Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. IRRE! – „LifeSiteNews“ postet Papst-Bild mit Henkerstrick auf X
  2. BREAKING NEWS - Der Papst hat Lungen-Krebs!
  3. Kardinal Marx meint: "Die Kirche ist kein sinkendes Schiff, sie wird nur umgebaut"
  4. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  5. Vatikan: Bischöfe fordern langfristige Begleitung von Ehepaaren
  6. „Warum bin ich Christ“
  7. Böhmermann verhöhnt in seiner Sendung Jesus Christus
  8. Deutsche Caritas-Präsidentin fordert CDU-Annäherung an 'Die Linke'
  9. Meghan Markle-Fans ‚terrorisieren‘ Priester wegen Kritik an ihrem Adventskalender
  10. Was eine Messe wiegt
  11. 'Christen können Todesstrafe in gutem Gewissen ablehnen'
  12. Ohne Furcht und Heuchelei. Die Freiheit für das Gute ohne Kompromisse
  13. Englische Lebensschützerin Vaughan-Spruce plädiert ‚nicht schuldig‘ bei Anklage wegen stillen Gebets
  14. Wenn dir beim Rosenkranzgebet der Zahnarzttermin einfällt
  15. Weltmissionssonntag: Vatikan ermöglicht vollkommenen Ablass

18-Jährige mit Downsyndrom befragt Merkel zu Spätabtreibung

12. September 2017 in Deutschland, 32 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


„Wieso darf man Babys mit Down-Syndrom bis kurz vor der Geburt noch abtreiben? Ich möchte nicht abgetrieben werden.“ – Merkel lobt CDU/CSU-Bundestagsfraktion für Beratungsgespräch vor Spätabtreibung - Merkel-Antwort auch auf VIDEO


Berlin (kath.net) „Ein Baby mit Downsyndrom darf bis wenige Tage vor der Geburt abgetrieben werden. Das nennt man Spätabbruch.“ Aber „ich will nicht abgetrieben werden, sondern auf der Welt bleiben“. Dies sagte Natalie Dedreux, 18-jährige Erstwählerin mit Downsyndrom, Mitarbeiterin in einem Caritascafé und Journalistin bei einem Magazin für Downsydrombetroffene, in der ARD-Sendung „Die Wahlarena“ die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel. Sie fragte die Kanzlerin dann direkt: „Meine Kollegen und ich fragen Sie, Frau Merkel, wie stehen Sie zum Thema Spät-Abbruch? Wieso darf man Babys mit Down-Syndrom bis kurz vor der Geburt noch abtreiben?“ Sie finde das „politisch nicht gut“, sagte die engagierte junge Frau unter starkem Applaus des Publikums.

Merkel wies darauf hin, dass die heutigen Förderungsmöglichkeiten für Kinder mit geistiger Behinderung deutlich besser seien als noch zu DDR-Zeiten, wo es praktisch keine Förderung gegeben habe. „Die CDU-/CSU-Bundestagsfraktion, insbesondere auch der Frakionsvorsitzende Kauder, hat sich jahrelang bemüht und wir haben das dann irgendwenn hinbekommen, dass bei den Spätabtreibungen eine Beratung notwendig ist, dass die Eltern drei Tage lang nochmals überlegen sollen, ob diese Abtreibung wirklich gemacht wird. Es war unglaublich schwer, dafür Mehrheiten zu bekommen – weil man gesagt hat, das ist die freie Entscheidung der Eltern, insbesondere der Mutter. Aber wenn man sieht, was für ein toller Mensch SIE sind, dann ist es richtig gewesen, dass wir darüber nochmal nachgedacht haben.“ Hier wird Merkel vom überaus kräftigen Beifall der anwesenden Zuschauer unterbrochen. Merkel forderte die junge Frau auf, ihr Anliegen „immer wieder“ zu betonen. „Es steckt so viel in jedem und jeder kann was beitragen – und deshalb danke, dass Sie heute hier sind“. Hilfen, die Behinderte in den letzten Jahren verstärkt für ihren Alltag erhalten haben, seien auch bei ihr angekommen, versicherte Dedreux auf Nachfrage der Moderatorin und fügte spontan zu Merkel gewandt hinzu: „Ich bin extremer Fan von Ihnen.“ Damit hatte die junge Kölnerin den Lacher auf ihrer Seite.


Die „Welt/N24“ stufte diesen Dialog mit der jungen Frau folgendermaßen ein: Merkel habe „in einem Moment, in dem so ein Wahlkampf vielleicht doch noch hätte kippen können, die Lage zu ihren Gunsten gedreht. Auch andere Medien reagierten ausgesprochen positiv auf die Frage der Erstwählerin.

Allerdings blieb der gesamte weitere Themenkomplex, von der Abtreibung beim puren Verdacht auf Downsyndrom in den früheren Schwangerschaftsmonaten über das gewaltsame Massensterben der behinderten ungeborenen Kinder (90%) bis hin zu der ethisch fragwürdigen Blutuntersuchung auf Downsyndrom unbeantwortet.

Downsyndrom-betroffene Erstwählerin fragt Merkel: ´Wieso darf man Babys mit Down-Syndrom bis kurz vor der Geburt noch abtreiben?´ (ab Min. 22,22)


Archivfoto Bundeskanzlerin Merkel (c) CDU/Laurence Chaperon


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Abtreibung

  1. Englische Lebensschützerin Vaughan-Spruce plädiert ‚nicht schuldig‘ bei Anklage wegen stillen Gebets
  2. 100. Stadt in den USA verbietet Abtreibungen
  3. US-Demokraten planen Abtreibung bis zur Geburt bei Wahlsieg im November
  4. USA: Frauen klagen Planned Parenthood wegen Druck in Richtung Abtreibung
  5. ‚Man kann nicht ‚Black Lives Matter‘ sagen, wenn das Leben schwarzer Babys nicht zählt‘
  6. US-Lebensschützer ändern Wortwahl nicht: Abtreibung ist Tötung eines Ungeborenen
  7. Argentinien tritt Lebensschutz-Koalition bei
  8. SPÖ-Ministerinnen fordern ‚Schutzzonen‘ um Abtreibungskliniken
  9. US-Senat bestätigt Todd Blanche als Justizminister – Pläne gegen Versandhandel mit Abtreibungspillen
  10. US-Bischöfe rufen Amerikaner zu Gebet und Aktionen gegen Abtreibungspillen auf







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. CDU-Politiker mahnt: Kirchen dürfen sich nicht auf ‚Sozialbuden‘ reduzieren
  3. EU finanziert Konferenz, welche die USA als ‚ausländische Informationsbedrohung‘ charakterisiert
  4. 'Christen können Todesstrafe in gutem Gewissen ablehnen'
  5. BREAKING NEWS - Der Papst hat Lungen-Krebs!
  6. Vatikan teilt mit: Papst nach Lungen-Eingriff wohlauf
  7. Papst wird noch am Dienstag-Nachmittag operiert
  8. Was eine Messe wiegt
  9. Eucharistischer Weltkongress 2028 in Sydney - 24. Sept. bis 1. Oktober 2028
  10. IRRE! – „LifeSiteNews“ postet Papst-Bild mit Henkerstrick auf X
  11. EU-Parlament beschließt Resolution gegen Islamismus - Gegenstimmen von Grünen und SPÖ
  12. 100. Stadt in den USA verbietet Abtreibungen
  13. „Taste the North“ - kulinarischen Reise durch den Norden Europas. Ein Kochbuch vom Bonifatiuswerk
  14. Vatikan sagt alle Papstaudienzen bis 20. Oktober ab
  15. Apostolisch und nix anderes

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz