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Heße kritisiert das überhohe Tempo der Entscheidung zur 'Ehe für alle'3. Juli 2017 in Deutschland, 5 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Hamburger Erzbischof Heße: Für die Kirche bedeute die Ehe die Liebes- und Lebensbeziehung zwischen Mann und Frau, aus der Kinder hervorgehen können.
Hamburg (kath.net) Für die Kirche bedeute die Ehe die Liebes- und Lebensbeziehung zwischen Mann und Frau, aus der Kinder hervorgehen können. Das stellte der Hamburger Erzbischof Stefan Heße nach der Bundestagsentscheidung zugunsten der sogenannten Ehe für alle fest, wie das Nachrichtenportal katholisch.de berichtete. Heße bezeichnete das überhohe Tempo in dieser Woche als der Bedeutung des Themas nicht angemessen. Außerdem erläuterte der Hamburger Erzbischof, dass zwar auch in gleichgeschlechtlichen Beziehungen wichtige Werte verwirklicht würden, aber letztlich war und ist die Unterscheidung zwischen einer eingetragenen Lebenspartnerschaft und der Ehe sinnvoll. 
Archivfoto Erzbischof Heße (c) Erzbistum Hamburg
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Lesermeinungen| | Diasporakatholik 4. Juli 2017 | | | | Geht's noch, @Ferber Thomas? Da haben Sie ja rechtzeitig Ihre mehr als martialischen Ansichten geoutet.
Viel Freude beim künftigen Stimmenfang für Ihre Zentrumspartei.
Besonders hier im Norden der Republik. |  1
| | | | | chiarajohanna 3. Juli 2017 | | | | Auf dem Sieger-Podest stand bisher allein die Ehe von Mann + Frau als Garant der MENSCHHEIT ! Eine Gleichsetzung verletzt nicht nur alle bisherigen Ehepaare seelisch,
sondern auch den WERT Gerechtigkeit:
Um deutlich zu machen, was ich meine:
Da stehen Mann + Frau als Ehepaar
auf Stufe 1 des Sieger-Podest´s
Sie stehen dort zu Recht, weil sie
seit Anbeginn der Menschheit ...
GARANT für das Fortbestehen waren.
weil NUR ECHTE Ehepaare
eigenständig + befähigt sind
Kinder zeugen können.
weil sie ihren Kindern
das Recht geben + zugestehen:
Mama und Papa zu sagen!
Nachdem der Gender-Irrsinn
sich uns bekannt gemacht hat,
und wir ihm die Türen geöffnet haben,
geht es weiter, man will noch mehr:
Das Gesetz ist da- Ehe für alle!
Die Rangstufe 1 des Siegerpodestes
welche ZUVOR NUR echten Ehepaaren
vorbehalten war, soll geteilt werden!
Mann + Mann & Frau + Frau
darf sich nun DANEBEN STELLEN,
die EINZIGARTIGKEIT von Mann + Frau
höhnend zunichte machend!
Das ist Anmaßung,
verengter + verkürzter Blick!
Missachtung eigener Eltern.
Deutschland wach auf! |  1
| | | | | Stefan Fleischer 3. Juli 2017 | |  | Für die Kirche bedeute Für die Kirche bedeute die Ehe „die Liebes- und Lebensbeziehung zwischen Mann und Frau, aus der Kinder hervorgehen können“.
So langsam entdeckt die Kirche wieder, dass sie nicht überleben kann ohne eine klare und ungeschönte Verkündigung der Wahrheit, ob man sie hören will oder nicht. Hoffentlich ist es nicht bereits zu spät! |  13
| | | | | Chris2 3. Juli 2017 | | | | Leider kommen die Kinder zu kurz, die künftig - sofern nicht adoptiert - bei homosexuellen Männern vermutlich meist künstlich gezeugt und von einer "Leihmutter" ausgetragen werden. Leider kam dieser Punkt während des überfallartigen Blitzgefechtes im Vorfeld ebenso wie in der Nachkritik zu kurz. Die rein formaljuristische Argumentation @Wynfried kommt daher, dass man alles, das "Ärgernis erregen" könnte, zu vermeiden versucht, siehe die ungewöhlich vielen Buben als Opfer im Missbrausskandal... |  5
| | | | | Wynfried 3. Juli 2017 | |  | Vorsicht Argumentationsfalle! Leider argumentieren die meisten Bischöfe wie hier auch Erzbischof Heße in dieser Frage nur rein formal-rechtspositivistisch und beziehen sich bestenfalls mit der bisherigen Rechtsauslegung auf das Grundgesetz. Eine inhaltlich-schöpfungstheologische Begründung für die Ablehnung der Homo-Ehe kommt argumentativ so gut wie gar nicht mehr vor. Die Kritik an der fragwürdigen Vorgehensweise und dem "überhohen Tempo" der Bundestagsentscheidung ersetzt nicht die inhaltliche Argumentation. Offenbar haben sich die meisten Bischöfe mit dem bisherigen Status quo der seit dem Jahr 2000 rechtlich anerkannten "Lebenspartnerschaften" in Deutschland schon längst abgefunden, die aber aus biblisch-christlicher Sicht aber ebenfalls abzulehnen sind. Von Sünde spricht in diesem Zusammenhang kein Bischof mehr. Das ist mehr als traurig. |  15
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