus oder willenlosem „alles annehmen was halt kommt“ zu tun.
Das kann nicht in einem Kommentar auf einer Website erklärt werden. Das sind unglaubliche „Organismen“, diese Familien. Eine immense Schönheit, die sich theoretisch nicht erschließen lässt.
Weiterhin sitzt eine Person, die wenige oder keine Kinder hat und sich 12 Kinder vorstellt, einem Irrtum auf. Die Kinder kommen nicht alle auf einmal. Dies ist aber der Fehler, den dieser Mensch in seiner Vorstellung automatischmacht. Diese Kinder sind „Geschichte“ dieser Familie, des Ehepaares.
Den meisten Kritiken zur HV, die ich bisher hier gelesen habe, liegt ein falsches Bild der Sexualität im göttlichen Plan zugrunde. Sensus fidei wird mit Zeitgeist verwechselt usw


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 tuennes 22. Juni 2017 
 

Ehrlich gesagt, ist dieses herumeiern um Themen einfach nur Kontraproduktiv für die Kirche, auch wenn so mancher Bischof da anderer Auffassung zu sein scheint. Die Mutter Kirche soll liebevoll und klar sein und kein Tohuwabohu verbreiten, was sie derzeit leider tut.


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 girsberg74 22. Juni 2017 
 

Zur Erinnerung:

Heute, am 22. Juni, ist im liturgischen Kalender der Katholischen Kirche der Gedenktag der Heiligen „John Fisher“ und „Thomas Moore“, beides Märtyrer ihres Gewissens, die sich dem englischen König Heinrich VIII. widersetzt hatten, als er sich zum Oberhaupt der Englischen Kirche machte.


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 anjali 22. Juni 2017 
 

Pille

@Mirjamvon abelin: ich finde,Sie haben voellig Recht. Ich als Frau will auch nicht ausgenuetzt werden fuer geistloser liebloser Sex. Was die Pille ermutigt!


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 Holunder 22. Juni 2017 
 

Nachtrag

Ich möchte keiner Familie mit 12 Kindern zu nahe treten, ich meine nur, das kann doch nicht die Norm für alle Familien sein.


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 Holunder 22. Juni 2017 
 

@ Alpenglühen

"Alle Kinder als Geschenk Gottes anzunehmen" glauben Sie wirklich, Familien mit zwölf und mehr Kindern wären erstrebenswert? Wie soll eine Familie das heutzutage schaffen?


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 mirjamvonabelin 22. Juni 2017 
 

Mir als Frau

graust schon der Gedanke an die Pille. Man braucht kein Katholik zu sein um zu erkennen das Pille menschenunwürdig ist, andere künstliche Verhütungsmittel auch.
Eros ohne Agape ist beschämend, aber in der heutigen Zeit spricht man nicht einmal von Eros sondern nur von geistlosen Sex.


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 wandersmann 21. Juni 2017 
 

Was soll das?

"Die Kommission habe die Aufgabe, die Dokumentation zu den Vorarbeiten für „Humanae vitae“ aus den Archiven des Vatikans zu beschaffen."

Das hört sich nach folgendem Schema an: Wir rekonstruieren den ideengeschichtlichen Verlauf der Entscheidung des Papstes und schauen nach, welche argumentativen Schwächen in diesem Verlauf aufgetreten sind.

Diese argumentativen Schwächen werden wir dann nutzen, um HV neu zu interpretieren.

So kann man mit den Naturwissenschaften verfahren aber nicht mit der katholischen Lehre. Wenn alles mit rechten Dingen zugeht, dann ist der ideengeschichtliche Gang der Dinge nur eine Äußerlichkeit, die keine rechtfertigende Wirkung hat und deshalb lohnt die Untersuchung auch nicht.

Solche Entscheidungen bewirkt der Heilige Geist und der muss wohl hier stark beteiligt gewesen sein, wenn der Papst entgegen den Empfehlungen eine Entscheidung getroffen hat.


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 sesto 21. Juni 2017 
 

@antonius25

Aus dem Beitrag in Zeit-Onlilne von 2013:

"Meisner hat auch nichts mehr dagegen einzuwenden, dass Ärzte vergewaltigte Frauen über Methoden aufklären, die eine Schwangerschaft verhindern, "die nach katholischer Auffassung nicht vertretbar sind". Zudem dürften sie ihnen den Zugang dazu erläutern. Die Mediziner müssten aber, "ohne irgendwelchen Druck auszuüben, auf angemessene Weise auch die katholische Position mit Argumenten erläutern". "


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 wandersmann 21. Juni 2017 
 

Kleine Blume

"Demographische Lücke" durch Missachtung von Humanae Vitae


Ob durch Beachtung oder Missachtung von Humanae Vitae eine demographische Lücke entsteht, das sollte als Argument irrelvant sein.
Natürlich könnte so eine demographische Lücke ein Hinweis sein, dass die Missachtung Gott nicht gefällt.

Es ist immer nur die eine Frage: Was ist Gottes Wille?

Wenn wir seinem Willen folgen und es geht dann scheinbar schlecht aus, dann ist das SEINE Verantwortung und nicht unser Problem.

Also: Wenn Gott die Beachtung von HV will, dann reicht da vollständig zur Rechtfertigung, das ist dann sowohl notwendig als auch hinreichend.


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 lisif 21. Juni 2017 
 

antonius25 vor einer Stunde @SpatzinderHand: Kardinal Meisner

Das hat er nicht gesagt, denn eine "Pille danach" wirkt, wenn es tatsächlich zur Befruchtung der Eizelle gekommen ist immer nidationshemmend, und das war ihm sehr klar.


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 Alpenglühen 21. Juni 2017 

Neu-Interpretation von Humanae vitae

Die Dementis sind mir zu auffällig u. erinnern mich an das Sprichwort: „Diplomatie ist, den Hund so lange zu streicheln, bis der Maulkorb fertig ist.“ d. h. so lange die geplante Neuinterpretation von HV zu leugnen, bis wieder ein Nicht-‚Lehrschreiben’ á la AL veröffentlicht wird.
Eine Neu-Interpretation wäre nur konsequent: Nach dem Aushebeln von Buße, Eucharistie, Ehe u. Familiaris consortio kann doch nicht verlangt werden, bei der kirchl. Eheschl. nach wie vor zu versprechen, alle Kinder als Geschenk Gottes anzunehmen. :-7
Außerdem hat Kard. Schönborn ja klar gesagt – Art. 55879 -, Zitat: Alle früheren lehramtlichen Äußerungen zu Ehe und Familie müssten nun im Licht von «Amoris laetitia» gelesen werden. Zitat Ende. Der umgehende Widerspruch von Kard. Caffarra –Art. 55942- u. die versch. Klarstellungen durch Kard. Müller werden einfach ignoriert. Beten wir, daß Ober-/Hirten u. Herde sich zu Christi ungekürztem u. unverfälschtem Wort bekehren mögen.


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 Kleine Blume 21. Juni 2017 
 

"Demographische Lücke" durch Missachtung von Humanae Vitae

Wir haben doch schon eine gewaltige "demographische Lücke" in Europa, nicht zuletzt durch Missachtung von Humanae Vitae, die gerade durch muslimische Einwanderer aufgefüllt wird.

Was wäre mit einer Neuinterpretation von Humanae Vitae diesbezüglich gewonnen?


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 wedlerg 21. Juni 2017 
 

@Pharao: Interessiert an Argumenten oder nicht?

Wenn jemand alles durcheinanderbringt, wie Sie, frage ich mich immer, ob er wirklich an einem vernünftgen Diskurs interessiert ist, oder nur stänkern will.

1. Den ständigen Klimawandel (im Sinne einer oszillierenden Schwankung, die es immer gibt) hat keiner von uns in der Hand. Den menschgemachten Klimawandel gibt es nicht. Weder wird es derzeit wärmer, wie alle Messdaten seit 1880 zeigen, noch beeinflusst CO2 das Klima. Schon gar nicht leidet Afrika unter dem Klimawandel oder wandern Menschen wegen dem Klimawandel aus. All diesen Unsinn können Sie sich sparen.

2. Kultur hat nichts mit dem Naturrecht zu tun. Die Begründung mit dem Rasierapparat ist ja ganz nett, aber hat nichts mit der Begründung in Humanae Vitae zu tun. Was wollen Sie denn sagen?

3. Eine Enzyklika ist etwas anderes als ein synodales Lehrschreiben.

4. Geradezu hanebüchen ist ihr Punkt Jesus hat sich nicht zur Empfängnisverhütung geäußert. Für solche Argumente hat er das Bild vom Mühlstein geprägt.


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 bücherwurm 21. Juni 2017 

@Antonius25: ich muss spatzinderhand verteidigen,

so eindeutig ist das nämlich nicht. Lesen Sie mal hier:

www.kath.net/news/49752


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 antonius25 21. Juni 2017 
 

@SpatzinderHand: Kardinal Meisner

hat damals aber gesagt, dass nur solche Pillen in Frage kommen, bei denen eindeutig bewiesen ist, dass sie keine abtreibende Wirkung haben. Ob und wann es solche gibt, ist dann selbstverständlich der Medizin überlassen, da hat ein Kardinal in der Regel keine Kompetenz und Kardinal Meisner maßt sich diese auch nicht an.


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 Zeitzeuge 21. Juni 2017 
 

Über Humane Vitae kann und darf es unter gläubigen

T. 2 Schluß:

de Mattei ist auch Direktor der Fachzeitschrift "Nova historica" sowie von spez. Publikationen.
Leider wird auch hier die Piusbruderschaft, der ich wohlwollend aber auch kritisch gegenüberstehe als Argument für unsachliche Kritik instrumentalisiert, wer lehrt denn die kath. Morallehre wohl ohne Abstriche, die Piusbrüder oder die sich kath. nennenden Staatsunifakultäten?

Eine "Relecture", der Ausdruck stammt aus der Bibelexegese, des sog. Mehrheitsgutachtens von 1967, wenn ich nicht irre, war auch Bernhard Häring daran beteiligt, ist sinnlos, da dieses Gutachten nun eimal nicht mit der genuinen kath. Lehre übereinstimmt, deren Verbindlichkeit, wie oben gesagt, niemals in Frage gestellt werde kann ohne den Boden des kath. Glaubens (fides et mores!) zu verlassen.


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 SpatzInDerHand 21. Juni 2017 

@lisif: Frage zurück: Wie würden Sie etwas beurteilen, von dem nicht wissenschaftlich bewiesen ist,

dass es GARANTIERT nicht abtreibend wirkt? Und sollte ein Christ nach so etwas greifen, der kein Kind umbringen möchte?


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 lisif 21. Juni 2017 
 

Pille danach

Habe da mal eine Frage an die User:
Wie ist die Verordnung "Pille danach" nach Vergewaltigung zu beurteilen, die seinerzeit von Kardinal Meisner für die kirchlichen Kliniken in seinem Bistum für diesen Fall ausdrücklich erlaubt worden ist?


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 antonius25 21. Juni 2017 
 

Ein Dementi sieht anders aus:

Erbischof Vincenzo Paglia, der Großkanzler des Institutes Johannes Paul II., dementierte umgehend. Er könne bestätigen, dass es keine päpstliche Kommission gebe, welche die Aufgabe hätte, Humanae vitae neu zu lesen oder neu zu interpretieren. Alle „Initiativen, wie jene von Professor Marengo vom Institut Johannes Paul II.“, welche Humanae vitae studieren und vertiefen wollen, sollten positiv gesehen werden, ergänzte Paglia.

"Neu interpretieren" ist ja Definitionssache. Dass es aber die Kommission unter Prof. Marengo gibt, bestätigt Paglia ja. Mehr hat de Mattei ja nicht behauptet. Der Rest sind Spekulationen und Einschätzungen, die er als Kommentator natürlich machen darf - deshalb liest man ja seine Kommentare.

@Carl Eugen: Können Sie ein Beispiel für eine Lüge nennen? Das würde helfen, die Texte von de Mattei besser einschätzen zu können.
@Chris2: Dass de Mattei ein Piusbruder ist, hat Carl Eugen nicht geschrieben und es ist meiner Meinung auch falsch.


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 speri17 21. Juni 2017 
 

NER teil 2

Fast alle pharmazeutischen Produkte sind zur Heilung und Wiederherstellung der "Natur" gedacht.
Alle hormonellen Verhütungsmethoden verfälschen jedoch die von Gott geschaffene Natur. Somit auch gegen Gott gerichtet.
Selbst ohne Humane Vitae würde ich als Ehemann von meiner Frau NIE verlangen ihren Körper zu schädigen (unter Lebensgefahr - Thrombose), Kinder zu töten (Frühabtreibende Wirkung) und vieler, vieler weiteren wissenschaftlich bewiesenen negativen Wirkungen. Z.B. bei vielen Frauen Verlust der Libido (Darum gibt es Viagra für die Frau: entspricht einem Antidepressivum) Grotesk oder? Durch die Pille könnten sie "Sex" haben, wollen aber nicht mehr. Das bringt oft viel mehr Schwierigkeiten in eine Ehe als bewusste und von gegenseitiger Liebe getragene ENTHALTSAMKEIT.
Meine Meinung: Wer gegen Humane Vitea handelt (betrifft auch Bischöfe und Priester) handelt GEGEN Gott und die von Gott geschaffene menschliche Natur!!!!!!!


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 speri17 21. Juni 2017 
 

NER

Vorweg: Ich durfte voriges Jahr die Ausbildung und das Zertifikat für NER machen!!
Es wurde schon viel richtiges aber auch manch falsches über die NER hier geschrieben.
Was ich auch aus 18 jähriger erlebter Erfahrung sagen kann, das NER für uns als Ehepaar eine große Herausforderung war und nach wie vor ist. ABER auch sehr bereichernd und uns auch durchaus einander näher bringend.
Humane Vitae und auch die NER ist ein Geschenk Gottes. Gratis aber nicht "Kostenlos". Es kostet uns Selbstbeherrschung unserer Triebe und Achtung vor dem Geschenk der Fruchtbarkeit.
+)Nähe zum Ehepartner wird nicht ausschließlich durch die Sexuelle Vereinigung und einem Orgasmus möglich, da darf die Liebe auch in der Zärtlichkeit durchaus erfinderisch sein.
+)bei richtiger Anwendung ist die NER viel sicherer als ein Kondom und auch sicherer als die Pille.


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 Pharao 21. Juni 2017 
 

Die Kultur ist unsere Natur

@ThomasMoore: Es gibt ja nicht nur Pillen, sondern auch Kondome; die haben keine abtreibende Wirkung. Ferner gehört es zur Schöpfungsordnung / Natur des Menschen, sich über die Natur zu erheben. Oder lehnen Sie auch "künstliche" Rasierapparate ab, weil sie den "natürlichen" Bartwuchs hemmen?

@Gandalf: Verbindlich ist was anderes als unfehlbar. Und wenn jede Enzyklika verbindlich ist, dann ist es auch Amoris laetitia. - Das "Oberargument" lieferten diejenigen, die meinten, es sei "seit jeher" Lehre der Kirche.

@alle: Der "sensus fidelium" ist durchaus zu beachten. Eine Meinungsumfrage gab es auch vor der Definition der unbefleckten Empfängnis 1854 (wenn auch nur unter Bischöfen). Daß nicht selbstherrlich von oben herab entschieden wird, entspricht also guter theologischer Tradition.

Im übrigen ist nicht zu befürchten, daß die Weltbevölkerung ausstirbt. Wenn Teile Afrikas durch den Klimawandel unbewohnbar werden, werden die Afrikaner halt nach Europa ausweichen. C'est la vie.


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 doda 21. Juni 2017 

Scheinargument

In der Praxis zeigt sich, @Holunder, daß die Selbstbeobachtung des eigenen Zyklus dazu führt, daß dieser regelmäßig wird!
Frau (und Mann) brauchen sich von diesem stereotyp vorgebrachten Scheinargument tatsächlich nicht von NER abhalten lassen.


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 siebenschlaefer 21. Juni 2017 
 

@carl eugen: Üble Verleumdung

Wenn Sie Professor de Mattei der Lüge bezichtigen, müssen Sie Beweise liefern. Ansonsten ist das eine üble Verleumdung und fällt auf Sie selbst als Urheber zurück!


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 Fides Mariae 21. Juni 2017 
 

Hände weg von Humanae Vitae

Wenn im letzten Jahrhundert irgendetwas prophetisch war, dann Humanae Vitae.
@Holunder: Totale Enthaltsamkeit ist nicht gefordert. Erkunden Sie sich.
Von Ehepaaren, die NER anwenden, wird im Gegenteil immer wieder berichtet, wie sehr das Praktizieren von NER die Partner verbindet und die Liebe erhält. Ist ja auch rein menschlich gesehen logisch.
Durch die 68er-Revolution inkl. Pille sind Frauen de facto zum allzeit verfügbaren Freiwild geworden. Der Respekt vor dem weiblichen Zyklus ist den meisten schon zu mühsam.


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 Herbstlicht 21. Juni 2017 
 

Chris2

Wussten Sie, dass Roberto de Mattei auch ein Blog unterhält?
Gestern habe ich ihn entdeckt. Leider sind meine Englisch- bzw. Italienischkenntnisse zu gering, um wirklich Gewinn daraus zu schöpfen.
Vielleicht schauen Sie mal, wenn Sie mögen, einmal hinein.
hier:
http://www.robertodemattei.it/2017/06/20/lo-scandalo-del-silenzio/

Roberto de Mattei schreibt auch viel auf RORATE CAELI, dem internationalen, traditionell ausgerichteten, katholischen Blog.


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 siebenschlaefer 21. Juni 2017 
 

Frühabtreibende Wirkung

Ich möchte darauf hinweisen, dass die allermeisten künstlichen Verhütungsmethoden (Spirale etc.) mit einer frühabtreibenden Wirkung arbeiten, also Nidationshemmer sind, das gilt auch für die Pille, wenn sie nicht nur ovulationshemmend ist. Insofern kann für mich als überzeugte Katholikin das alles nicht in Frage kommen, egal was dieser Papst nun beschließt oder nicht.


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 Herbstlicht 21. Juni 2017 
 

@carl eugen

carl eugen, Sie schreiben:
"Roberto de Mattei muss man ohnehin mit äusserster Vorsicht geniessen. Dieser Mann macht selbst vor der Lüge keinen Halt, um dem Heiligen Vater eine auszuwischen."

Als Mensch und Sünder vor Gott ist er sicher wie wir alle mit Fehlern behaftet, doch als Publizist und Professor für Geschichte würde er seinen guten Ruf riskieren, wollte er bewusst Lügen über Papst Franziskus verbreiten. Das kann ich mir wirklich nicht vorstellen.
Er schrieb- wie bekannt, ein Buch über das Zweite vatikanische Konzil.
Auch wenn er eine kritische Haltung zu Papst Franziskus hat wie auch andere inzwischen, so macht ihn dies ja nicht automatisch zum Lügner und Hetzer.


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 ThomasMoore 21. Juni 2017 

@Pharao

"5. Die Unterscheidung natürliche - künstliche Verhütung überzeugt kaum und bringt christliche Ehepaare (nur um die geht es) unnötig in Gewissensnot."

Der Unterschied ist durchaus überzeugend. Kurz zusammengefasst:
Der Unterschied zwischen Vehütung und Methoden wie natürliche Empängnisregelung liegt darin, daß letztere im Einklang mit der Schöpfungsordnung stehen und die von Gott gewollten fruchtbaren und unfruchtbaren Tage respektieren und nicht die Frau künstlich "sterilisiert". Zudem ist die NER nicht eine verhütende Methode, denn sie kann auch gezielt bei Kinderwunsch zur Empfängnis genutzt werden. Weiterhin haben sämtliche Pillen eine frühabtreibene Wirkung (als letzten "Rettungsanker", wenn es trotz Pille zum Eisprung und Befruchtung der Eizelle kommt) und sind daher allein schon aus diesem Grund als Verstoß gegen das Tötungsverbot des Dekalog zu verwerfen. Das betrifft ebenso mechanische Methoden wie die Spirale.


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 Holunder 21. Juni 2017 
 

Zu rigide

Meiner Meinung nach ist Humanae vitae zu rigide, weil den Menschen nichts anderes als Natürliche Empfängnisregelung erlaubt wird. Die NER funktioniert nur unter bestimmten Bedingungen. Der Zyklus der Frau sollte einigermaßen regelmäßig sein, ihr Alltag sollte auch geregelt sein. Wenn sie Schicht arbeitet, wird es schon schwierig bis unmöglich, die NER anzuwenden. Medikamente oder Krankheiten können die Anwendung der NER unmöglich machen. Außerdem müssen beide Ehepartner die NER leben wollen. Wenn einer der beiden nicht richtig dahinter steht, wird es schwierig. Grundsätzlich geht es ja darum, dass Ehepartner offen für die Weitergabe des Lebens sein müssen. Das hängt meiner Meinung nach aber nicht von der Verhütungsmethode ab. Andererseits kann es sehr wichtig sein, eine Schwangerschaft eine Zeit lang sicher zu verhindern. Totale Enthaltsamkeit kann die Ehepartner voneinander entzweien. Anstatt den Menschen künstliche Verhütungsmethoden zu verbieten, bräuchte es eine gute Katechese.


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 Dismas 21. Juni 2017 

@Johann Martin

ja, ich unterstütze Ihren Beitrag. Es scheint einen Trend, wie in der Politik zu geben, bei denen man sich nach "Meinungsumfragen" richtet. Das aber kann bei Glaubenswahrheiten nie der Fall sein! Die Wahrheit ist eben keine Frage der Mehrheit und ist nie "demokratisch" abstimmbar.


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 Dismas 21. Juni 2017 

Neue Verwirrungen.....

stehen uns bevor oder soll ich gleich von "Verzeitgeistigung der Glaubens- u Sittenlehre" sprechen? Das dieser "Theologe" Marengo mit seinen m.E. untragbaren Ansichten Leiter dieser Kommission werden soll, ist das schon wieder ein neuer Schlag der Kirchenleitung gegen das bisher und ewig-gültige. Das gäbe es viel bessere Leute. Ich bin überzeugt, dass es eine Zeit geben wird, die endlich die Weitsicht und Weisheit der Enzyklika HV erkennen wird. Es ist außerdem das Dokument dieser Zeit, dass am frauenfreundlichsten ist, die Würde der Frau schützt und hochschätzt.Aber seitdem ist die Gesellschaft in Vielem werte-los geworden, es herrscht grenzenloser relativistischer Hedonismus! Ich muss zugeben, die Zeiten, in denen ich mich freute "Roms Stimme" zu hören, sind seit dem geliebten Papst emeritus vorbei, nun weckt es Befürchtungen und es jagt mir einen Schauer den Rücken runter, wenn ich über solche oder ähnliche Aktivitäten der Kirchenleitung lese. Der HEILIGE GEIST stehe uns bei!!!


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 Archangelus 21. Juni 2017 

Augustinus

Von Zeitgeist würde ich nur sprechen,
wenn wirklich Sünde mit im Spiel wäre.
Es ist aber Liebe ,Körperliche Liebe
im Spiel---
Nein, ich glaube der Hl. Vater Paul VI.
hat vor allen Dingen,das Leben, das Ewige,vor Augen gehabt,
das Gott geschaffen hat und nicht der Mensch.Er wollte m.a.Worten hauptsäch-
lich zum Ausdruck bringen: Das Leben ist
von Gott geschaffen und nicht vom
Menschen.Es ist dem Menschen anvertraut
und er darf es nicht manipulieren, auch
nicht experimentell,in keiner Hinsicht!
Im Joh.-Evangelium steht:"Damit sie das
Leben haben und es in Fülle haben".
Ein weiterer wichtiger Punkt ist aber ,
daß etwa zur Entstehungszeit der Pille,
der sog. "Pillenknick"begann und damit
eine Fatale Situation in Deutschland und
der hps.westlichen Welt.Gott hat uns sozusagen vor Augen gestellt wohin
Manipulation führt.Es ist hier eine sehr
gefährliche Weltsituation langsam aber sicher entstanden-- Mit allen Konsequenzen.Der Mensch hat seine Sünde
selber bestraft!
Paul VI. war ein Visionär!


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 vicarius expositus 21. Juni 2017 
 

@Gandalf

Ad 3. Habe gerade nachgeschaut:
Am 27. Juni 1906 hat sich die päpstliche Bibelkommission dafür ausgesprochen, Moses als Verfasser des Pentateuchs anzusehen,
"ohne damit spätere Ergänzungen oder unwesentliche inhaltliche oder sprachliche Veränderungen ausschließen zu wollen"( so Edmund Kalt in Herders Bibelkommentar von 1948 )


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 Mr. Incredible 21. Juni 2017 
 

@Pharao:

zu Punkt 2 und 5 Ihrer Anmerkungen:
Das ist jetzt nicht hochnäsig oder so gemeint:
Sie haben wenig bis keine Ahnung. So verständlich Ihre Äusserungen auch sind, sie sind schon längst beantwortet worden, zum Teil in der Enzyklika Humanae Vitae selbst. Man muss sich aber auch damit beschäftigen. Dann liegt die Antwort auf der Hand.
Ich empfehle Ihnen, sich mit der Theologie des Leibes zu beschäftigen, wirklich hervorragend.


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 Johann Martin 21. Juni 2017 
 

Zeitgeist als "Glaubensquelle".

Auch in Rom (Z.B. Kardinal Kasper) hängt man jetzt der neuen Lehre an, dass es drei Glaubensquellen gibt: Die Tradition, die Heilige Schrift und "den Glauben der Gläubigen", also das, was Gläubige heute für richtig halten. Diese letzte Quelle sucht man deshalb durch Befragungen herauszufinden, siehe die Fragebögen vor den beiden Famiiesynoden und vor der jetzt kommenden Jugendsynode. So ist der Zeitgeist in unseren Tagen also ganz offiziell zu einer Glaubensquelle geworden.


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 Fides Mariae 21. Juni 2017 
 

Don't mess with Humanae Vitae...

... dass will ich allen Apparatschiks und Vatikanmitarbeitern ins Stammbuch schreiben, die vielleicht von sowas träumen. Aber einen derartigen ethischen Atombombenabwurf traue ich Papst Franziskus, bei aller kritischer Distanz, die ich desw öfteren zu ihm einnehme, nicht zu. Das kann ich mir nicht vorstellen, dazu ist er zu katholisch. (Nebenbei bemerkt ist der Mut zu Humanae Vitae in meinen Augen ein Grund für die Seligsprechung von Pau VI. gewesen.)
Ich hoffe, dass de Mattei hier unnötiger Weise "zündelt" und nichts Wahres dran ist. Ich glaube, wenn sie HV relativieren würden (nach der Taktik von AL), gehe ich auf den Petersplatz demonstrieren.


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 Chris2 21. Juni 2017 
 

@Herbstlicht

Vielen Dank für den Link auf den hervorragenden Fleischhauer-Kommentar, der sehr gut zum Thema passt. Allerdings denke ich auch, dass die Meldung zu Humanae Vitae eher eine "Ente" oder ein Missverständnis ist. @carl eugen Ihnen glaube ich es, aber haben Sie vielleicht noch ein Beispiel parat, wo de Mattei bewusst gelogen hat? Ich kenne so etwas nämlich von der Piusbruderschaft bislang nicht...


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 Gandalf 21. Juni 2017 

@pharao:

Zu Deinen Punkten:

Ad 1: Die Aussage von HV sind für Katholiken verbindlich, auch wenn es Dir nicht gefallen sollte.

Ad 2: Das ist ja das Oberargument: Jesus hat dazu nichts gesagt. Zu der Zeit gabs halt noch nicht die Verhütungsindustrie usw.

Ad 3: In welchem Katechismus stand denn, dass alle 5 Bücher Mose von Moses war ;-) Bitte um Nachweis


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 Pharao 21. Juni 2017 
 

Lebendiges Lehramt

1. "Unfehlbar" ist eine Aussage, wenn der Papst ausdrücklich "ex cathedra" spricht, nicht aber jede Enzyklika. Auch wenn einige Herren behaupten, "Humanae vitae" sei unfehlbar, ist sie es deswegen noch lange nicht.
2. Weder Jesus noch die Apostel haben sich zum Thema Empfängnisverhütung geäußert. Daher gibt es nicht "seit jeher" eine Lehre der Kirche zu diesem Thema.
3. Wenn der römische Bischof sein Lehramt ausübt, kann er nicht im Widerspruch zum Lehramt stehen. Denn Lehramt ist nicht nur Vergangenheit, sondern auch lebendige Gegenwart.
4. Noch Anfang des 20. Jh. war gültige Lehre, die 5 Bücher Moses seien von Mose selbst verfaßt worden. Daß diese Lehre heute nicht mehr gilt, ist keine Anbiederung an den Zeitgeist, sondern ein Ernstnehmen neuer Erkenntnisse.
5. Die Unterscheidung natürliche - künstliche Verhütung überzeugt kaum und bringt christliche Ehepaare (nur um die geht es) unnötig in Gewissensnot. Eine Sexualisierung der Gesellschaft fördert eine Neuinterpretation darum nicht.


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 Mr. Incredible 21. Juni 2017 
 

Prinzipiell

ist doch die Beteiligung des Institutes HP II erst einmal eine gute Nachricht. Die Theologie des Leibes ist das ausgearbeitete Fundament der Humanae Vitae.
Was fehlt, ist die Kenntnis vieler Bischöfe und Kardinäle von der Theologie des Leibes. Diese ist nicht eine Sonderqualifikation für Sonderlinge oder Elitäre.
Sondern: Das ist die BASIS. Ohne diese ist ein grundlegendes Verständnis der Inkarnation Gottes in Jesus und ein Verständnis des Menschen und damit des Christentums nicht möglich. Deswegen hat der Heilige Papst Hohannes Paul II so intensiv daran gearbeitet und Katechesen gehalten.


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 Herbstlicht 21. Juni 2017 
 

Darf ich bezüglich des Bildes, die die katholische Kirche zur Zeit nach außen hin vermittelt, auf einen äusserst lesenswerten Artikel von Jan Fleischhauer verlinken?

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/franziskus-und-die-katholische-kirche-der-sponti-papst-a-1143566.html

Ganz leicht zu erkennen:
Papst und Kirchenobere tun sich sichtlich keinen Gefallen, wenn sie glauben, dass alles, was der Zeitgeist aktuell hervorbringt, eilfertig und dienstbeflissen in die Kirche integriert werden müsste.


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 Gandalf 21. Juni 2017 

@Nadal

Ne, Irrtum, hier können alleine aus zeitlichen Gründen nicht alle Beiträge im Vorfeld zu 100 % kontrolliert werden, ist personell unmöglich. ABER: Alle, die ernsthaft das wünschen, mögen uns bitte genügend Spenden überweisen, damit wir dafür Jmd. full-time anstellen können. Wir sind kein Website, die einfach so aus Millionen Euro schöpfen kann.


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 Karlmaria 21. Juni 2017 

Gott will dass weltliche und geistliche Autoritäten geehrt werden

Und wenn weltliche und geistliche Autoritäten die Sünde unterstützen dann will Gott trotzdem dass weltliche und geistliche Autoritäten geehrt werden. Dabei muss auch bedacht werden dass immer wieder beim geringsten Verdacht über fragwürdige Dinge zu berichten schnell zu einer Kampagne werden kann. Wie manchmal mit Präsident Trump oder Kanzlerin Merkel umgegangen wird geht dann aber auch gegen Gottes Willen der will dass weltliche und geistliche Autoritäten geehrt werden. Bei Humanae Vitae ist das ein besonders schwieriger Fall da es auf der anderen Seite auch das Bestreben gibt Humanae Vitae möglichst zu vergessen. Ein Zeichen in die richtige Richtung wäre auf allen Friedhöfen wo die Kirche das Sagen hat ein großes unübersehbares Mahnmal für die Ungeborenen aufzustellen. Und zum Gebetszug für die Ungeborenen zu kommen. Heute ist wieder in Bregenz ab 16Uhr30 Rosenkranz und Heilige Messe in der Kapuzinerkirche und dann ab 18 Uhr Gebetszug zur Abtreibungsklinik!


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 Waldi 21. Juni 2017 
 

Dieser Satz von Marengo:...

"Im September 2015 habe Marengo vorgeschlagen, die Auffassung eines „lehramtlichen Erbes im Sinne eines geschlossenen Systems“ aufzugeben, das für Fragen und Herausforderungen des hier und jetzt nicht zugänglich sei",...nährt die schlimmsten Befürchtungen, dass die kath. Kirche die Auslegung ihrer Glaubenslehre schon längst dem Zeitgeist und menschlichem Kalkül überlassen hat! Nach diesem Schema lassen sich restlos alle über Jahrhunderte geltenden Glaubenswahrheiten und Dogmen relativieren und umdeuten. Und wohlgemerkt, alle diese Glaubensverwirrungen, die die Hauptursache für die heutige Kirchenkrise bilden, gehen nicht vom gläubigen Gottesvolk und seiner Volksfrömmigkeit aus, sondern von höchstrangigen "Würdenträgern"! Nichts zerstört das Vertrauen der Gläubigen so tief und nachhaltig wie ein Klerus, der sich vom Hl. Geist losgesagt und atemlos dem Zeitgeist hinterher jagt! Ein Klerus, dem es wichtiger geworden ist den Menschen - und nicht Gott zu gefallen - hat ausgedient!


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 Aloe 21. Juni 2017 

Überlegung

Wo immer sich Spaltung abzeichnet (real oder vermeintlich) wird diese nicht verhindert, indem man die Sicht davon eifrig verbal verbreitet. Wem Einigung und Einheit im Sinne unseres Herrn Jesus ehrlich am Herzen liegt, dem ist die Möglichkeit des Gebetes gegeben und auch das persönliche Zeugnis von Versöhnlichkeit. Dazu verhilft der sichere Glaube an das Gebet und an Gottes vorsehendes Wirken.
Applaus ist für diese Haltung - wie für alles Zurückhaltende - kaum zu erwarten.


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 BenjaminJ 21. Juni 2017 

Die Verwüstungen in der Kirche

und die die noch kommen werden, hat die selige Katharina Emmerich im 19. Jh. in Ihren prophetischen Schauungen schon beschrieben. Die Kirche muss erst über den Kalvarienberg, um dann in Herrlichkeit vor den Völkern als Licht Wahrheit zu erstrahlen! Man sollte auch die Botschaften von La Salette, und Fatima sich zu gemüte führen. Triumphieren wird das unbefleckte Herz Mariens! Es liegt aber an uns, jedem einzelnen Gläubigen, ob wir bei der Verwüstung mitmachen oder der überlieferten unveränderlichen Wahrheit, auch bei heftigem Gegenwind, treu bleiben und mit unserem eigenen Beispiel voran zu gehen! Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen! Es steht aber KEINEM von uns zu, zu (Ver)URTEILEN! In diese Falle tappen bei diesem Thema, immer wieder viele! Dabei sollten wir doch beten, gerade für unsere Priester, Bischöfe und den Papst.


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 Ehrmann 21. Juni 2017 

Was auch immer die Intention ist

Tatsächlich bedeutet eine solche Kommission - noch dazu im zeitlichen Zusammenhang mit eigenartigen Berufungen -nicht gerade, die derzeitige Verwiirung um AL zu besänftigen. Cui bono?


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 carl eugen 21. Juni 2017 

Zugegeben!

Papst Franziskus würde ich es in der Tat zutrauen, Humanae Vitae dem Zeitgeist anzupassen. Jemand, der sich nicht scheut, drei Sakramente auszuhebeln, der macht auch vor einer Enzyklika nicht halt.

Andererseits sind die Dementi von Erzbischof Paglia und Prof. Marengo so eindeutig, dass ich wirklich glaube, dass an dem Artikel von de Mattei rein gar nichts dran ist.

Roberto de Mattei muss man ohnehin mit äusserster Vorsicht geniessen. Dieser Mann macht selbst vor der Lüge keinen Halt, um dem Heiligen Vater eine auszuwischen.

Im Pontifikat Franziskus' gibt es genug zu kritisieren, de Mattei allerdings übertreibt es masslos. Kein Wunder, dass sich gerade die Piusbruderschaft ausgiebig bei de Mattei bedient. Das sollte zu denken geben.


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 Stefan Fleischer 21. Juni 2017 

Wenn offensichtlich gewisse Leute

wieder einmal das Gras wachsen hören, dann ist meine Frage eigentlich nur; ist das Wunschdenken oder ist es Strategie?


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 Stephaninus 21. Juni 2017 
 

@Bernhard Joseph

Also:
1. Es gibt keine Worte Jesu zur künstlichen Empfängnisverhütung. Insofern muss man mit dem "Abrücken" davon etwas zurückhaltend sein.
2. Ich bin zuweilen auch nicht ganz glücklich, mit dem, was ich da aus Rom alles vernehme. Dennoch sollten wir es nicht nach Möglichkeit vermeiden, alles in negativem Licht zu sehen, uns zu ängstigen und Befürchtungen zu hegen? Das verwirrt die Menschen oft mehr, als die Vorgänge selber, die sich nicht selten bei nüchterner Betrachtung als "eher harmlos" erweisen.


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 Josias 21. Juni 2017 
 

Es ist ganz einfach

Viele Menschen in der heutigen Zeit wollen (!) sich nicht mehr an Gottes Gebote für das Leben halten. So muss es zu Noah's Zeit auch gewesen sein (Matth. 24, 37ff).
Es ist allerdings traurig, wenn dieser im Licht der Bibel vorhersehbaren Entwicklung kirchlicherseits in der Lehre gefolgt wird (mit welchen Verklausulierungen, Entschuldigungen und Bezeichnungen auch immer), statt ihr (wie Noah, 2. Petr. 2, 5) mit Gottes Wort entgegenzutreten.


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 Bernhard Joseph 21. Juni 2017 
 

Eine weitere Verwirrung

Leider führt dieses Pontifikat die Menschen nicht im Glauben enger zusammen, sondern trägt Spaltung in die Kirche. AL hat hier schon in tragischer Weise gewirkt und zu tiefen Gräben in der Kirche geführt. Der Relativismus blüht überall da, wo die Autorität des Lehramtes verdunkelt wird.
Der Glaube, man könne und dürfe von der Tradition und den Worten Jesu, also der Offenbarung, verbürgten Wahrheit abrücken, zeigt, wie tief der Glaube in unserer Kirche schon erodiert ist. Es sind nicht nur die Laien, die vom wahren Glauben abfallen, nein es sind heute auch die Hirten. Fast könnte man diesen Zustand für endzeitlich halten, aber darüber zu spekulieren sollte man nicht.


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