Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nach Berliner Stromausfall: „Herr Erzbischof Koch, wir warten auf Ihre Stellungnahme“
  2. „Sehr brüderliche Atmosphäre, die meisten waren von Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt“
  3. Nach fast drei Wochen bricht die Diözese Rottenburg-Stuttgart das Schweigen
  4. „Mir sind konkrete Reaktionen von Kindern bekannt, die diese Darstellung als verstörend empfanden“
  5. Katholik kritisiert „Schleimjesus“-Fernsehgottesdient mit direktem Brief an verantwortlichen Pfarrer
  6. Hongkongs Kardinal Zen äußerte beim Konstistorium Grundsatzkritik an der letzten Bischofssynode
  7. These: Die Wahrheit steht über der nachdrücklichen Forderung nach Einheit
  8. Regensburger Bischof Voderholzer beim Papst
  9. So fühlt sich Nachhausekommen an
  10. Menschenrecht auf Abtreibung?
  11. Der Weihnachtsglaube - Sand oder Fels
  12. Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
  13. Griechisch-orthodoxe Bischöfe üben scharfe Kritik an EU-Plänen zu Abtreibungsfonds
  14. Papst Leo XIV. bestärkt Bischof Voderholzer auf dem Weg der Neuevangelisierung
  15. BILD-Chefin Marion Horn fordert jetzt: Daniel Günther muss das zurücknehmen oder zurücktreten

Bibelzitate auf Arabisch in Wittenberg? Finde ich gut!

3. November 2017 in Kommentar, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


In den Sozialen Netzwerken bekam ich für meine Meinung aber „interessante“ Reaktionen ab. Deswegen möchte ich als dumpfbackiger, irrlaufender, gutmenschelnder Berliner Sülzkopp erklären, wieso ich dies gut finde. Von Claudia Sperlich


Berlin (kath.net/cs) Ich finde eine Plakataktion in Wittenberg gut, bei der Bibelzitate (übrigens nicht aus dem Zusammenhang gerissen, sondern klar) in mehreren Sprachen, auch auf Arabisch, gezeigt werden.

Ich habe erklärt, warum ich das gut finde.

Erstens: für die arabischsprachigen Christen, die hier gelandet sind und deren Deutsch noch nicht so gut ist.

Zweitens: für die arabischsprachigen Muslime, die hier gelandet sind, egal aus was für Gründen, und deren Deutsch noch nicht so gut ist. Denn Jesus hat klar genug den Missionsauftrag erteilt.


Das habe ich einer liebenswürdigen jungen Frau mit großer Geduld erklärt, ohne Wiederholungen zu scheuen.

Dumpfbacke, Gutmenschin, diffamierender Irrläufer (dies, weil ich mit echtem Interesse gefragt habe, ob sie nur von arabischer oder auch von hebräischer Schrift "Ausschlag bekommt"), Berliner Sülzkopp... nun ja, dann bin ich das wohl.

Also, lasst Euch von einem dumpfbackigen, irrlaufenden, gutmenschelndem Berliner Sülzkopp sagen:

Arabisch ist eine Sprache. Und eine Schrift. Es gibt Bibeln und Katechismen und Gebete in arabischer Sprache. Es ist die Sprache, in der täglich, stündlich um den Frieden Christi gebetet wird. Die Sprache, in der zahlreiche Märtyrer unserer Zeit für ihre Peiniger gebetet haben. Die Sprache, in der die 21 Märtyrer in Libyen "Herr, erbarme Dich" riefen, bevor sie geköpft wurden.

Die arabische Sprache ist genauso wenig böse wie irgendeine andere Sprache der Welt. Manche Menschen, die sie benutzen, sind böse. Viele andere Menschen, die sie benutzen, sind Heilige.

Aus gegebenem Anlass halte ich es für nötig, diese Trivialität zu erklären.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Sprache

  1. Friedrich Merz thematisiert Verbot der Gendersprache
  2. Dichter Reiner Kunze: Sprachgenderismus bringt Sexualisierung und Verarmung der Sprache 
  3. Stadtverwaltung Münster lehnt Genderstern explizit ab
  4. Die 'Zeitgeistlichen' machen die Kirche lächerlich
  5. EKD zum 'Sprachpanscher 2017' ernannt
  6. EKD: Man spricht 'geschlechtergerecht'
  7. Sieger und Verlierer
  8. Verein Deutsche Sprache: Auf 'Kirchendenglisch' verzichten
  9. Wörter, 'vor denen es einer Sau graust'
  10. Evangelischer Christ kritisiert: Die Inflation der «Päpste»






Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. "Beten wir gemeinsam für die kommende Welle!"
  3. Nach Berliner Stromausfall: „Herr Erzbischof Koch, wir warten auf Ihre Stellungnahme“
  4. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  5. Katholik kritisiert „Schleimjesus“-Fernsehgottesdient mit direktem Brief an verantwortlichen Pfarrer
  6. Australischer Forscher Andrew Lowenthal analysiert Zensur in Deutschland
  7. Nach fast drei Wochen bricht die Diözese Rottenburg-Stuttgart das Schweigen
  8. „Sehr brüderliche Atmosphäre, die meisten waren von Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt“
  9. Hongkongs Kardinal Zen äußerte beim Konstistorium Grundsatzkritik an der letzten Bischofssynode
  10. Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
  11. „Mir sind konkrete Reaktionen von Kindern bekannt, die diese Darstellung als verstörend empfanden“
  12. Regensburger Bischof Voderholzer beim Papst
  13. Menschenrecht auf Abtreibung?
  14. MEHR hippe Missionare in Augsburg
  15. Papst Leo XIV: Meinungsfreiheit auch im Westen beschränkt

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz